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2.500 km mit dem Model Y im Vergleich zu Model S 70D

2.500km mit dem Model Y (MiC)

im direkten Vergleich mit einem Model S70D

Seit 2018 fahre ich einen damals gebraucht gekauftes 2016er Model S70D (vor-Facelift) und bin damit bis heute selbst rund 60.000 km gefahren. Darunter sehr viele Dienstreisen vor Corona und einige Familienurlaube. Der Wagen ist nun 5,5 Jahre alt, hat gute 100.000 km runter und mit dem Erscheinen des in China gefertigten Model Y im September 2021 fragte ich mich, ob es nicht Zeit für einen Wechsel von Model S auf Model Y wäre. Meine folgenden Ausführungen werden häufig einen direkten Vergleich zu meinem Model S haben und sind subjektiv aus meiner Wahrnehmung formuliert.

Vieles spricht für das Model Y: Großer Kofferraum (Verreisen mit der Familie), große Heckklappe (irgendwas Sperriges gibt es immer mal zu transportieren), besseres Ladeverhalten (im Vergleich zu den „kastrierten“ Model S älterer Baujahre), 500km (theoretische) Reichweite, modernere (andere) Innenausstattung – um nur einige zu nennen.

Um nicht die Katze im Sack zu kaufen und weil sowieso gerade ein einwöchiger Urlaub in Österreich anstand, habe ich mir für 2 Wochen ein aktuelles Model Y Long Range von Nextmove gemietet. Basisausstattung bis auf Farbe. Also schwarze Innenausstattung, 19“ Felgen mit aerodynamischen Radkappen, nur Basis-Autopilot. Meine Eindrücke fasse ich hier mal zusammen. Vielleicht findet es der Eine oder Andere zur Entscheidungsfindung interessant…

Das Model Y kommt wirklich ansehnlich daher. Die Verarbeitung liegt spürbar über dem Niveau eines Model S aus 2016. Die Umgewöhnung auf das Mitteldisplay ohne eigenes Cockpit vor dem Lenkrad geht relativ schnell. Nur nachts ist die Überraschung bis zum Schluss gewesen, dass es dort komplett dunkel ist. Den ersten Gedanken „Cockpit ausgefallen“ musste ich dann bewusst übersteuern mit „Ach nee, da ist ja nichts“. Die veganen Sitze sind bequem und sind genauso angenehm wie die Ledersitze im Model S. Sitzheizung auf allen Plätzen als Standard ist lobenswert. Mittelkonsole und Ablagefächer sind groß und praktisch – im Vergleich zum Yachtfloor-Design in meinem Model S.

Die Verlademöglichkeiten sind umfangreich: Vorne und hinten sind große Wannen, wo man viel unterbringen kann. Leider verläuft die Heckscheibe Coupe-ähnlich recht flach. Da kommt man schnell in Konflikt mit Koffern. Auch ist die Ladehöhe ab der Ladefläche nicht sehr hoch. Koffer zu stapeln bewirkt schnell, dass man keine Sicht mehr im Rückspiegel hat. Wobei auch ohne Beladung die Sicht im Rückspiegel relativ eingeschränkt ist. Jedenfalls mussten wir als 3-köpfige Familie, die generell immer zu viel einpackt, eine große Reisetasche hinter dem Fahrersitz parken. Obwohl das Model S insgesamt flacher ist, lässt sich durch die große Tiefe des Kofferraums mehr verladen. Sicherheitshalber habe ich das mit denselben Koffern, die wir im Urlaub dabei hatten, nochmal geprüft. Das hätte ich nach zahlreichen Youtube-Videos nicht vermutet. Im Video sieht das größer aus.

Die Effizienz des Model Y ist beeindruckend. Trotz des SUV-Styles liegt das Model Y unter dem Verbrauch meines Model S. Am cw-Wert kann es kaum liegen. Seitens der Akku-Kapazität liegen mein Model S70D mit dem Model Y in etwas gleich. Der bessere Verbrauch bringt aber nur etwas, wenn an den „richtigen“ Stellen der nächste Super-/Hypercharger steht. Letztendlich brauchten wir dieselben 3 Ladestopps auf der Strecke Berlin-Österreich (Salzburger Land) wie mit dem Model S. Allerdings konnte man mit dem Model Y schneller fahren und die Ladezeiten waren geringfügig besser. Auf einem mit zahlreichen, langen Baustellen gespickten Autobahnabschnitt konnte man locker 160 bis 170 km/h fahren und hat in den Baustellen mit Tempo 80 den Mehrverbrauch kompensiert.

Die Ladekurve ist etwas enttäuschend. Natürlich fängt das Model Y bei kleinsten Ladeständen mit bis zu 250 kW an zu laden. Aber die Kurve geht sehr schnell runter. Bei 60% State of Charge lädt der Wagen mit 70 kW. Mein S70D lud damals – bevor die Ladekurven durch Tesla verschlechtert wurden – mit 60 kW. Kein riesiger Unterschied. Die Ladepausen sind damit auch nicht dramatisch kürzer als mit dem alten Model S.

Der ansonsten hohe Fahrkomfort leidet leider bei nicht ganz topfebenen Fahrbahnen. Da poltert und hoppelt das Fahrwerk sehr unangenehm und federt auch kaum etwas weg. Der Luftdruck bei den 19“ Reifen war schon am unteren Limit. Das ist also auch kein Allheilmittel. Da mein Wagen viel auf Berliner Straßen bewegt würde, hätte man also täglich etwas davon. Mein Model S aus 2016 mit Luftfahrwerk ist aber auch nicht wie eine Sänfte – besser federnd aber auch Tendenz zum Poltern.

Die Fahrassistenzsysteme sind in den 5 Jahren zwischen 2016 (Model S) und 2021 nicht voran gekommen. Mein Model S hat noch den alten „analogen“ Autopilot 1. Die Erkennung der Geschwindigkeitsbegrenzungen beim Model Y funktioniert selten. Gefühlt vielleicht bei 30% Erkennungsrate. Sich darauf zu verlassen, wäre leichtfertig. Das funktioniert im alten Model S besser – nicht perfekt. Phantombremsungen gibt es immer noch. Nicht sehr häufig aber auch nicht weniger als im Model S mit AP1. Ein Fahrspurwechsel bewirkt das Abschalten des Autopiloten. Man muss dann nach vollzogenem, selbst gelenkten Fahrspurwechsel den AP neu setzen. Alle Änderungen werden mit dem typischen Tesla-Gong bestätigt. Das nervt – insbesondere die Mitfahrer. Auch der Joe-Mode macht es nicht dezent leise. Also bin ich auf den Autobahnfahrten meistens ohne AP gefahren. Deutlich weniger als mit dem Model S. Das ist ja nicht Sinn eines Autopiloten. Sicher dauert der Fahrspurwechsel mit dem Assistenten im AP länger, aber man kann sich darauf einstellen. Also müsste man wohl das Upgrade zum erweiterten Autopiloten kaufen, um den Fahrspurwechsel zu automatisieren.

Ich frage mich, ob wir in Europa einen limitierten Autopiloten bekommen? Sieht man die Videos von quasi selbstfahrenden Teslas in den USA fragt man sich, wie soll das mit diesem System funktionieren? Für mich ist in den 5 Jahren tatsächlich kein Fortschritt erkennbar.

Die Regenerkennung funktioniert zuverlässig. Das wurde beim Model 3 bislang oft moniert. Die automatischen Fernlichtsteuerung (Ausschalten wenn Fahrzeug entgegen kommt) funktioniert im Model S (leider) auch besser.

Mein Fazit:

Dem derzeit ausgelieferten Model Y fehlt ein größerer Akku und/oder erheblich bessere Ladekurven um ein echter Game-Changer für (Dienst-) Reisende zu sein. Der Kofferraum ist nicht so groß wie erwartet.

Nach weiteren Fahrten auf den ausgefahrenen Straßen in Berlin komme ich zur Erkenntnis: Das polternde, hoppelnde Fahrwerk nervt mich bei fast jedem Meter so sehr, dass es der eigentliche Grund ist, das Model Y nicht zu kaufen. Da die nächste große Urlaubsreise mit dem PKW in weiter Ferne steht, werde ich wohl mein Model S weiterfahren, hegen und pflegen. Mal sehen, was Grünheide und die neuen Akku-Zellen bringen. Aber Elon steht ja auf dem Standpunkt, dass niemand mehr als 500km Reichweite braucht. Aber 500km in Verbindung mit Druckbetankung mit durchgängigen 150kW wäre ja auch OK.

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Solche Berichte aus der Praxis finde ich immer sehr gut und vielen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast.

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Tolle Bericht da ich wirklich überlege in 2 Jahren auf ein MY zu wechseln. Aber zum 90D fällt es dann eher noch ab…

Ja, sehr gut nachvollziehbar.
Das mit dem Autopiloten soll angeblich so funktionieren, dass man eigentlich nur den Blinker setzt und er dann selbständig die Spur wechselt. Dann schaltet sich der AP auch nicht aus.
Ist nur Hören-Sagen.
Kann das jemand bestätigen oder korrigieren?

Ist so…nur Blinker setzen, dann wechselt der neue AP…aber das ist auch alles andere als gut oder optimal. Hab das genau 3x gemacht. Im MB habe ich die Funktion gerne genutzt.

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Das ist so beim Upgrade auf EAP oder gar FSD - sonst ist es so, wie der TO es beschrieben hat.

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Ihr redet vom EAP…
Der „normale“ AP macht das nicht, da kannst du blinken bis du schwarz wirst.
Ich finde die Funktion im Übrigen ausgezeichnet und will nicht mehr darauf verzichten. Ich habe sie probiert und den EAP genau deswegen gekauft.
Sie ist im nicht allzu dichten Autobahn Verkehr gut verwendbar. Um 07.30 auf der Süd nach Wien, wo sie auf der 3. mit 150 km/h im Abstand von 2 Fahrzeuglängen fahren, nicht, das ist klar. Harakiri Manöver musst selbst lenken.

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danke für den ausführlichen bericht!!! dache bis vor ein paar minuten, ein my lr wäre in 2 jahren mein neues auto.
mein ms hat auch den ap1. hatte im august für 2 wochen ein m3lr mit ap3 und voll autonomem fahren freigeschaltet als loaner. war dann auch froh, als ich meinen wieder hatte. der ap1 funktioniert wenigstens einigermassen, und die schilderkennung funktioniert auch.
trotzdem schön, wenn man ab und an mal die erfahrung von anderen bekommt! toller und interessanter beitrag! vor allem, weil wohl viele von uns überlegen, dass ein my ja eigentlich ein tolles nächstes auto sei.

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Ich hatte für einen Tag einen AP1 Loaner. War ich froh meinen AP3 wieder zu haben. Deutlich weniger Tanz in der Spur. Schilderkennung war bei beiden nicht gut. Aus meiner Sicht ist der neue AP in Deutschland besser als AP1 oder VW 2019. Doch das ist alles noch nichts im Vergleich zu den Videos aus USA.

Das Fahrwerk wurde jetzt öfter so beschrieben, hoffentlich geht da noch was…
Die aktuellen M3 fahren sich sehr viel besser als zu Beginn.
Liebe auch den Kofferraum im Model S, ist der Tesla-Kombi als Limousine unter den Teslas, das MX punktet da auch nur mit dem Mega-Frunk und dem höhern Sitz inklusive Raumgefühl.

Vielen Dank für den Einblick.
Besonders Dein Fazit ist etwas, was ich durch die verschiedenen Artikel und Berichte bereits vermutet hatte.
Und so werde ich es mit meinem Model S auch halten - hegen, pflegen, mich weitere daran erfreuen und mich nicht von Kleinstveränderungen verführen lassen.

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Das mit dem Kofferraum hätte ich so noch nicht verstanden, beim „Banana Box test“ hat das Model Y ja eigentlich sehr gut abgeschnitten, auch im Frunk zum Vergleich zum Model S nur eine reinpasst.

Vielleicht etwas off-topic, aber trotzdem: Ich habe mein 2017 als CPO gekauftes 2015er MS 70D dieses Jahr gegen ein M3 LR 2021 „eingetauscht“ :smiley: und habe nicht auf das MY gewartet: Reichweite und vor allem die Ladeleistung des MS waren dank Tesla einfach zu schlecht geworden (50 kW und stark fallend ab 50% SoC, also im Winter an jedem SuC eine Stunde für den nächsten SuC in gut 150 km Entfernung), 20.000 für einen 75er Akku mit 20 km mehr Reichweite und unklarer Ladeleistung wollte ich auch nicht ausgeben und es war leider schon sehr viel an dem Auto defekt gewesen und die CPO-Garantie von damals noch vier Jahren wäre auch ausgelaufen.
Fazit nach 10.000 km mit dem M3: Ein sehr effizientes (15 kWh/100km, 5 - 6 kWh weninger als das MS) und schnell (241 kW am V3 SuC) ladendes Auto, im Vergleich zum ladekastrierten MS vorher ein Traum, man hat noch nicht einmal Zeit für einen Kaffee…
Das Serien-Fahrwerk (zumindest beim LR, Performance kenne ich nicht) ist für so ein Auto auch bei der 2021er Version schlicht Mist, aber AT-Zimmermann baut für nicht zuviel Geld prima Eibach-Federn mit 1,5 cm Tieferlegung ein, ist sowohl bei Strassenlage als auch Geräuschpegel ist ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Der 82 kWh-Akku ist toll, Reichweite im Sommer knapp das Doppelte des MS. Free Supercharging ist nicht mehr, aber mit dem grossen Akku und der Effizienz reicht eine Ladung an der heimischen Wallbox auf 100% für 572 km, was dann um die 450 echte km sind, wenn man nicht zu schnell fährt. Auch der Vampire drain ist viel geringer.
Ja, so manchmal vermisse ich das MS (noch?), vor allem den Kofferraum und die Ruhe und Unaufgeregtheit des MS vermisse ich irgendwie. Aber das M3 ist das viel modernere Auto mit besserem Akku, besserer MCU und Soundanlage, Sitzheizung überall, Lenkradheizung, LED-Scheinwerfer. An das zentrale Display habe ich mich ganz schnell gewöhnt, wenn es mal ein wirklich gutes HuD gibt, gerne, aber das ist nicht Priorität eins. Nur FSD würde ich nicht nochmal nehmen.
Ich bin zumindest Stand heute ganz froh, nicht auf das MY gewartet zu haben, denn alles, was ich zur Ladekurve des MY aus China bisher gelesen und gesehen habe, überzeugt nicht so wirklich. Und das wäre für mich nach den Erfahrungen mit dem MS das kaufentscheidende Kriterium. Ich habe kein wirkliches Problem damit, zum Laden öfters mal anzuhalten, aber dann soll es bitte in 15 Minuten auch ordentlich was nachladen. Dann braucht man auch keinen Riesenakku, der sicher Geld und wegen des Gewichts vermutlich auch Reichweite kostet.
Was für das MY sprechen würde, ist ganz klar der Kofferraum und der grössere Frunk. Das ist beim M3 vom MS kommend wirklich ein Unterschied. Man gewöhnt sich zwar dran, aber da ist das MY klar im Vorteil. Das MS hatte natürlich mehr Platz, aber klar, das M3 ist für Europa besser geeignet.
Fazit: Mal sehen, wann das MY mit den neuen 4160er Zellen aus der Gigafactory in Grünheide kommt, dann schaue ich mir das nochmal an, wenn das Leasing des M3 ausläuft.

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Einen Tesla fährt man (wegen schlechtem Autopilot) und das Fahrwerk tauscht man (wegen schlechtem Fahrwerk). Aber dann macht er Spass.

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Ne falsch… einen Tesla fixed du zuerst und dann haste was zum geniesen…

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toller Bericht - vielen Dank für Deine Erkenntnisse!! :+1: :ok_hand:
Ich bin grade im Wechselprozess von M3LR mit 19" auf MY mit 20" und hoffe sehr, dass sich der Fahrkomfort nicht so verschlechtert!

4680, nicht 4160 :wink:

Zum Ladeverhalten
Ich habe von einem Model S 100D jetzt auf das Model Y gewechselt. Die Ladekurve ist nicht so gut wie in meinem Model 3 LR von 2019. Aber deutlich besser als im Model S. Und das 100D lädt besser als das 70D. Man darf hier nicht nur die Erhöhung des SOC vergleichen, sondern den echten Reichweitengewinn pro Ladezeit. Und wer Langstrecke fährt, der fährt eh von 55% bis 5% und nutzt die geringen Abstände zwischen den Superchargern. Ich hoffe, dass das Model Y nach dem ersten Erfahrungsjahr von Tesla noch eine bessere Ladekurve erhält.

Zum Fahrwerk
Das Model Y hat aus meiner Sicht das beste Stahlfahrwerk, das es je bei Tesla gab. Selbst gegen das Luftfahrwerk meines Model S 100D Bj. 2017 hat es nicht nur Nachteile. Auf extrem schlechten Straßen halte ich es sogar für besser als das Luftfahrwerk. Im mittleren Bereich und bei seltenen Kanaldeckeln ist es etwas schlechter. Ich kann mir vorstellen, dass es zum ersten Facelift dann ein Luftfahrwerk auch im Model Y geben wird.

Zum Kofferraum
Wir haben jetzt auch einmal drei große Koffer zum Flughafen gefahren. Der Kofferraum ist groß. Aber anders geschnitten als im Model S. Das Model S hat einen sehr tiefen aber flachen Kofferraum. Da tut man sich mit drei Koffern schwer, falls sie nicht hochkant reingegen. Der Frunk kommt mir etwas größer als im Model S mit HEPA-Filter vor. Ein Vergleich mit einem Frunk eines frühen Heckmotor Model S ohne HEPA und ohne Frontmotor geht natürlich weit zu Gunsten des alten Model S aus.

Zu den Motoren und Verbrauch
Das Model Y verbraucht sehr deutlich weniger als das Model S. Und das bei ähnlicher wenn nicht gar größeren Stirnfläche. Der cw-Wert ist massiv besser. Und die Wärmepumpe nebst Octovalve spart richtig. Ich brauche statt 235Wh/km aktuell nur 170Wh/km. Das ist irre. Allerdings bin ich noch am Einfahren und fahre erst 140km/h statt 150km/h auf Dauer. Da wird der Verbrauch noch ansteigen.
Extrem positiv sehe ich die höhere Rekuperation des Model Y im Vergleich zum Model S. Bei schnellerer Autobahnfahrt muss man nicht so oft auf die Bremse.

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Interessanter Bericht, denn auch ich fahre seit 5 Jahren ein Model S P85 (welches ich liebe) und spiele ab und zu mit dem Gedanken, auf ein Model Y umzusteigen…
Dem Kommentar zur Reichweite kann ich nur zustimmen, es geht ja nicht darum, immer die 500+ voll auszureizen sondern die Entspanntheit der Reserve zu haben und nicht immer bis zum Anschlag laden zu müssen… außerdem sind große Reichweiten immer Akku-schonend, da die Akkus in der Regel nicht ganz leer gefahren oder ganz voll geladen werden müssen. Abgesehen von der Vorreiter-Rolle, die Tesla in dieser Frage aufgeben würde…
Und mal ehrlich: Reichweite ist für jeden Tesla-Fahrer ein Thema, egal wie groß der Akku ist. Schließlich ist man nicht immer direkt entlang der Autobahnen unterwegs…

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Vielen Dank für den sachlichen Beitrag. Als Model S Fahrer mache ich mir ähnliche Gedanken, und komme wohl zu dem Schluss, dass wenn ich noch mal eine bessere Lade Kurve oder noch mehr Platz Angebot und Sitzkomfort haben möchte, das Modell Y tatsächlich noch keine Alternative darstellt, hier müsste man sich wohl oder übel dann für das (neue?) Modell X entscheiden.
Allerdings werde ich diese Entscheidung wohl auch sehr überlegt treffen. Schließlich gehöre ich noch zu den (letzten?) die noch ein Model S fahren dürfen und eine lebenslange super Charger Garantie haben.
Bei steigenden Energiepreisen dürfte dies auch für die Zukunft ein nicht unerhebliches bonbon darstellen…
Allzeit gute Fahrt allen Lesern, man sieht sich beim Laden

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