Share&Charge (innogy): "Laden per Blockchain"

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Share&Charge (innogy): "Laden per Blockchain"

von Tho » 23. Mär 2017, 10:43

Das Problem sehe ich als Betreiber in der Bindung der TNM Hardware an TNM.
Sprich sollte es TNM mal nicht mehr geben, sich das Preismodell grundlegend ändern usw. hat man mit der TNM Wallbox einen großen Briefbeschwerer... ;)
Ich habe persönlich schon mal ein entsprechendes Gefecht mit dem TNM Support bezüglich Ladepreise gefochten.
Innogy hat hier ein bewusst offenes Modell, wo man z.B. auch eigene Hardware anbinden kann. Alternativen sind noch diverse OCCP basierte Dienstleister.
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Re: Share&Charge (innogy): "Laden per Blockchain"

von Ralf Wagner » 23. Mär 2017, 11:19

Die Swisscom hat einige Infos zum Thema Blockchain bereit gestellt:
http://documents.swisscom.com/product/1 ... erview.pdf
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Re: Share&Charge (innogy): "Laden per Blockchain"

von Volker.Berlin » 23. Mär 2017, 11:52

egn hat geschrieben:In der jetzigen Form erscheint mir diese Art der Zahlung viel zu umständlich und zu teuer.
Da nutze ich dann doch lieber TNM oder PlugSurfing, wo die Abbuchung dann von Fall zu Fall erfolgt.

Das verstehe ich alles nicht. Was ist da umständlich und was teuer? Gut, Du brauchst eine Smartphone App, eine RFID-Karte tut es nicht. So wie an den RWE-äh-innogy Stationen heute auch schon. Und sonst? Bei allen anderen Lösungen entstehen laufende Kosten. Nicht für den Nutzer, aber für den Betreiber. Das allein ist schon Grund genug, bei kleinere Projekten auf Share&Charge zu setzen (was im Moment ja noch im Test-Stadium ist und sicher noch etwas "geschliffen" wird).
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Re: Share&Charge (innogy): "Laden per Blockchain"

von Tho » 23. Mär 2017, 14:07

Ich denke es wird langfristig zu einem Preiskampf der Abrechnungslösungen kommen, sodass ein auf Finazierung durch Zahlungskosten ausgelegtes System Schwierigkeiten bekommen wird, wenn es sich nicht durch anderen Mehrwert für Betreiber und Nutzer finanzieren kann.
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Re: Share&Charge (innogy): "Laden per Blockchain"

von egn » 26. Mär 2017, 17:09

Sagen wir es mal so:
Mir sind die Kosten der Betreiber völlig egal. Mich interessieren nur meine eigenen Kosten und die Handhabung. Ich will keine Handy zur Zahlung verwenden. Ein kleiner Schlüsselanhänger ist viel bequemer.

Innogy/RWE haben bisher nicht gerade mit günstigen Preisen geglänzt, und die Blockchain wird nichts daran ändern.
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Re: Share&Charge (innogy): "Laden per Blockchain"

von Volker.Berlin » 26. Mär 2017, 17:26

In meinen Ohren klingt das wie: "Sagen wir es mal so: So lange ich nicht 1000 km mit einem Akku fahren kann, fahre ich halt weiter Diesel. Tanken ist sowieso viel bequemer als laden." Warum diese Anti-Haltung? Entspann Dich und lass es auf Dich zu kommen. Eine Ladestation, an der Du mit Share&Charge laden kannst, ist in jedem Fall besser, als gar keine Ladestation. Und wenn ich das richtig verstanden habe, werden die Preise von den jeweiligen Betreibern individuell festgelegt, und nicht von innogy. Vielleicht gibt es also gar keinen Grund, dagegen zu sein?
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Re: Share&Charge (innogy): "Laden per Blockchain"

von egn » 26. Mär 2017, 19:35

Ich bin entspannt, Du aber anscheinend nicht.

Ich habe nur meine Meinung dazu geäußert, und sie braucht Dir ja nicht gefallen.

Handyzahlung und Pepaid ist Schrott. Blockchain ist momentan nur ein Hype den Innogy nur zum Marketing nutzt und in der Form keinen Vorteil für den Kunden bringt.
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Re: Share&Charge (innogy): "Laden per Blockchain"

von Volker.Berlin » 26. Mär 2017, 21:05

egn hat geschrieben:Blockchain ist momentan nur ein Hype den Innogy nur zum Marketing nutzt und in der Form keinen Vorteil für den Kunden bringt.

Genau genommen ist Share&Charge bislang nur ein Konzept im Prototypenstadium. Es es lohnt sich einfach noch nicht, dafür oder dagegen zu sein, weil noch niemand genau weiß, wie es umgesetzt wird. Und letztlich hängt alles von den Details ab. Ich sehe halt einige Chancen, die andere Bezahlsysteme nicht bieten können. Es ist sicher ein Leichtes, alle Chancen und Vorteile durch eine schlechte Umsetzung in die Praxis wieder zunichte zu machen, und es wäre auch nicht total überraschend, wenn genau das eintreten würde, aber das können wir ja mal abwarten.

Dennoch danke für Deinen Beitrag. Ich habe Deine Meinung zur Kenntnis genommen. :)
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Re: Share&Charge (innogy):

von Talkredius » 27. Mär 2017, 18:59

fabbec hat geschrieben:Interessant! Geht in Richtung DSK & CF


Leider eher nicht, denn wehe die Freischalttechnik funktioniert nicht...
Hatten wir zu RWE emobility Zeiten... " bündig absägen und fachgerecht entsorgen"
Wobei die dieses Problem mittlerweile sinnvoll gelöst haben : Keine Verbindung zum Server => Freistrom für alle.
Eine DSK funktioniert immer solange mindestens auf einer Phase Spannung ist und mit Bezahlen hat das DSK Netz ihmo keine Probleme.
Ich meine Strom ist ja auch echt teuer ;)

Einen Raspi setze ich auch immer gerne für alle nützlichen Dinge ein, würde den aber niemals für Freischalttechnik an Ladestationen einsetzen, weil der läuft auch gerne mal in den Wald...

Aber diese Erfahrung müssen einige Emobilneulinge vielleicht erst noch oder wieder neu machen :D
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Re: Share&Charge (innogy): "Laden per Blockchain"

von Volker.Berlin » 11. Okt 2017, 07:22

Jetzt kommt die erste(?) Wallbox, die out-of-the-box Share&Charge unterstützt:
:arrow: https://www.electrive.net/2017/10/10/vo ... on-wallbe/
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