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Absatz von Diesel-Autos bricht ein

Diesel mit Benziner zu ersetzen verschiebt das Problem nur aber das löst es nicht.

Ja und nein! In den Köpfen der Bürger sichert der Bemziner ihnen zunächst einmal ihre zukünftige Mobilität. Die Industrie wird aber durch immer stärker steigende Absätze von Benzinern spätestens ab 2020 die EU-Vorgaben dermaßen reißen, dass es für sie teuer wird. Da kann es dann ggf sogar für die Imdustrie günstiger sein ein e-Auto mit etwas Verlust anzubieten, als die hohen Strafen zu zahlen. Opel bzw. PSA scheint das gerade zu kapieren. Den Ampera-e kann man demnächst in DE sogar kaufen. Man versucht so viele Einheiten wie möglich aus USA zu beschaffen.
Denke, dass sich diese Erkenntnis auch bei anderen OEMs in näherer Zukunft durchsetzten könnte. Ohne E-Autos wird die Zukunft teuer.

Echt? Quelle? Als Opel?

ecomento.de/2018/01/04/opel-ele … llbar/amp/

Oder hier im Forum findest du es auch.

Ohne die Dieselantriebe fällt den OEMs langsam das Dach auf den Kopf, wie schon hier weiter oben aufgeführt haben, werden die CO2-Vorgaben überschritten.
Ich wundere mich wirklich sehr, mit was die grauen Eminenzen in den Vorstandsetagen rechneten, als es zu den minderwertigen Abgasreinigungssystemen kam. Denn einen wirklichen, ernstgemeinten Plan B (neben dem Diesel) gibt es quasi nicht. Das ist verstandesmäßig nicht mehr zu verstehen.

Dennoch schön zu sehen, dass die Absatzzahlen von Diesel-PKW kleiner und kleiner werden, langsam wirds heiß auf den Stühlen der Firmenleitung.

Alles Gute!

Die Diesel sind doch heute gar nicht mehr die großen CO2 Sparer in der Flotte, sondern die Hybridautos die nur noch 2 l/100km verbrauchen. :unamused:

Es brauchen im Prinzip nur halb so viele Hybridautos wie Dieselautos verkauft werden um den selben Effekt auf den CO2 Ausstoß zu erzielen. Dabei müssen die Nutzer die Autos nicht mal elektrisch nutzen.

Moin!
Lustig finde ich auf der o.g. Seite die Übersicht zu den Schadstoffklassen und Effizientzklassen. Demnach gibt es einen starken Rückgang bei A/A+ und eine Zunahme bei C. Das werden die schön gerechnet Diesel gegenüber den Benzinern sein. Man sieht hier trotz wirrem Rechenmodel aber wo der Trend hin geht.

So wirds kommen, jetzt geht’s Vollgas in die Hybridwelt und alle haben ein gutes Gewissen.

Bin ich mir nicht ganz so sicher, ob PHEVs günstiger sein werden, als BEVs oder Benziner. Beim VW Golf sieht man den Unterschied, eGolf 36tEur (32tEur mit Umweltprämie), GTE 37tEur (34tEur mit Umweltprämie), plus Wartung, Energiekosten usw. Auch in der Konstruktion ist ein PHEV grundsätzlich aufwendiger, das Packaging ist aufwendiger, da Platz für einen Akku, eMaschine, Schaltgetriebe, Verbrenner, Steuergeräte, Abgassystem und Tank benötigt wird.
Bei Mercedes’ E-Klasse noch extremer: Basis Benziner 43tEur und das PHEV 60tEur. BMWs 2er Active Tourer genauso, Basis Benziner 27tEur und PHEV wieder 39tEur. Hyundais Ioniq ist da die Ausnahme mit 33tEur für den Electric und 30tEur beim PHEV, er wurde jedoch auf die drei Antriebsarten von Anfang an hinentwickelt.
Da spielt auch viel Marketing- und Vertriebs-Kalkül dahinter, was attraktiver sein soll und was nicht, dennoch durch die Entwicklung wird es selten ein PHEV geben, welches günstiger angeboten werden kann, wenn es nicht durch ein anderes Modell querfinanziert wird

Die Kunden werden nun vermehrt erstmal Benziner verkaufen, es sei denn PHEVs werden günstiger als die konventionellen Modelle. Würde aber bedeuten, dass alles andere entweder teurer werden würde oder aber, dass es eine gute Zeit lang schmerzhafte Kampfpreise/Wechsel-/Sonderprämien geben wird.

Alles Gute!

Ich schließe mich der Meinung an. Es wird sich gedrückt und gewunden, so lange es geht, bis irgendwann vielleicht nix mehr geht.

Wird ganz sicher so kommen… Plug-in Fahrzeuge werden - so meine Annahme - ab Mitte des Jahres ganz offensiv in den Markt gedrückt. Was per se nicht so schlecht wäre, zumindest im Vergleich zu reinen Verbrennungsmotoren.

Aber ich sehe es schon kommen: Aufgeladen wird fast nie, wo auch? Also reiner ‚Buchwert‘-Zauber ohne jedweden Vorteil…

Seh ich anders, aus finanziellen Gründen. Wer zu Hause oder am Arbeitsplatz laden kann, fährt bestimmt lieber für 5 Cent statt 10 Cent pro Kilometer.

Wenn das Fahrprofil passt reichen PlugIns. Und natürlich will man mit Strom fahren, ist ja auch günstiger.

Hier mal der Verbrauch von meinem Ampera nach 60.000km

Bin ja bei euch… Ein Kollege fährt seit anderthalb Jahren einen A3 Etron als Firmenwagen und ist begeistert. Er kann aber auch bei seinem AG laden, ein Luxus für viele andere, der leider noch fehlt. Und über Lademöglichkeiten in Großstädten braucht man derzeit leider nicht viel zu sagen…
Ich finde Hybrid grundsätzlich nicht verkehrt, nicht falsch verstehen. Aber ohne (eigene?) Lademöglichkeiten nehmen die nur die ohnehin noch nicht sehr zahlreichen Ladestationen weg - wenn überhaupt geladen werden will…

Ich wage zu bezweifeln, daß es viele gibt, die nicht laden können oder wollen. Die kaufen keinen PHEV. Wer so etwas kauft will es auch und schafft im Schnitt auch den angegebenen Verbrauch oder sogar sehr viel weniger. Die Frage des Anteils beschäftigt mich schon sehr lange und ich spreche gezielt beim Laden die Fahrer der „verpönten“ Fahrzeuge an, um mir ein Bild zu verschaffen.

Der „alte“ Ampera ist ja auch eine positive Ausnahme mit seinen 60-80km elektrischer Reichweite.

Es gibt leider auch andere, hier eine Aussage:
„Die Mehrkosten habe ich als Umweltprämie, 3000€. Jetzt kann ich an den Ladesäulen parken und in manchen Städten ist das parken dank
E-Kennzeichen umsonst. Der E-Motor ist als Buster auch nicht schlecht.“

Er hat an der Ladesäule geparkt, das Kabel war gesteckt und es wurde nicht geladen.
Seine Aussage dazu:
„Mit E-Kennzeichen darf ich hier stehen. Laden wollte ich ja, aber ich habe dafür keine Karte und ich lege mir sicher keine 10 Karten ins Handschuhfach und suche immer die richtig. Wenn meine Karte funktioniert, dann lade ich auch.“ Ladekarte: ENE Eifel

Mag sein, ich habe dazu keine belastbaren Werte. Mein Punkt ist aber ein anderer: Ich bin mir ziemlich sicher, dass ab Mitte des Jahres der PHEV in den Markt gedrückt wird, über Umweltprämie, Nachlass, Werbung, etc. Das bedeutet, dass der Anteil stark steigt, weil die Leute es ‚schick‘ finden. Gleichzeitig erreicht der Hersteller eine Senkung des Flottenverbrauchs, zumindest auf dem Papier.

Unterstellt, dass diese Annahme stimmt, wird die Ladestruktur kaum mehr ausreichen, d.h.,es ist völlig unerheblich, ob man laden will oder nicht. Zusammen mit denjenigen, denen es egal ist (‚Ich hab ja meinen Verbrennungsmotor mit dabei‘), ergibt sich dann folgendes Ergebnis: auf dem Papier sieht alles viiiiieeel besser aus, als es in Wirklichkeit ist. Gewonnen ist dadurch nur eins: Die Notwendigkeit eines Aufbaus einer belastbaren Ladestruktur für kommende reine Elektroautos wird hinreichend deutlich.

Letztlich ist wird die Täuschung des Verbrauchers fortgesetzt. Auf dem Papier sieht alles gut aus, aber in der Realität wird mehr Energie verbraucht und mehr Schadstoffe als zuvor.

Vielleicht wäre insgesamt gesehen ein Diesel der die Grenzwerte in der Realität unterschreitet doch noch besser als der Hybrid. :unamused:

Wenn ihr über PHEVs diskutieren möchtet, dann findet ihr hier einen passenden Thread: Es führt kein Weg am Plug-In-Hybrid vorbei!