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1 Million $ für 24er SuC mit Speicher und PV

Was wirklich hilfreich wäre ist eine kombinierte Säule mit Waschstraße. Eine umfangreiche Komplettwäsche mit abgesichertem Ladeport würde ich sicher aus zeitgründen öfter nutzen um bestmöglich die Ladeweile zu nutzen. Bin kein Techniker um zu beurteilen ob das hinten links absicherbar ist und die Rollen und Bürsten so programmiert werden können um dies zu umfahren…

Kostenschätzung
24 Säulen à 17300 = 415’'000 ??
Stahlbau 500m2 = 150’000
PV 88kWp, 300 m. = 120’000
Speicher 174kWh = 80’000
Asphalt 1000m2 = 100’000
Kabel, Fundam.,etc = 100’000 ??
Diverses = 100’000 ??

Total = 1’065’000

Skeptisch bin ich da schon. Keine Ahnung wie die Kostenstrukturen in Las Vegas sind. Möglich wäre es. Tesla müsste aber dazu für die Säülen und Zubehör günstig sein.

Kosten fürs Laden:

Annahme 10% Auslastung.
Annahme pro Säule 50kWh in 0.5h.

Gibt 2’000’000kWh im Jahr bei 10% Auslastung bei 24 Säulen. Oder total 40’000 Ladungen à 50kWh (109 pro Tag / 4 pro Säule und Tag).

1 Mio $ Erstellungskosten
Unterhalt lasse ich mal weg
2’000’000 kWh Abgabe
5 Jahre Abschreibung (10’000’000 kWh)

Ergibt 0.1$/kWh

Jetzt kann man noch an den Annahmen, Abschreibungsdauer, etc. drehen.

Die Kosten finde ich plausibel.
250.000 €/$ waren doch für einen nackten 8er V1/V2. Also ohne Solardach und ohne Puffer-Akku.
Ich die Annahme von tripleP ist plausibel und zeigt wunderbar wo die Reise hingeht.
Das gehört definitiv in den Wasserstoff Thread.

Unterhalt sollte eigentlich schon dazugerechnet werden. Miete von 1000m2 Grundstück mitten in Las Vegas kostet bestimmt auch ein bisschen was.

wurde jetzt auf YouTube vorgestellt.
https://www.youtube.com/watch?v=ChvAV3I0DXM
Gefunden bei [url]Audi: "Vorsprung durch Ankündigungen" :-)]
Bis zu 1500 Autos pro Tag können hier geladen werden. :mrgreen:

Finde ich nicht!
Der Wasserstoff Thread ist meiner Meinung nach überflüssig. Denn der Zug ( Auto der Zukunft H2 oder rein E) ist längst abgefahren.
Der H2 Thread ist in etwa so sinnvoll wie „Ist die Erde doch eine Scheibe?“ oder „PV ist überflüssig da es morgen ganz bestimmt total billig Kernfusion gibt!“ :unamused:

Dagegen ist es eine sehr wichtige Frage wie wirtschaftlich DC- Schnellladung ist. Kann die Ladung so günstig sein als ob man zu Hause lädt. Oder ist technisch/betriebswirtschaftlich es so, dass DC-Schnellladung immer teurer bleiben wird als AC daheim. Das ist leider immer noch für uns Außenstehende unbekannt.
Tesla wird es mittlerweile wohl wissen, weil sie genau wissen was der Kram kostet und bereits eine so große Flotte haben, dass sie ziemlich gut abschätzen werden können wie gut man die Auslastung der Ladestationen hinbekommen kann. Aber wie das immer so ist, verraten Firmen nie die wirklich interessanten Sachen.

DC-Laden wird (wenn man sie wirtschaftlich betreibt) natürlich teurer bleiben. Platzmiete/Hardware, Wartung, etc. das „rechnet“ man zuhause ja alles nicht in den eigenen Preis mit dem man lädt.

Oder mal anders rum: Könntest du zuhause den Diesel vom eigenen Tank tanken, dann wäre er an der Tankstelle wahrscheinlich auch „sauteuer“ im Vergleich :slight_smile:

Super, dass es ein V3 ist. Hatte gestern dazu noch keine Infos. Dann ist diese Station wirklich eine perfekte Referenzstation.
Wie andere auch schon schrieben bin ich auch der Meinung, dass der Preis realistisch ist, weil damals 200-250t $ als Hausnummer für eine 8er galt.
Ich denke die 1 Million $ sind die gesamten Kosten bis auf das Grundstück.

V3 it aber nicht mehr geteilt, und höhere Leistung. 24 * 250 kW sind 6 MW. Ein 8er sind dagegen gerade einmal 4 * 150 kW = 600 kW. Daher meine Skepsis, dass das für den vierfachen Preis gemacht werden kann, und dann noch eine Solardach dazu zu bauen.

Ziel von V3 war aber auch den Preis pro Stall runterzubringen und die „Massenproduktion“ zu erleichtern. Kann also gut sein dass das ganze jetzt günstiger produziert werden kann…

Da bin ich bei Dir, kommt mir auch wenig vor. Im österreichischen Salzburgerland zahlt man pro kWh Anschlusswert € 300,- ! alleine für die Verfügbarkeit. Das wären z.B. beim Supercharger Flachau (18stalls x 250kWh x 300) 1.350.000 € ohne Hardware, ohne Installation und ohne Grundpacht. Einen Nachlass wirds wohl geben, aber die Summe ist wahrscheinlich trotzdem beachtlich.

Dazu kommen noch die Energiekosten, die Tesla bezahlt (0.05 $ pro kWh?), denn 80 kWp PV reichen kaum für mehr als 2-3 Stalls am Tag.

Der Marketingwert (powered by solar) ist jedoch unbezahlbar :wink:

Naja, wenn jeder SuC mit Solar ausgerüstet wäre (immerhin ca 1600 SuC weltweit) dann könnten immerhin 3000 Stalls mit Sonnenstrom betrieben werden. Ist doch schon was. Ausserdem werden natürlich nicht einzelne Stalls mit Sonnenstrom versorgt, sondern das ganze wird für das Lastenmanagement genutzt, was die erforderliche Anschlussleistung wieder drosseln kann (und somit die Kosten).

Es hat also durchaus noch weitere Vorteile :slight_smile:

… dazu kommen Schatten über den Leuten & Fahrzeugen bzw. Schutz vor Witterung.

Ich find es super und würde eine entsprechende Ausführung von deutlich mehr Superchargern sehr begrüssen, auch wenn PV & E-Auto sich mit heutiger Technik flächenmässig über’s Jahr hinweg erst auf dem Hausdach und nicht an der Schnelladestation ausgeht.

Sind es wirklich nur 174 kWh Speicher, also nicht mal ein einziges Powerpack?

Wenn Lastmanagement aktuell keine Rolle spielt ist der Speicher mit seiner 0,5C-Rate genau auf die PV abgestimmt und länger als 2 Stunden tagsüber braucht er sicher nicht puffern.

Bei den großen SUC (und den Semiladestationen) denke ich an das angedachte „Megapack“ im Containerformat zur Zwischenspeicherung sowie Netzstabilisierung. Das wird wohl erst kommen wenn von der künftigen neuen Zellengeneration neben der Fahrzeugfertigung genügend übrig bleiben.

Ich frag mich was der Akku soll? Der ist nach zwei Teslas leer, hätte eher mit 1.000 kWh gerechnet bei so einer Anlage - auch um das Netz zu glätten. Preislich ist ja der Hammer, ne Million für so einen Park. Sehr gut gemacht von Tesla.

Solange es noch eine relevante Menge an Leuten gibt,

  • die glauben, daß sie besser das BEV „überspringen“ und lieber noch auf Wasserstoff warten,
    …solange ist das Thema leider alles andere als beendet.

Von daher finde ich diese Kostenaufstellung 1A passend für die Wasserstoff-Diskussion. Wieviele Fahrzeuge schafft eine 1Mio teure Wasserstofftankstelle pro Tag? Waren es nicht 80 oder so? (versus 1500 :astonished: )

Muß ich mir merken :laughing:

EDIT siehe dazu im Wasserstoff-Thread

Um die Peakleistung zu mindern. Zumindest wenn man in Amerika die gleiche Struktur hat wie hier für einen Anschluss an das Mittelspannungsnetz. Da zahlst Du für jedes kW zu dem Zeitpunkt, an dem Du am meisten abgerufen hast in einem Monat. Wenn jetzt also einmal im Monat alle 24 Stalls belegt sind und zufällig alle Fahrzeuge in einem Bereich sind, der 250 kW erlaubt, dann zahlst Du 6 MW Leistungskomponente. Wenn Du das durch den Akku etwas abmildern kannst, macht sich dieser schnell bezahlt.

Schon klar, aber mit einem 170er Akku? Ich hätte wenigstens auf eine Powerbank von Tesla getippt.