Impressum / Datenschutz Forumsregeln
TFF FORUM TFF E.V. SUPERCHARGE-ME
TFF Forum

Abschätzung Auslegung einer neuen PV-Anlage mit Speicher

So ist es.
Ich finde auch den Speicher von Kreisel gerade sehr spannend, zumal er mehr Speicher bietet. Aber wie gut da Gerät am Ende wird, weiß man jetzt natürlich noch nicht.

kreiselenergy.com/wp-content … mavero.pdf

kreiselenergy.com/

OSE hat insofern Recht, als momentan mit dem grünen Gewissen einiger bei den Speicherherstellern richtig Geld verdient wird.
Zudem muß ich OSE auch in folgendem Punkt recht geben: Zuerst die PV maximal ausbauen und dann weiter in einen Speicher investieren.
Wenn ich hier 850 oder 1.100 Euro brutto je kWh lese wird mir ja schwindelig.

Für das Geld würde ich mir auch keinen Speicher kaufen obwohl ich ein großer Fan von PV-Speichern bin.
Ich habe aktuell einen 41kWh-PV-Speicher für 500 €/kWh brutto und baue mir gerade einen 85kWh-PV-Speicher für 300 €/kWh brutto.
Ist auch ein wenig Spielerei und Notstromfähigkeit dabei, aber ich würde keinem normalen Haushalt empfehlen den Speicher größer als 50% der PV-Peakleistung auszulegen.
Also max. 5kWh-Speicher bei 10kWp-PV auf dem Dach. Die Tage an denen der nicht voll wird sind sonst zu häufig.
Und die Stand-by-Verluste stehen dann auch in keinem gesunden Verhältnis.

Grüße SuCseeker

Ich habe eine E3DC mit 13,8kWh an 13,5kWp + 4,5kWp an einer einphasigen SMA und eine E3DC-Wallbox.
Ich bekomme auch im Winter den Speicher an sonnigen tagen voll. In Verbindung mit der E3DC Wallbox und dem Speicher ist auch das Laden eines Teslas einfacher, da Schwankungen in der Erzeugung durch die E3DC-Batterie ausgeglichen werden und nur die Ladeleistung auf das Minimum heruntergeregelt wird. Damit bringt eine ständige Umschaltung von 1-2 oder 3 phasigen laden kaum mehr Vorteile.
Bei 3ph laden zieht das Model S knapp über 3000W.
Aber in einem hat OSE natürlich recht, bevor ich in eine Batterie investiere, besser das Geld in eine noch größere PV investieren und erst wenn alle nutzbaren Flächen belegt sind, kann man über eine Batterie nachdenken.
Dann ist E3DC eine gute Wahl, da neben der Notstromfähigkeit die Erweiterungsfähigkeit des Systems gegeben ist. E3DC ist nicht nur eine einfacher Speicher sondern beinhaltet auch einen 12kW AC Wechselrichter und einen 3kW DC/DC Wandler zur Batterie sowie 15kW PV-Anschlussleistung an 2 Strings. Wenn einer ein 30kWp oder größere PV-Anlage machen möchte, auch kein Problem, eine 2. /weitere E3DC S10 daneben, beide/alle kommunizieren miteinander und werden mittels Farming-Software zu einer virtuellen großen System zusammengeschaltet.
Über Modbus/TCP Schnittstelle stehen alle Daten des Speichers zur Verfügung z.B. um über Loxone die Verbraucher einschl. non E3DC Wallboxen anzusteuern. Über die RSCP/TCP Schnittstelle kann man sogar den E3DC_Speicher und die E3DC-Wallboxen selbst steuern.
Ich teste gerade die Schnittstelle aus und über meinen MAC kann ich schon beides ansteuern. Meine Planung ist eine optimierte Steuerung für die Übschussladung (bin wegen KfW-Förderung auf 60% beschränkt) für den Sommer und für die pv-gesteurte Fahrzeugladung. Die Lösung von E3DC ist zwar ok, aber da kann man noch einiges optimieren. Schließlich kannich sogar über Phyton auf die Daten meines Model S zugreifen, den Ladestand abfragen, damit den Ladebedarf abschätzen und in dies Steuerung einfließen lassen.
Später möchte ich die ganze Software dann auf einen Rasberry PI laufen lassen.

Nun ein Speicher ist halt nicht gut für die Energiewende von daher hält sich meine Begeisterung darüber in Grenzen. Vor allem dann wenn hier Brutto und netto durcheinander gebracht wird und noch viel weniger Begeisterung kommt auf wenn Geld vom Dach in der Keller wandert.

Wer einen Speicher will um des Speichers Willen gerne nur wird da draußen gerade sehr aggressiv mit dem Thema Wirtschaftlichkeit vertrieben und das muss man ganz klar sagen ein Speicher rechnet sich nicht und ist ein teures Spielzeug

Ich wollte hier eigentlich nicht schreiben/antworten, aber na gut.

Ich habe erst 22kWp aufs Dach gepackt.
Das hat meinen Stromkauf von über 13.000kWh auf rund 6.000kWh gesenkt.
Dann habe ich einen Speicher mit 47kWh nutzbarer Kapazität installiert.
Das hat den durch den Tesla erhöhten Stromverbrauch (über 16.000kWh) auf einen Stromkauf von rund 4.000kWh reduziert.
Und jetzt?
Jetzt bekomme ich noch das BlueGEN Brennstoffzellen Blockheizkraftwerk, was 1,5kW elektrisch und nur 0,6kW thermisch liefert und somit 365 Tage im Jahr laufen wird.

Ich hoffe auf unter 1.000kWh Zukauf zu kommen. (Sauna und Tesla werden teilweise mehr ziehen, als ich liefern kann)

Gruß

PS: PV in Kombination mit Speicher rechnen sich nach 12 Jahren (wenn der Akku so lange hält) und die BSZ nach 8 Jahren!

Kannst du Deine Rechnung bitte mit Zahlen untermauern.

Ich nutze ja folgendes „einfache“ Software auf einem Rasberry PI:
eb-systeme.de/?page_id=209
Ich bin grundsätzlich begeistert, habe aber Verbesserungsvorschläge geschickt, leider bleiben die in letzter Zeit unbeantwortet.
Ich würde die Software selbst gerne versuchen anzupassen, habe davon aber 0 Ahnung.

genauso ein teures wie meine Teslas. Mit Roadster und MS habe ich schon den Gegenwert eines kleinen EFH investiert.
Aber es geht auch um das technisch machbare und dem Spieltrieb im Manne. Da bekenne ich mich klar dazu. Aber das Gefühl - unbezahlbar.

Ja kann ich, aber da in der Datei sehr viele persönliche Daten sind, will ich sie nicht einfach online stellen.
Hier zwei Auszüge davon.


Ich würde mir auch sofort die Bluegen kaufen, leider habe ich keinen Erdgasanschluss und für Flüßiggas ist noch keine Anpassung verfügbar. Besser noch würde mir eine Variante mit Bioethanol, ähnlich dem Brennstoffzellen eNV200 von Nissan gefallen.

Wenn es um Wirtschaftlichkeit gehen würde, dürfte ich nie mehr in ein Sterne-Restaurant gehen, kommt dabei doch nur die gleiche braune Masse dabei raus, als wenn ich zu Hause nur ne Butterstulle futtern würde.

Wenn wir mal davon ausgehen dass 8kWp Netto um die 10.000 kosten und ein Speicher mit 6kWh rund 6.000€ Netto dann würde mich interessieren wie da ca 1400€ im Jahr rein kommen sollen.

Wenn sich alle von allen Dingen trennen würden, die sich nicht rechnen, wäre die Welt eine andere.
Rechnet sich ein Fahrbarer Luxusspeicher (Tesla S oder X), eine mechanische Armbanduhr für zig tausend Euro, oder gar teurer Schnaps und Zigaretten ? Letzeres höchstens für die Rentenversicherung.
Allerdings würde ich als Kunde einen Verkäufer kein Vertrauen schenken, der mir so ein Märchen erzählt. Trotzdem ist nun mal die Seele spendabler als die Vernunft. Ganze Industriezweige leben gut davon.
Spätestens bei einer Haushaltauflösung lernt man den Unterschied zwischen materiellen und ideellen Wert kennen!

In dem man den Speicher quersubventioniert:

16.000 auf 20 Jahre = 800 jährlich. (ok Speicher und WR halten nicht solange)

Bei Volleinspeisung 8000kWh/a zu 12ct = €960.
Bei 80% Eigenverbrauch bei 4000kWh Haus + 4000kWh MS = 8000kWh gesamt davon 80% = 6400kWh zu 25ct + 1600kWh zu 12ct = €1.600 + €192 = ca. €1.800 ROI jährlich.

p.s. die Powerwall 2 kostet knapp €6.100 brutto bei doppelter Kapazität, als AC-Variante wohl knapp unter €7.000 brutto.

Powerwall alleine und für den Preis wirst du sie nicht bekommen. Zudem machst du wieder den Fehler Brutto Netto…

Mit den 960€ aus der VE wirst du die PV in 10 Jahren zahlen…

Wir haben ohne Speicher rund 2200kWh EV

Um nochmals dem Thread-Ersteller eine Hilfestellung zu geben.
Was Eberhard da macht ist ja schön und so etwas macht Ihm und mir sicher Spaß.

Aber ein normaler User ist doch mit einem modularen und erweiterbaren Plug-and-Play-System besser bedient.

  • Überschußladung mit Ansteuerung einer Wallbox
  • Verbraucher ansteuern
  • Mit Wärmepumpen kommunizieren
  • System stufenlos erweitern
  • Batterien AC- und DC- seitig anbinden können
  • Batterien sind aus einem Herstellerpool auswählbar
  • Kaufspeicher und Eigenbauspeicher anbinden können
  • Visualisierung im Browser über alle Endgeräte PC, Handy, Tablet etc.

Alles das geht mit dem SMA-System.
Ich habe mich Monate damit beschäftigt, und kein besserers gefunden welche o.g. Kriterien erfüllt.

Grüße SuCseeker

P.S.: Und ja Eberhard, das Gefühl den Tesla nachts über gespeicherten Sonnenstrom laden zu können ist unbezahlbar.

Hallo,
Eine Frage am Rande: wenn man anfängt, was macht mehr Sinn: Strom vom Dach oder zuerst ein Blockheizkraftwerk ?
Danke

Beim Einfamilienhaus definitiv die Solaranlage. Ein Kleinst BhkW ist wirtschaftlich gesehen das Gleiche, wie ein Speicher.
Bei größerem Energiebedarf ergänzen sie sich in unseren Breiten recht gut. Würde allerdings nur gasbetriebene BhkW empfehlen.

Danke, dachte ich mir. Dann werde ich mich mal weiter damit beschäftigen und mir Angebote einholen.

Kommt auf die Elektrische und thermische Grundlast im Haus an.
Bei einem normalen EFH macht es keinen Sinn.
Die Laufzeit sollte größer 6000 Stunden pro Jahr sein.

Dann noch:

  • Schornstein
  • Wartung
  • Gasanschluss und Zählermiete

Zudem ist es mir zu wieder noch fossile Brennstoffe zu verwenden - meine Meinung.

Grüße SuCseeker

E3DC ist ein DC angebundener Speicher. Gerade gegenüber SMA einfacher in der Handhabung mit 3ph Notstromversorgung.
Das ganze mit SMA Komponenten nachgebaut brauchts einen sehr erfahrenen Fachmann und ist deswegen nicht günstiger zu realisieren. Zudem hat man dann die Abhängigkeit zum Installateur bzw. man ist bereit sich sehr tief in die Materie einzuarbeiten. Gerade hier bietet E3DC mit der Wallbox eine plug&play Lösung.

bis 6/16 Roadster 2.5 ab 8/13
Model S P85+ Signature Red