Hallo Rainer, die Frage ist natürlich sehr berechtigt. Eigentlich wollte ich den Ablauf auch in meiner gestrigen Email noch unterbringen, das habe ich dann leider vergessen. Ich hole es hier sehr gern nach:
Wir treffen uns um 8:45 Uhr im ADAC Fahrsicherheitszentrum Berlin-Brandenburg, Am Kalkberg 6, 14822 Linthe. Wer vor dem Training noch laden möchte, kann schon früher anreisen:
goingelectric.de/stromtanks … g-6/33793/
Ich habe kein Frühstück gebucht, weil die Frühstücks-Gewohnheiten und Bedürfnisse doch sehr unterschiedlich sind und ich Preis/Leistung nicht überzeugend finde. Bitte sorgt also vorher für ein Frühstück nach Bedarf und packt Euch ggf. einen Thermobecher in den Becherhalter! 
Achtung: Rein theoretisch werden vor Beginn auch alle Führerscheine kontrolliert. Das fällt manchmal aus, aber bitte denkt trotzdem dran, den „Lappen“ einzustecken!
Um 9 Uhr geht es pünktlich los mit einer Vorstellungsrunde. Das ist eine gute Gelegenheit, eventuelle Fragen, Sorgen und Erwartungen abzuklären. Es besteht auch die Möglichkeit, gegen eine kleine Gebühr eine zusätzliche Versicherung für das Training abzuschließen. Das darf jeder individuell entscheiden (und bezahlen). Es gibt ein bisschen Theorie (ein Reifen kann nicht gleichzeitig stark lenken und stark bremsen, etc.) und dann werden die Funkgeräte ausgeteilt. Lose Gegenstände (Getränkekisten etc.) am besten gleich zu Hause lassen!
Jedes Training startet mit einem Slalom, wo Sitz und Lenkradhaltung direkt einem Praxistest unterzogen werden. Es folgen Übungen zur Gefahrenbremsung, geradeaus und auch in der Kurve.
Irgendwann um 12 Uhr oder 12:30 Uhr verlassen wir das Übungsgelände für die Mittagspause. Eine Auswahl aus 3 Hauptgerichten, Salatauswahl und Obst ist inklusive; Getränke kommen extra. Das Essen ist auf dem Niveau einer sehr guten Kantine. Während der Mittagspause gibt es für alle, die Bedarf haben, Gelegenheit zum Nachladen. Nehmt Eure UMC, Juice Booster, NRGkick, etc. mit: Zusätzlich zu den o.g. offiziellen Lademöglichkeiten gibt es auf dem Gelände einige rote Steckdosen, die wir nutzen dürfen! Gleich um die Ecke bei McDonalds gibt es außerdem einen weiteren 50 kW-Schnelllader.
Nachmittags geht es weiter mit Ausweichmanövern und – für einige der Höhepunkt – der „Schleuderplatte“: Auf einer Oberfläche, die etwa dem Reibwert von Schnee oder Eis entspricht, erhält das Fahrzeug einen kräftigen Schubs und muss nun wieder stabilisiert werden. Eine echte Herausforderung, die man hier gefahrlos trainieren kann!
Gegen 17 Uhr verlassen wir das Übungsgelände und treffen uns wieder im Seminarraum. Es folgt eine kleine Auswertung des Tages, Klärung eventueller Fragen, die nicht im Training beantwortet wurden, und jeder bekommt eine Urkunde.
Es folgt noch das obligatorische Gruppenfoto und um 17:30 Uhr ist der offizielle Teil zu Ende.
Ebenso wenig wie ein Frühstück habe ich auch kein Kaffee und Kuchen gebucht: Erfahrungsgemäß ist nach dem Training Aufbruchstimmung und keiner hat mehr Lust, da noch länger abzuhängen. Einen Kaffee und eine kleine Stärkung kann man vor Ort trotzdem bekommen (und individuell bezahlen). Die allgemein bevorzugte Alternative ist es jedoch, dass alle, die Lust und Hunger haben, sich noch in einem nahe gelegenen Gasthaus treffen und den Tag gemeinsam ausklingen lassen… Dafür bieten sich landhotel-gustav.de (Supercharger Beelitz) an. Beide haben gemütliche Räume und ausgezeichnetes Essen, allerdings sollten wir für unsere Gruppe ggf. unbedingt vorher reservieren.
P.S. Ich lege Wert darauf, dass nicht mehr als 10 Teilnehmer pro Trainingstag teilnehmen. Dadurch sind die Kosten etwas höher, als wenn wir die Kurse mit 12 Teilnehmern voll machen würden, aber nach meiner Erfahrung lohnt sich das: Jeder Teilnehmer soll möglichst viel fahren und möglichst wenig warten. Ich verspreche Euch, dass Ihr am Abend müde sein werdet! 