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11/22 kw Ladestuktur bei Tesla

Nie ein Smart, da kannst du den dazu buchen.
Ok, gibt es auch den e-tron und auch noch Porsche, aber ehrlich, das wird überbewertet.
Ein 11kW Lader reicht vollkommen und ist auch günstiger.

Warum du eine 22kW Wallbox hast installieren lassen, wenn die absolute Mehrheit der Elektroautos nur 11kW oder weniger Ladeleistung bieten, kannst nur du beantworten. :wink: Vermutlich warst du da einfach schlecht beraten :confused:

Im Prinzip sieht man mehr als 11kW AC Leistung im Wesentlichen bei Autos ohne DC Ladeoption (z.B. Smart, alte Zoe) oder sehr hochpreisigen Autos (ich kenne da nur Model S und X, sowie E-Tron, E-Tron GT und Taycan).

Tesla hat vor 2019 bei Model S und X (vor 2019) 22kW gegen Aufpreis angeboten, bei jetzigen Model S und X gibt es 16,5 kW.

Tesla hat nicht begründet, warum sie das so machen.
Aber da gibt es schon ein paar Hinweise, warum das aus Hersteller-Sicht sinnvoll ist.

Im Alltag lohnt sich der nötige Zusatzinvest wohl einfach nicht. Ein größerer Boardlader oder Doppellader kostet extra, bringt mehr Komplexität und Gewicht.
Auch sollte man wissen, dass außerhalb Deutschlands selten 3-phasige Stromanschlüsse vorhanden sind. Da redet man dann selten von 11kW, sondern meist von 7,4kW, was das Model 3 auch unterstützt :sunglasses:
Will man mehr, geht man an DC.

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Die meisten modernen Wallboxen sind auf max. 22 kW Ladeleistung konzipiert; vom Preis her spielt das keine Rolle. Im Innenleben kann man dann nach Installation dauerhaft festlegen, mit wieviel Leistung die Wallbox dann lädt.
11 kW etabliert sich als Standard; hier ist nur ein Anzeigen beim Energieversorgungsunternehmen notwendig. Bei 22 kW ist auch eine Genehmigung nötig.
Technisch sind die Wallboxen aber bauglich im Innenleben bei gleichem Modell.

Wenn dir dein Installateur die Wallbox mit 22 kW angeschlossen hat, ist das im Grunde kein Problem und kein Mehraufwand. Damit bist du für alle Fahrzeuge auf der „sicheren“ Seite, auch wenn nur wenige Fahrzeuge mehr als 11 kW AC laden können.

Falls die Installation aber innerhalb der letzten 6 Monate passiert ist, dann ging dir die KfW-Förderung dadurch flöten, denn die hat als Bedingung genau 11 kW Ladeleistung.

madmax

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Meine Tesla Wallbox kann auch maximal 22 kW. War ich schlecht beraten? Nein. Ich habe gewusst was ich tue.

Also bitte keine vorschnellen Vorverurteilungen…

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Du stellst aber auch nicht so grundlegende Fragen, wie der Threadersteller. Daher meine Vermutung. Ich kann doch auch nix dafür, dass die Hersteller nicht das machen, was er sich wünscht…

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Da hast Du auch wieder Recht! :crazy_face:

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Danke für die ausgiebige Antwort. Dann frage ich mich jedoch, warum hier in der Region alle öffentlichen Ladesäulen ebenfalls mit 22kw laden können, obwohl nur die wenigsten Fahrzeuge dies zulassen. Dabei gilt Tesla als der technisch hochwertigste Anbieter…

Wenn du alles genau gelesen hast, dann wirst du es dir auch denken können warum nur 11kW.

In Deinem Fall wäre ein 22kW-Lader tatsächlich nützlich. Hier findest Du ein paar Gleichgesinnte. Das sind allerdings nicht die typischen Fälle. Die meisten Fahrer kommen gut mit 11kW aus. Tesla tendiert nicht dazu, allzu umfangreiche Aufpreislisten und individuelle Optimierungen anzubieten. Dafür bekommt Du ein verdammt gutes Preis-/Leistungsverhältnis.

22 kW ist gut für die kleinere Fahrzeuge die evtl. gar nicht oder nur langsam DC laden können, dafür „schnell“ mit AC. Wie zB. Smart, paar Renault Fahrzeuge, usw. Ich denke als Taxifahrer hast du eine sehr spezielle Einsatz wo du klar immer möglichst schnell laden möchtest. Jedoch für den Alltagsfahrer reicht 11 kW mehr als völlig aus. Wenn ich mit meinem M3 mit 60% SoC zu Arbeit fahre, schaffe ich nie mehr als nur ein paar Prozent zu verlieren, dann steht er rum und dann fahre ich nach hause, stecke es an und lädt in eine halbe Stunde-Stunde wieder auf 60%… Aber mit 11 kW kann ich Übernacht von 0 auf 100 laden was aber extrem selten vorkommen soll. (Sehr wenig von uns muss täglich über 3-400 km fahren.)

Da muss alle Verbrennerfahrer komplett umdenken. Ich kann ein Verbrenner nicht Zuhause betanken, aber mein EV wird Zuhause „immer Vollgetankt“ bereit stehen.

@TaxiTom Wie viel km fährst du denn so am Tag?

Ohne Corona fahre ich ca 60000km/a.
Ich fände es eben schade, wenn ich „überschüssigen“ Strom für ein paar Cent ins Netz einspeisen müßte, wärend dessen mein Teslaakku noch nicht voll ist. Ich arbeite auf dem Lande und habe dementsprechend häufig Standzeiten zu Hause. Für mich wäre die beste Lösung, den Akku immer mit Sonnenstrom voll zu laden, um ihn so möglichst 100% zu nutzen. Die 36000.-€ Nettoausgabe für die gesamte Photovoltaikanlage möchte ich möglichst perfekt für meine Firma und mein Haus nutzen.

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Vermutlich fürs Ego, die Frage kann man sich nur selbst beantworten :man_shrugging:t2:

Wenn man 36 k ausgibt um diese Investition perfekt zu nutzen muss man sich halt erstmal Gedanken machen ob bzw wie das geht…

Gibt Autos die können optional
Auch heute noch 22 kw, einfach eines davon wählen, dann geht der Plan auf.

immerhin kann das model 3 auch mit 12 kw laden wenn nur genug spannung anliegt :wink:

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Nicht für das EGO, sondern als nachhaltiger Beitrag für die Umwelt.

Mal sehen, wie es aussieht, wenn das Fahrzeug in Brandenburg gebaut wird. Vielleicht gibt es dann ja auch das geniale Multibeam Kurven LED Licht, was ich in meiner E Klasse nicht mehr missen möchte…

Es gibt ja noch DC Ladestellen für zu Haus.

Die EVP1DB1LG für knapp 3t€ zB… Die kann zwar nur 24kW aber immerhin mehr als jeder Bordlader.

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Mir hat man weiter oben erklärt, dass DC nicht in Frage kommt für den Threadersteller.
Er träumt davon einfach durch Willenskraft 22KW laden zu können. :joy:

Übrigens ein super günstiger Tipp für eine DC Ladesäule. Klasse!

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Du wirst in Deinem Haushalt auch Schuko Steckdosen haben. Die haben in der Regel eine Begrenzung auf 16A also 3,7kW Leistung. Trotzdem wird meist sehr viel weniger Leistung gefordert. Manchmal nur eine Nachttischlampe oder ein Radiowecker mit vielleicht 10W.

Ich hoffe Du bist dir im klaren darüber, dass eine Wallbox kein Ladegerät ist. Es wird absolut nichts mit dem Strom gemacht. Die Leistungsregelung erfolgt immer im Fahrzeug. Eine Wallbox ist lediglich eine mäßig intelligente Steckdose die im wesentlichen Überlastung und das Steckerziehen unter Last verhindern soll. Ob die Wallbox max. 11kW oder 22 kW Ladeleistung anbietet ist im wesentlichen eine Frage der Zuleitung (Gebäudeinstallation) und nicht der Wallbox.

Ich sehe ein, dass Du den Wunsch hast möglichst schnell zu laden, da die Pausen die genutzt werden könne oft kurz sind. Das wird zuhause auf absehbare Zeit nicht wirtschaftlich möglich sein.

PS: Ich hatte mir bei meinem ersten Tesla 85D den Doppellader mitbestellt. Damals gab es noch kaum Supercharger und ich musste damit rechnen auch schon mal auf Strecke nur AC laden zu können. Das ist nie eingetreten. Auch zuhause hätte ich die 22kW nicht gebraucht. Ich fahre auch >50tkm/a. Allerdings nicht im Taxibetrieb, also mit größeren Pausen im Kurzbereich und SuC auf Strecke.