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85er Akku: Reduzierung der Ladeleistung seit 2019.20.1

288 bei 80% ergibt 360 bei 100%

Oh gott :blush:
Was hab ich da vorhin gerechnet?

Na egal, es fehlen jedenfalls wieder 5km und er lädt wieder nicht bis 100%.
Wenn er wenigstens schnell laden würde, hätte ich kein Problem mit der Reichweite. Aber so ist die Reichweite ja auf Langstrecke keine 360km, sondern nur 150km. Nämlich max bis zum nächsten SuC. Weil alles andere macht kein Sinn.

Sehe ich auch so. 314 km TR bei 90% und 345 bei 100%, was ich aber nur selten mache.

Dafür und da dies aber nun der dritte Winter im Tesla ist, glaube ich schon, dass ich das etwas vergleichen kann. Und da finde ich, dass der Verbrauch auf identischen Strecken mit gleichem Fahrprofil deutlich angestiegen ist - mein Verdacht also, dass eine reduzierte Kapazität (die man ja an der TR sehen müsste) dadurch versteckt wird. Es steht also zwar noch 314 km TR wie früher da, aber man verliert viel schneller km an TR als die km-Entfernung zum nächsten SuC sinkt. Und vor auch TeslaFi meint, dass ich mehr km TR verbrauche als ich km fahre. Und zwar deutlich mehr. Das erklärt sich nicht nur mit Winter, auch im Herbst hatte ich den Verdacht, dass da etwas verändert wurde.

Ist man dann gerade so noch am SuC angekommen, darf man sich über die miese Ladekurve freuen. Das war früher viel besser. Klar war der 70er nie rasend schnell und es ist über weite Strecken immer noch besser als 50kW Chademo, aber ab 200 km TR geht es massiv unter 50kW. Und vorher geht es kaum über 100 kW. Ein paar Minuten ja. Aber dann ist Schluss. Und beim 70er ist jede Verschlechterung dann wirklich eine deutliche Einschränkung.
Aber klar, SeC sagt alles super, kein Problem, der SuC-Stall sei schuld oder der Stecker (dabei war ich alleine am SuC und der Akku durch Zieleingabe SuC hoffentlich gut vorgeheizt) oder oder oder, der Akku hat wie immer kein Problem. Hat er vermutlich auch wirklich nicht, denn das BMS macht ja genau das, was es soll. Und natürlich Probleme um jeden Preis verhindern, bis der Akku acht Jahre alt ist.

Beide Dinge zusammengenommen (Kapazität und Ladekurve) machen das MS zu einem Langstreckenfahrzeug mit massiven Einschränkungen, also etwas für Leute, bei denen der Weg das Ziel ist. Auch für mich passt das nur gerade so eben noch. Aber wer täglich lange Strecken fährt und zu Terminen muss, da kann ich mir den Ärger sehr gut vorstellen. Da könnte man vor Ärger glatt ins Ladekabel beissen.

Ich werde zwar den Tesla nicht verkaufen und wieder ICE fahren, aber ich werde mir sicher keinen neuen Tesla oder neuen CPO mehr kaufen, solange nicht dieses Problem wenigstens mal anerkannt wird von Tesla. Von Lösungen ganz zu schweigen. Die Kommunikation mit den Kunden (aber Tesla hat ja eh nur Fans und keine Kunden :smiley: ) ist unterirdisch und eine Lösung wäre ja möglich, wie schon oft gesagt würde sich wohl jeder Betroffene an Kosten für einen 100er Akku beteiligen. Meine Model Y Reservierung habe ich wieder storniert, weil ich das nicht einsehe, ein für mich mit den ursprünglichen Daten ausreichendes Fahrzeug zu verkaufen und gegen ein SUV einzutauschen, welches dann über kurz oder lang ziemlich sicher die gleichen Akku-Probleme bekommen wird. Ein paar MS 100er mit Reduzierungen soll es ja auch schon geben.
Könnte ja sein dass es nach dem Tesla Battery Day nächstes Jahr hier mal was Neues in Richtung Austauschakku von Seiten Tesla gibt, aber ich wage es zu bezweifeln. Und mindestens bis dahin bleibt meinerseits erst einmal der Geldhahn in Richtung Tesla zu. Das MS war teuer genug und es wurde ziemlich sicher absichtlich, sicher aber ohne jede Erklärung, verschlechtert was Ladeleistung und Reichweite angeht. Und so etwas werde ich sicher nicht mit einem Neukauf unterstützen, frei nach dem Motte: Wir verschlechtern Dein Produkt over-the-air, damit Du Dir ein neues von uns kaufst. Nö. Punkt.

Naive Frage, die ich mangels ChaDeMo-Adapter bzw. CCS-Retrofit nicht selber beantworten fahren kann: dem BMS ist’s egal, ob SuC/ChaDeMo/CCS, bei 80% SoC gibt’s ca. 33kW, richtig?

Richtig!

Es haben ja immer wieder Leute aus diesem und anderen Threats nach einem Rechtsanwalt gerufen, der sich der Sache annehmen könnte.
Da am 3.12. Christoph hier als Unterstützer des Forums einen eigenen Threat aufgemacht hat [url]Tesla & Recht: News aus dem §§-Dschungel] habe ich ihn per PN kontaktiert und auch heute mit ihm telefoniert.

Bezüglich einer Vorgehensweise hat er mir folgendes geschrieben. Mit seinem Einverständnis setze ich das mal hier rein:

Um die Sache also in Angriff zu nehmen sollten sich Betroffene bei Ihm melden, die 1) über eine entsprechende Rechtsschutzversicherung verfügen und 2) möglichst umfangreiche Loggs ihres Fahrzeug möglichst vor und nach dem entsprechenden Softwareupdate verfügen.
Außerdem wäre es hilfreich, wenn man die vielen hier geposteten Nachweise wie Screenshots der Werbeversprechen Teslas, Garantiebedingungen beim Kauf etc. sammeln könnte.
Da ich weder 1) noch 2) erfülle, bin ich leider raus. Alle die sich angesprochen fühlen und den Kriterien entsprechen, sollten sich bitte direkt mit Christoph in Verbindung setzen um die weitere Vorgehensweise außerhalb des Forums zu besprechen. Je mehr Leute mitmachen, desto besser.

Ich fände es an der Zeit, im Hinblick auf Lade- und Akkugate und die nicht vorhandene Kommunikation etwas gegen Tesla zu unternehmen.
Leider erfülle ich nicht die von Christoph genannten Voraussetzungen, habe das Auto von privat gekauft und auch keine Reschtsschutzversicherung.
Vielleicht finden sich aber ein paar Owner die bereit sind, diesen Weg zu gehen. Das wäre prima.

Datenmaterial könnte sich eventuell über die EMDS e-mobility driving solutions GmbH beschaffen lassen.

Da ich seit dem Kauf 3x mein Handy gewechselt habe, gucke ich mal am Wochenende ob ich noch Bilder und Daten vor dem Update habe.

Ich bin jedenfalls versichert, muss aber gucken ob die auch zahlen würde. Und als CPO hab ich den auch gekauft. Und auch mit dem mündlichen zusagen wie schnell der lädt.

ich hab das ja schon öfters gepostet - ist direkt von Tesla für unseren 85er

in 40 Minuten kommt man jetzt nicht einmal von 20 auf 80%

Vergleich November 2019

8% -> 71% in ca. 45 Minuten
71% - 80% dauern ca. 11 Minuten

das hab ich von meinem leider nicht, da ich vor einem jahr noch nicht geloggt habe :imp:

Hallo zusammen und danke an Tesla-Andi für die Einführung. Und ebenso danke an alle die ihr Ladeleid hier gepostet haben, ich war kurz davor einen 85er zu kaufen.

Ich möchte Tesla nun in keinster Weise mit VW vergleichen, aber die Art und Weise wie mit Kunden mit einem Problem umgegangen wird erinnert etwas an die Strategie im Abgasskandal. Versteht mich nicht falsch, ich bin nach wie vor ein großer Tesla-Fan, aber ein fairer Umgang mit dem Kunden ist glaube ich nicht zu viel verlangt.

Gerne bespreche ich mit jedem Interessenten für das weitere Vorgehen die Einzelheiten. Wir können auch den Rechtsschutz prüfen und Deckungszusage einholen. Kosten entstehen nicht, es reicht uns die Übersendung der Tesla-Bestellvereinbarung und der Rechtsschutzpolice.

@liebe Moderatoren, sofern ihr denkt das passt besser in den Marktplatz Thread, bitte einfach verschieben. Ich will nur gerne die Sache voranbringen.

Ich nehme an, da du in deiner Signatur einen Link zu einer Anwaltskanzlei drinnen hast, dass du RA bist, oder in einer RA-Kanzlei arbeitest.

Da könntest du uns ja beraten, was man hier am besten macht - und ob man auch Chancen hat, oder es nur hinausgeworfenes Geld ist!

Danke!

Hallo Walter,

zur rechtlichen Vorgehensweise steht weiter oben schon etwas, ich nehme an Dir geht es um die Erfolgsaussichten. Die halte ich, wenn man die richtigen Betroffenen herausgreift und die Sachlage ordentlich und auch für nicht e-mobilitätsaffine Richter verständlich aufbereitet, für durchaus sehr gut. Da aber gerade bei den ersten Verfahren erhebliche Sachverständigenkosten zu erwarten sind, sind Betroffene mit Rechtsschutzversicherung im Vorteil. Dann ist ein Vorgehen ohne Kostenrisiko möglich.

[url]Heckklappe rastet nicht ein (Fzg. ohne Tech-Paket)]

Kurzes Update: Nach ersten Gesprächen mit weiteren von der Ladeleistungskürzung Betroffenen zeichnet sich eine koordinierte rechtliche Aufarbeitung der Problematik ab. Weitere Interessenten dürfen sich gerne melden. Es besteht dann nicht nur die Aussicht auf schnelleres Laden, sondern auch ein Stück die Rechtsgeschichte im Bereich E-Mobilität zu prägen :wink:

Hallo,

wäre auch interessiert - hab gesehen du bist in Rosenheim - da bin ich ja nicht weit weg von dir! Nähe Kitzbühel!

Frage stellt sich nur, ob das dann mit österr. Recht auch umzusetzen ist, oder gilt da sowieso EU-Recht?

LG Walter

Hallo Walter,
ich melde mich per PM bei Dir wegen der Details.
Viele Grüße
Christoph