Konzept für öffentliche Ladestellen

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von sustain » 6. Dez 2017, 22:10

Südstromer MS85 hat geschrieben:
sustain hat geschrieben:Hört hört, dieser Beitrag ist ja auf allerhöchsten Niveau, Respekt :roll:.

Fastned installiert die Ladesäulen wie von mir beschrieben. Wenn dir das was bringt, super.
Ob der Sauerländer was davon hat, wenn er nach Nürnberg muss? Oder von Berlin nach München?
Und hier im Forum schimpfen einige das Tesla in Deutschland nicht überall SuCs hat. Komisch.


Schau doch erstmal in die Karte bei fastned bevor du kommentierst. Wer fährt von Holland aus über Berlin oder über die A13 nach Schweden oder Österreich. Richtig Niemand, das wären hunderte Kilometer Umweg!
Ich find das Ladenetz sehr sinnvoll und es ist ja auch erst ein Anfang. Im Vergleich zu klassischen Tankstellen hat fastned nicht im Ansatz die Umweltauflagen und Baukosten. Da sind auch ganz neue grüne und alternative Standorte denkbar, die Ladestationen kann man quasi an jeder Autobahnabfahrt auf die grüne Wiese bauen, Windrad und Solaranlage daneben und los gehts.
Jeder der free Supercharging bei der Bestellung eines Neuwagens bekommen will + 500 EUR Service-Guthaben(erster Bestellplatz noch frei), kann diesen link ohne Rücksprache nutzen: http://ts.la/ulf6906

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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Volker.Berlin » 6. Dez 2017, 23:06

Eberhard hat geschrieben:Es gibt 2 Strategien, kleine Batterie - dann muss die Ladeleistung hoch sein - was eine kleine Batterie nicht kann.
oder
eine große Batterie mit 1000km Reichweite, da könnte man mit hoher Leistung laden, brauche ich aber nicht, da schon am Ziel, ohne laden zu müssen, angekommen.

:!: Das ist eine wichtige, fundamentale Erkenntnis, die man nur haben kann, wenn man selbst schon Erfahrung z.B. mit einem Tesla sammeln konnte.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 7. Dez 2017, 09:16

sustain hat geschrieben:Schau doch erstmal in die Karte bei fastned bevor du kommentierst. Wer fährt von Holland aus über Berlin oder über die A13 nach Schweden oder Österreich. Richtig Niemand, das wären hunderte Kilometer Umweg!
Ich find das Ladenetz sehr sinnvoll und es ist ja auch erst ein Anfang. Im Vergleich zu klassischen Tankstellen hat fastned nicht im Ansatz die Umweltauflagen und Baukosten. Da sind auch ganz neue grüne und alternative Standorte denkbar, die Ladestationen kann man quasi an jeder Autobahnabfahrt auf die grüne Wiese bauen, Windrad und Solaranlage daneben und los gehts.

Genau das hab ich im ersten Posting doch exakt so kommentier! Auslauföffnungen für Holländer, durch Deutschland. Soll ich das jetzt als Thema für den Ausbau von Ladesäulen annehmen? Als nächstes bauen dann die Polen supercharger von Krakau ins Rheinland, damit die ehem. Auswanderer in die Heimat fahren können? und dann noch ein italy fastroute... dann hätten wir in der Fläche einen guten Ausbau (min. 20 verschiedene Bezahlsysteme.)... bravo.

Das einzigste sinnhafte an Ausbau sind die Tesla Supercharger und die TR& Stützpunkte. Der örtliche Ausbau an Säulen rundet das Programm ab. Was aber immer noch fehlt ist die absolute Verlässlichkeit wie bei Tesla. Ohne Plan B strandet man locker mit Akkus die momentan aktuell sind.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 7. Dez 2017, 09:24

Eberhard hat geschrieben:Wenn ich 2020 mit meinem Roadster 800km bei 130km/h gefahren bin und endlich eine Pause brauche, dann reichen mir auch 120kW für eine Stunde um dann weitere 600km bis zum maximal entferneten Ziel zu kommen.

Tesla ist der einzigste, und wird es bleiben, der die Sache vom Kern auf richtig macht. Akkus die real zwischen 350 und 500 KM weit kommen, garniert mit SuCs alle 150 KM. Auf die letzten 8.000 KM im Tesla bleibt mir nur eines zu sagen: meine menschlichen Pausen wäre länger als das laden des Wagens.

Mit Akkus wie im Semi oder Roadster ergeben sich füllig neue Möglichkeiten. und auch wenn es einige nicht hören mögen, mit solchen Akkus wird sich die Nachfrage nach 350 kW gegen Null tendieren!
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von M3-75 » 7. Dez 2017, 09:55

Richtig!

Hinzu kommt, das man den großen Akku bezahlen muss, spazieren fährt (von Gewicht und Versicherungskosten) und mehr Material braucht.
Zu kleine Akkus wiederum gehen durch die permanente Misshandlung zu schnell kaputt und erhöhen so die Umweltbelastung, dazwischen liegt ein Optimum.
Rein finanziell betrachtet bei 40-50kwh, denn soviel Zeit spart man mit dem größeren Akku nicht ein, das der Stundenlohn das kompensiert, außer der Stundenlohn liegt jenseits von 300€ ;-)
Bei meinem Fahrprofil nur 30 Jahre, mein Bauchgefühl rät mir trotzdem zur range Edition :-(
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Wim » 7. Dez 2017, 11:03

ich glaube, hier ist alles in bewegung:

+ die akku´s werden leistungsfähiger werden (höhere kapazitäten bei kleinerem volumen und geringerem gewicht, bessere schnellladefähigkeiten, konstante hohe ladekurve, bessere verträglichkeit von überbelastungen wie tiefentladung und vollladung ...)

+ die ladeinfrastruktur wird sich verbessern (der home-lader ist bereits versorgt, für alle anderen unterschiedlichen nutzungsgruppen wird es angebote geben, es wird eine bereinigung der stecker- und ladekartenvielfalt geben, es werden neue bezahlsysteme wie IOTA entstehen ... )

die einzige konstante sehe ich beim menschen als nutzer:

+ langstreckenfahrt OHNE pause über 1.000km ist eher unüblich

+ die übliche tagesfahrleistung liegt wohl deutlich unter 100km

+ es wird eine vielzahl von nutzern geben, die nicht über eine eigene lademöglichkeit verfügen und auf eine ladeinfrastruktur zurückgreifen müssen


die o.g. entwicklungstendenzen werden die u.g. bedürfnisse über kurz oder lang befriedigen


by the way:

kann sich noch jemand an 1973 erinnern? ölkrise.
plötzlich konnte man auf autobahnen max. 100km/h fahren und trotzdem pünktlich ankommen
der öffentliche nahverkehr war über nacht eine alternative
selbst fahrgemeinschaften konnten plötzlich gegründet werden

will sagen: die anpasungsfähigkeit an veränderte rahmenbedingungen scheinen auch beim deutschen autofahrer vorhanden zu sein (allerdings wohl nur unter druck)
wer an jeder teslasäule noch andere stecker sehen möchte, der setzt sich sicherlich auch dafür ein, dass phev beim tanken auch strom ziehen können und rewe ihre eigenmarke nur anbieten darf, wenn sie auch die eigenmarken von edeka&co ins regal stellen
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von tripleP » 7. Dez 2017, 13:03

Südstromer MS85 hat geschrieben:Mit Akkus wie im Semi oder Roadster ergeben sich füllig neue Möglichkeiten. und auch wenn es einige nicht hören mögen, mit solchen Akkus wird sich die Nachfrage nach 350 kW gegen Null tendieren!


Das denke ich nicht. 350kW werden genau so ermöglicht und dringend für die E Mobilität für die Masse benötigt.
Es gibt so viele Fälle wo sehr schnelles Laden gebraucht werden.
Das ist eines der Kernlösungen für die Massen E Mobilität.
Model S P85D 04/15. Model X90D 12/16.
PV 23kWp, 12kWh Batterie, Intelligente Steuerung PV/Haus/Heizung/Ladestationen
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von egn » 7. Dez 2017, 13:47

Die 350 kW werden aber nicht für die Massen gebaut sondern für diejenigen mit Premiumfahrzeug mit 800 V Technik und 100+ kWh Batterie. Damit kann dann bei 30 kWh/100 km Verbrauch in maximal 15 Minuten eine Reichweite von etwa 300 km geladen werden.

Die Massen werden auch in den nächsten 10 Jahren mit 50 kWh Akkus und 400 V fahren und maximal mit 150 kW laden. Dies ergibt dann bei 20 kWh/100km eine Reichweite von 200 km in maximal 30 Minuten.
Tesla Model S85, 2/2014 (VIN 19XXX), weiß , Leder beige, Tech, Sound, Luftfederung, Doppellader, Kaltwetter, Panoramadach, LTE, Chademo, Allianz Anschlussgarantie 4J/80.000km, Firmware 2018.14.2 a88808e, ca. 97.000 km
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 7. Dez 2017, 16:24

Kennt einer den SuC in Erftstadt? Hab jetzt grad nicht das Bild parat, aber der SuC steht 15 Meter direkt am Trafo/Verteiler einer Mittellandstromleitung. An solchen Plätzen baut man diese 350 kW Ladesäulen hin. Dort zu laden macht wohl Sinn, wenn man dort gerade vorbei kommt - oder wie am Beispiel von fastned gerade die Route benützt die für die Holländer ihre Urlaubsreise vorgesehen ist. Solche Dinge sind ja wunderschön und toll, nur ist das kein rundes Konzept.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von JeanSho » 7. Dez 2017, 16:31

egn hat geschrieben:...

Die Massen werden auch in den nächsten 10 Jahren mit 50 kWh Akkus und 400 V fahren...


Kann sein. Kann auch nicht sein. Bei der relativ schnellen Entwicklung der Akkukapazitäten und Preise runter kann das ganz anders aussehen
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