Abrechnung nach 1 Monat Tesla im Winter

Deine Rechnung ist inhaltlich falsch. Du hast zwei Sachen vergessen:

A) Den Wertverlust von deinen vorherigen PKW. Dein Tesla hat nämlich kein Wertverlust. Du kannst ihn nach 6 Monaten zum Neupreis verkaufen. Dadurch entfallen auch sämtliche kostenpflichtigen Reparaturen, die beim vorherigen pkw auftreten würde.
B) Den Gewinn durch ein regelmäßigen Neukauf. Du kannst ihn alle 6 Monate verkaufen und dir ein Tesla Neuwagen kaufen. Du hast jedesmal 1-4000 Euro Gewinn. (Umweltbonus).

Insofern ist der Tesla bei weiten günstiger als dein vorheriger verbrenner

Ein alter Golf hat auch keinen Wertverlust :slight_smile:
Verkaufe gerade den letzten Verbrenner, der wird scheinbar für dasgleiche Geld weggehen, wie ich ihn vor 5 Jahren gekauft habe.

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Man muss auch dazu sagen, dass gerade Tesla relativ günstig ist, wenn man nicht zu Hause laden kann. Hat man ein anderes E-Auto und würde dann ohne Ladeflat oder Audi-Karte etc. laden, dann wird’s ganz schnell ganz teuer. Bin eh der Meinung, dass die Politik in den nächsten Jahren, die Preise soweit anheben wird, dass es kaum noch großartige Unterschiede geben wird zu den heutigen Verbrennerpreisen. Wenn ich an einigen Ladesäulen Preise von 0,84-1,xx EUR/kWh sehe, dann wäre da ein Verbrenner schon heute „günstiger“. Wenn man allerdings zu Hause laden kann oder sogar ne PV hat, dann ist es natürlich ganz klar, wer da die Nase vorne hat. Generell kann man wohl sagen, dass 90% der Leute momentan definitiv günstiger mit einem E-Auto fahren als mit einem Verbrenner. Fairerweise muss man natürlich auch sehen, dass der Andchaffungspreis meist höher ist. Ist also oftmals also eh ein Äpfel mit Birnen Vergleich.
Mich würde mal ne Berechnung zwischen nem Standard Golf und nem ID3 interessieren, wenn man nicht zu Hause lädt. Ist das E-Auto da der klare Sieger?

Ja…oft leider oft Äpfel mit Birnen

Fairerweise muss man dann aber zumindest ne Standheizung mit rein nehmen und leistungstechnisch sollte man dann auch nicht nur nen Standard Golf nehmen.

Den günstigsten iD3 gab es für 22-23k…(aktuell halt nicht)

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Ja genau. Leistungstechnisch muss man dann natürlich auch irgendwo nah beieinander liegen.
Nachdem die ganzen Stromversorger nun „pleite“ sind, habt ihr euch mal die momentanen Strompreise angesehen?
War vorher bei 25 Cent/kWh. Wenn man jetzt online vergleicht liegt man bei uns bei 47 Cent/kWh (Niedersachsen). Da werden einige bei der nächsten Erhöhung ziemlich geschockt sein, sollten sie keine PV haben.

Sind generell sehr schwierige Vergleiche…kommt auch viel auf seinen Wirkkreis an….kostenlose Lader etc.

Ja, Strommarkt aktuell echt irre :man_facepalming:

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Aktuell gerade noch nicht.

Ja, weil dir aktuell auch der Chipkrisenbedingte Neuwagenmangel in die Hände spielt. Aber in weiteren 5 Jahren wird er fast wertlos sein, da es eine Schwemme an gebrauchten Verbrennern gibt, die niemand mehr haben will.

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Warum verwendest du bei deinem Profil keine Ladeflat wie JUCR? Vermutlich brauchst du nicht mehr als 450kWh im Monat und da würdest du mit 99€ Stromkosten durchkommen und so einiges sparen.

Guter Vergleich mit Deinem alten Golf. KANN ICH emotional gut nachvollziehen. Fahre auch seit genau 1 Jahr den LR, rechne aber nicht so viel rum… lg

THG-Quote beantragen?

Was meinst du mit der Frage?

Generell würde ich hier eine Vollkostenrechnung bevorzugen, als nur die Energiekosten und die Versicherung zu rechnen, dann könntest Du auch die von anderen hier genannten Dinge wie Inspektionskosten, weniger Verbrauchsmaterial (Öl, Bremsbeläge etc.), keine KFZ-Steuer, THG-Quote besser einbeziehen.

Noch besser rechnet der Tesla sich, wenn es ein Dienstwagen ist. Ich versteuer jetzt nur noch 0,25% statt vorher 1%.

Leider schreibst Du Deinen Verbrauch nicht (oder Deinen Strompreis, dann könnte man ihn ausrechnen). Wenn Du immer am Supercharger laden würdest (0,45 €/kWh), dann bist Du bei 18,66 kWh je 100 km, das ist ja ok. Wenn Du zwischendurch auch mal billiger laden könntest (der Vorschlag mit der Flatrate von @Felixkruemel macht Sinn). Aber auch wenn du mal per Haushaltsstrom für 32 Cent laden könntest, wäre das hilfreich.

Hast Du in Deiner Rechnung auch die drastisch steigenden Energiepreise berücksichtigt? Was würde der Golf im Januar 2022 kosten, wenn Du ihn noch fahren würdest? Mit einem Literpreis von 1,66 € bis zu schon bei 255 € im Monat.

Edit:

Du weißt, dass Du ein Recht auf eine Lademöglichkeit hast, auch als Mieter? Und ja, es gibt auch Lösungen für Duplex-Parkanlagen.

Wenn du glaubst, dass die neue Regierung die Ladepreise anhebt, hast du einiges nicht verstanden.

OT: Wer in Köln in die Grundversorgung zurückfällt, weil er vorher z. B. bei Stromio war, zählt künftig 76 Cent. Da lohnt es sich, den Strom vom Supercharger zu Hause einzuspeisen!

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Was redest du da? :smiley: klar möchte die EU gerne den Umstieg auf E-Fahrzeuge, genau deshalb wird ja soviel gefördert, aber selbst jetzt ist der Strom schon schweineteuer. Habe mir das mal für meinen Performance durchgerechnet. Ich komme da rein von den Stromkosten nur geringfügig günstiger weg, als wenn ich weiterhin tanken würde. Und wer meint, dass die Preise in Zukunft sinken werden, der glaubt auch noch an den Weihnachtsmann^^

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Korrekt. Das ist schon mega übel. Ich denke zwar nach wie vor, dass die meisten Verbraucher mit einer moderaten Fahrweise und einer PV letztendlich günstiger fahren als mit dem Verbrenner, aber auch nur, weil momentan noch so viel subventioniert wird. Bin schon gespannt, wie es danach aussieht.
Für meinen Fall würde ich nicht ganz soviel sparen. Und theoretisch müsste man ja auch den Invest einer PV mit einrechnen und den Bafa-Bonus ebenso. Klar amortisiert sich dann mal, aber dafür könnte man noch jahrelang Verbrenner fahren.

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Wie gesagt, Öl, Bremsbeläge etc. konnte man ja durchaus selber wechseln und dann halten die Kosten sich in Grenzen. Dass das bei neueren Verbrennern auch schon teils schwierig bis unmöglich ist, ist klar. Die 300€ vom Emissionszertifikathandel hatte ich im Post oben auch erwähnt. :wink:

Verbrauch ist stark schwankend. Zwischen 15kWh und 22kWh kann da bei der Anzeige im Durchschnitt von mir alles stehen. Abhängig von Uhrzeit, Route, und wie voll es ist.

Flatrate wird nichts bringen, ich hab geschaut und die Säule am Arbeitsplatz wird leider nicht von JUCR etc. supported, sie taucht (wie andere des lokalen Anbieters) in keiner Übersicht auf. Und 99€ nur für den Wohnort sind am Ende rausgeworfenens Geld, da das Laden eben deutlich unpraktischer ist als auf der Arbeit. Kosten tut es da (wie zu Hause) 0,59€ pro Ladevorgang und zusätzlich 0,39€ pro kWh. Darum zwischendurch auch mal SuC…zumindest noch, mal sehen, wann wir da über 0,50€ pro kWh kommen.
Entgegen mancher Meinungen hier bin ich aber auch grundsätzlich der Meinung, dass auch für Strom (wie für Öl, Gas und Benzin) die Preise nur in eine Richtung gehen: noch teurer.

Eigener Strom ist zum Laden halt nicht möglich. Und nein, ich hab keinen Bock auf Ärger mit dem Vermieter und der gesamten WEG hier, ich bin die Einzige mit einem E-Auto und das wird eher nicht so gut aufgenommen. Will längerfristig eh ne größere Wohnung, das ist den Stress und das Geld nicht wert.

Wie gesagt, ich bereue den Kauf nicht, aber merke halt deutlich, dass ein SR+ die falsche Wahl gewesen wäre.

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Zumal die Leute hier immer predigen, dass die Vermieter dir einen Ladeanschluss erlauben müssen, dann selbst aber nicht wissen, dass es in manchen Gegenden gar nicht funktioniert :smiley: uns hat der Energieversorger auch mitgeteilt, dass in unserem Straßenzug nur eine Wallbox genehmigt wird (Alter Dorfkern), viele Häuser über 100 Jahre alt. Zuleitung auch sehr alt. Dann klag da mal gegen an :smiley:

Das ist aber falsch. Wallbox mit 11 KW muss man nicht genehmigen lasse, sondern nur anzeigen. (also den netzbetreiber informieren, dass man eine installieren lässt).
Genehmigungspflichtig sind die erst über 11 KW in Deutschland!
Der Energieversorger kann es dir nicht verbieten und muss sonst halt seine kapazitäten ausbauen.

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Aber lecker Grundgebühr, etc. kassieren :+1:

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