Konzept für öffentliche Ladestellen

Öffentliche und private Lademöglichkeiten...

Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Ralf Wagner » 13. Okt 2017, 15:14

Zur Arbeit 28,7km/T x 2 x 5 T/W = 287 km/W + was man sonst noch fährt. Eine Lademöglichkeit an der Arbeitsstelle würde auch helfen.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 13. Okt 2017, 15:35

OS Electric Drive hat geschrieben:Also Bönnigheim ist eine Stadt und sogar eine mit großer Historie bezüglich der Gleichberechtigung... :-) (Museumsstadt)

Hier stehen viele Autos auf der Straße und wir haben sehr viele Touristen die in den wunderschönen Stromberg kommen. Die Stadtführungen machen. Natürlich sind Ladesäulen für zwei Menschen gedacht, für die die nicht zuhause laden können aber ich finde in erster Linie für die, die das Ziel haben. Wenn jemand aus Heidelberg zu einer Stadtbesichtung nach Bönnigheim kommt, so sollte er doch sein Auto aufladen können. Der Vorstand der Grünen wohnt auch in einer Wohnung und kann seinen i3 nicht aufladen und fährt daher am Wochenende oftmals auf den Wunnenstein um dort mit 50kW die 33kW Batterie zu füllen die dann zuhause leider schon wieder um 10% geleeert. ist.


Eine ZOE mit 40 kWh sehe ist als absolute Untergrenze an für die mobilität. Seit wir den Tesla haben, trotz 17 bis 21 kWh Verbrauch, ist laden überhaupt kein Thema mehr. Und das obwohl wir die selben Säulen nutzen wie vorher mit der R240 ZOE. Eine Mischung aus großen Akku und ordentlicher Ladung (22 kW) und alles ist super - irgendwann wenn es mal passt, kommt das Kabel dran. Ich war heute wieder am Flughafen Stuttgart. Die Zeit fürs warten wurde sinnvoll genutzt fürs laden an den etlichen Doppelladern. Ein P85D stand da neben einem SLS elektro :shock:

Der kurze Ausflug zum Aldi auf dem Rückweg war bezeichnend wie es eben nicht geht. der tolle schicke tripple wurde adäquat von einem VW Sharan TDI zugeparkt.

Auch ein Konzept fürs öffentliche Laden...
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Südstromer MS85 » 13. Okt 2017, 15:43

J.R. hat geschrieben:Lt. einer Anfrage im Bundestag aus 2010 betrug die Entfernung zwischen Wohnung und Arbeitsstätte bei Arbeitnehmern, wenn die gesamten Werbungskosten höher waren als die Arbeitnehmerpauschale (!), im Jahr 2001 durchschnittlich 28,7 Kilometer. Neuere Angaben liegen nicht vor:

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/026/1702681.pdf

Das wären dann ca. 145 km pro Woche. Damit dürfte also eine Reichweite von 200-300 km in den meisten Fällen ausreichen, nur einmal pro Woche oder noch seltener zu laden. Vor allem diejenigen mit einem längeren Arbeitsweg dürften zudem eher aus ländlichen Bereichen in die Stadt zur Arbeit fahren und damit vermutlich überwiegend die Möglichkeit haben, täglich nachts zu Hause mit 11kW zu laden.


Wenn man häuslich nicht laden kann, und schon 30 KM für den Arbeitgeber benötigt, dann braucht es schon ordentlich Akku. Nicht jeder geht um 17 Uhr direkt ins Bett.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 17. Okt 2017, 07:10

Und weiter geht's... Für alle die, die gerne behaupten dass das laden beim shoppen ja so günstig desto und viel besser so oder so...

viewtopic.php?p=440176#p440176

So könnte für mich ein Geschäftsmodell aussehen... Wer Luxus will mit dec der zahlt das
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von harlem24 » 17. Okt 2017, 07:23

Mal ganz ehrlich, wer sich mit nem 11kW AC-Lader an einen Triple stellt, darf sich nicht wundern, dass es ein wenig teurer ist...;)
Das sollte eigentlich jedem klar sein, der sich ein wenig mit Elektromobilität beschäftigt...
Dafür hat doch der Teslafahrer nen Chademoadapter und am besten ne Naturstromkarte, dann kostet das Laden zwar auch 21€ die Stunde, dann hat man aber halt auch mehr als das vierfach im Akku...
0,42€/kWh sind auch nicht geschenkt, aber für eine öffentliche Schnellladung imho absolut erträglich.
Jemand, der ne Charge&Fuel (VW) oder ne ChargeNow (BMW) besitzt, bezahlt sogar noch weniger...
Und diese Karten gibt es beim Kauf des Fahrzeuges direkt dazu, also auch kein zusätzlicher Aufwand.
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von harlem24 » 17. Okt 2017, 07:27

Achso, wo Du den Schnelllader gerade ansprichst, warum spricht die Stadt nicht Fastned oder eben allego an?
Die benötigen nur den Standplatz für die Säule und kümmern sich um den Rest (Netzanschluss, Betrieb, Wartung).
Meines Wissens entstehen für den Grundbesitzer keine weiteren Kosten und zumindest Fastned pachtet den Standort.
 
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 17. Okt 2017, 08:23

harlem24 hat geschrieben:Mal ganz ehrlich, wer sich mit nem 11kW AC-Lader an einen Triple stellt, darf sich nicht wundern, dass es ein wenig teurer ist...;)
Das sollte eigentlich jedem klar sein, der sich ein wenig mit Elektromobilität beschäftigt...
Dafür hat doch der Teslafahrer nen Chademoadapter und am besten ne Naturstromkarte, dann kostet das Laden zwar auch 21€ die Stunde, dann hat man aber halt auch mehr als das vierfach im Akku...
0,42€/kWh sind auch nicht geschenkt, aber für eine öffentliche Schnellladung imho absolut erträglich.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Volker.Berlin » 17. Okt 2017, 08:38

Schade, dass der Thread zu Ladeinfrastruktur auf halböffentlichen (Firmen-)Parkplätzen zwischenzeitlich geschlossen wurde, denn da hätte folgender Link super rein gepasst:
:arrow: https://www.electrive.net/2017/10/16/pa ... eroeffnet/

Da ist alles dabei: PV, Batteriespeicher, 29 Ladepunkte mit 22 kW, 30 ct/kWh. Details über Finanzierung/Geschäftsmodell sucht man natürlich leider vergebens.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von OS Electric Drive » 17. Okt 2017, 09:12

Das ist ja nicht das Thema dass es das nicht geben sollte, sondern dass es nicht genügend solcher Projekte gibt um E-Mobilität voranzubringen.
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Re: Konzept für öffentliche Ladestellen

von Bones » 17. Okt 2017, 10:20

Aus dem Link von Volker.Berlin:

Die Parkplätze werden ab sofort vermietet; Interessenten haben sich schon vor der Eröffnung gemeldet.
Lediglich zwei E-Parkplätze im Außenbereich sind derzeit öffentlich zugänglich.


Hm.....
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