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12V Batterie im Tesla ein Verschleißteil?

Gibt es hierzu Infos? Ist die 12V-Batterie im Tesla ein Verschleißteil wie bei den Verbrennern?
Hab meinen gebrauchten Tesla nun seit 5 Monaten und seit ein paar Tagen habe ich die Wartungsmeldung im Display.

Die Frage wäre, ob das unter die Gewährleistung fällt oder nicht.

Ja, zählt als Verschleißteil, aber nach der kurzen Zeit sollte es kein Problem sein.

Du meinst auf Kulanz vom Händler eine neue zu bekommen?
Das sehe ich nicht als problemlos an…

Naja, nach 5 Monaten würde ich das schon als nicht normal ansehen.
Bei den ersten Modellen beim Model 3 gab es mal eine Serie die sogar jetzt noch nach über 2 Jahren ausgetauscht wird und man muss nichts bezahlen.
Freundlich nachfragen kostet auf jeden Fall nichts und würde ich ausprobieren.

Ich hab den S85D (Baujahr 2015) im Jänner gebraucht gekauft.
Die Batterie ist seit Juni 2019 drin, also ist die Batterie knapp 2 Jahre alt.

Mir kommen 2 Jahre Haltedauer schon sehr kurz vor, aber naja, vielleicht schlechte Batterie erwischt, oder was auch immer…

Jedenfalls habe ich kein Recht auf Austausch über Gewährleistung?

Im normalen Verbrenner ist die „Halbwertszeit“ ca. drei Jahre. Innerhalb der Garantie wurde dort auch die Batterie gewechselt wenn was war. 5 Monate ist nun echt Mau.

Kommt darauf an, wo du gekauft hast und was bezüglich Gewährleistung im Vertrag steht…
Kenne das Recht in Österreich nicht. Solltest du vielleicht dazu schreiben

Sorry, ich war voll auf dem Model 3.
Habe es auch anders verstanden, dass die Batterie erst 5 Monate alt ist.
Wünsche dir aber viel Glück.

Weiß jemand, was eine normale Lebensdauer für die 12 V Batterie im Model 3 ist?

Wenn Fu das Fahrzeug in AT bei einem Händler als Privater gekauft hast dann muss er die Batterie tauschen.

Genau so wars.

Hättest du irgendwo einen Verweis auf die Rechtslage in diesem Fall? Der Händler hat mir geschrieben:

„… die 12V Batterie ist ein Verschleißteil und muss immer wieder getauscht werden … Sie fällt aber jedenfalls nicht unter die Gewährleistung, da sie jedenfalls in Ordnung war, als ich Ihnen das Fahrzeug verkauft habe (ansonsten hätte ja das System schon damals die entsprechende Meldung ausgegeben) …“

Würde sagen, dass fällt unter die Kategorie versteckter Mangel.
Während der ersten 6 Monate ist die Beweislastumkehr in Kraft.
Damit muss der Händler beweisen, dass seine Batterie keinen versteckten Mangel hatte.
Das kann er nicht. Ergo wird er sie wohl tauschen müssen.

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2 Jahre ist schwach. Ich fahre jetzt weit über 30 Jahre Auto, traue mich also hier zu vergleichen.

BMW, Mercedes - NIE ein Problem. In meinem Mercedes E220CDI von 2001(der nach wie vor in der Familie betrieben wird) wurde bislang 2x die 12V Batterie getauscht.

BMW 320d xDrive - BJ 2011 - einmaliger Tausch bislang - ca. 2015. Die neue - Spezialbatterie - kostet knapp 270 Euro - hält.

Zwischendurch hatte ich Fiat und Alfas als Zweitwägen. Der Fiat(500 Abarth) wurde nach 4 Jahren verkauft, Batterie Original(war bei Kauf bereits 3 Jahre alt). Keinerlei Probleme(dafür anderes was bei einem Fiat halt so kaputt wird, nie wieder).

2 Alfa Romeo. Beim 2.ten, einem MiTo war nach ca. 2 Jahren die Batterie fertig, wurde von Alfa(allerdings in Italien, ich denke die Händler in D und Ö sind hier eher nicht so kulant) ohne wenn und aber ausgetauscht. Kurze Terminvereinbarung, Einbau, Fertig. Das war in all den Jahren der einzige Bleiakku der „nur“ ca. 2 Jahre gehalten hat dafür aber anstandslos ausgetauscht wurde.

Ich persönlich denke das hier Premiummarken wie Mercedes, BMW, Porsche doch eher zu besserer Erstausrüsterqualität greifen und es darum keinerlei Probleme innerhalb der MINDESTENS ersten 4 Jahre gibt. Meine haben wesentlich länger gehalten - und das betrifft nicht nur die Batterien dieser Fahrzeuge.

Die Frage ist wer die Batterie eingebaut hat und ob eine Rechnung dafür vorhanden ist. Falls beides bekannt/vorhanden ist würde ich definitiv dort mal vorbeischauen und urgieren.

Ich glaube man kann damit Glück und Pech haben.
Ich hatte die Batterie sowohl im Audi A3 als auch im A4 nach ca. 1 Jahr defekt. Wurde in beiden Autos auf Kulanz getauscht.
Beim Dacia Sandero war nach 7 Jahren noch die erste Batterie drin und hat funktioniert.

In den heutigen Autos wird die Batterie mit so viel Elektronik beansprucht, entladen und geladen. Da ist es klar, dass die heute weniger halten als früher.

Ich würde mal mit dem Händler sprechen, aber ich würde sagen, dass das ein Verschleißteil ist.

Und hier meine Prius-12V Batterie Erfahrung: Nach Übernahme war die irgendiwie beim Händler tiefentladen worden und machte in den ersten Monaten hin und wieder Probleme (wenn der Wagen mehr als eine Woche nicht bewegt wurde). Ich habe die Batterie aber nicht getauscht und das Problem hat sich von selbst verbessert. Inzwischen kann ich den Wagen auch >2-3 Wochen problemlos abstellen. Batterie hat somit trotz anfänglichen Tiefentladungsschaden noch 8 Jahre gehalten. Es ist genausoeine kleine AGM Batterie da verbaut wie im Telsa. Die ist nur für die Bordelektronik. Der Hauptakku des Prius hat nie irgendwelche Probleme gemacht. Ach ja: Im Prius wird die 12V Batterie nur geladen, wenn das Auto an ist. Trotzdem ist immer gut zu wissen, wie man an die 12V Batterie rankommt für den Fall der Fälle. Sonst geht das Auto nicht mehr auf.

Da gibts erstens überhaupt keinen Ansatz zu irgendeiner Diskussion und zweitens dem was @TomTurbo47 geschrieben hat, nichts hinzuzufügen…
Die Verschleißteil-Frage stellt sich hier nicht.

@kris279
Mit Verbrennern kannst du das nicht vergleichen, vor allem Tesla nicht. Andere Akkukapazität, andere Akkukategorie, andere Verwendung, andere Belastung.

Der P2 hatte einen Not-Schlüssel. Mit dem bin ich ins Fahrzeug gekommen.

Jop, aber man muss dann über die Rückbänke hinweg in den Laderaum klettern, und dort die Batterieabdeckung abbekommen (etwas blöd, wenn man auf dem Boden sitzt oder liegt… Der Tela hat immerhin ein Kabel, was nach aussen führt…

Nachdem ich den Händler auf die Beweislastumkehr hingewiesen habe, hat er folgendes geantwortet:

„Sie hätten Recht, wenn es sich um einen Mangel zum Zeitpunkt der Übergabe gehandelt hätte.
Allerdings ist es in diesem Fall so, dass die Batterie ja bis jetzt in Ordnung war. Denn wenn das nicht so gewesen wäre, dann wäre die von Ihnen beschriebene Systemmeldung schon damals gekommen. Aber das ist sie ja nicht.
Die Beweislasstumkehr bedeutet ja nicht, dass ich alles bezahlen muss, sondern lediglich, dass ich beweisen muss, dass das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Übergabe den beschriebenen Mangel noch nicht hatte. Und das ist in diesem Fall ja ganz einfach und hoffentlich auch nachvollziehbar.“

Wie würdet ihr vorgehen? Soll ich selbst bezahlen?

Da die Batterie ja nur wenige Tage gehalten hat, kann man davon ausgehen, dass sie bereits bei der Übergabe den Mangel besessen hat (= versteckter Mangel, den man als Konsument nicht erkennen kann).
Wie sonst könnte sie sonst nach wenigen Tagen sterben.
Normalerweise lebt eine Batterie, die keinen Mangel hat, Jahre.

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