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250 V und mehr - Ladeprobleme

Hallo, wenn ich bei meinen Eltern bin, habe ich regelmäßig Ladeprobleme. Die Stromstärke wird auf 5A runtergeregelt - und das mit 2 verschiedenen Ladeboxen und an verschiedenen Steckdosen. Das einzig auffällige ist, dass regelmäßig im Stromnetz 250 V und mehr angezeigt werden. Hat jemand eine Idee, wie ich das Problem beheben/umgehen kann?

Im Prinzip sollte da das EVU zuständig sein. 250V ist definitiv zu hoch.

Falls das nix bringt ein langes Verlängerungskabel dazwischen stecken.
Der Widerstand des Kabels kann Dir die Spannung auf nutzbares Niveau absenken.

Nein, das ist innerhalb der Norm:

de.m.wikipedia.org/wiki/Netzspannung

Seit 2009 darf die Netzspannung 230 +/- 23 V betragen, womit 207 Volt bis 253 Volt erlaubt sind.

Eben war sogar kurz mal 261 V. Okay, ein langes Kabel klingt schon mal interessant. Wie lang müsste es denn sein?

Haben deine Eltern die PV-Anlage oder kommt es von den Nachbarn?
Die Spannung bei einem Verlängerungskabel fällt ja nur ab bei fließenden Strom. Wenn dein Auto beim Anstöpseln die Ladung verweigert, weil die Spannung zu hoch ist wird die Ladung gar nicht erst beginnen.

Da hat Helmut recht. Aber da du sagtest das er irgendwann auf 5A limitiert nahm ich an das der Ladevorgang zwar beginnt aber dann limitiert wird.

Das Verlängerungskabel wäre einfach ein Versuch.

PS mir klar das 250V grade noch im Toleranzbereich ist. Aber weiß das auch Tesla? :wink:)

Ich denke man sollte erst einmal den Grund der hohen Spannung rausfinden bevor man beim Netzbetreiber Alarm schlägt. Denn vielleicht schneidet man sich sonst ins eigene Fleisch.
Z.B. die Eltern sind auf einen einsamen Bauernhof und betreiben selbst eine große PV-Anlage. Wenn es so ist wäre die Lösung ja sehr einfach: Bei Sonnenschein einen starken Stromverbrauch machen wenn man Laden will.

Und die Spannung auch mal auf den verschiedenen Phasen messen. Vielleicht ist ja auch was an der E-Installation der Eltern im argen. (nur bei eigener PV sonst Netzbetreiber Bescheid sagen)

Die Bauern ringsherum haben mehrere PV-Anlagen und 6 Windräder stehen auch um die Ecke.

Ich habe jetzt mal 50m Verlängerung Starkstrom dran - ist eben aber auch abgebrochen (diesmal komplett - sonst hat er immer gestartet und irgendwann bei über 250V auf 5A reduziert - es läuft aber sporadisch auch mal ne halbe Stunde oder länger). Ich hatte das Kabel aber aufgerollt. Jetzt habe ich es noch mal abgerollt - na mal sehen.

Aber Danke schon mal für die Tipps. Das erste Jahr ging es hier auch - aber etwa seit einem Jahr habe ich Probleme - aber auch nicht immer. Hatte versucht immer mehr auszuschließen - so dass es nun vermutlich an der Spannung liegt.

Gerade wieder reduziert :frowning: aber deutlich seltener als vorher. Gibt es einen einstellbaren Widerstand, den man bei einem Kabel dazwischen setzen könnte?

Ich habe das im Urlaub auch beobachtet, die Kombination von hoher Spannung in Verbindung mit dünnem Netz, d.h. hohem Innenwidersstand bring den Tesla zum abregeln de Stroms. Ich schätze das ist die Sicherheitsfunktion wo er den Ladestrom automatisch um 30% reduziert. Du kannst ja mal beobachten wie sehr sich die Spannung ändert wenn Du zwischen 5A und max hin und herwechselst. Ist der Hub mehr als 10V ist es klar dass er meckert…

Der Spannungsverlust eines 50m-Kabels bei 2,5mm² und 250V/16A liegt bei knapp 11V (oder 7V bei 4mm² bzw. 4,6V bei 6mm²). Ob das Kabel aufgerollt ist spielt dabei keine Rolle. Du solltest nur bedenken, dass Dein Kabel zu einer 500W-Heizung wird, was im aufgerollten Zustand problematisch werden könnte. :unamused:

Ja, zuerst (falls vorhanden) lokalen Stromerzeuger abschalten (PV). Dann alle Deine lokalen Verbraucher (ja, auch den Kühlschrank) abschalten. Im Idealfall sollte an Deinem Hausanschluss nur noch Dein Auto laden und sonst nichts. Wenn du dann immer noch Überspannung hast, dann Energieversorger informieren. Eigentlich hast du Glück, dass „nur“ der Strom reduziert und nicht gleich ganz abgeschaltet wird. Sonst kannst DU eigentlich nichts wirklich sinnvolles machen. Abgesehen von grenzwertigen „Lastwiderständen“ á la Verlängerungskabel kommen nur sinnlos teure Spannungswandler (Trafo/Schaltnetzteil) in Frage.

Und selbst wenn du mit teuren Messgeräten (Installationstester, Oszilloskop/Differenzialtaskkopf) eine Ursache findest, hast du der EVU nur Arbeit abgenommen. Die Fehlerursache kann vielfältig sein: Z.B. kaputter Inverter beim Nachbarbauern, der einen Gleichstromanteil oder eine phasenverschobene oder sonst irgendwie nichtlineare Leistung einspeisen. Oder bei den Windrädern ist eine zu hohe Einspeisespannung eingestellt? Oder im Umspannwerk läuft was nicht ganz richtig? Eigentlich alles Dinge, die vom EVU oder lokalen Schutzeinrichtungen erkannt und korrigiert werden sollten.

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, sprichst Du von Unterspannung (<207V). jekruege hat aber wohl das genau umgekehrte Problem: Das die Spannung zu hoch (>253V) ist.

So etwa 20m würd ich versuchen

Schuko? CEE?

20m 2,5mm² lässt die Spannung um knapp 1% oder 2,5V abfallen - egal ob einphasig (Schuko) oder dreiphasig (CEE16). Ich glaube das bringt nicht viel, zumal er ja auch schon 50m probiert hat. Für einen Spannungsabfall von 10% (von ca. 250V auf ca. 230V) bräuchte er ein 220m langes 2,5mm² Kabel und würde stolze 1200W (dreiphasig) verbraten!

Ich hab aber in USA an 250V geladen und das ohne Probleme

Auch die Hz ist ein wichtiger Faktor.
48-61hz war alles dabei!

Was ich festgestellt habe ist das es Unterschiede bei denn Tesla Ladegeräten gibt!

RedDiva 22kW nimmt alles
ein P90d vFL mit nachgerüsteter 22kW Hardware hat schon öfters gezickt obwohl RedDiva an der gleichen Quelle zur gleichen Zeit problemlos geladen hat!

48Hz?! War das vielleicht an einem lokalen Stromnetz? Weil solche Netzfrequenzen hat man nicht mal bei einem europaweiten Stromausfall.

Ich habe ja immer noch tagsüber sporadisch Ladeprobleme mit dem UMC bei meinen Eltern. Jetzt hat sich aber was verändert - statt beim Ladefehler auf 5A zurückzufallen, wird nun mit 8A geladen. Scheinbar gab es nun ein UMC-Update.

Ja, auch bei mir hat er auf dem Bildschirm was von UMC Update gesagt, weshalb ich ihn eine Nacht lang auch an 230V nuckeln lies. Ich habe aber nie eine Meldung erhalten, dass er es auch gemacht hat.

Zum Verlängerungskabel: Das Kabel ist ein Widerstand in Serie und der Spannungsabfall wird durch den Stromfluss bestimmt. Ist der Verbraucherstrom konstant und man verlängert das Kabel, dann sinkt die Spannung tatsächlich geringfügig. Aber das reicht niemals, um von den 250/260V AC auf ein vernünftiges Niveau runter zu kommen. Auch wird bei einem Ladegerät eher die Stromaufnahme variieren, was dann nicht zu einem Spassnungsverlust führt.

Aus meiner Sicht ist es aber in diesem Fall Spannungsspitzen, welche das UMC nicht mag. Ich kann mir auch vrstellen, dass das Netz zwischen 230 und 260V schankt und auch das mag das UMC nicht. Da bricht es aus Sicherheitsgründen ab. Diese Spitzen habe ich schon bei einigen PV Anlagen gesehen, wo die Wechselrichter zwar ok sind, aber die einzelnen Anlagen ins Netz zurückgespiesen haben. Wenn nun einer der Nachbarn einen starken Verbraucher ausschaltet und dem Netz seine überschüssige Energie abgibt, enstehen beim Umschalten solche Spitzen. Die sind entweder kurz und fallen kaum auf oder die Erhöhung der Netzspannung dauert länger, da das E-Werk dies nachregelt, damit alles stabil bleibt. Wenn das nicht genug schnell ist und die Schankungen einfach zuviel und zu hoch sind, schaltet das UMC ab.

Die gesetzlich erlaubte Spannung ist 230 Volt plus / minus 10 %. Darüber und darunter ist der Netzbetreiber gezwungen etwas zu unternehmen. War bei mir in Österreich so, da wurden gleich 500 m Kabel zum Trafo neu gezogen. Ich hatte 256 Volt in der Spitze, 253 V wären gerade noch OK gewesen.
LGH

Ladung_14.pdf (333 KB)Bei mir tauchen in letzter Zeit beim Laden zuhause öfter mal nur 9 kW (eigentlich 11 kW) auf. Liegt offenbar daran, dass nicht mit 16A, sondern nur mit 14A geladen wird (s. Anhang). Meist funktioniert es aber einwandfrei mit 11 kW. Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte?