Next Generation Roadster - ist der im Alltag zu gebrauchen?

Informationen zum neuen Supersportwagen....

Re: Next Generation Roadster - ist der im Alltag zu gebrauch

von Fritz! » 25. Nov 2017, 02:46

founder hat geschrieben:...
Was ist mit Highway Tempo für 1000 km gemeint? 150 km/h
Mit welchen Tempo kann man 800 km fahren? 175 km/h
Mit welchen Tempo kann man 500 km fahren? 235 km/h
Wie weit kommt man mit 90 km/h? 1850 km

Das bedeutet mit Geschwindigkeiten fahren, wo Fahrzeuge mit Benzinmotor früher zur Tankstelle müssen.


Highway-Tempo wird sicherlich die in den USA erlaubten 65 mph sein, also grob 105 km/h.

https://de.wikipedia.org/wiki/Highway#H ... windigkeit
Model 3 am 3. April 2016 reserviert
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Re: Next Generation Roadster - ist der im Alltag zu gebrauch

von founder » 25. Nov 2017, 03:35

Fritz! hat geschrieben:
founder hat geschrieben:...
Was ist mit Highway Tempo für 1000 km gemeint? 150 km/h
Mit welchen Tempo kann man 800 km fahren? 175 km/h
Mit welchen Tempo kann man 500 km fahren? 235 km/h
Wie weit kommt man mit 90 km/h? 1850 km

Das bedeutet mit Geschwindigkeiten fahren, wo Fahrzeuge mit Benzinmotor früher zur Tankstelle müssen.


Highway-Tempo wird sicherlich die in den USA erlaubten 65 mph sein, also grob 105 km/h.

https://de.wikipedia.org/wiki/Highway#H ... windigkeit


Dies ist unmöglich. Ich schätze, der Roaster 2 hat

1,9 m² Frontfläche
cw=0,22
1900 kg
1% Rollwiderstand
90% Akku bis Rad
meine Rechnung war mit 100% Akkunutzung,
aber auch mit nur 85% Akkunutzung komme ich auf 135 km/h.

Wie schnell kann man einen S 100D fahren, damit man auf 500 km Reichweite kommt?
Es sollte wenigstens Einigkeit darüber sein, dass der Roadster 2
weniger Fahrwiderstände als der S 100D hat.

Vermutlich hat er auch weniger Fahrwiederstände als das Modell 3

Der Reichweitenrechner ist auf der Tesla Webseite leider unauffindbar.

Habe dieses Diagramm zum 85D gefunden

Zeigt 290 Meilen bei 65 mph. 290 Meilen sind 466 km.
Umgerechnet von 85 auf 100 kWh Akku sind dies 540 km.

Wer hier 105 km/h sagt, behauptet, der Roadster 2 hätte höhere Fahrwiderstände als ein Model S.
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Re: Next Generation Roadster - ist der im Alltag zu gebrauch

von Phil » 25. Nov 2017, 04:19

400kmh sind nett aber jeder der schon über 300 fuhr weiß wie selten man dies a macht und b das es nur nachts um 4 geht bei 3 Spüren ...
5km die Minute fahr ich noch dazu schon nur mit Keramik und ja vernünftig ist das alles nicht , aber das grinsen ist wow

Allerdings kosten die Reifen für 300 plus schon ein Vermögen, bei 400.... , ne ne nur um es zu können?

Der Tiefe Schwerpunkt macht das Model s bereits wirklich tauglich für die Rennstrecke, ich war selbst überrascht , aber das gleiche Vertrauen in Fahrdynamik wie bei einem Porsche habe ich dann doch nicht
 
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Re: Next Generation Roadster - ist der im Alltag zu gebrauch

von Adastramos » 25. Nov 2017, 08:17

Wobei man dazusagen muss, dass auch ein 911 kein zahmes Fahrzeug auf der Rennstrecke ist und schnell übers Heck rutschen kann (ein 718 oder 918 wären besser). Von daher könnt man dem Roadster u.U. sogar ganz passable Streckeneigenschaften (Schwerpunkt, Gewichtsverteilung) zuschreiben.

Alles Gute!
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Re: Next Generation Roadster - ist der im Alltag zu gebrauch

von Surco » 25. Nov 2017, 12:23

Über alles gesehen bauen die da wohl an was dass ganz neue Massstäbe setzen wird!
Was ich mache:
http://www.suedamerikareisen.com
Was ich fahre:
MS 90D FL Obsidian Black Metallic / 06-2016
Hörst du mich kommen, nicht, gut so!!
 
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Re: Next Generation Roadster - ist der im Alltag zu gebrauch

von snooper77 » 25. Nov 2017, 16:02

founder hat geschrieben:1,9 m² Frontfläche
cw=0,22
1900 kg
Rollwiderstand 1%

Daraus ergibt sich bei 400 km/h
351 kW Luftwiderstand
21 kW Rollwiderstand


Der cw-Wert ist für einen Supersportwagen viel zu niedrig. Diffusor, Spoiler und Kühleinlässe werden dafür sorgen, dass er bei mindestens 0.3 liegen wird. Dann ist der Luftwiderstand bei 480 kW, in Summe also rund 500 kW.

Bei dieser enormen Leistung muss man mit erheblichen Verlusten rechnen - ich würde mal von 75 % Wirkungsgrad von Batterie bis Rad ausgehen. Macht also 667 kW ab Batterie, welche in 200 kWh / 667 kW = 0.3 Stunden leer ist, bzw nach rund 120 km.
85D silber (blau foliert), 19", bestätigt 18.11.2014, VIN seit 16.02.2015, Produktion 02.04., Transport 08.04., Abholung 09.06.
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Re: Next Generation Roadster - ist der im Alltag zu gebrauch

von Blackbird » 28. Nov 2017, 15:35

Need hat geschrieben:3G Anpressdruck?
Eine neue Einheit - interessant, Druck (der genaugenommen Gewicht sein müsste) in Beschleunigung anzugeben.
Beeindruckend was man alles anhand von Fotos und verwackelter Videos erkennen kann.


https://de.wikipedia.org/wiki/Anpressdruck

Man lernt halt nie aus.
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Re: Next Generation Roadster - ist der im Alltag zu gebrauch

von Blackbird » 28. Nov 2017, 15:58

Leto hat geschrieben:
Blackbird hat geschrieben:
Leto hat geschrieben:Nein, das Problem ist bei 400km/h nicht abzuheben bei normalen Fahrzeugen. Ich habe wenig aerodynamische Elemente gesehen. Ohne riesige Zusatzflügel möchte ich nicht schnell fahren müssen mit dem Ding und auch keine schnellen Kurven.

Trotzdem, wenn das Ding ohne aufsetzten (meine größte Sorge) über unsere Garageneinfahrt kommt hat es extrem gute Chancen hier einzuziehen. Noch bin ich fit genug einzusteigen :lol:


"Riesige Zusatzflügel" bedarf es aber nicht mehr, wenn die Diffusoren gut funktionieren! Wir haben es beim Roadster mit einem Doppeldiffusor (ev. sogar dreifach - ich kann das leider nicht genau erkennen) zu tun. Der erzeugt soviel Abtrieb, dass er zunehmend vermutlich bis zu 3g Anpressdruck erzeugt - da braucht es keine großen Flügel mehr (der Spoiler oben dient nur noch als Abrisskante zur Verminderung des Auftriebs auf der Oberseite. Hinzu kommt, dass sich der untere Luftstrom aufgrund des glatten Unterbodens sehr gut leiten lässt und Verwirbelungen kaum auftreten sollten.


Entschuldige aber wenn etwas Unsinn ist muss man es so nennen dürfen. Wenn Du mit "3g Anpressdruck" meinst das 3-Fache des Fahrzeuggewichtes, also 6 Tonnen, auf die Straße drücken dann hast Du glaube ich keine Ahnung von den Dimensionen. In der Formel 1 gehen knapp 40% auf den Unterboden. Der Diffusor am Roadster würde ohne entsprechenden Unterboden wohl nur optisch sein. Wahrscheinlich ist der Unterboden flach. Aber selbst wenn ist es ein Unterschied mit 60% Flügeln und 40% Unterboden 2,7 x das Fahrzeuggewicht von unter 700kg zu erzeugen oder mit einem Diffusor 3 x 2 Tonnen. Mann, mann. Versprich' Dir keine besonderen Fahreigenschaften. Das Ding ist zu schwer. Und es wird keine Aerodynamik wie ein F1 Auto haben weil keine Flügel und es ist nicht so dicht überm Boden das der Unterboden das leisten kann, sonst würde es bei jeder Bodenwelle, beim Bremsen, etc. aufsetzen. Es wird ein schnell beschleunigendes E-Auto, hoffentlich kleiner als das MS und mit großer Reichweite und nettem Design. Haben will :!: :lol: :D :mrgreen:


Gut! Mache ich! Es ist Unsinn, was du schreibst.

Als angeblich Rennbegeisteter solltest du wissen, dass die F1 hinsichtlich der Diffusoren stark reglementiert ist (glatter Unterboden, Einschränkung hinsichtlich der Dimensionierung), was dazu führt, dass F1-Fahrzeuge selbstverständlich mit Flügeln fahren müssen. Es gab wenige Jahre in der Vergangenheit, in denen das noch nicht so war. Da fuhren die Rennwagen mit einer Querbeschleunigung durch die Kurven, dass die Piloten mit der Bewusstseinsgrenze kämpfen mussten, was auch zu Unfällen und damit zur Regulierung geführt hat. Aber das ist nicht das Thema. Thema ist, was man mit Diffusoren erreichen kann und das ist ne Menge - 3g ist dabei noch wenig. Als nicht nur Rennbegeisteter, sondern angeblich auch noch physikafiner Interessent solltest du dich in Aerodynamik (Flügelprofil, Druckverhältnisse daran, induzierter Widerstand usw.) etwas auskennen. Bei einem Nicht-F1-Rennfahrzeug können sich die Aerodynamiker austoben und dann erreicht man sehr leicht Staubsaugereffekte, die auch ohne weiteres eine Verdreifachung des Gewichts erzeugen. Wie du schon richtig geschrieben hast, kommt ein F1-Wagen auf 2,7g - du hast aber nicht geschrieben bei welcher Geschwindigkeit! Dieser Anpressdruck wird bereits bei 240 Km/h erreicht. Wir reden beim Roadster von Geschwindigkeiten von 300+ Km/h. Entsprechend ändern sich auch die Druckverhältnisse am Diffusor, was zu noch größerem Unterdruck führt. ... und wo soll das Problem für ein Fahrwerk bestehen, 6 to zu widerstehen. Das ist doch nur ein Frage der Dimensionierung - das werden die Experten schon hinbekommen ohne dass es im Normaltempo zu hart wird. Eine französische Schaukellimousine wird man aber sicher nicht erwarten können.
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Re: Next Generation Roadster - ist der im Alltag zu gebrauch

von hansa23r » 28. Nov 2017, 16:07

On Topic:

Ich bin jahrelang diverse Modelle von Lotus gefahren, eine Elise (quasi identisch mit dem ersten Tesla Roadster) war mit Einschränkungen beim Ein- und Ausstieg und beim Kofferraumvolumen nutzbar. Ein Evora, der in Größe und Platzangebot schätzungsweise dem neuen Roadster entspricht, war für mich ohne Einschränkungen ein Alltagswagen. Solange man zu zweit unterwegs war.

Daher wird der neue Roadster ein im Alltag zu nutzender Sportwagen sein. Wenn er denn seine Kraft auf die Straße bekommt...
Model S 90D 07/2016 / Deep Blue Metallic, Pano, Premium, Leder schwarz, Kaltwetter, Luft, Autopilot.
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Re: Next Generation Roadster - ist der im Alltag zu gebrauch

von founder » 28. Nov 2017, 17:17

Die Reifenauswahl über 300 km/h ist sehr überschaubar und teuer.
Hier ein Artikel über Bugatti Reifen

Um bei den Reifen zu sparen könnte ich mir folgende Optionen vorstellen:

Spitze abgeregelt auf 270 - 300 - 350 - 400

Einstellung auf begrenzten Schlupf beim Beschleunigen.
Könnte mir Vorstellen, dass ein 4,2 Sekunden Sprint auf 160 km/h deutlich mehr Reifen verschleißt als in 5 Sekunden.

Was so vom Reifenverschleiß und Kosten eines Bugatti bekannt sind,
was habe ich davon, wenn der Roadster 2 extremst schnell von München nach Nürnberg nur für 38 EUR Strom braucht,
wenn dann ein 38000 EUR Reifensatz halb hinüber ist?

Denke Tesla muss da eine günstigere Quelle haben, weil sonst wäre ja schon ein Reifensatz 20% des Preises.

Also auch wenn jemand mal so locker 250.000 EUR für einen Roadster 2 hat,
auch für so reiche Menschen ist es ein Unterschied, ob ein Satz Reifen
900 EUR aber auf 300 km/h beschränkt oder
38.000 EUR wie für den Bugatti kosten.
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