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1 Million $ für 24er SuC mit Speicher und PV

Ich frag mich was der Akku soll? Der ist nach zwei Teslas leer, hätte eher mit 1.000 kWh gerechnet bei so einer Anlage - auch um das Netz zu glätten. Preislich ist ja der Hammer, ne Million für so einen Park. Sehr gut gemacht von Tesla.

Solange es noch eine relevante Menge an Leuten gibt,

  • die glauben, daß sie besser das BEV „überspringen“ und lieber noch auf Wasserstoff warten,
    …solange ist das Thema leider alles andere als beendet.

Von daher finde ich diese Kostenaufstellung 1A passend für die Wasserstoff-Diskussion. Wieviele Fahrzeuge schafft eine 1Mio teure Wasserstofftankstelle pro Tag? Waren es nicht 80 oder so? (versus 1500 :astonished: )

Muß ich mir merken :laughing:

EDIT siehe dazu im Wasserstoff-Thread

Um die Peakleistung zu mindern. Zumindest wenn man in Amerika die gleiche Struktur hat wie hier für einen Anschluss an das Mittelspannungsnetz. Da zahlst Du für jedes kW zu dem Zeitpunkt, an dem Du am meisten abgerufen hast in einem Monat. Wenn jetzt also einmal im Monat alle 24 Stalls belegt sind und zufällig alle Fahrzeuge in einem Bereich sind, der 250 kW erlaubt, dann zahlst Du 6 MW Leistungskomponente. Wenn Du das durch den Akku etwas abmildern kannst, macht sich dieser schnell bezahlt.

Schon klar, aber mit einem 170er Akku? Ich hätte wenigstens auf eine Powerbank von Tesla getippt.

Hätte es so viel mehr genützt, hätte man es gemacht.

Anscheinend sind die Mehrkosten es nicht Wert

Vielleicht sind das schon die Wechselakkus :sunglasses:

Das lohnt nicht, nimm einfach mindestens x10 an und gut :slight_smile:

Ich glaube nicht an 6MW Anschlussleistung, das ist bestimmt für „normale“ Nutzung und nicht 24 leere Model 3 stecken gleichzeitig an ausgelegt.

Bei 24 Stalls sind immer mindestens 2 durch An- und Abfahrt unbenutzt und durchschnittlich werden ja auch keine 250kW geladen.
Mit der Hälfte sollte das locker ausreichen.
Ob der „kleine“ Akku nur für die Ausnutzung der Solaranlage oder auch zum Glätten von Leistungsspitzen da ist weiß wohl nur Tesla

Ist ja egal, wie hoch die tatsächlich benötigte Anschlussleistung ist. Eine Batterie kann in jedem Fall helfen, eine Spitze wegzubügeln.

Dafür müsste man den Akku aber auch aus dem Netz aufladen, ich glaube der ist einfach nur für die PV.
Wenn die Leistungskomponente tatsächlich sehr teuer sein sollte ist es sicherlich einfacher jeden Stall z.B. um 10kW zu reduzieren.

Tesla produziert je kwh Akku für unter 100$, von daher macht der Micro Akku wenig Sinn.
Ich denke in Vegas wirst du zu guten Zeiten 60kwp Solar nutzen können, damit wäre der Akku in 3 Stunden voll.
Des weiteren wird man einen so kleinen Akku ja auch nicht dauernd in allen Ladezuständen mit 60kw laden können.

Aber nur wenn 3 Stunden lang keiner lädt

Überschlagsrechnung wie viel teurer der Strom beim Verkauf gegenüber dem Einkauf sein muss:
Vereinfachte Annahmen:
Abschreibungszeitraum: 10 Jahre (Mischkalkulation von vielleicht 2 Jahren für Stecker, 30 Jahre für Kabel im Boden, 8 Jahre Inverter, 25 Jahre PV usw .)
Unterhalt (Wartung, Reparaturen): über 10 Jahre 20% der Baukosten also etwa 200.000 $ in 10 Jahren

Lineare Abschreibung keine Inflation (soll ja eine einfache grobe Rechnung sein). Kostenrechnung auf 1 Tag bezogen:
1.200.000$ geteilt durch 10 Jahre, geteilt durch 365 Tage sind rund 330$ pro Tag.

Zwischenergebnis: 330$ pro Tag müssten durch Stromverkauf erwirtschaftet werden (Differenz Einkauf zu Verkauf) um die Station zumindest kostendeckend zu betreiben.

100% Auslastung gleich grob 24 Stalls mal 200kW macht aufgerundet 5000kW.
Annahme 10% Auslastung:
5000 kW geteilt durch 10 mal 24h gleich 12.000 kWh

330$ geteilt durch 12.000 kwh sind 0,0275$ pro kWh also 2,75 US-Cent pro kWh.

Meines Erachtens Bombastisch! nur 2,75 Cent pro kWh müssten mehr verlangt werden vom Autofahrer gegenüber dem Strom den Tesla aus dem zu vermutenden Mittelspannungsanschluss bezahlen muss.

Anmerkung: Es gibt natürlich Verluste zwischen AC-Mittelspannung und dem was am Stecker an DC ins Auto kommt. Diese dürften aber locker durch die von der PV erzeugten Strommenge überkompensiert werden die gar nicht in der Rechnung mit drin ist.

Fazit: Wenn die Kostenangaben aus der Baugenemigung entnommen halbwegs realistisch sind, sieht es für die E-Mobilität sehr gut aus!

Danke für Deine Berechnung, genau das wollte ich wissen, ich kam nur nicht dazu zu rechnen. Nachgerechnet habe ich nicht, ich denke Du kannst das. :wink:
Deine Annahmen erscheinen mir jedenfalls plausibel.
LGH

Interessant, ja. Was ich definitiv ändern würde sind die 24h, ein SuC ist keine 24h „aktiv“. Bei 16h wärens dann 0.04125 cent. Und die Miete und Unterhaltskosten sind auch noch nicht dabei (Abfalleimer leeren etc.)

Edit: Unterhalt ist mit 20% dabei, hab ich überlesen.

Aber wir sehen eine Grössenordnung die verkraftbar ist. Irgendwann kommen dann sicher noch Sondersteuern drauf - der Staat will ja mitverdienen :wink:

Sehe ich auch so. Wenn wirklich 24 Model 3 gleichzeitig kommen würden und der Preis sich nach dem Peak richtet, dann würde es in so einem Fall überhaupt keinen Sinn machen alle Fahrzeuge mit vollen 250 kW zu betanken, zumal die Sprizenleistung eh nur extrem kurz gehalten werden kann und bei längeren Ladestopps kaum ins Gewicht fällt.

Vielleicht kann man in Zukunft bei vollem SuC am Display auswählen, ob man möglichst schnell laden möchte oder es einem egal ist, weil man eh einen Tee trinken oder was essen geht.

Es ist besonders in den USA nicht unüblich, die Peaks mit Akkus zu glätten.

Ich wette 1.000 Euro dagegen. Tesla stellt doch keine V3 Säulen hin, damit dann einer auf 50kW runder dreht weil er das Schnitzel noch kauen muss. Tesla braucht mehr Durchsatz pro Zeiteinheit - sonst haben wir irgend wann standardmässig 100er SuCs. Es wird so laufen: man steckt an, kurz daheim anrufen, aus der lounge was trinkbares holen und dann umparken wenn man vor Ort mehr zu erledigen hat. So wie ich die ganzen YouTubes verstanden habe, würde bei meiner Fahrgewohnheit max. 10 min laden ausreichen um weiterzukommen. Oder sogar mehr im Akku zu haben als eigentlich nötig. Das hätte mehr Vorteile. Bin gespannt wo in Europa die ersten V3 aufschlagen werden.

Und ob es gänzlich neue Standorte sind, oder kombinierte im Bestand.

Was mich echt stört das Tesla auch bei diesem V3 wieder das rückwärts einparken Layout angeht. Bei dem Zeitfaktor mit V3 sollten die SuCs so aussehen wie in Nebbenes
google.de/search?q=nebbenes … _CNiExAmzM:

Das Layout bei Nebbenes ist maximal verwirrend. Mal vorwärts, mal rückwärts parken.
Ich verstehe nicht wo das Problem mit dem Rückwärts einparken ist…

Danke Helmut, 3cents/kWh, ich kam bei leicht anderen Annahmen auf 10cents/kWh auf Seite 1.

Es zeigt jedenfalls, dass Schnellladen durchaus günstig angeboten werden und auch etwas verdient werden kann dabei.
Es braucht nur Durchsatz, also viele Fahrzeuge.

Bei AC ist das hingegen so nicht machbar mit dem Geldverdienen.

Das habe ich oft schon geschrieben im anderen Faden „Konzept für öffentlichte Ladestellen“.