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1 Heimfahrt - 3 Defekte

Servus,

Tessi scheint die Hitze nicht zu mögen, denn auf einer 650km Fahrt heute kam erst die Fehlermeldung, dass das Reifendruck-Kontrollsystem defekt sei. Nach einem kurzen Stop, verschwand die Meldung. Dann 200km später nach dem Laden am SuC kam beim anschalten zuerst die Meldung, dass der Notbrems-Assistent deaktiviert sei, dann der Bremskraftverstärker nicht korrekt arbeiten würde und schlussendlich wurde auch der Schlüssel nicht mehr erkannt.

Ein Anruf bei der Hotline brachte schlussendlich das Ergebnis, dass ich das Auto per App gestartet habe und die 20km nach Hause ohne Bremskraftverstärker fahren sollte. Gesagt, getan. Zuhause nach dem abschalten funktionierte dann auf einmal der Schlüssel wieder und die Fehlermeldungen waren auch verschwunden.

Die Dame von der Hotline wollte später das Logbuch runterladen und dann ans SeC schicken. Seltsame Geschichte. Ich bin gespannt, ob das SeC sich noch mal meldet oder Tessi einfach nur zu heißt hatte. :wink:

Hatte schon mal jemand ähnliche Erlebnisse mit der Bremsanlage?

Grüße
Michael

PS: Sorry an den P85D-Fahrer den ich beim „Testen“ fast überrollt hätte. :wink:

Konntest du denn tatsächlich „spüren“ das der Bremskraftverstärker nicht arbeitet? Schwer vorstellbar, das so etwas möglich ist :frowning:

Wurde die Höchstgeschwindigkeit reduziert?

In solchen Fällen hilft normalerweise ein Reset des Systems und dann ist alles gut. Du weist, wie du das machst ?

Ein Hitzeproblem hat das in Kalifornien gebürtige MS eher nicht :wink:

Das ist ein ganz normaler Bremskraftverstärker mit Unterdruck als Hilfsenergie. Wenn der ausfällt, muß der Fahrer selber die Bremskraft aufbringen. Rein hydraulisches System im Fahrerkraftpfad. Funktioniert ohne jede Hilfsenergie. Zum Glück.

Gruß SRAM

Kurze Antwort auf Deine Frage: Nein. In beiden bisherigen Model S hatte ich keinerlei Probleme dieser Art.

Wenn ich richtig erinnere, sind aktuelle Model S mit dem elektrischen iBoost Bremssystem von BOSCH ausgestattet. In einem aktuellen P85D ist mir aufgefallen, wie zackig die Bremsen zupacken. Da ist keine Latenz von Hydraulik, Druckaufbau und Bremszylinder zu spüren.

Latenz in der Hydraulik, im Druckaufbau? :confused:
Gibts doch gar nicht.
Eine Bremsanlage ist doch kein Turbomotor.
Schlagartig aufs Pedal latschen und dann packen die Bremsen auch schlagartig zu. Bei jeder normalen hydraulischen Bremsanlage.

Nee, Druck muss aufgebaut werden.

Dauert laut Bosch etwa 0,3 Sekunden beim klassisch Vakuum-System und 0.12 Sekunden beim elektromechanischen iBooster.

Aber nur, bis der Bremskraftverstärker seine Unterstützung liefert (die Membrane vollflächig den nötigen Druck kriegt). Wenn ich richtig aufs Pedal steige, geht der Druck über die Kolben und das Öl (nicht komprimierbar, daher keine Latenz) direkt bis auf die Bremsscheibe durch.
Luft oder siedendes Wasser im System lasse ich jetzt mal außen vor…

Wir hatten jetzt beim DOBLO die Brems-Vacuumpumpe defekt: Das ist schon kaum mit der reinen Hydraulik zu machen. Man muss wie ein Irrer mit voller Kraft auf die Bremse steigen um das Auto zum Stehen zu bekommen. Bei höheren Geschwindigkeiten hilft ja die Reku ganz gewaltig. Wenn da die Vacuumpumpe nicht richtig pumpt, ist es schon gefährlich zu fahren…

@Beatbuzzer:
Rein mechanisch über den Fuß den vollen Druck zu bekommen dürfte für Normalfahrer kaum möglich sein, selbst mit Bremskraftverstärker bringen die meisten ohne Training den Druck nicht bei und der hilft gewaltig.

Aber selbst wenn du es schaffst, brauchst du Zeit, bis du über den Fuß den Druck drauf hast, erst mal verformt sich da die Sohle und der Fuß. Schneller als die 0,3 Sekunden bist du da auch eher nicht :wink:

Die iBoost ist übrigens erst mit dem Sensor-Update verbaut, also Oktober 2014. Wissen wir, ob FourFour die überhaupt hat ?

Ja, wissen wir :wink:
-> Ein Neuer aus dem Münchner Umland

@Measureman:
Klar, der Faktor Mensch plus Reaktionszeit und allem was dazu gehört ist natürlich im Vergleich zum System langsam. Und ich zähle mich selbst da auch nicht gerade zu den besseren :wink:
Ich wollte nur auf die Technik von „Pedal getreten“ -> „Bremsbacke liegt an“ hinaus.

Hi !

Es hilft manchmal, einfach das Fahrzeug abzustellen, auszusteigen, zu verriegeln und mal 5 min stehen lassen, bis alle Systeme runtergefahren sind. Dann entriegeln, einsteigen und starten.

Wenn das nicht hilft, tatsächlich mal reset machen, wenngleich diese resets ja nicht wirklich das Fahrzeug insgesamt durchkentern - da würde ich eher mal die Fahrzeugenergie abschalten und wieder einschalten.

Nach Inbetriebnahme führt das Fahrzeug auch immer eine kleine Selbstdiagnose durch - dabei werden meist auch diese Kleinigkeiten „geradegezogen“.

Wenn man im Fahrzeug sitzenbleibt und dann die Hotline anruft, verändert man nicht den Fahrzeugstatus und durchläuft keine dieser Routinen.

Bei mir haben sich mal die Fahrerassistenzsysteme deaktiviert. Während der Fahrt war das nicht zu ändern. Fahrzeug abgestellt, nach ca. 10 min wiedergekommen - alles wieder chico…

Wenn das Model S etwas ab kann, dann Hitze. Da würde ich mir bei Wasser (z.B. in den Rückleuchten) eher Gedanken machen…

Ich hatte neulich die Meldung „Geschwindigkeitsregler deaktiviert“. Der Tempomat ließ sich auch nicht durch Drücken auf den Hebel wieder einschalten.

Beim Stop an der nächsten roten Ampel: auf „P“ geschaltet, Fahrertür geöffnet und Sitz entlastet => Fahrzeug ausgeschaltet
Nach Tritt auf die Bremse zum erneuten Einschalten ließ sich auch der Tempomat wieder einschalten.

Doof, wenn es auf der Autobahn passiert. :frowning:

Das passiert, wenn man z.B. im N gesegelt ist, dann ins D schaltet und sofort darauf den Tempomaten aktiviert. Das scheint er nicht zu mögen.

War bei meinem Volvo vorher aber auch nicht anders. Einmal im Jahr ist das Notprogramm rein gegangen und die Leistung war weg.

Nach dem Aus- und Einschalten war es immer wieder ok.

Ich hatte den Ausfall „Geschwindigkeitsregler deaktiviert“ heute auf der Autobahn. Echt nervig und fahren ohne fühlt sich für mich richtig „nackt“ an, vor allem auf der Landstraße.

Mal sehen ob es sich bis morgen früh (Auto nun im Energiesparmodus) erledigt hat.

Cheers Frank

Hast du zwischendurch gesegelt? Dann passiert das manchmal beim wieder einkuppeln. Da hilft nur stehen bleiben, auf P stellen und anschließend wieder normal weiterfahren.

Wenn erkannt werden kann, dass der Bremskraftverstärker ausgefallen ist, dann könnte man mit vorhandener Hardware negativ rekuperieren. D.h. die kinetische Energie wird nicht mehr optimal zum Laden der Batterie verwendet. Man kann viel stärker elektrisch bremsen, wenn man mit „Rückwärtsgang“ beschleunigt.
Es gibt zwei Stufen dazu:

  1. Pasiv: Die Drive Unit wird bis zu null Ohm an den Motorspulen herunterregeln. Dadurch wirken auch keine 400V Batteriespannung mehr sondern 0V Gegenspannung. Das sollte grob die doppelte Bremsleistung bis 120kW ergeben - dafür wird der Akku nicht geladen.
  2. Aktiv: Noch mehr Bremskraft bekommt man mit Drehfeld links herum bis zur maximalen negativen Leistung 320 kW.(=Rückwärtsgang)

Ich frage mich gerade, ob das ABS oder die negative Traktionskontrolle das Bremsen im Grenzbereich besser hinbekommen könnten. Vielleicht macht ja jemand einen Ludicrous Breaking Thread auf :question: :ugeek:

(DAS wäre mal eine Innovation - Induktives laden vom Handy im Auto ist genauso innovativ wie auf dem Nachttisch, aber das war ein anderer Thread)