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Abschätzung Auslegung einer neuen PV-Anlage mit Speicher

Ich wollte mir erst den SENEC.BUSINESS nehmen.
Aber die Kosten waren so hoch und der Nutzen so schlecht, dass ich zu meiner aktuellen Lösung gekommen bin.

kurze Frage: Warum „nur“ 9,9kWp, ist damit das Dach komplett voll? Wir empfehlen IMMER so viel wie irgend möglich auf ein Dach zu packen. Klar 10,5 oder 11kWp machen jetzt nicht wirklich Sinn aber alles ab 11,5kWp sollte man auf jeden Fall wieder bauen.

Ob ein Speicher 3 oder 1phasig arbeitet ist eigentlich fast egal! Wir empfehlen beim Speicher IMMER unabhängige Systeme wie es auch die Powerwall mit SMA eine ist, jedoch ist unser Favorit gerade der LG Chem

Ja, es geht nicht mehr drauf, evtl 10,5, und dafür EEG Umlage zu bezahlen lohnt nicht.

Ich habe in der Vergangenheit oft die Erfahrung gemacht, das günstig am Ende teurer ist. Außerdem brauchst Du für eine wirklich unabhängige Anlage ein Dreiphasen System. Du möchtest doch auch eine Wärmepumpe und dann auch noch mit Tiefenbohrung, warum also auf der Stromseite so halbherzig? Was e3dc betrifft, so bekommst Du die Kiste inklusive Steuerung und hast ab dann eine echte Notstromversorgung, die auch mit Deiner Wärmepumpe zuecht kommt. Was den Preis betrifft, so musst Du ja nicht sofort alle Akkumodule ordern. Oder Du wartest noch auf das Kreisel System, was zur Zeit mehr Akku für das gleiche Geld verspricht. Nur ist das System von e3dc schon länger auf dem Markt und durch Garantien und Fernwartung gesichert. Unser Installateur hat bis jetzt nur beste Erfahrungen mit e3dc gemacht. Ob es stimmt, weiß ich natürlich nicht, aber ich glaube ihm und das System läuft völlig problemlos, noch jedenfalls. :slight_smile: Das Einzige, was mich bei e3dc stört, ist der mit 13,8 KWh zu kleine Akku. Eine Erweiterung mit eigenem BMS wäre toll. Ok, man könnte jetzt auch ein zweites Hauskraftwerk kaufen und hätte dann auch eine größere Eingangs und Ausgangsleistung, aber mehr Akku würde uns schon völlig reichen. Na ja, vielleicht kommt ja bald eine Erweiterungsmöglichkeit.

Bei PV Anlagen bei denen die WP und der Lichtstrom über einen Zähler laufen haben das Problem dass gerade im Winter so oder so nichts runter kommt.
Ein Kunde hat eine 9,8kWp Anlage und einen Speicher mit rund 8,5kWh Speicher. Der hat im ganzen JANUAR gerade mal 30kWh aus der Batterie geholt und dafür 52,8kWh in die Batterie geladen. Im Februar sind es immerhin schon 100kWh entnommen zu 130kWh eingelagert.

November mit 60 bzw 40kWh entnommene Energie ebenso MINI Mengen. Das liegt daran dass die WP vorrangig das meiste was die PV Anlage abnehmen kann locker verarbeitet und somit kaum was für den Speicher über bleibt.

Zudem ist der Speicher bereits um 20 Uhr platt selbst an sonnigen Tagen im Februar.

Wer angst vor Stromausfällen hat sollte sich nie und nimmer eine WP kaufen und sich ein Passivhaus bauen! Die Batterie wird auf jeden Fall im Winter kaum verlässlich arbeiten.

Zudem ist der Wirkungsgrad über ein Jahr mit unter 80% halt gut überlegen ob man das will!

Also da hab ich doch andere Erfahrung gemacht. Ich habe auch eine PV mit 10kWp und einen Speicher von E3/DC mit 13kWh.
Im Januar konnte ich 107kWh einlagern und davon wieder 101kWh entnehmen. Mit diesem Wirkungsgrad bin ich vollauf zufrieden.
An einigermaßen sonnigen Tagen kommen wir damit locker über die Nacht (ca. 60% Akku reicht bis zum nächsten Tag).

Wenn Du von ca. 300kWh im Januar 100kWh eingelagert hast ist Deine WP nicht ordentlich auf den direkten Verbrauch abgestimmt. Ein Wirkungsgrad von 95% halte ich für sehr fraglich und man muss da mal schauen wie genau die Messungen sind, da kann eigentlich der zusätzliche Verlust am WR bei niedriger Leistung in der Nacht nicht berücksichtigt sein.

Die beste Energie ist die, die DIREKT verbraucht wird.

Hast Du eine Wärmepumpe?
Ich denke nicht, oder?

Gesendet von meinem SM-G935F mit Tapatalk

Ich habe eine WP. Die läuft aber nicht über den E3/DC.
Die Umstellung der WP auf die PV steht erst noch an. Aktuell hängt sie an einem eigenen Zähler.

Klar läuft die über einen anderen Zähler und sobald die WP über den gleichen Zähler läuft wird die Batterie sich von Nov bis Feb mehr oder weniger langweilen.

hallo, wir haben seit letzten August eine 12 KWp auf dem Dach, SMA Wechselrichter sowie 8KW Varta Speicher.
Bereits seit Mitte Februar sind wir an sonnigen Tagen praktisch autark, auch mit WP und Warmwasseraufbereitung.
Muss mal prüfen, wieviel an Ueberschuss danach ins Netz geleitet wird.
Für kurze Fahrten mit dem Model S würde es wahrscheinlich genügen.
Aber bereits im nächsten Monat sollte es kein Problem sein, auch die Batterien des Model S zu füllen …
Stefan

Also das ist mal ne Aussage… An sonnigen Tagen im Februar quasi autark wenn mann das Auto nicht berücksichtigt…

Mittlerweile gibt es den S10 mit bis zu 15,2kwh (neue Module mit 2170 Zellen). Der eigentliche Speicher ist nicht mal so teuer,
aber das Grundsystem mit 3ph-Notstrom etc und der ganzen Steuerung ist schon mal etwas teuerer/aufwändiger

Genau darum geht es! Und jetzt muss man das Ding noch installieren verkaufen, beraten, After Sales etc… daher kommt ja meine Einschätzung dass der Batteriepreis beim Heimspeicher kaum mehr eine Rolle spielt!

Woher hast du die Info ? Wir bekommen demnächst auch ein Hauskraftwerk + Wallbox von E3/DC allerdings „nur“ mit 13,8 kWh und 17,7 kwp PV Anlage.

Auf der Homepage kann ich auch nur den 13,8 kwh finden ?

Gruß

Andy

Hab mir mal ein paar Daten angeschaut… davon liefern ja die meisten Storm ins Netz…

e3dc.com/produkte/deutschland-live/

Scheint super zu sein :slight_smile:

Ich habe 18kWp auf dem Dach mit 13,8kWh Speicher von E3DC.

Erst mal nur die Zahlen vom Nov.16 - heute. Ab März-Okt. bin ich praktisch autark, ab April-Sept. auch 100% PV für Auto

Speicher geladen entladen PV-Ertrag Hausverbrauch Einspeisung Bezug Autarkie

Nov.16   154     146         385          625    82         335     kWh  46%
Dez.16    87      86         247          727    46         525     kWh  28%
Jan.17   190     179         535          912    111        497     kWh  46%
Feb.     192     168         677          880    180        428     kWh  51%

Beim E3DC läßt sich auch noch einstellen, ab welcher Leistung z.B. 100W entladen werden soll, um das Verhältnis Eigenverbrauch/Nutzleistung nicht zu sehr in einen zu ungünstigen Bereich geraten zu lassen.

@Eberhard

Danke für deine Daten.
Trotzdem eine Frage: praktisch autark tönt gut, aber ohne fossile, resp. weitere Energieträger? Oder ist einer der grössten Energiefresser, also die Heizung und Warmwasser doch nicht ganz autark? :wink:

Das Märchen der Autarkie wird immer wieder erzählt. Dabei ist der größte Verbraucher, Heizung und WW, so oder so ausgeblendet. Wer dann noch elektrisch unterwegs ist wird noch größere Augen machen!

PV Anlagen sind daher IMMER nach den wirtschaftlichen Vorstellungen zu bemessen, alles andere macht kein Sinn.

Ab März geht so oder so die größte Menge ins Netz…

Ich hab 30 kWp auf dem Dach. Um Autarkie zu erreichen bräuchte ich 3000 kWh Speicher um ggf. 2 Monate ohne Netzbezug auszukommen. Wenn im Winter Schnee liegt ists essig mit Solarstrom. (Bei mir wird noch mit Öl geheizt und das EV ist nicht mit in der Kalkulation (2 Familienhaus mit 3 Personen)

Unser Gesamtstromverbrauch liegt bei ca. 20.000 kWh pro Jahr. (Ohne EVs)