Konzept für öffentliche Ladestellen

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 3. Dez 2017, 00:10

Offensichtlich funktionieren "die Kabel" an den tripples oder an den SuCs doch ganz gut, selbst die schmierigen petrol Kabel werden täglich mehrer Mio. mal genommen, oder haste andere Infos?
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von sustain » 3. Dez 2017, 08:14

OS Electric Drive hat geschrieben:
Kalocube hat geschrieben:Das sehe ich genau umgekehrt!

Auf der Autobahn wird Niemand länger als notwendig Pause machen, in der Stadt kann eine Ladestation an einem normalen Arbeitstag als Destination Charger genutzt werden, was der Zeittarif aus Kostengründen wohl verhindern würde... ;)


Siehst Du .. und schon geht es los... Als ich zuletzt nach Berlin fuhr sind wir gegen 17:00 Uhr angekommen. Das Auto war so gut wie leer. Das Aufladen hat dann ca. 9h gedauert. Somit war das Auto war dann ca. um 2 Uhr fertig mit laden. Und was soll ich jetzt machen? Aufstehen und umparken? Das macht einfach keinen Sinn!


Das alles mag richtig sein, du vergisst aber eines in meinen Augen. Was ist wenn sich Dein großer Wunsch nach mehr Akkukapazität durchsetzt, der Roadster macht es vor, dann reichen keine 3,7 kW mehr über Nacht, dann brauchst du mind. 11 kW. In deinem Beispiel hier wäre der Roadster halbwegs leer gefahren dann nicht 2 Uhr Nachts sondern am nächsten Morgen pünktlich nach dem Frühstück voll geladen gewesen ;).
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von egn » 3. Dez 2017, 08:24

Es macht doch keinen Sinn ein Ladenetz auf 1 % der Nutzprofile auszulegen. In einem solchen Fall muss man dann halt an einen Schnelllader.

Es ist nicht entweder oder sondern eine Mischung die letztlich die Nutzung bequem macht.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von JeanSho » 3. Dez 2017, 11:58

segwayi2 hat geschrieben:wenn man mal weiter in die Zukunft schaut, egal ob es jetzt 5 oder 10 oder 20 Jahre dauert, wird es so aussehen.
Es wird nur noch Megafastultraschnellader geben analog zum Tankstellennetz heute. Für Leute die nicht zuhause laden können oder auf Langstrecke sind. Die Megawattakkus in heute unvorstellbarer Leistungsdichte vertragen das problemlos.

Da haben wir dann sogar gleich das heute so verzweifelt gesuchte Geschäftsmodell frei Haus mitgeliefert ;)

Es fehlt nur noch der entsprechende Akku, aber der kommt noch.

Und das wars dann mit öffentlicher Ladestruktur.

Denkt an meine Worte :D


„Nur“ noch megaschnelle Lader glaube ich nicht. Aber ansonsten stimme ich zu
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 3. Dez 2017, 13:22

egn hat geschrieben:Es macht doch keinen Sinn ein Ladenetz auf 1 % der Nutzprofile auszulegen. In einem solchen Fall muss man dann halt an einen Schnelllader.

Es ist nicht entweder oder sondern eine Mischung die letztlich die Nutzung bequem macht.


+1

Es geht mir ja nicht zwingend darum das Auto komplett voll zu bekommen, das ist mir nicht so wichtig, sondern die Frage stellt sich was ich machen soll wenn das Auto voll ist bevor ich es umparken kann.

Ich war auch in München zum Junggesellen Abscheid und auch da habe ich weder lust noch die Möglichkeit nach 4 oder 6 Stunden das Auto umzuparken. Da wird das Auto geparkt, dann wird eine Gaststätte aufgesucht und dann erst wieder am nächsten Tag bewegt. Also gibt es dafür nur zwei Möglichkeiten.

1. Ladung an der Säule bis voll und dann maximal Parkgebühr der Parkhäuser
2. Keine Ladung und man muss um nach München und Zurück zu kommen ca. 1h an den SUCs laden.

Auch wenn wir in die Arena nach München fahren ist das ein Thema.. Und genau da fängt es an. Wie soll das gehen? Soll für alle zwei Wochen im Jahr das ganze Parkhaus mit 22kW ausgestattet werden?
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Volker.Berlin » 3. Dez 2017, 13:28

3. Im Hotel, wo Du übernachtest, das Fahrzeug an irgendeine Form von Destination Charger hängen. Das kann im schlimmsten Fall eine Schuko-Dose sein oder im besten Fall eine Wallbox, die dank eines 7m Kabels mehrere Parkplätze bedienen kann, ohne dass das Fahrzeug bewegt werden muss. Im Falle des Junggesellenabschieds ist es vielleicht gar keine schlechte Idee, den Schlüssel an der Rezeption abzugeben...
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 3. Dez 2017, 13:45

Volker.Berlin hat geschrieben:3. Im Hotel, wo Du übernachtest, das Fahrzeug an irgendeine Form von Destination Charger hängen. Das kann im schlimmsten Fall eine Schuko-Dose sein oder im besten Fall eine Wallbox, die dank eines 7m Kabels mehrere Parkplätze bedienen kann, ohne dass das Fahrzeug bewegt werden muss. Im Falle des Junggesellenabschieds ist es vielleicht gar keine schlechte Idee, den Schlüssel an der Rezeption abzugeben...


Stimmt, aber in München gibt es weinige Hotels die für uns in Frage kommen mit eigener Tiefgarage und Lademöglichkeit und in Berlin hatte das Hotel auch keine Lademöglichkeit in der Tiefgarage. Ich werde mir auch keine Hotels nach Lademöglichkeiten aussuchen sondern nach Lage und Vorstellung des Aufenthalts.

hab auch ehrlich gesagt nicht immer Bock da zwei Stunden meines Wochenendes rum zu machen wegen Strom. Es ist super wenn das Hotel das hat, keine Frage...
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Volker.Berlin » 3. Dez 2017, 13:49

Klar, irgendwas ist immer. Ich wollte es nur der Vollständigkeit noch erwähnt haben. Für mich hat das in den vergangenen vier Jahren gut funktioniert.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 3. Dez 2017, 13:56

Volker.Berlin hat geschrieben:Klar, irgendwas ist immer. Ich wollte es nur der Vollständigkeit noch erwähnt haben. Für mich hat das in den vergangenen vier Jahren gut funktioniert.


Sicher, je nach dem wo die Schmerzgrenze liegt. Auf dem Ferienhof im Allgäu musste ich im Müllraum den Strom neben den Müllcontainer holen was super ekelig war und die Ladung ständig abgebrochen ist weil das Kabel zu dünn war. In einem Hotel im Allgäu hat der Roadster über Nacht die Sicherung raus geworfen und war am nächsten Tag mit 80km Range Modus nichtmal ansatzweise für die Reise fertig und ich musste noch ein paar Stunden warten um zumindest zum nächsten HPC zu kommen. Und in Prag musste ich in ein 2km entferntes Parkhaus fahren (wurde aber zumindest vom Hotel organisiert) um Strom zu bekommen.

Sicher gibt es Fahrer die sich das Hotel eher nach den elektrischen Möglichkeiten aussuchen, ich gehöre aber nicht dazu... Ich will das Hotel das mir gefällt haben. Und dann wird es bei manchen eher schwierig. Im Ski Urlaub sowohl in St. Anton oder im Pustertal haben wir keine Probleme, dort gibt es immer genügend Möglichkeiten.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Volker.Berlin » 3. Dez 2017, 14:02

Der Thread heißt "Konzept für öffentliche Ladestellen" und nicht "Zähle alle Kompromisse auf, die ein E-Auto-Pionier in den letzten Jahren machen musste". Der Thread läuft jetzt über mehr als 80 Seiten, die im Wesentlichen daraus bestehen, dass Du uns erklärst, was alles nicht geht, immer belegt mit persönlichen Anekdoten. Ich würde mich wirklich freuen, wenn jetzt auch mal andere zu Wort kommen würden.
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