Abrechnung nach 1 Monat Tesla im Winter

Nach dem ersten Monatsende mit dem Tesla habe ich mich mal hingesetzt um auszurechenen, ob und wieviel Geld ich spare.

  • Model 3 LR
  • Fahrprofil: knapp unter 500km/Woche, zum Großteil Autobahn, aber oft Stau (das ist ausschließlich zur Arbeit, privat zusätzlich schwankt)
  • Außentemperatur zwischen -3°C und 15°C
  • Klimaanlage auf 19 °C, Lenkradheizung und Sitzheizung Fahrersitz Stufe 1-2
  • Lademöglichkeit: ausschließlich öffentliche Ladesäulen und im Notfall auch ein Supercharger aufm Weg von der Arbeit

Mein alter Golf hatte einen Verbrauch von ziemlich genau 7,0l/100km. Je nach Benzinpreis war ich da bei 220-240€ Kosten/Monat. Dafür ziemlich günstige Versicherung, weil er eben schon echt alt war und man da durchaus was reduzieren konnte im Laufe der Zeit.

An Ladekosten für den Tesla habe ich nun sehr knapp über 150€ gezahlt, also etwas unter 8,40€ auf 100km. Das ist okay (wobei einige hier ja nur 6-7€ zahlen bei besseren Rahmenbedingungen) und wird bei wärmerem Wetter hoffentlich noch ein wenig besser, gerade auf der Arbeit steht der Wagen recht ungeschützt in der Kälte draußen. Aber die Versicherung…die Zahlungsaufforderung für 2022 ist vor ein paar Tagen angekommen, ich bleibe nur knapp unter 1000€/Jahr. Geht mit meiner SF auch tatsächlich nicht wirklich besser.

Insgesamt würde ich sagen, dass es ca. 200+€ Mehrkosten sind (ja, Quotenverkauf, I know), die ich im Jahr durchschnittlich haben werde.
Aber es ist ein sehr schönes Auto (bis auf die Holzleiste, aber das wird dieses Jahr angegangen) und ich freue mich auf erste längere Fahrten. :slight_smile:

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Kfz-Steuer hast du berücksichtigt bei der Rechnung?

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Regelmäßige Wartung?

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Ich kann ja verstehen, dass man nach einem Monat eine erste Bilanz ziehen möchte. Aber meiner Meinung nach sagt das nicht viel aus. Interessant wird es eigentlich erst dann, wenn man ein komplettes Kalenderjahr betrachten kann. Das ist dann bei mir heute soweit, und ich werde mir nachher mal die Zahlen anschauen.

Matthias

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Ich verstehe die Tesla Kalkulation, aber nicht den Vergleich zum Golf. Menschlich nachvollziehbar, dass man etwas vergleicht, was betriebswirtschaftlich nicht vergleichbar ist (Äpfel/Birnen) :wink: Nennt man availability bias.

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Vor allem darfst du den nicht mit dem Model 3 LR vergleichen wenn es um Versicherung geht.

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Da dein Golf ja anscheinend alt war, denke musstest Du ihn ersetzen. Und da würde ich das M3 mit einem alternativen aktuellen Verbrenner mit ähnlicher Ausstattung und Leistung vergleichen. Ansonsten vergleichst Du Äpfel mit Birnen.

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Jup. Die ist mit drin. Übrigens sehr deutsch, direkt den Hinweis auf 2031 zu bekommen.

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Stimmt schon, aber man muss halt schon geringfügig gucken, was man vorher gezahlt hat. Sicher wäre der Vergleich bei ner C-Klasse oder nem 3er BMW „vergleichbarer“.

Du bekommst auch noch Geld deiner CO2 Einsparung.

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Also - Einsparpotenzial - Ladeflat - 90-100€ pro Monat.
Versicherung vllt wechseln? Habe mir das MY durchgerechnet auf mich privat, wo ich keine SF habe - VK - 1000, TK -0; bin auf 760€ gekommen.

Meine Frau zahlt für Ihren eGolf 164 Euro Versicherung im Jahr. Mit VK wohlgemerkt, da werde ich schon neidisch :joy:

Ich denke auch, dass das nicht vergleichbar ist. Allerdings liege ich bei meinem MY bei der Versicherung auch „nur“ bei etwas über 500…

Du musst auch noch Steuer und Service etc berücksichtigen und dann verschiebt es sich noch weiter zugunsten BEV…

Der war an sich scheckheftgepflegt, aber man konnte halt einiges selber machen, wenn was dran war. Das sieht jetzt glaube ich anders aus, ABER das ist auch bei neuen Verbrennern nicht mehr anders.

Ich hatte das mit meinem Versicherungsmakler durchgerechnet, leider ist mein Wohnort schon nicht so optimal. Kann ich aber auch bestätigen, ich hätte auch lieber mein altes Kennzeichen behalten, hier kann kaum einer Auto fahren. :sweat_smile:

Stimmt, und zwar mit einer AMG- oder „M“ - Version einschließlich Wertverlust (wohlgemerkt ohne Innovationsbonus) Uiuiuiui :smiley: Weiterhin gute Fahrt :partying_face:

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…was schonmal gut ist…es kann nur noch billiger werden :wink: (Stichwort „Winter“)

Ich finde, beim E-Auto gibt es da extrem gravierende Unterschiede, was es immer etwas schwierig macht beim Allgemeinvergleich.

Du hast fast das eine Extrem…„Laternenparker“…extremer wäre es jetzt nur noch (im Winter) wenn du permanet kürzer Strecken fahren würdest, bei der jedesmal der Innenraum aufgeheizt werden muss.

Wir haben zB. (mit unseren zwei M3) das andere Extrem…billiger können wir nicht am individual Verkehr teilnehmen…warum?..

Allgemein:

  • keine Wartung (also diese unnötigen Pflichtwartungen für Garantie)
  • keine Steuern
  • Versicherung Ich: 265€ jhr., Frauchen 317€ jhr.
  • 2x THQ Quote zurück → also Versicherung auch „0“

Stromkosten:

  • Haushaltsstrom für Laden an 2 Wallboxen 27cent (unter 5,50€ auf 100km)
  • 12,42 kWp PV auf dem Dach (unter 2€ auf 100km)
  • kostenloses Laden auf Frauchens Arbeit, wenn sie mal kein Homeoffice macht (für beide M3)
  • beide M3 haben auch noch SuC Freikilometer (über Code)

Wie man sieht, ist hier auch das andere „Extrem“ möglich…da brauch ich erst garnicht gegen unseren A3 (Benzin) und Qasqai+2 (Diesel) gegen zu rechen :sweat_smile:

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Etwas, was in deiner Rechnung komplett fehlt.

Ein gutes Gewissen, die Umwelt nicht länger in dem Maße zu belasten wie vorher. Unbezahlbar :wink:

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Das kann ich mir tatsächlich nicht einreden. :joy: Zu Hause habe ich zwar 100% Ökostrom, aber eben keine Lademöglichkeit in der Tiefgarage. Da müsste ich mal schauen, ob und was die lokalen Betreiber der Ladesäulen am Wohn- und am Arbeitsort so als Strommix angeben. :wink:

Klar, genau deshalb fand ich aber die grundsätzliche Aufstellung meiner Kosten mal ganz spannend, vor allem im Winter, wo es ja im Vergleich zu den anderen Monaten eher suboptimal ist.

Laternenparken muss ich zum Glück nicht (da würde die Versicherung nochmal steigen), aber eben keine Lademöglichkeit in der Duplex-Tiefgarage. Vielleicht sieht das in ein paar Monaten/Jahren nach nem Umzug natürlich anders aus!

Ihr habt ja echt nen Jackpot und quasi das Optimum, das an Praktikabilität mit nem E-Auto geht, sehr nice! :smiley: Da werde ich ein bisschen neidisch :wink:.

Aber es gibt halt unterschiedliche Wohnort/Fahr-/Halteprofile und darum halt spannend, es von verschiedenen Personen zu lesen!

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Ja,

Diese Konstellation gibt es öfter als man denkt :blush:.

Allgemein:

2x E-Autos (Mazda MX30, Tesla M3 SR+)

  • Wartung nur für den Mazda = 95€ jährlich (also diese unnötigen Pflichtwartungen für Garantie)
  • keine Steuern
  • Versicherung Ich: 420€ jhr., Frau 390€ jhr.
  • 2x THQ Quote zurück → also Versicherung auch gut reduziert

Stromkosten:

  • Haushaltsstrom für Laden an 1 Wallbox 28 cent (unter 5,50€ auf 100km)
  • 5,6 kWp PV auf dem Dach (unter 2€ auf 100km)
  • kostenloses Laden in der Straße (2min Fußweg) an 11kW Dose. Der Tesla wird nur da geladen. Ca 2x die Woche.
  • Der MX30 wird immer zu Hause geladen, da nur einphasig geht und das dauert. Eine DC Ladung hat er noch nie gesehen :joy:
  • Stromkosten sind 2021 echt ok dank PV. Hätte es schlimmer erwartet.

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