Konzept für öffentliche Ladestellen

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 21. Aug 2017, 12:40

Jeder darf seine Meinung haben ist doch logisch... Wir haben aber eine Infrastruktur die nennt sich Autobahn... Und das wird weiter so benutzt werden (nächsten 20-30 Jahre) was dann passiert werden wir sehen. Sonst wäre es doof heute noch Baustellen auf der BAB zu unterhalten!

Glaubt jemand dran dass der "normale" Mensch sich der Technik unterordnet? Ich glaube daran nicht und ehrlich gesagt, hat mit der Trip nach Berlin schon gezeigt wie froh ich über 10kWh bin und wie sehr es mir gefallen würde nur halb so lange zu laden!

Ob man nun 1:1 zum Verbrenner ist oder nicht steht nicht zur Debatte aber so wie es aktuell ist ist es zu weit weg! Sollte ein 350kW Lader Standard werden, wovon ich fest ausgehe, dann braucht man die DC nicht mehr in dem Maße... wer also heute stark in DC investiert könnte eventuell viel Geld verlieren...

Wer hat denn Lust bei Wind und Wetter ein Kabel aus dem Auto zu holen wo dann dummerweise die Einkäufe drauf stehen um dann an der Ladesäule eine Registrierung durchzuführen?

Das wird so in Deutschland nicht passieren! Tankstelle, 5 - 10 Minten mit Dach drüber... Fertig!
Mobil unterwegs: Roadster 2.5 - Tesla Model S85 September 2013-Juni 2017 91.000km seit 26.6. X100D, BMW i3 und Renault ZOE
Benutzeravatar
 
Beiträge: 7868
Registriert: 7. Dez 2011, 13:18

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 21. Aug 2017, 12:40

@EBA... Business Modell? Ladestellen? No Way... Da kann man kein Geld mit verdienen.. Am Ende werden nur die Netzkosten unnötig ansteigen
Mobil unterwegs: Roadster 2.5 - Tesla Model S85 September 2013-Juni 2017 91.000km seit 26.6. X100D, BMW i3 und Renault ZOE
Benutzeravatar
 
Beiträge: 7868
Registriert: 7. Dez 2011, 13:18

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von egn » 21. Aug 2017, 13:11

Eberhard hat geschrieben:Daher stehe ich voll hinter dem Ansatz von Lichtblick.


Du wirfst hier einige Begriffe durcheinander. Seit der Trennung von VNB und EVU darf der VNB keine Energie mehr verkaufen, sondern ist ausschließlich mit dem Ausbau und dem Betrieb des Verteilnetzes betraut. Die Aufstellung und der Betrieb von Ladesäulen ist nicht mit seinen regulierten Aufgaben zu vereinbar.

Der VNB ist auch nicht für die Grundversorgung zuständig, sondern das EVU mit den meisten Kunden im Bereich des VNBs. Nur ein EVU oder ein Kunde eines EVU darf eine Ladesäule aufstellen, betreiben und Strom an einen Endkunden verkaufen.

Wenn die Ladeinfrastruktur tatsächlich den VNBs zugeschlagen wird, dann wird hier auf Netzebene der Wettbewerb um die günstigste Ladelösung völlig ausgehebelt, da die VNBs ein Gebietsmonopol haben. Hier gibt es heute schon großes Problem mit ausufernden Netzkosten in bestimmten Regionen. Dies würde mit den extrem teuren Ladestationen noch weiter verstärkt. Die VNBs sind nicht gezwungen die Ladestationen dort aufzustellen wo sie die E-Auto Fahrer brauchen, denn sie bekommen ihr Geld zur Aufschlag auf die Netzkosten aller Stromverbraucher sowieso.

Natürlich müssen die VNBs auch in der Hinsicht reguliert werden, dass ein diskriminierungsfreier Zugang zur Infrastruktur gewährt wird. Es muss jeder der eine oder mehrere Ladestationen an einem Standort bauen möchte, wie ein normales Unternehmen behandelt werden und den Zugang zu den regulären Kosten erhalten.

Lichtblick macht es sich da sehr einfach. Sie haben den Ausbau bisher verschlafen und wollen das auf Kosten der Allgemeinheit nach holen um ihren eigenen Profit steigern. Sie haben erkannt dass die Investition in eigene Ladestationen kein tragfähiges Business Modell darstellt, und wollen dass andere die Rechnung zahlen. Gleichzeitig werden praktisch alle die bisher schon in Ladestationen investiert haben, quasi enteignet.

Es muss ein Wettbewerb um die besten Standorte und Ladelösungen stattfinden, damit der Verbraucher einen optimalen Zugang zum besten Preis erhält. Die heutigen Auswüchse bezüglich unterschiedlicher Zahlsysteme wird sich in Zukunft durch die LSV regeln. Und die unterschiedlichen Preise werden mittelfristig auch durch den Wettbewerb ausgleichen. Vielleicht braucht es dazu nur ein zentrales staatliches Verzeichnis wie bei den Treibstoffpreisen, damit jeder weiß wo der Preis momentan am günstigsten ist. Hier gibt es ja bisher nicht stündliche Änderungen. Wobei man dies auch leicht regulieren könnte auf nur einen Preis pro Tag.
Tesla Model S85, 2/2014 (VIN 19XXX), weiß , Leder beige, Tech, Sound, Luftfederung, Doppellader, Kaltwetter, Panoramadach, LTE, Chademo, Allianz Anschlussgarantie 4J/80.000km, Firmware 2018.14.2 a88808e, ca. 97.000 km
 
Beiträge: 3017
Registriert: 28. Sep 2015, 08:05
Wohnort: Hallertau

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von GeeFive » 21. Aug 2017, 16:50

OS Electric Drive hat geschrieben:Ich bin meistens mit 140 unterwegs gewesen da rasten die anderen alle total aus.. Da fliegen Land Rover, ML, X5 X6 Q5 und Co mit 180 bis 200 und mehr über die Autobahn, selbst Skodas und Familien Autos sind mit >150 unterwegs... Da frisst das MX >300Wh dafür ist selbst ein 100kWh viel zu klein.

Eine Frage der Sichtweise. Ich bin i.d.R. mit 130 km/h auf der Autobahn unterwegs und es nervt mich total, dass ich ständig Spurwechsel machen muss, weil die anderen alle so langsam unterwegs sind.

Ansonsten ist der Energieverbrauch (auch beim Verbrenner) jenseits der 120–130 km/h dermaßen unverhältnismäßig hoch, dass alleine deswegen ein Tempolimit schon längst überfällig ist.
S85D, VIN: 802xx
Benutzeravatar
 
Beiträge: 580
Registriert: 15. Mär 2015, 23:55
Wohnort: Ostfildern/Stuttgart

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Hamburger » 24. Aug 2017, 09:32

egn hat geschrieben:Du wirfst hier einige Begriffe durcheinander. Seit der Trennung von VNB und EVU darf der VNB keine Energie mehr verkaufen, sondern ist ausschließlich mit dem Ausbau und dem Betrieb des Verteilnetzes betraut. Die Aufstellung und der Betrieb von Ladesäulen ist nicht mit seinen regulierten Aufgaben zu vereinbar.

Der VNB ist auch nicht für die Grundversorgung zuständig, sondern das EVU mit den meisten Kunden im Bereich des VNBs. Nur ein EVU oder ein Kunde eines EVU darf eine Ladesäule aufstellen, betreiben und Strom an einen Endkunden verkaufen.

Wenn die Ladeinfrastruktur tatsächlich den VNBs zugeschlagen wird, dann wird hier auf Netzebene der Wettbewerb um die günstigste Ladelösung völlig ausgehebelt, da die VNBs ein Gebietsmonopol haben. Hier gibt es heute schon großes Problem mit ausufernden Netzkosten in bestimmten Regionen. Dies würde mit den extrem teuren Ladestationen noch weiter verstärkt. Die VNBs sind nicht gezwungen die Ladestationen dort aufzustellen wo sie die E-Auto Fahrer brauchen, denn sie bekommen ihr Geld zur Aufschlag auf die Netzkosten aller Stromverbraucher sowieso.

Natürlich müssen die VNBs auch in der Hinsicht reguliert werden, dass ein diskriminierungsfreier Zugang zur Infrastruktur gewährt wird. Es muss jeder der eine oder mehrere Ladestationen an einem Standort bauen möchte, wie ein normales Unternehmen behandelt werden und den Zugang zu den regulären Kosten erhalten.

Lichtblick macht es sich da sehr einfach. Sie haben den Ausbau bisher verschlafen und wollen das auf Kosten der Allgemeinheit nach holen um ihren eigenen Profit steigern. Sie haben erkannt dass die Investition in eigene Ladestationen kein tragfähiges Business Modell darstellt, und wollen dass andere die Rechnung zahlen. Gleichzeitig werden praktisch alle die bisher schon in Ladestationen investiert haben, quasi enteignet.

Es muss ein Wettbewerb um die besten Standorte und Ladelösungen stattfinden, damit der Verbraucher einen optimalen Zugang zum besten Preis erhält. Die heutigen Auswüchse bezüglich unterschiedlicher Zahlsysteme wird sich in Zukunft durch die LSV regeln. Und die unterschiedlichen Preise werden mittelfristig auch durch den Wettbewerb ausgleichen. Vielleicht braucht es dazu nur ein zentrales staatliches Verzeichnis wie bei den Treibstoffpreisen, damit jeder weiß wo der Preis momentan am günstigsten ist. Hier gibt es ja bisher nicht stündliche Änderungen. Wobei man dies auch leicht regulieren könnte auf nur einen Preis pro Tag.


Das die VNB auch Ladesäulen inklusive Zählern aufstellen widerspricht nicht den Vorgaben, solange die VNB den Strom nicht selber verkaufen sondern möglichst viele EVU über diese Ladesäulen und die darin befindlichen Zähler ihre Kunden (ausgewiesen durch die Ladekarten) bedienen können.

In Hamburg, wo fast täglich neue Ladestationen hinzukommen, ist z.B. Stromnetz Hamburg als Netzbetreiber mit dem Ausbau und Instandhaltung der öffentlichen Ladeinfrastruktur beauftragt. Stromnetz Hamburg gibt keine eigenen Ladekarten aus, sondern ermöglicht den EVU und Ladekartenanbietern die Ladesäulen zur Abgabe von Strom an deren Kunden zu verwenden.
So können an den besseren öffentlichen Standorten z.B. auch kleinere Stadtwerke als Mobilstromanbieter zum Zuge kommen und der Wettbewerb wird durch mehr mögliche Teilnehmer gestärkt.
Natürlich bleibt es den Strom- und Ladekartenanbietern freigestellt auf Privatgrund oder halböffentlichen Flächen eigene Ladesäulen aufzustellen.
Während wenn nur die finanzstarken oder lokalen Anbieter Ladesäulen aufstellen, die Gefahr besteht das diese die Gemeinden übern Tisch ziehen, sich Exklusivität in der Gemeinde sichern, Preise diktieren, der Ausbau lahmt weil Standort ja gegen Konkurrenz gesichert und letztlich auch Wartung schleifen gelassen wird. Bis irgendwann der Nachfragegoldrausch einsetzt und die Strompreise in dem Exklusivgebiet hochgetrieben werden können, weil die durchreisenden E-Autofahrer ja auf die Ladesäulen des Exklusivanbieters angewiesen ist.

IMHO sollte der Ausbau und Instandhaltung der öffentlichen Ladeinfrastruktur durch die Netzbetreiber überregional geplant und durchgeführt.
Stromanbieter / Ladekartenanbieter können Ihren Kunden den Strom dann über diese öffentliche Infrastruktur anbieten und/oder zusätzliche eigene Ladesäulen aufstellen. Nur so ist IMHO gesunder Wettbewerb und rascher Ausbau möglich. Der Infrastruktur sollte z.B. durch die Bundesnetzagentur überwacht werden.
Your Model 3 was reserved on 31/03/2016. #7 in Hamburg City
BMW i3 94Ah 100% elektrisch seit 09/2016
 
Beiträge: 140
Registriert: 4. Okt 2014, 20:16

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 24. Aug 2017, 09:40

Die lokalen Ladesäulen werden nicht schnell genug kommen und auch die dringlichsten Fragen der E-Mobilität nicht lösen. Lösen werden diese nur Ultraschnell Ladesäulen die für den Fall des Falls das Auto binnen 5-10 Minuten auf 80% aufladen kann. Diese müssen in absolut kurzen Abständen verfügbar sein sodass auch Umwege, spontane Routenänderungen ohne großes Kopfzerbrechen möglich sind.

Als wir auf dem Weg von Berlin nach Hause waren kamen wir in einen Stau, eine Umfahrung wäre laut Google Earth möglich gewesen nur leider war der Stau so gelegen dass der nächste SUC zu weit weg war.

Mobilität muss einfach werden und da ist ein Kabelgegruschtel mit Ladesäulen definitiv nicht das richtige...
Mobil unterwegs: Roadster 2.5 - Tesla Model S85 September 2013-Juni 2017 91.000km seit 26.6. X100D, BMW i3 und Renault ZOE
Benutzeravatar
 
Beiträge: 7868
Registriert: 7. Dez 2011, 13:18

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von egn » 24. Aug 2017, 09:49

Das Modell ist zwar ganz gut für für den Netzbetreiber und die EVUs, die nur den Strom verkaufen, aber wo ist dann der Vorteil des Kunden?

Muss er sich dann aus den 1000 EVUs, die über die Ladesäule Strom verkaufen können, eine vorher aussuchen und sich dort registrieren?

Oder gibt es dann von jedem EVU wieder eine eigene Ladekarte?

Oder wird das was Lichtblick fordert Wirklichkeit, und man lädt immer mit seinem Stromtarif von Zuhause?

Alle diese Varianten gefallen mir nicht. Ich stell mir vor dass ich das Auto einfach einstecke und automatisch den Tarif des günstigsten Stromanbieters bekomme. D.h., in dem Moment wo eingesteckt wird findet ein Bidding zwischen allen Anbietern der Säule statt und der günstigste gewinnt. Nur so ist der Wettbewerb gewährleistet.

Das Problem bei der Variante mit dem Ausbau durch den VNB ist halt dass es keinen Wettbewerb bei den Ladestationen gibt. Der VNB hat ein Monopol und kann den Preis für die Nutzung festsetzen wie er will. Und wenn andere Ladestationen aufbauen kann er den Wettbewerb durch überhöhte Anschlusskosten aus hebeln.
Tesla Model S85, 2/2014 (VIN 19XXX), weiß , Leder beige, Tech, Sound, Luftfederung, Doppellader, Kaltwetter, Panoramadach, LTE, Chademo, Allianz Anschlussgarantie 4J/80.000km, Firmware 2018.14.2 a88808e, ca. 97.000 km
 
Beiträge: 3017
Registriert: 28. Sep 2015, 08:05
Wohnort: Hallertau

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von egn » 24. Aug 2017, 09:59

OS Electric Drive hat geschrieben:Lösen werden diese nur Ultraschnell Ladesäulen die für den Fall des Falls das Auto binnen 5-10 Minuten auf 80% aufladen kann. Diese müssen in absolut kurzen Abständen verfügbar sein sodass auch Umwege, spontane Routenänderungen ohne großes Kopfzerbrechen möglich sind.


Das werden wir innerhalb der nächsten 10 Jahren nicht flächendeckend sehen, wahrscheinlich nicht mal in 20 Jahren.

Zum einen gibt es technische Hinderungsgründe wie die Schnellladefähigkeit der Batterien (5 Minuten etwa 10C) und maximale Ladeleistung der Ladesäulen (5 Minuten 80 % entspricht 960 kW bei 100 kWh Akku).

Zum anderen gibt es keine Business Case für solche Ladestationen, da Konkurrenz durch andere Ladesäulen und das Home und Destination Charging groß ist. Im Gegensatz zu fossilen Tankstellen würde wahrscheinlich nur 1/10 des Energieumsatzes über solche Ladestationen erfolgen. Wie sollen damit dann so super teure Ladestationen finanziert werden?
Tesla Model S85, 2/2014 (VIN 19XXX), weiß , Leder beige, Tech, Sound, Luftfederung, Doppellader, Kaltwetter, Panoramadach, LTE, Chademo, Allianz Anschlussgarantie 4J/80.000km, Firmware 2018.14.2 a88808e, ca. 97.000 km
 
Beiträge: 3017
Registriert: 28. Sep 2015, 08:05
Wohnort: Hallertau

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Hamburger » 24. Aug 2017, 10:19

egn hat geschrieben:Oder wird das was Lichtblick fordert Wirklichkeit, und man lädt immer mit seinem Stromtarif von Zuhause?

So kann es bereits heute sein, wenn man den passenden Anbieter und Stromtarif wählt. ;)
Es gibt derzeit sogar noch Anbieter bei denen bekommst du als E-Autofahrer für Zuhause einen vergünstigten Sondertarif und lädst obendrein unterwegs gratis. ;)

Unterwegs genauso viel wie zu Zuhause zu bezahlen wäre genau das wo wir hinkommen sollten.
Dann braucht die Säule auch nicht, wie oft gefordert, einen Preis/kWh anzeigen, da dieser Preis ja dem Kunden bekannt ist.
Wenn der Stromanbieter nicht die Amortisation und Wartungskosten der Ladesäulen mit in seinen Tarif einkalkulieren muss, sondern diese vom Netzbetreiber in das Netzentgelt eingepreist sind, kann er so fair kalkulieren.

Ein flächendeckendes Schnellladenetz wird es, wenn die öffentliche Hand es den EVUs in Eigenregie überlässt Ladesäulen aufzustellen und auch zu unterhalten, nicht innerhalb der nächsten 5-10 Jahre geben.
Das klappt nur wenn bundesweit mit Zielvorgabe die Netzbetreiber damit beauftragt werden und dies überregional koordiniert bzw kontrolliert wird.
Your Model 3 was reserved on 31/03/2016. #7 in Hamburg City
BMW i3 94Ah 100% elektrisch seit 09/2016
 
Beiträge: 140
Registriert: 4. Okt 2014, 20:16

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 24. Aug 2017, 11:25

Ich sehe das eher anders herum... Ladesäulen die irgendwo aufgestellt werden haben noch weniger einen Business Case... Denn der Anschluss muss erfolgen da muss ein Bagger her ein Bezahlsystem.... Eine geeichte Messung zum Abrechnen etc... Das sind so hohe Gemeinkosten je Säule... Egal ob 22kW 11kW oder 150kW... Klar ist der E-Anschluss mit 150kW etwas teurer aber bei den Gesamtkosten der Systems nicht die Welt...
Die nächste Generation Auto wird locker mehr Ladeleistung abkönnen. Das geht jetzt mächtig vorwärts... Mein Roadster 2011 konnte mit 70A geladen werden also 16kW... Mein MS 2013 konnte bereits anfänglich mit 110kW geladen werden ist dann aber schnell auf 80kW runter gegangen mein MX 2017 kann >60% mit 100kW geladen werden und könnte vermutlich anfänglich locker mit 150-170kW klar kommen. Es werden aber keine Autos verkauft ohne Infrastruktur und mit Kabeln und Steckern und Ladekarten rum machen die ganze Zeit hat doch keiner Lust... Und das sieht man auch an den Zulassungszahlen eindeutig...
Mobil unterwegs: Roadster 2.5 - Tesla Model S85 September 2013-Juni 2017 91.000km seit 26.6. X100D, BMW i3 und Renault ZOE
Benutzeravatar
 
Beiträge: 7868
Registriert: 7. Dez 2011, 13:18

VorherigeNächste

Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: dermichl, mmm und 2 Gäste