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3,7 kW oder 11 kW und Warum?

Hi an Alle,

ich hab da eine Frage bezüglich den Hausstrom. Wenn ich nur über die 3,7 kw Hausstrom mein Tesla lade kann mir jemand sagen wieviel da dann wirklich ankommen im Fahrzeug? Hat jemand da ein Bericht dazu Links?
Und wieviel kommen ca. an wenn man mit den 11 kw ladet?
Danke schon mal
Der Hintergrund bei mir ist der das ich vom Haus bis zur Garage viel investieren muss das ich in der Garage Starkstrom hab und das ist meine Frage ob sich das lohnt. Kostet ca. 2-3 k.
Ich weiss es gibt eine Förderung von 40% aber trotzdem sind es noch erhebliche Kosten…

Blockquote

dürfte egal sein
(am effizientesten ist irgendwo dazwischen)

Der Effizienzunterschied zwischen 3,7 und 11kW ist bei der Akkugröße des Tesla ziemlich sicher vernachlässigbar. Supercharging ist nicht so effizient wie langsames Laden, weil die Akkus dabei warm werden und auch vorgeheizt werden müssen. 11kW ist dagegen immer noch langsam.
Wenn Du die Ladegeschwindigkeit von 11kW nicht brauchst, bleib bei 3,7.

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Vom Standpunkt der Kosten, brauchst nicht aufrüsten. Das rechnet sich niemals, aber ich glaube auch, dass das Laden bei ca. 10 -11kW am effizientesten ist. Mehr Einfluss auf die Effizienz hat aber die Temperatur der Batterie. Immer Laden (vorallem im Winter) wenn man vorher gefahren ist.
11kW Laden ist nur praktisch, wenn man es eilig hat.
Markus

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Björn Nyland hat auf seinen Youtube Kanal diverse Google Drive Dokumente verlinkt.
Eines davon betrifft die Ladeverluste seines M3:

Würde auf jeden Fall eine Wallbox mit großzügig dimensionierter Zuleitung einer Ladung über eine Schukosteckdose vorziehen.

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3,7kW (blaue Camping Dose) und 11kW
brauchen die gleich „groß“ dimensionierte Zuleitung … (sind ja immer 16A)

Horst Lüning hat auch ein Video dazu gemacht. Er berücksichtigt auch Länge und Querschnitt des Kabels.

ich habe hier zusammengefasst, warum man mit max. möglicher Leistung zuhause laden soll:

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:slight_smile:

(es wird behauptet, dass der AC/DC converter bei 16A einen schlechteren Wirkungsgrad hat, kommt das in dem „kurzen“ text irgendwo vor?)

Hallo Marco,

Deine Frage lässt sich wie folgt beantworten:

Mit 3,7kW Ladeleistung kannst Du etwa 20 bis 23 km je Stunde laden
und mit 11kW Ladeleistung etwa 60 bis 69 km je Stunde.

Wenn Du gleichzeitig dabei das Fahrzeug vorwärmst, dann kommt in dieser Zeit weniger in der Batterie an.

es wird zwar behauptet, ja, aber durch „länger laden“ ist es günstiger mit 16A zu laden (bis mir jemand was anderes beweist).

Während des Ladevorgangs sind die benötigten Komponenten im Fahrzeug im Betrieb und benötigen Strom.
Wenn man nur mit 2,3 kW (230V, 10A, Schuko-Steckdose) oder 3,7 kW (230V, 16A, „Caravan-Stecker“, CEE blau) lädt, dann dauert der Ladevorgang logischerweise länger als wenn man mit 11 kW (3 x 230V, 16A, CEE rot) lädt.
Somit verbrauchen die Komponenten länger Strom.

Ob sich die Investition einer Aufrüstung der Elektroinstallation von einphasig auf dreiphasig rechnet? Wohl eher nicht.

Was sich auf jeden Fall lohnen dürfte:
Die Schuko-Steckdose in der Garage/Carport/Stellplatz durch eine Caravan-Steckdose (CEE blau) zu ersetzen, damit man mit 16A statt 10A laden kann.
Das kostet nur eine Steckdose (~10,- €).

Wann „brauche“ ich dann eine dreiphasige Lademöglichkeit?
Eigentlich nur, wenn die während der Standzeit geladene Kapazität nicht ausreicht, um den täglichen Bedarf zu decken.

So konnte ich z. B. mein S85 eine Zeit lang nachts an einer Schuko-Steckdose mit 2,3 kW laden und hatte immer noch einen täglichen Reichweiten-Zugewinn, da ich täglich nur 30 km gefahren bin, jedoch 100-120 km Reichweite über Nacht nachladen konnte.
Als ich dann aber den Arbeitgeber gewechselt hatte und (bis zum geplanten Umzug) eine tägliche Strecke von 110 km zurückzulegen hatte, reichte die Schuko-Steckdose zwar noch für den täglichen Bedarf im Sommer, jedoch nicht im Winter, so dass ich auf dreiphasiges laden angewiesen war.
Da ich die CEE-Steckdose aus einer benachbarten Garage nutzen durfte, reichte mir eine 25m CEE-Verlängerung.
Nach dem Umzug hatte ich nur noch 26 km täglichen Arbeitsweg, so dass ich erstmal mit der Schuko-Steckdose klar kam.
Da wir aber ab und zu kurzfristig auch mal längere Strecken (z. B. zu Verwandten, …) fahren mussten, haben wir uns eine Tesla Wallbox gegönnt.
Da mein alter S85 mit Doppellader noch mit vollen 22 kW laden kann, haben wir die Installation direkt auf 22 kW ausgelegt.
Jetzt können wir auch „mal eben schnell wieder vollladen“.

Tatsächlich lade ich meinen Tesla aber nur mit 26A, da die Onboard-Ladegeräte dieser Generation die größte Effizienz bei jeweils 13A haben.
(Von dem aus der Steckdose entnommenen Strom kommen bei 16A „nur“ 85% im Akku an, während es bei 13A satte 93% sind.)

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Was ist denn an dem Anschluss für die Garage so teuer? Bagger und Pflaster arbeiten? Eine 5 x 10 mm² Leitung reicht bei 40 Meter und kostet nicht die Welt.

Ich mach mit der Kfw Förderung zwei oder drei Ladepunkte a 900,- Euro da fallen die Installationskosten nicht so sehr ins Gewicht.

Mit 7 kW laden ist wohl der Wirkungsgrad ganz gut, beim Klimatisieren macht eine möglichst große Anschlussleistung immer Sinn um nicht aus dem Akku zu heizen und Mini- Ladezyklen zu meiden.

höhere Ströme verursachen jedenfalls höhere Verluste, vor allem auf längeren Leitungen
einfach Ignorieren geht auf keinen Fall, die „allgemeine Aussage“ 16A ist am besten, müsste schon der beweisen, der sie aufstellt :wink:

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Die Reduktion von Verlusten ist ja gerade der Witz beim Drehstrom!

3,7kW einphasig bedeutet, es fließen 16A durch Phase und 16A durch Nullleiter.
11kW dreiphasiger Drehstrom bedeutet, es fließen je 16A durch L1, L2, L3 und 0A durch den Nullleiter.

Ergo 200% mehr Leistung für den Verbraucher bei 50% mehr Verlust in der Zuleitung.

Wer sowieso Kabel legt, soll dreiphasig verkabeln!

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ja, natürlich

(mir ging es um 10A vs. 16A, …)
egal…

Bei stark belasteten Steckdosen (Schukosteckdose kann zwar 16A, sollte aber nicht mehr als 10A Dauerstrom abgeben - deswegen sind die Kontakte einer Camping oder CEE Dose auch Dicker) soll 2,5 Quadrat genommen werden (Beispiel Herd oder Waschmaschine). Bei längeren Kabeln muss man auch bedenken das ein dünneres Kabel mehr Spannungsverlust am Ende bedeutet. Ich würde ein 5 x 6 Quadrat Kabel rauslegen, WENN schon gebuddelt wird. Eugenius Zusammenfassung ist Spot on

Meine Wallbox kommt mit 22kw.
Hab ich zwar nichts von, aber dafür in weiß :sweat_smile:

Das war mir noch gar nicht klar, dass das nicht nur bei einer Dreiecksschaltung gilt, wo der Neutralleiter gar nicht genutzt wird, sondern auch bei einer Sternschaltung, wo sich die Ströme der Außenleiter im Neutralleiter ja addieren. Mir war zwar klar, dass im Neutralleiter wegen der Phasenverschiebung nie 36A fließen, aber dass die Addition bei drei symmetrisch belasteten Außenleitern immer null ergibt, wusste ich nicht.

Dieses Diagramm aus der Wikipedia zeigt das wie ich finde ganz anschaulich:


https://de.wikipedia.org/wiki/Dreiphasenwechselstrom

Das ist ja wirklich ein starkes Argument wenn möglich dreiphasig zu laden! Danke für den Hinweis!

Gruß Mathie

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Also 3,7kW über Schuko geht glaube ich nicht gut und bei 10A sind es nur 2,3kW. Selbst da ist so manche Installation komplett überfordert. Ich hab das mal bei mir zum Spass gemacht und die Temperaturen am Kabel nach einer Stunde beobachtet. Das ging eigentlich aber das Kabel war in einer Dose mit Wago Klemmen verlängert. Da ist bei einem Knick der Einzelader kurz vor der Klemme die Isolation weich wie Teig gewesen.
Ausserdem reichen die 10A nur für 10km / h.
Ich hab ein 5x6mm2 vom Verteiler 20 m verlegt und eine CEE16 montiert. 54km / h reicht eigentlich immer gut zu Hause. An dem 3poligen 16A Automaten hing zuvor ein Abluftgebläse und der Elektriker hat es abgnickt.

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