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Abenteuer Süditalien (Erster und letzter Versuch)

Oft und gerne habe ich mir Dokus über Trips mit dem Elektroauto zum Nordkap angeschaut. Dabei dachte ich mir, dass es bei der Infrastruktur in Norwegen eigentlich gar nicht so eine große Herausforderung ist. Und da ich öfter nach Italien fahre, hatte ich mir Palermo als Ziel gesetzt.
Allgemein bekannt ist, dass Südtirol keine Herausforderung in irgendeiner Form darstellt. Ab der Toskana muss man ein bisschen planen und auf jeden Fall den Typ L Adapter dabei haben. In Siena musste ich feststellen, dass ein großer Teil der überschaubaren Anzahl öffentlicher Ladesäulen tatsächlich nicht funktionieren. Teilweise waren sie auch von Verbrennern zugeparkt. Am Ende habe ich eine Säule gefunden, die ich mittels Enel X App (JuicePass) auch aktivieren konnte. Das war in dem Moment wichtig, denn der nächste Supercharger wäre eine Ecke entfernt und nicht auf meiner Route gewesen. Achtung: Viele 11 kW Säulen sind bei Chargeprice oder mobility+ nicht verzeichnet. Zieht euch unbedingt die App. Ab Rom wird die Ladeinfrastruktur wirklich dünn und die Straßen werden katastrophal schlecht.
Eines Vorweg: Ich bin nie in Palermo angekommen.
Auf dem Weg nach Neapel hielt ich am Supercharger Ceprano, der von der Autobahn doch ungewöhnlich weit entfernt war. Die Strecke dorthin war geprägt von Schlaglöchern und verrutschten Fahrbahndecken. Ab der Toskana ist es auf Landstraßen übrigens keine Seltenheit mehr, dass die Fahrbahn entweder abgesackt oder Teile der Straße abgebrochen sind. Aus diesem Grund sollte man in Streckenabschnitten, die man nicht einsehen kann, die Geschwindigkeit drosseln - auch wenn die Italiener Stress machen. Übrigens gelten in Italien viele Gesetze nur auf dem Papier. Hier empfiehlt sich die Blitzer.de App, denn dort sind alle italienischen stationären Blitzer verzeichnet. Die Alternative ist, dass man in der 50er Zone auf dem Land waghalsig mit der doppelten Geschwindigkeit überholt wird.

Böse Zungen behaupten übrigens, dass ab Neapel Nordafrika beginnt und Italien aufhört. Zumindest bekommt man den Eindruck, wenn man blauäugig in diese Stadt hineinfährt. Es gibt keine Verkehrsregeln mehr. Wirklich nicht. Es ist abenteuerlich. Fahrt nicht mit dem Auto in die Stadt rein. Jedes Auto hat Schäden und das aus offensichtlichen Gründen. Neben dem Archäologischen Nationalmuseum musste ich notgedrungen meinen Tesla in einer der örtlichen Garagen geben, da keine Parkplätze in der Nähe verfügbar waren und man sein Auto auf gar keinen Fall unbewacht irgendwo abstellen sollte. Die Menschen dort sind sehr arm und die Kriminalität hoch.

Das Prozedere bei solchen Garagen, die teils oberirdisch, teils unterirdisch gelegen sind, ist wie folgt: Man gibt seinen Wagen samt Schlüssel ab und wird gefragt wann man denn zurück ist. Auf dieser Grundlage parken die Angestellten die Autos wegen der Platzverhältnisse ständig um. Das ist übrigens in ganz Italien üblich.
Schlüssel übergeben und keine Minute später hat die Angestellte meinen Wagen gegen einen Zaun gesetzt, in dem ein Hund als lebende Alarmanlage eingesperrt war. Ergebnis und Siegerehrung: Frontstoßstange leicht eingedrückt, aber auch gerissen. Die junge Frau ist ausgestiegen als ob nichts gewesen wäre. Daraufhin habe ich auf den Schaden gezeigt und nach ihrem Ausweis und ihrer Versicherung gefragt. Unmittelbar standen drei Menschen inkl. Chef bei mir und bezeichneten mich als Pinocchio - der Schaden wäre schon vorher gewesen. Als es mir zu bunt wurde, habe ich mir die nächste Carabinieri Dienststelle auf Google Maps herausgesucht und versucht anzurufen. Vier (4!!!) mal habe ich versucht die Polizei über die 112 zu erreichen. Glaubt es mir oder nicht: Es ist niemand rangegangen. Da bin ich echt vom Glauben abgefallen. Das ist die offizielle Notrufnummer. Es blieb mir nichts anderes übrig als zu fahren. Später erreichte ich dann doe Carabinieri, die können in Neapel aber kein Wort englisch. Sie sagten mir, dass ich es doch in Bozen oder am Brenner regeln soll - so viel hab ich verstanden. Gute Idee, dachte ich mir: Im deutschsprachigen Raum wird’s einfacher sein.
Aus diesem Grund habe ich den Trip auch in Neapel abgebrochen. Die Regelung des Schadens hatte für mich eine höhere Priorität. Am Brenner wurde alles aufgenommen und an Neapel weitergeleitet mit der Bitte um Identitätsfeststellung des Garagenbetreibers. Man hat mir aber auch gesagt, dass die Carabinieri in Neapel mich für den Schaden auslachen werden. Dort unten sei es eine andere Kultur.
Wen das Thema Neapel interessiert, der wird sich schnell inmitten unzähliger Artikel über die Camorra wiederfinden und, dass die Menschen dort kein Vertrauen mehr in den Staat haben.
Ich für meinen Teil habe gelernt, dass ich nie wieder mit dem Auto in irgendeine süditalienische Stadt fahre.
Fachkunde Meinungen zum Schaden sind erwünscht. Diese beiden Linien sind tatsächlich Risse. Tesla hat mir auf Nachfrage mitgeteilt, dass eine neue Frontschürze inkl. Einbau 1500€ kostet. Ich werde den Schaden nicht beheben lassen - es geht mir in erster Linie um den Streitwert. Irgendeine Art von Kompensation möchte ich schon haben, einfach weil ich unehrliches Verhalten nicht davonkommen lassen möchte.

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Das behaupten vielleicht Neapolitaner. Norditaliener sehen alles unterhalb Roms schon als Nordafrika :joy:

EDIT: ich bin mir sicher, @kris279 kann hier was dazu sagen. Und zum Thema an sich sicherlich auch :smiley:

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Das ist ein Glosse.

(oder etwa nicht?)

Von jemand der viele Jahrzehnte den Mezzogiorno liebt!

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In Neapel hatte ich mehr Glück… War aber auch nur ein mal da. Habe mein Auto entweder an einer öffentlichen EnelX oder auf der Straße abgestellt (zugegeben - da habe ich ne Weile suchen müssen).
Empfehlen würde ich Neapel mit dem Auto aber auch niemandem. Ich hätte mein Auto aber auch keiner fremden Person gegeben. Hätte ich das Valet Parking in der TG gesehen, wäre ich wieder gefahren… Im Zweifel dann lieber die örtliche „Sehenswürdigkeit“ skippen. Die TGs in Neapel kosten aber auch ein Vermögen…

Also, ich glaube nicht, dass du irgendwas vom Hotel irgendwas sehen wirst.

  1. Der Schaden war vorher da, ist nix passiert, bla-bla.
  2. Mitarbeiterin gehört uns überhaupt nicht, du hast eine Aushilfskellnerin gebeten den Wagen umzuparken. Der Vertrag mit der Kellnerin wurde gerade vom Hund zerbissen.

Entweder über die Kasko abwickeln, oder als LEhrgeld verbuchen.
In solchen Fällen packt man den Verursacher entweder in den Kofferraum, oder vergisst die Sache.

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do it the russian way :smiley:

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Ich bin eine Woche in Palermo mit einem Mietwagen rumgefahren, meine Frau hat fast einen Herzinfarkt bekommen. Nach 5 Tagen haben ich auch festgestellt dass der Kreisverkehr den ich täglich 2 Mal befahren habe mit einer Ampel geregelt war :joy:.

Seih froh daß du nicht angekommen bist :D. Alles unter dem Gardasee ist für mich schon Afrika :smiley:

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Schade das du ein eher frustrierendes Erlebnis hattest, ich war im Januar 2020 eine Woche in Neapel und Pompei und an der Amalfi Küste, einfach traumhaft! In Neapel war ich aber auch nur kurz auf dem Vesuv und in Pompei kurz durch die Ruinen, über Booking Hotel / Apartment mit Stellplatz und Lademöglichkeit gefiltert, war abenteuerlich, ging aber irgendwie alles. :smiley:

In Neapel am Hotel stand das Model X zum laden mittig auf der Frühstücks-Treasse (die Tor durchfahrt war so eng, das Model X hatte mit eingeklappten Spiegeln 5mm links und rechts) und das Hotel Personal drückt mir eine Verlängerung in die Hand wo normalerweise die Rasen LED Beleuchtung angeschlossen war. :joy: Ich habe gefragt ob das deren ernst ist, aber da hat man nur geantwortet, das da kürzlich auch ein Zoe geladen hätte, ich habe dankend abgelehnt und hab in der Nähe der Küche eine eine CCE Blau gefunden und gefragt ob ich mich da anstecken kann. :+1:

Pompei ist nichts für das Model X, das ist da alles so eng und verwinkelt + Einbahnstraßen mit Sackgassen. Puhh… war froh als ich das Apartment gefunden hatte, das Model-X hat auch hier gerade so auf die Hof-Einfahrt gepasst. Bei den Ruinen habe ich am nächsten Tag auf einem Überwachten Parkplatz geparkt.

Gruß
BUG

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War, bin oft in Italien unterwegs, bis Sizilien, VWT6 California, BMW535d, Ford Galaxy, Audi A6. Nie was passiert, freundliche Menschen, hilfsbereit. Ich liebe es in Neapel zu fahren. Problem ist nur die Rückkehr nach D.

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Wir waren letzten September ebenfalls Neapel, Pompeji, Amalfi-Küste, Matera, Catania (Sizilien) und am südlichsten Punkt. Geflogen bis Rom, dort dann ein Mietfahrzeug genommen (Hybrid, weil es gibt ja einfach nix anderes…).

Nach dem Erlebnis würde ich dort ganz runter auch nie mit dem privaten Auto hinfahren. Die Straßen sind richtig schlecht, selbst die Mautpflichtige Straße auf Sizilien besteht nur aus Baustellen und Löchern. Und die Italiener fahren da unten auch einfach auf gut Glück in die Kreuzung rein, die anderen werden schon anhalten.

Dennoch war der Urlaub toll, weil das landschaftlich einfach super viel bietet. Kann ich nur empfehlen, mietet euch dann lieber aber ein elektrisches KFZ irgendwo, ist besser. In Italien interessiert die Vermieter sowas wie auf dem Fotto oben oben auch nicht, das ist den völlig egal. Parken tut man nicht innerhalb des Zentrums der Großstädte sondern im Stadtring. Dann kann man auch selbst parken.

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Italiens Verkehr hat eine andere Kultur, darauf muss man sich einlassen.
War 2018 in Neapel und Sorrent mit MX. Keine Probleme, auch nicht in den Innenstädten Neapel, Rom, Florenz. Go with the flow, heißt es dort.

Den Parkschaden würde ich abhaken. Kommt nix raus.

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Und daher auch für mich das entspannteste Fahren immer wieder in Rom. Mit dem Verkehr fließen und jeder passt auf den anderen auf. Denn der fließt nämlich auch eher, als dass er sich an Regeln hält. Besonders mit dem Roller erst ne gruselige Sache, dann aber eher großer Spaß.

Eher wird der Papst evangelisch und die Roma Meister. (Juve merda)

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Ja, da kann ich einige „Horrorstories“ bestätigen die manche hier erzählen(diejenigen die im Süden noch kein besonderes Erlebnis hatten können sich glücklich schätzen oder sind extrem tolerant :wink:).

Ich lebe seit 2009 der Liebe/Arbeit wegen in Süditalien, konkret Apulien(und das ist definitiv der sicherste südliche Teil Italiens), etwas südlich von Bari.

Bin in der Zeit eigentlich im kompletten Süden rumgekommen, bis runter nach Reggio, am Absatz bis runter nach Santa Maria di Leuca.

Generell kann ich Apulien all jenen empfehlen die Süditalien näher Kennenlernen wollen, wenn man die paar Mafia „Nester“ wie Bitonto (Nähe Bari) o.ä. weit genug umfährt ist alles gut.

Fahr"stil": Ja, ist so. Der Italiener schaut auf keine Verkehrszeichen(die berühmte Ausnahme bestätigt die Regel), d.h. es wird so gefahren wie es einem gerade paßt(meine Theorie war lange das die alle Limit x2 nehmen um auf eine empfohlene Geschwindigkeit zu kommen :rofl:), hält man sich selbst an die Limits kommt es teilweise zu beängstigenden Überholmanövern(inklusive „reinschneiden“) d.h. ich habe mir mit der Zeit angewöhnt hier „mitzuschwimmen“, da fährt man einfach entspannter. Da ich Österreicher bin und „oben“ in der Nähe der italienischen Grenze wohne und somit auch recht viele Italiener in Ö fahren sehe(auf der Bundesstraße meist mit um die 70km/h, egal ob 50/70/80 oder 100er Limit, ganz einfach weil die oft gar nicht schauen und wissen wie schnell sie aktuell fahren dürfen, da nehmen sie die „sichere“ 70er Option - das es da in Ö trotzdem teuer werden kann mit 20 km/h drüber ist denen oft nicht bewußt scheint es).

Passiert man während dieses mitschwimmens eine Polizei(Carabinieri) Streife passiert genau gar nichts(ich sah die noch nie eingreifen seit ich hier unten Auto fahre). Die Fahren und plaudern.

Gibt es doch mal ein Radar(Autovelox) muß das früh genug per Tafel neben der Straße angekündigt werden. Messen ohne Ankündigung ist nicht erlaubt in Italien :wink: .

Schlechte Straßen: Definitiv. Normalerweise ruiniere ich mir mindestens einen Reifen pro Saison durch Schlaglöcher. Einmal wollte ich wegen so eines riesen Lochs in der Straße vor Jahren mal die Polizia rufen(Schadenersatz, aufnehmen des Schadens, Zeugen) - ich habe die sogar erreicht, die versuchten es dann auf die Carabinieri, die dann auf die Polizi Provinciale und die, richtig, auf die Polizia Locale abzuwälzen.
Nach einer Stunde warten habe ich den Hut draufgehauen und bin weiter gefahren, habe mir den Schaden selbst gezahlt.

Genereller Tip - wennimmer möglich auf der Autobahn fahren. Die ist kostenpflichtig, somit sehr oft dünner Verkehr(die meisten Italiener bevorzugen die Staatsstraßen voller Löcher, voller Verkehr, einigen Wahnsinnigen, dafür kostenlos) und keine Löcher.
Auf meiner täglichen Pendlerstrecke bin ich mittlerweile auf die AB ausgewichen. Leider muß ich trotzdem noch die Tangentiale in Bari nehmen(auch so eine „Rennstrecke“) weil es nur eine Abfahrt in Bari gibt kommt von Süden(Bari Sud)- Ich muß zum Flughafen im Norden der Stadt.

Parkschäden: Voll- oder zumindest Teilkasko ist PFLICHT in Süditalien. Nicht das man sie haben müßte wegen besondere Gesetze, nein, man bleibt somit nicht auf dem Parkschaden sitzen(sondern nur auf dem Selbstbehalt :wink:). Ist mir schon zig fach passiert das ich mal wieder eine Macke am Auto finde weil sich mal wieder jemand einen zusätzlichen Reversiervorgang beim Ein-Ausparken sparen wollte und stattdessen nach „Gehör“ geparkt hat. Darum sind auch die meisten(oft auch sehr teure, noch ziemlich neue ) Autos beschädigt.

Ärgerlich. Ist aber so. Mittlerweile habe ich hier unten einen Top Lackierer der mir die Schäden günstig wieder ersetzt die andere verursacht haben. ODER man fährt mit einem Auto rum das so aussieht wie all die anderen :wink: . Für mich keine Option - ich gebe auf meine Autos acht(darum stehen die daheim auch IMMER in der Garage, unterwegs so weit wie möglich vom Eingang(Restaurant, Einkaufszentrum, …) wie möglich, das reduziert das Risiko etwas :wink: .

Nichtsdestotrotz sind die allermeisten Süditaliener sehr nette und freundliche Menschen. Man bekommt aber den Eindruck das viele im Auto „das zweite Gesicht“ bekommen :rofl: .

Ich fürchte in der Tat Du wirst hier auf Deinem Schaden sitzen bleiben. Die werden sich gegenseitig decken und sagen der war schon vorher da. Meist existiert auch nicht einmal eine Versicherung(Vorsicht, gilt auch für sehr viele Autofahrer hier im Süden, d.h. bei einem Unfall kann das böse , vor allem teuer(ohne Kasko), enden). Gericht? Viel Glück!

Ein schönes, interessantes Land. Aber wenn es um diese Dinge wie Verkehr und Versicherungen geht bzw. Einhalten von Regeln fühle ich mich oft in den mittleren Osten zurückversetzt, habe auch dort einige Jahre lang gelebt :grimacing: .

EDIT: Bin auch schon in „Napoli“ mit dem Auto gefahren(Innenstadt). Brrrr. Anarchie.

Außen rum und zu den Touristenhochburgen(Vesuv, Ausgrabungen,…) geht es. Dort ist es auch recht sicher.

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Ich bin mit dem Model S durch Verona gefahren und dort in ein Parkhaus. Ich fand es okay, brauche es aber nicht nochmal. :joy:

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Eng sind die wohl überall. Anfang Dezember war ich in Turin, enges Parkhaus…

Dafür ist die Stadt wunderschön :heart_eyes:

Schade, dass es bei Dir so übel lief. Ich kann das nachfühlen. DU KANNST AUCH toll mit dem Nachtzug nach Rom fahren. 2o Uhr Zürich und 6 Uhr glaub ich Roma Termini. Das ist super entspannt und herrlich.

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Wobei. Rom ist nicht Süditalien. Bis auf viel Kopfsteinplaster und schlechte Straßen kann man da auch noch sehr gut mit dem Auto unterwegs sein(mein „highlight“ war als ich mal mit der Vespa auf der Orginal Via Appia Antica gefahren bin(ja, die lassen auf der Orginalstrasse z.t. noch immer Verkehr drauf) - nicht Teslatauglich :rofl: . Man muß halt Zeit mitbringen da es oft Stau gibt, vor allem am GRA(der Autobahnkreis rund um Rom).

War oft und gern in Rom - wunderschön. Nur würder ich da, im Gegensatz zu Turin, nicht leben/arbeiten wollen da zu chaotisch :wink:

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Nicht zu vergessen die Klein- bis Mittelklassewagen in den Ausführungen für Mittel- und Südeuropa, bestellbar mit unlackierten Stoßfängern. Gibts das noch?

Pah, das kann auch nur einer aus dem Norden sagen :wink:
Was für den Römer unterhalb Roms Nordafrika ist, ist oberhalb Roms, besonders Mailand und Turin doch schon fast Deutschland, ganz sicher kein Italien mehr

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Die gibt es noch immer … da fahren noch uralte Originale Fiat 500, R4(im Ernst!), und und und. Logisch, viele können sich leider auch gar nichts anderes leisten. Die „Mär“ vom armen Süden ist keine sondern bittere Realität. Neuwagen haben alle schon lackierte Stoßstange, ist ja sogar am Dacia so, oder?(von denen laufen hier extrem viele rum , aber auch teure Audis, BMW, Mercedes,…)

Ich glaube ich war mittlerweile zu lange im Süden und könnte wieder mehr „Norden“ vertragen :wink:

Weil wir hier vom Süden sprechen ist mir natürlich prompt der Alfasud eingefallen…

Ich glaube 12 Jahre lang schlecht in der Nähe von Napoli produziert . In der Zeit 700 Streiks… hab was dazu gefunden.

Alfa Romeo hatte dieses Jahr einiges zu feiern: 50 Jahre Giulia, 40 Jahre Alfetta, und 100 Jahre Bertone. Kurz vor Schluss kommt noch der 40. Geburtstag des Alfasud dazu. Das Modell bot nur selten Anlass zum Jubel.

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War vor einigen Jahren mit einem Kumpel in die Nähe von Tropea (Kalabrien) gefahren, der Gastgeber, ein Einheimischer, hatte zwei Autos. Ein billiges zerbeultes für den Alltag und ein teureres eleganteres für die besonderen Gelegenheiten.
Bin in erster Linie Autobahn gefahren und habe festgestellt, dass Fahrbahnmarkierungen nur Empfehlungen sind, nix woran man sich halten muss.
:rofl:

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