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85er Akku: Reduzierung der Ladeleistung seit 2019.20.1

Bei mir gibt es die Probleme im Dreierpack:

  1. Batteriekapazität um 50 km im typischen Verbrauchsmodus von im Schnitt 380 auf im Schnitt 330 km reduziert.
  2. Ladeverhalten verschlechtert. Längere Ladezeit da schlechtere Ladeleistungskurve über die Zeit.
  3. Höherer Verbrauch. Gestiegen von 21KWh/100 km bei Autobahn/nahezu flach/18 Grad/ 135 kmh auf 27 KWh/100 km bei gleichen Bedingungen.

P85+, 04/2014
Akku ersetzt November 2017
Antrieb ersetzt Dezember 2019

Der hohe Verbrauch ist mir such aufgefallen. Merkwürdigerweise komme ich aber trotzdem so weit wie vorher damit, was ja eigentlich nicht gehen sollte. Da kann ich nur den Frühling abwarten wie das dann wieder sinkt.

ABRP passt Ladekurve (nach unten) an: twitter.com/routebetter/status/ … 0037799940

Das ist ja wahrscheinlich nicht ein erhöhter Verbrauch - sondern nur die Anzeige - die physikalischen Eigenschaften der Batterien ändern sich ja nur sehr langsam, nur das Bereich, in dem die Batterie betrieben wird, ändert sich mit der Software - also ingesamt ruhig Blut - bei meinem 70D ist die Reichweite nur gering gesunken von 350 auf angezeigte 330 KM :slight_smile:

Schön wäre es wenn auch Tesla in seinem Boardcomputer die Zeit anpasst. Der zeigt nämlich genau die Zeit von früher an. Und „geringfügig länger“ stimmt vielleicht bei 8 Stunden Ladezeit, aber nicht bei 30min. Dann ist es nämlich doppel so lange.

Was mir aber auch bei ABRP aufgefallen ist, dass der nur noch bis max knapp über 50% lädt und denn zum nächsten SuC will. Früher ging es ja eher bis 80-90% und denn wurde auch mal einer übersprungen. Nun soll man ja alle 60min wieder laden fahren.

Keine Ahnung was du für ein Problem mit mir hast und warum du offensichtlich versucht, mich in diversen Threads zu diskreditieren.
Aus gutem Grund haben die Moderatoren ja schon eingegriffen und einige Beiträge gelöscht in denen ihr persönlich auf mir herumgehackt habt.

Fakt ist, jeder der den von dir angesprochenen Thread Reduzierung der Ladeleistung bei öfterem DC-Laden durchliest wird feststellen, dass es zu den 75- und 90-ziger Batterien schon viele Belege gibt und zu den 100-tern sie gerade gesammelt werden.

Kein Mensch hat behauptet, dass für die 75-, 90-, oder 100-ter Battterien eine generelle Reduzierung der Ladeleistung besteht, wie das bei den 85-zigern der Fall ist, sondern es geht nur um die durch zu häufiges DC-Laden verursachte.

Mit Wichtigtuerei hat mein YouTube-Kanal überhaupt nichts zu tun, ich stehe schon seit 38 Jahre jeden Tag im Mittelpunkt, egal wo ich auftauche, da brauche ich nicht YouTube, um mich zu profilieren, sondern nutze es zum Informieren, deswegen habe ich auch so viele Nachrichtensendungen gemacht.

Mir geht es bei der Reduzierung der Ladeleistung einzig und allein um Aufklärung, weil ich persönlich aufgrund meines Fahrprofils von einer für mich wesentlichen Verschlechterung meines Eigentums betroffen bin und zum Zeitpunkt des Kaufs diese nicht absehbar war.

Bei dieser Thematik hilft es auch nichts, die Kritiker von Tesla persönlich anzugreifen und schlecht zu machen, denn langfristig fällt das Verhalten von Tesla auf Tesla zurück.

Ich weiß es ist für viele schwer nachvollziehbar. Aber obwohl ich Tesla für etwas kritisiere, Tesla mich bisher als Geschäftspartner schlecht behandelt und um einiges Geld gebracht hat, bedeutet das für mich nicht, dass ich deswegen nie wieder einen Tesla kaufen werde, sondern, dass ich differenziere kann, da auch mein Tesla ein Gebrauchsgegenstand für mich ist und ich einfach möglichst objektiv entscheiden was das beste Fahrzeug für mich ist.

Das kann dann trotz der Kritik eben wieder ein neuer Tesla sein, so dass ich gespannt auf den Batterie-Tag warte und auf das Model-S-Facelift in diesem Jahr weil das womöglich meine Vorstellungen von einem Langstreckenfahrzeug zu 100% abdecken wird.

Ich habe auch nach wie vor die Hoffnung, dass Tesla über ein Softwareupdate die Ladekurve der 85-ziger Batterien wieder anpasst. Denn sie haben ja schon einige Probleme erst einmal restriktiv gelöst und dann die Begrenzungen wieder im Sinne der Kunden gelockert.

Viele Grüße

Dirk vom E-Auto-Vlog

Sehe ich auch so. Tesla sollte nicht den Fehler machen, die Bestandskunden zu verärgern und zu meinen, dass „nur“ weil die im Gegensatz zu zu den deutschen Herstellern ihre Lieferkette (zumindest was die Zellen angeht) wesentlich besser im Griff haben, dass sie sich alles erlauben und vor allen darauf verzichten können, mit den Kunden über offensichtliche Probleme zu sprechen. Denn ganz zweifelsohne gibt es Probleme (Ladeleistung und Ladekapazität) mindestens mit einigen,vor allem älteren Akkus und die ganzen seitenlangen Threads über Ursachen, Vermeidung, Abhilfe dieser Probleme und rechtliche Reaktionen darauf wären überflüssig, wenn Tesla endlich „mal das Maul aufmachen würde“ und mit den Kunden Tacheles reden würde, sei es über einen neuen Akku oder wenigstens warum, wieso und weshalb. So wird aber per Software ohne Angabe von Gründen downgegraded, die Garantiebedingungen für Neufahrzeuge verändert und die Sache ansonsten versucht auszusitzen. Das kann, darf und muss man kritisieren.

Die Frage ist was ihr erwartet von Tesla zu hören.

Tesla:

  • Wir haben festgestellt, dass 2% ihr Model S Missbrauchen und ständig vollladen und Superchargen, eure Batterien halten das nicht aus und sind ein Sicherheitsrisiko und können bei Missbrauch abbrennen
  • Wir haben die Performance der Batterien überschätzt und die Lebensdauer wird nicht gehalten, wir erwarten erhöht Zell und Batterieschäden und ausfälle, da das Garantie Thema zu teuer für „uns“ ist reduzieren wir Ladeleistung und machen die Batterie dauerhaltbar
  • Das kostenlose Free Supercharging haben wir unterschätzt, wir machen es jetzt unkomfortabel, lange Ladedauer, so dass viele nur noch Superchargen wenn es unbedingt notwendig ist.
  • Wir untersuchen gerade die Langlebigkeit und das Brandthema der Batterien, bis zu einem Ergebnis reduzieren wir erstmal alle Fahrzeuge
  • Updates sind freiwillig, selbstschuld… wir wollen das ihr ein neues Auto von uns kauft
  • … vieles denkbar

Die wären ja schön blöd etwas zu sagen und sich damit ins Knie zu schießen.
Die Presse würde das Thema sicher zerreißen…
Insbesondere wenn die gerade dabei sind die Themen zu untersuchen.

Viele Grüße
Peter

Naja, „Superchargen“ als Missbrauch zu betiteln ist schon gewagt. Es gibt doch auf Langstrecke schlicht keine Alternative dazu.
Wenn die Technik das nicht mitmacht ist sie für diesen Zweck (Langstrecke) einfach nicht dauerhaft geeignet. Da kann der Nutzer ja nichts für.

bin ja gespannt wie das bei mir endet!?

Ich habe vor Weihnachten die ganze Sache inkl. Ladekurven und Werbung von Tesla an den VKI übergeben - die haben sich der Sache angenommen und gemeint wird sicher zwei-drei Wochen dauern!

… auch die werden sich an Tesla die Zähne ausbeissen und keine STellungnahme bekommen!

Du hast vollkommen recht, habe mich unglücklich ausgedrückt.
Die meisten laden ja irgendwas um 20% am SuC und alles andere mit AC.
Aber es gibt ja auch Leute die einen Supercharger direkt vor der Haustür haben und ständig kostenlos DC laden.
Oder die Firmenfahrzeuge die nur Langstrecke fahren und zudem oft auf 100% aufladen.
Vielleicht hat Tesla den Stress der Zellen unterschätzt und die Häufigkeit überschätzt.

Aber mal wieder viel Spekulation :smiley:

Am Ende wird alles gut! :slight_smile:

Mein „Problem“ steht doch in dem post von mir den du zitierst recht klar formuliert. Zuviel unbelegtes Klickbaiting um es noch mal kurz zu machen. Einiges von dem was du veröffentlichst find ich völlig nachvollziehbar, aber vieles sind eben unbelegte Behauptungen. Das ist kein rumhaken oder gar was persönliches so wie du das für dich interpretierst, sondern eine Kritik an der Arbeitsweise der du dich evtl. stellen könntest, wenn du schon die Öffentlichkeit suchst.

Vielleicht könntet ihr beide einen extra Eckard-Sustain Thread aufmachen. :wink:

Ich erwarte, dass zwischen diesen Fällen unterschieden wird und nicht einfach alle pauschal in einen Topf geworfen werden.

Mein Akku verbringt 98% seiner Zeit zwischen 20 und 60%. Meine Reifen halten 40’000 km. Ich habe null Bock über denselben Kamm wie die Vollgas- oder DC-Schmarotzer Fraktion geschert zu werden.

@tornado7 spricht mir aus der Seele.

[werde meine 2019.16.1.1 so lange es möglich ist nicht aufgeben, damit ich mir diese Schwierigkeiten erspare]

Interessante Ansicht zu „free Supercharching“ … spricht da der Neid aus Dir heraus? :unamused:

da hat jemand was nicht verstanden… :open_mouth: :confused: :sunglasses:

Wieso? Ich habe ebenfalls Free Supercharging und lade jährlich etwa 500 kWh damit, was bei meinem Nutzungsprofil etwa 20% entspricht. Ich sehe diese Infrastruktur als notwendiges Puzzlestück für langstreckentaugliche Elektromobilität. Mehr nicht. Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass ich das Ausbleiben eines entsprechenden Hinweises billige (bin aber auch nicht naiv und kaufe einem Verkäufer alles ab :wink: ).

Wäre ich Aussendienstler und würde mein Fahrzeug entsprechend belasten, hätte ich ja auch kein Problem mit einer vernünftigen Drosselung aufgrund eines entsprechenden AC-DC Verhältnisses oder auch ab einer absoluten Zahl.

Aber eben, über den gleichen Kamm geschert zu werden, ist Unsinn. – Oder was würdet ihr sagen, wenn ihr zu eurem neuen Fahrrad besonders Sorge trägt, der Hersteller aber nach 5 Jahren die Ersatzteilversorgung einstellt weil, ist ja klar, eine Minderheit der Käufer hat ihr Exemplar zwischenzeitlich kaputtgefahren.

Nachhaltigkeit sieht anders aus, liebes „Accelerate the world’s transition to sustainable energy“ Unternehmen Tesla.

Ein sehr gutes Zitat zu den aktuellen Batterie Problemen und Teslas Umgang damit.

Ich gebe dir vollkommen Recht, dass Tesla hier in einem gewissen Dilemma ist.
Sie haben den Nutzern etwas versprochen, nämlich die Langstreckentauglichkeit via Supercharger sowie den Ersatz einer fehlenden Heimlademöglichkeit und für eine hohe Reichweite und hohe Ladeleistung die Technik überstrapaziert.

Bis Frühjahr letztes Jahr hat Tesla im Hintergrund die betroffenen Batterien getauscht, auch wenn sie nach der heutigen Definition „heil“ gewesen sind, nur weil sie z.B. einen bestimmten SOC unterschritten haben.

Doch im Zuge der Kostensparaktion für die Aktionäre, der Umwandelung der SeC zu Profitcenter, wird jetzt mit aller Macht versucht, Kosten zu vermeiden.

Das trifft in diesem Fall die Kunden, die Tesla groß gemacht haben und ist somit umso bitter für sie.

Diese Kunden wären ja sogar bereit, für eine neue Batterie anteilig etwas zu zahlen, sofern sie wüssten, dass das gleiche nicht wieder nach kurzer Zeit passiert.

Ich würde mir z.B. wünschen, dass es eine neue Batterie mit neuer, haltbarer Chemie für die 85-ziger gibt und diese dann zu einem Vorzugspreis, wenn es schon nicht via Garantie möglich ist, eingebaut werden würden.

Denn jetzt alle Model S85 zu Kurzstreckenfahrzeugen zu degradieren macht auch keinen Sinn.

Gut, dass wir das geklärt haben.
Da über 90% meiner Videos Nachrichten sind, die ich einfach 1zu1 wiedergebe und kommentiere, weiß ich jetzt deine Aussage besser einzusortieren. Sie ist genau das was du mir vorwirfst, sie ist unbelegt und nicht nachvollziehbar.

Wenn du meinem YouTube-Kanal die letzten 2,5 Jahre gefolgt bist, weißt du das ich auf berechtigte Kritik sehr offen reagiere und vieles angepasst habe. Zudem habe ich nicht einen Clickbait-Titel bei über 535 Videos verfasst, denn diese Unterstellung besagt, dass ich etwas im Titel ankündige, was im Video nicht vorkommt, nur um Klicks auf das Video zu bekommen. Das dem einen oder anderen bei 100 verfügbaren Zeichen ein Titel zu griffig formuliert ist, kann ich nicht vermeiden, YouTube zwingt einen, gerade wenn man wie ich mehrere Themen in den Nachrichtenvideos hat, im Bildzeitungsüberschriftenstil zu formulieren.

Viele Grüße

Dirk vom E-Auto-Vlog