Konzept für öffentliche Ladestellen

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von smartgrid » 11. Okt 2017, 18:35

Bender hat geschrieben:Mit WLAN verdient niemand Geld (ausser die Hardware Hersteller)

Äh, nein? :roll:

nur z.B. Hotel: WLAN 10 Euro pro Tag; Starbucks: WLAN_Code gegen Cafekauf; Airliner: WLAN für 9,99 pro h; usw.

Bender hat geschrieben:, und trotzdem ist es allgegenwertig.

Uh, wo wohnst Du und was hast Du für ein Bewegungsprofil???
Nicht mal das GSM, UMTS oder LTE Netz ist allgegenwertig - und das in Stuttgart :?
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 11. Okt 2017, 18:40

OS Electric Drive hat geschrieben:Kleinstwagen werden auch als aller letzes elektrifiziert werden weil es für Autos mit 3000km im Jahr überhaupt keinen Sinn ergibt diese mit teuren Akkus und Ladern auszustatten und der Umweltnutzen mehr als nur fraglich erscheint. Meine Schwiegermutter fährt vielleicht 2500km mit einem 3 Zylinder Corsa, der braucht vielleicht 6l auf 100km glaub aber eher weniger. Das macht irgendwas um die 100-150l Benzin im Jahr aus. Das verballert Herr Mayer auf einer Fahrt ins Wellneshotel mit seiner Frau und dem Cayenne.



Und was ist mit der ZOE, ist das Mittelklasse? Oder e-up? Die ZOE ist meistverkaufte (echte Stückzahlen - kein fake wie bei BMW) E-Auto ever in Europa. Der annehmbare Preis und die "schnarchladung" mit 22 kW an den zig tausend AC Säulen könnten vll. ein Grund dafür sein. Wir sollten in dieser Diskussion echt mal die Tesla Brille abnehmen! Wenn ich mir die Laufleistungen unserer E-Kangoos im Betrieb anschaue... die toppen die meisten Diesel Fahrzeuge. Wir bestellen vermutlich im November den 4ten davon - die Preise für Tageszulassungen sind so absurd günstig. AC Dose vom Baumarkt braucht es garnicht, weil es wurscht ist ob der mit 2,3 kW oder mit 3,7 kW lädt. Hauptsache die Mitarbeiter stecken den Wagen an.

Fahrzeuge sind individuel im Einsatz und braucht nach wie vor erstmal ein Angebot an Ladesäulen - erstmal das was gegenwärtig Stand der Dinge ist.

DAS sollte eigentlich Grundlage einer Diskussion über "öffentliche Ladestellen" darstellen.

und nicht:

Ist ja schön das manch einer hier Elon Musk persönlich mal gesprochen hat, und darüber ausgeschweift ist, was man in Zukunft im Tesla für einen Lader einbauen wollte.... das juckt aber 99,999 Prozent der Menschheit letztlich garnicht, weil die Leute ganz andere Sorgen haben als Zukunftsvisionen.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von harlem24 » 11. Okt 2017, 18:56

Naja, viele Hotel haben mittlerweile gemerkt, dass es den Aufwand nicht wert ist, den WLAN Zugang abzurechnen und zusätzlich noch Zugangshürden aufzubauen. Besonders im Businessbereich ist eigentlich überall mitdrin.
Das das Internet im Flieger Geld kostet, sollte auf Grund des Aufwands der betrieben werden muss, klar sein. Aber auch dort gibt es immer häufiger Pauschalen, wie z.B. bei Eurwings, wo man Pakete mit unterschiedlichen Preisen und entsprechenden Leistungen kaufen kann...
Ich kenne mittlerweile nur noch sehr wenige Punkte, an denen ich gar keinen Empfang habe, durch die Verbreitung von LTE ist es besonders im ländlichen Bereich deutlich besser geworden.
Aber wir schweifen ab...;)
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 11. Okt 2017, 19:03

OS Electric Drive hat geschrieben:Das Problem ist doch, dass Du einfach nicht erkennen kannst, dass es unmöglich erscheint, an jedem individuellen Zielort ausreichend Ladung mit AC vorzuhalten. Ich weiß auch nicht woran das liegt aber es scheint einfach schwer zu sein. Ich habe ja gesagt, dass laut TNM für morgen mit 27 Gehminuten die nächste Ladestelle ist. Nun habe ich in Erfahrung bringen können dass es beim ISE 4 Ladestationen gibt musste aber eine reservieren da morgen mindestens 10 E-Autos zum ISE kommen! Oh... doof.. jetzt sind doch glatt 6 Säulen zuwenig dort.. Soll man jetzt für jeden nochso denkbaren Einzelfall dort 20 Säulen aufstellen? Und ich werde dort 4h sein, wäre mir da mit 5kW geholfen? Kein Mensch hat bock auch nur so eine kurze Strecke akribisch zu planen! Und für AC Säulen gibt es einfach kein Geschäftsmodell.


in meinen letzten 1,3 Mio. KM hatte ich solche Situationen auch oft, vll. 25x. Ansonsten sieht es so aus, wie bei den allermeisten: morgens los, in eine Richtung, dann steht der Wagen wieder zig Stunden, danach das retour und dann steht der Wagen wieder. Dann gibts es noch kurze Fernreisen von ca. 500 KM und 2x im Jahr auch weiter. Obwohl ich heute echt viel unterwegs bin, steht die Semmel trotzdem ca. 20 - 22 STd. am Tag rum...

Ohne Supercharger könnte man heute mit dem MS nicht mal von München nach Kroatien. Merkste was. Es braucht Ladesäulen. Auf der einen Seite (Autobahn) super tolle Charger, die richtig Strom pumpen, aber für die Masse an Leute braucht es in der Anzahl zuhauf normale Ladesäulen. Warum sind eigentlich Aldi und Ikea bei DC von 50 auf aktuell 20 kW runter, wenn deine These so richtig sein sollte?

Von einem adäquaten Geschäftsmodel, egal ob nun doppel Lolo AC oder turbo hammer DC hab ich von keinem hier noch was gelesen.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Bender » 11. Okt 2017, 19:08

OS Electric Drive hat geschrieben:
Bender hat geschrieben:Mit WLAN bringst du selber ein Beispiel, dass deine These wiederlegt. Mit WLAN verdient niemand Geld (ausser die Hardware Hersteller), und trotzdem ist es allgegenwertig.
Ausserdem stelle ich mich gar nicht gegen LTE (Supercharger) ich will nur nicht auf WLAN verzichten.


Echt... Allgegenwärtig? Also wenn ich durch Stuttgart Laufe dann habe ich eigentlich kein W-Lan Netz und hier in Bönnigheim gibt es nur zwei Hotspots, die ich selten Nutze...

Und Du glaubst also, dass durch die paar WLAN Angebote sich der mobile Datendienst erst so richtig durchgesetzt hat? Sehr gewagt diese These.

Störerhaftung gibt es bei uns nicht. Sogar im Postauto gibt es WLAN. Ok im Wald und auf den Bergen nicht. Allgegenwärtig war da wohl etwas übertrieben.
Ich glaube du verwechselst die bekannten WLAN Netze mit den wirklich vorhandenen. Einfach ab und zu einmal "Nach Netzwerken suchen" drücken.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Volker.Berlin » 11. Okt 2017, 20:49

Vielleicht sollten wir diesen etwas unglücklichen Vergleich jetzt mal ruhen lassen und uns wieder mehr auf Lademöglichkeiten für Elektroautos konzentrieren?
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Bender » 12. Okt 2017, 06:11

Ich finde den vergleich nicht so unglücklich, weil er zeigt, dass es eben sehr wohl manchmal Sinn macht zwei scheinbar redundante Technologien parallel zu haben. Und so ist es auch mit den Ladetechnologien. DC-Schnellladen wird sich auch meiner Meinung nach im öffentlichen Bereich durchsetzten. Im halböffentlichen und privaten Bereich hat langsahm AC-Laden aber durchaus seine Berechtigung.

Ich finde es generell schlecht, dass versucht wird die beiden Konzepte gegeneinander auszuspielen. Wie heisst es so schön, das eine tun das andere nicht lassen.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 12. Okt 2017, 06:29

Das gesamte Leben besteht aus Kompromissen, nirgends findet man ein ein-system das in sich geschlossen ist. An der Tankstelle gibt es auch 3 verschiedene Treibstoffe, dazu noch Gas in zwei Versionen und Wasserstoff. Aber beim Strom soll man sich auf eines konzentrieren? Das Konzept vom tripple Lader wie er aktuell an den Autobahnen umgesetzt wird ist doch super. Abgewandelt sollte das auch in der Innenstadt verbaut werden - für die Leute die es etwas eiliger haben. Das wiederspricht aber nicht, zuhauf normale 11 kW zu installieren an Ort wo die Leute erfahrungsgemäß mehr als 3 Std. pausieren.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 12. Okt 2017, 07:03

Während ZOE mit 0,5% Anteil in Segment sogar unter dem Durchschnitt liegt so ist das Model S mit fast 9% im Segment fast 20 mal erfolgreicher.

Diese Segment der Kompaktklasse hat total versagt, da braucht man nicht um den heißen Brei herum reden.

Warum das so ist versuche ich die ganze Zeit zu erklären. Es sind die SUC in ausreichender Menge die die Menschen entspannt fahren lassen.

Dass eine einfache DeC das Leben einfacher macht ist richtig... Heute kann ich aber locker nach Freiburg fahren und wieder zurück ohne auch nur an DeC zu denken.

Wenn ich mir überlege wie lange ich mir DeC gebraucht habe hätte ich einfach nenn Kaffee am SuC getrunken.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Oberfranke » 12. Okt 2017, 07:13

Da muss ich dir widersprechen lieber OSE.
Der Hauptgrund für den noch unzufriedenstellenden Erfolg von BEVs im Kleinwagenbereich ist mit an sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die bislang noch unattraktive Preisstruktur.
Solange man einen Skoda Citigo für unter 10K Euro bekommt und vergleichbare BEVs mehr als das Doppelte kosten wird man in diesem Fahrzeugsegment nur bei Enthusiasten und finanziell gutsituierten Zweitwagenkäufern erfolgreich sein. Vollkostenanalysen werden im privaten Bereich häufig nicht gemacht.
Natürlich gibt es daneben auch weitere Gründe welche mit der Ladeinfrastruktur zusammenhängen. Bei der Frage danach wie die aussehen sollte bin ich allerdings auch dezidiert anderer Meinung als du.
Oliver
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