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80.000 km durchballern oder auf Zeit spielen?

Hallo zusammen,

bei mir ist eine Änderung im Fahrverhalten eingetreten, die dafür sorgt, dass ich nun >800km pro Woche fahre. Die 80.000 werde ich (aktuell 40.000 nach 19 Monaten) wohl deutlich vor Ablauf der vier Jahre vollmachen.

Im ersten, naiven Anlauf dachte ich: Oh, ich möchte aber lieber vier Jahre abgesichert sein statt nur 80.000 km.

Mittlerweile denke ich aber, dass die durch die Garantie abgedeckten Reparaturen wohl eher durch im Betrieb auftretende Fehler nötig werden und nicht durch vier Jahre langes Herumstehen. Das spricht dafür, die scheinbare Sicherheit über vier Jahre zu ignorieren und einfach zu fahren.

Seht Ihr das auch so?

Danke für kurzes Feedback - André

Was fährst Du denn für ein Modell?
Für mein S85 kann ich behaupten, alle relevanten Fehler wurden deutlich vor oder an der 80.000km-Grenze behoben. Seitdem (außer einem DU-Tausch wegen Geräuschen) keine Fehler mehr seit weiteren ca. 63.000km ohne Service.
Bei den PDs oder FLs kann ich das nicht gut einschätzen, aber bei den 2014/2015er Standard-Modellen bestätigen viele gleichlautende Berichte meine Erfahrungen.

Natürlich steckt man nicht drin, aber ich selbst hätte damals niemals ein Service- oder erweitertes Garantiepaket für jeweils mehrere Tausend Euro abgeschlossen und würde es heute auch nicht tun.

Du hast Probleme, meine ersten 80.000km waren nach nicht mal einem Jahr geschafft. Der Antriebsstrang und Batterie haben ja 8 Jahre Garantie ohne km Begrenzung.

Alles spricht dafür, einfach zu fahren. Dafür hast Du den Wagen doch angeschafft. Je mehr Du damit fährst, desto größer wird auch der ökonomische Vorteil gegenüber einem vergleichbaren Verbrenner… Nur falls du noch eine Rechtfertigung benötigst. :slight_smile:
(Ich fahre 30 TKM im Jahr, zurzeit bei 112 TKM/knapp vier Jahre.)

Danke für die Antworten! Es ist ein Model S 85D von 12/2015. Bisher: Antriebswelle vorne links und rechts ersetzt, Lenkstockeinheit ersetzt, Dämpfer der Heckklappe ersetzt, Sensor rechter Türgriff erneuert, einige Teile für das Laden mit Supercharger erneuert.

Letzteres wäre interessant: Teile des Ladesystems - fallen die unter „Akku-Garantie“?

Was wäre denn die Alternative zum „Durchballern“? Daran gemessen fährst du mit dem MS im Regelfall effizienter. Reparaturen fallen immer an, bei jedem Fahrzeug

Naja, ich fahre viel die Kinder durch die Gegend … die könnten alternativ auch mal Bahn fahren. :slight_smile:

Das hört sich ja gut an. Ich bin aktuell auch froh, dass ich ein Fahrzeug mit einer hohen Lebenserwartung gekauft habe. :slight_smile:

Aber da du den Tesla nun schon mal hast, kannst du die Kosten für die Bahn gegenrechnen, gerne auch mit Bahncard. Und dann entscheiden.

Nein, aus meiner Sicht nicht. Aber sicher meinst Du die Service-Aktion, die bei jedem Model S diesen Alters vorsorglich kostenfrei durchgeführt wurden. Dabei ging es doch um evtl. eindringendes Wasser in den Chargeportsockel.
Wurde bei mir z.B. kostenfrei erst bei 135 Tkm erledigt :wink:

Da gibt es viele Gründe dafür, hier der Bahn den Vorzug zu geben: Du hättest mehr Zeit für andere Dinge, die Kinder würden Selbständigkeit lernen und erfahren, und die Vollkostenrechnung dürfte auch zu Gunsten der Bahn ausgehen.

Ich habe drei Kinder und die müssen (natürlich altersgemäß) selber sehen, wie sie klar kommen (zu Fuß, per Rad, mit Öffis). Zugegebenermaßen ist es in Berlin auch besonders einfach, ohne das Mama-Taxi mobil zu sein.

Das mit der Zeit für andere Dinge ist eindeutig relativ. :slight_smile: Zum Beispiel höre ich auf der Fahrt immer Podcasts, die ich zuhause nie hören würde, weil ich mir nicht die Zeit dafür nehme.

Grundsätzlich hast Du aber Recht!

Nein, meine ich nicht. Bei mir ging die Schnellladung nicht mehr. Beim ersten SeC-Besuch wurde der Fehler gelöscht und am Chademo in D’Dorf getestet. Beim nächsten Besuch am SuC flog mir der Fehler wieder um die Ohren. Beim nächsten SeC-Besuch wieder Fehler gelöscht, diesmal am SuC getestet, erneut der Fehler, dann einige Teile ausgetauscht, dann ging es.

Als der Fehler erstmalig auftrat (bei der Fahrt an die Nordseeküste in Holland) wollte ich auf halber Strecke nachladen. Zum Glück bin ich unter reduzierter Geschwindigkeit dann bis zum Zielort gekommen, wo genügend Ladestationen waren … Eine Fernreise hätte dieses Problem wohl komplett versaut.

in der Tat
zum Glück scheint dieser Fehler sehr selten zu sein
Ladeelektronik wie das UMC Kabel oder der/die Loader sind von der 8 Jahre Garantie nicht abgedeckt

Davon gehe ich auch aus. Sonst hätte sich das SeC sicher nicht auf den Test mit Chademo verlassen. Ende gut, alles gut! :slight_smile:

Mein Model S 85 aus Mitte 2015 hatte bisher einen einzigen Fehler, der einen SeC-Aufenthalt zwingend und zeitnah erforderlich machte:
Isolatoren-Probleme

Das war dann für mich die Gelegenheit, auch den ersten Service (bei ca. 40.000 km) mitmachen zu lassen, und einige Kleinigkeiten beheben zu lassen, für die ich nicht extra zum SeC fahren wollte.

Das nächste mal wird mein Model S das SeC kurz vor Erreichen der 80.000 km sehen, um nochmal einen Service durchführen zu lassen, so dass noch alles in die Garantie fällt.

Bisher habe ich das Gefühl, dass die Pre-Facelift-Modelle, die ab April 2015 gebaut wurden, die zuverlässigsten sind.
Davor häuften sich einige Probleme, die ich nur vom hören sagen kenne, mit dem Facelift kamen andere Probleme, die ich ebenfalls nur vom hören sagen kenne.

Mit der Ergänzung das sie die geringen Stückzahlen der ersten Modelle innerhalb der ersten zwei Jahre soweit auf den Stand gebracht haben das sie inzwischen so problemlos laufen wie die restlichen Pre-Facelift Modelle

Dann warte erst mal ab bis die 18 Jahre alt sind, wie sich dann der km-Stand entwickelt. :laughing: " Papa, kann ich heute den Tesla nehmen? Natürlich nur wegen der Umwelt!" :open_mouth:

Ich habe jetzt 79.993 km und fahre trotzdem weiter. Heute nachmittag werde ich dann die 80.000 km vollmachen.

oh :astonished: kurz vor der Todeszone :open_mouth: :open_mouth: :open_mouth:

:wink: