12V Batterie im Tesla ein Verschleißteil?

Aber es waren ja fünf Monate.
Meiner Meinung nach ist das aber auch ein Mangel, den der Verkäufer nicht kennen kann, oder?

Ich würde dem TE raten, mal eine Erstkonsultation bei einem Anwalt zu starten. Diese sind häufig kostenlos :slight_smile:

Mein MS70D aus 12/15 hat vor 2 Monaten eine neue 12V bekommen. Lief bei Tesla unter Garantie… War ich positiv erstaunt.

Hast du eine Rechtschutz Versicherung? Wenn ja, mach eine Schadenmeldung.
Wenn nein, versuche es beim Konsumentenschutz.

Dann wäre es auch kein „versteckter Mangel“.
Die Argumentation des Händlers ist selten dämlich. Als hätte er den Gesundheitszustand der Batterie gemessen. Was er im Zuge der Beweislastumkehr eigentlich gemacht haben müsste.

Wenn der Querlenker nach 200 km bricht, muss er den genauso ersetzen. Und der war zum Zeitpunkt der Übergabe auch nicht defekt.

Also wegen einer 12 V Batterie würde ich nie zum Anwalt laufen, da krümmt sich der Gebrauchtwagenhändler doch vor lachen. Daß er kein weiteren Wagen verkaufen darf sollte wohl eh klar sein.
Tesla hat bei meinem CPO nach einigen Monaten die Batterie auf Garantie ersetzt, fand ich sehr großzügig. Bei KTM hatte ich einmal ja und einmal nein und bei VW durfte es neben Batterie auch Hauptriemen :sweat_smile: :joy: :rofl: und anderes sein, immer auf eigene Rechnung.

Im Falle einer normalen Batterie ich auch nicht.
Aber was ich so gelesen/gesehen habe, kostet es nicht so wenig, die 12V Batterie eines Teslas tauschen zu lassen und geht auch nicht so einfach wie bei einem Verbrenner. Die Videos dazu hab ich mir schon angesehen und dem Verkäufer angeboten die Batterie selbst zu tauschen um seine Kosten gering zu halten… aber naja, will wohl nicht, nachdem vorher schon ein paar Fahrwerkssachen waren.

Hab keine Rechtschutzversicherung und werde somit wsl. einfach selber zahlen. Ich will auch nicht herumstreiten.

Das ist scheinbar ein so ein blöder Gewährleistungsgrenzfall, manche sagen ja andere nein…

Die alten MS haben die Batterie unterhalb der Frontscheibe rechts. Da muß viel freigemacht werden, Schlangenmenschen sind da im Vorteil. Da würde ich durchaus ein Ticket im SeC aufmachen und den Kostenvoranschlag kommen lassen, dann kann man ja noch immer canceln und selbst Hand anlegen.
Die Fahrzeuge sind bei Reparaturen nicht billig und freie Werkstätten kommen erst…

Das gilt aber nur für die Hecktriebler.
Beim P85D z.B. sitzt die Batterie auf der Fahrerseite und ist nach Demontage der Frunkwanne direkt zugänglich.
Habe meine Batterie von einem Ranger tauschen lassen.
War in gut 10 Minuten erledigt, und Lohnkosten waren ganze 13,50 €

Das stimmt natürlich! Geht ja um den 85D. Das würde ich wohl sogar selber machen…

Ich verstehe dein gejammere nicht.
Du hast ein 5 Jahre altes Auto gekauft. Das war 5 Jahre auf der Strasse und alles hat seinen verschleiss. Als fleissiger Leser weisst du das die Türgriffe eine Schwachstelle sind. Auch die 12 Volt Batterie wird nach dieser Zeit mal ein Thema werden. 5 Monate nach dem Kauf kannst du dir auch das Telefon wegen einer 12V Batterie mit deinen Verkäufer sparen.
Mach einen Termin bei Tesla, lass die eine Neue einbauen und hab wieder Freude an deinem Auto.
Arbeite in der Zeit in der du Anwalt und Rechtsschutz kontaktierst und rumstreitest, dann ist die Batterie in der Hälfte der Zeit verdient und spart viel Ärger und Frust.

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Was ist dir denn über die Leber gelaufen?

Als fleißiger Leser weiß ich auch, dass 2 Jahre für eine 12V-Batterie zu wenig sind. Und was spricht dagegen, die Gewährleistung in Anspruch zu nehmen, solange sie besteht? Dafür gibt es sie.

Natürlich darf man beim Autokauf auch alle Schäden trotz Gewährleistung stillschweigend akzeptieren und die Reparaturen selbst bezahlen. :crazy_face::man_facepalming:

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Ich bin Schweizer und kenne mich in eurer Rechtsprechung und Gewährlistung nicht aus. Aber 5 Monaten nach dem Kauf mit einem Autohändler um ein Verschleissteil streiten würde ich nicht. Hier wären deine Aussichten gleich null.

Würde mich aber für dich freuen wenn du vom Verkäufer noch etwas bekommst. Bitte berichte wie es ausgegangen ist.

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Wohl war was die 12V Batterie in einem E-Auto angeht.

Das alles hat aber wohl nichts mit Tesla zu tun, ich wüßte jetzt auch nicht wie groß die M3 12V Batterie wäre und wieviele „Helferlein“ sie wirklich bedienen muß oder ob das Primär alles über den LiPo geht und der Bleiakku eher als Backup dient. Soweit habe ich mich in die Materie nie eingearbeitet und meine M3P Übernahme ist erst in der 2.Juni Hälfte da ich vorher keine Zeit habe nach Wien zu fahren. Somit bleibt mir Zeit mich ins Handbuch einzuarbeiten wobei ich bezweifle das derartige Details dort vermerkt sind.

Interessant wäre es zu wissen von welchen Geldbeträgen wir hier wirklich reden. Was kostet so eine(vermutlich von der Kapazität her - es muß ja kein Startermotor bei minus 20 Grad bedient werden ) recht kleine E-Auto 12V Batterie?

Bei Gebrauchtwagenkauf wird es da natürlich immer recht abenteuerlich(bezüglich des Model S), da ist es wohl immer recht schwer was vom Händler verlangen zu können es sei den es gibt eine 100%ige Dokumentation(ich lege da immer JEDE Rechnung wo was am Auto gemacht wird ins Handschuhfach). Machen aber die allermeisten nicht sondern es gibt dann beim Kauf immer wieder schwammige Formulierungen was alles gemacht wurde aber der Nachweis wurde gerade „verlegt“.

Darum ende ich auch meist beim Kauf eines Neuwagens bzw. eines Vorführers(weil mich da die meisten Gebrauchtwagenverkäufer irgendwo auf dem Weg „verlieren“), da gibt es derartige Diskussionen dann nicht und die Rechtslage ist eindeutig. Das muß aber jeder für sich entscheiden was da persönlich wichtiger ist(in Kurzform läuft es wohl darauf hinaus - „Dicke alte Karre oder kleinere, neue Karre(mit voller Garantie)“ :wink: ). Wobei es bei Verschleißteilen immer ab einem gewissen Zeitpunkt vom jeweiligen Hersteller abhängt ob/wie eine 12V Batterie ersetzt wird.
Bis zu 4 Jahre gab es da nie eine Diskussion. Aber das ist meine Erfahrung die sich logischerweise nicht mit anderen decken muß.

:+1: Mache ich natürlich.

Darf ich fragen was eine Tesla 12V Batterie kostet? Bekam damals fast einen Schock als mir BMW erzählte das die „Spezialbatterie“ im „Angebot“ nur knapp 300 Teuronen kosten würde…(danach habe ich mir im Autozubehörhandel selbst eine baugleiche Batterie ums halbe Geld geholt - wird aber bei einem Tesla kaum gehen)

Ich hab noch kein Angebot. Aber je nach Antwort vom Händler hab ich vielleicht bald eines, dann stelle ich es gerne hier rein.

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Und? War es teuer?
Würde mich interessieren.

Bei meinen Verbrennern hielt die Batterie bisher immer >7 Jahre.
Da hätte ich gedacht, dass sie bei einem E-Auto auch nicht kürzer hält, weil ja kein Anlasser benötigt wird.

Klar, alle Entertainment Dinge, Computer etc. laufen darüber, aber während der Fahrt wird die ja geladen (und manchmal auch beim Stehen).

Hallo,

bezahlen musste im Endeffekt keiner, da die Batterie noch unter Tesla-Garantie stand.
Im KVA stand jedoch 178€ exkl. Mwst.

Davon sind 137,50€ für die Batterie enthalten:
(Battery, 12V, DCS33-UNCR, MS --Pre-Refresh(1083774-00-B))
Und 40,50€ die Arbeit:
(Battery - Auxiliary - 12V - 1st Generation (DualMotor) (Remove & Replace))

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Verrückt. Manche müssen wegen ganz offensichtlichen Mängeln oder Defekten mit Tesla diskutieren und andere kriegen Verschleißteile auf Garantie
:smiley:

Glückwunsch zu dem guten Ausgang!

Nicht nur manchmal, sondern praktisch jeden Tag.
Das ist per se eine Eigenheit von Tesla, dessen Fahrzeuge in Wachphasen Dinge tun, die eigentlich keiner wirklich versteht (ob es die Programmierer verstehen, wage ich auch schon zu bezweifeln).
Es handelt sich eh schon um Deep-Cycle Batterien, die besonders viele Zyklen aushalten. Aber beinahe tägliches Aufladen geht eben auf die Lebenszeit.