Roadster 2.0

Informationen zum neuen Supersportwagen....

Re: Roadster 2.0

von OS Electric Drive » 5. Jan 2018, 14:00

200/1000= 200Wh/km Ich denke das sollte wirklich mit so einer flachen Flunder kein Problem sein. Dass sich in der Leistungselektronik viel getan hat ist richtig, man kommt aber um Gesetze nicht umher. Wenn das Auto wirklich Vollgasfest ist, so muss es min. 200kW Dauerlast haben. Um den Roadster mit 100 zu bewegen werden vermutlich 12-15kW nötig. Das wären rund 6% der Leistung und somit mit deutlichen Abschlägen zum Wirkungsgrad zu rechnen.
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Re: Roadster 2.0

von Mathie » 5. Jan 2018, 14:15

OS Electric Drive hat geschrieben:Das wären rund 6% der Leistung und somit mit deutlichen Abschlägen zum Wirkungsgrad zu rechnen.

Meine Hoffnung ist, dass die Leistungselektronik modular aufgebaut ist und damit auch bei niedrigem Leistungsbedarf mit guter Effizienz betrieben werden kann. Bei den Motoren bietet sich in meinen Augen an, den Frontmotor bei Geschwindigkeiten bis 130 km/h effizient auszulegen und die beiden Heckmotoren auf Performance zu optimieren. Dann kann das gleiche Auto wahlweise sehr schnell oder effizient gefahren werden.

Wäre doch schade, wenn Tesla diesen riesigen Vorteil der Elektromobilität ggü. Verbrennern nicht ausnutzen würde.

Für mich wäre das die Bedingung den Roadster zu kaufen, er müsste für mich als halbwegs effizientes Alltagsauto funktionieren. Zwei Autos Elektroautos, von denen immer eines Rumsteht würde ich nicht wollen, fahre ja jetzt schon Privat nur in den Urlaub mit dem Auto und geschäftlich vielleicht 10 Mm p.a. Klar ist mein Fall ein Sonderfall, aber ich hoffe halt darauf, dass der neue Roadster der erste Sportwagen sein wird, bei dem ich meinen Spieltrieb mit meinem "Effizienzfimmel" vereinbaren kann ;-)

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Re: Roadster 2.0

von OS Electric Drive » 5. Jan 2018, 14:17

Modular war gestern und ist viel zu teuer und zu schwer. Auch die 350kW Lader sind aus einem "Guss" und kein modulares System.
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Re: Roadster 2.0

von Südstromer MS85 » 5. Jan 2018, 14:20

Der Roadster wird sicher alltagstauglich sein. Ob sich das ausgeht beim dem Anschaffungspreis ist natürlich eine andere Frage. Ein Roadster mit 140kWh und "nur" 300kW Leistung würde ich direkt mit Handkuss nehmen. Optisch ist der Wagen geiler als alles bisher am Markt erhältliche. Das Konzept 2 +2 Sitze und Kofferraum ist eh hammerhart. Her damit.
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Re: Roadster 2.0

von Südstromer MS85 » 5. Jan 2018, 14:23

wobei man seit dem Wagen eh aufhören muss, linear zu denken. Da kommen absurde Zeiten auf uns zu.
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Re: Roadster 2.0

von Mathie » 5. Jan 2018, 14:30

OS Electric Drive hat geschrieben:Modular war gestern und ist viel zu teuer und zu schwer. Auch die 350kW Lader sind aus einem "Guss" und kein modulares System.

Der Antrieb ist ja definitiv Modular mit drei Motoren.

Ich würde aus dem Bauch heraus vermuten, dass zwei Inverter, ein kleiner optimiert zum Cruisen und einer für hohe Leistungen optimiert bei den extremen Leistungswerten für den Roadster 2020 durchaus sinnvoll sind. Wie Du ja selbst geschrieben hast,wird der Inverter im Alltagsbetrieb sonst nur mit etwa 5% der Maximalleistung belastet.

Gruß Mathie
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Re: Roadster 2.0

von segwayi2 » 5. Jan 2018, 14:49

Südstromer MS85 hat geschrieben:Der Roadster wird sicher alltagstauglich sein. Ob sich das ausgeht beim dem Anschaffungspreis ist natürlich eine andere Frage. Ein Roadster mit 140kWh und "nur" 300kW Leistung würde ich direkt mit Handkuss nehmen. Optisch ist der Wagen geiler als alles bisher am Markt erhältliche. Das Konzept 2 +2 Sitze und Kofferraum ist eh hammerhart. Her damit.


Wenn ich mir anschaue wieviel Top of the line 911 rumfahren die im gleichen Preisbereich liegen relativiert sich der Anschaffungspreis ganz schnell. Davon fahren hier endlos rum

und gehofft hatte ich auch auf eine preiswertere Version mit weniger Leistung, aber so isset nun mal..
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Re: Roadster 2.0

von Dornfelder10 » 5. Jan 2018, 15:09

Mathie hat geschrieben:Ich würde aus dem Bauch heraus vermuten, dass zwei Inverter, ein kleiner optimiert zum Cruisen und einer für hohe Leistungen optimiert bei den extremen Leistungswerten für den Roadster 2020 durchaus sinnvoll sind.


Ich bin mir gerade nicht sicher wie Du das jetzt gemeint hast. Nur zur klarstellung - jeder Motor hat definitiv seinen eigenen Inverter. Sonnst könnte man die ja nicht einzeln ansteuern. Ob es dann je Motor auch noch mal eine Aufsplittung gibt ist die andere Frage.

Gruß

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Re: Roadster 2.0

von Mathie » 5. Jan 2018, 16:15

Dornfelder10 hat geschrieben:
Mathie hat geschrieben:Ich würde aus dem Bauch heraus vermuten, dass zwei Inverter, ein kleiner optimiert zum Cruisen und einer für hohe Leistungen optimiert bei den extremen Leistungswerten für den Roadster 2020 durchaus sinnvoll sind.


Ich bin mir gerade nicht sicher wie Du das jetzt gemeint hast. Nur zur klarstellung - jeder Motor hat definitiv seinen eigenen Inverter. Sonnst könnte man die ja nicht einzeln ansteuern.


Äh, ja :oops: Mal wieder klassischer Fall von nicht zu Ende gedacht! Bauchgefühl kann halt manchmal trügerisch sein ...

Falls die hinteren Motoren bei effizienten Cruisen gar keine Leistung liefern sollten, dann bräuchte man dort natürlich auch nicht zwischen effizient und performant splitten. Man bräuchte also gar keine "zweistufigen" Inverter sondern sondern vorne einen effizienzoptimierten und hinten zwei performanceoptimierte.

Mein Punkt ist, dass man mit der bei Elektrofahrzeugen möglichen Modularisierung eben anders als bei Verbrennern beides haben kann - Effizienz und Performance in einem Auto (wenn auch nicht unbedingt gleichzeitig).

Damit wäre dann sowohl effizientes Fahren auf der Langstrecke als auch maximale Performance bei entsprechend reduzierter Reichweite möglich.

Mal sehen, was Tesla liefert. Für mich wird der Roadster nur dann was sein, wenn er auch effizient sein kann.

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Re: Roadster 2.0

von OS Electric Drive » 5. Jan 2018, 16:18

Mathie hat geschrieben:
OS Electric Drive hat geschrieben:Modular war gestern und ist viel zu teuer und zu schwer. Auch die 350kW Lader sind aus einem "Guss" und kein modulares System.

Der Antrieb ist ja definitiv Modular mit drei Motoren.

Ich würde aus dem Bauch heraus vermuten, dass zwei Inverter, ein kleiner optimiert zum Cruisen und einer für hohe Leistungen optimiert bei den extremen Leistungswerten für den Roadster 2020 durchaus sinnvoll sind. Wie Du ja selbst geschrieben hast,wird der Inverter im Alltagsbetrieb sonst nur mit etwa 5% der Maximalleistung belastet.

Gruß Mathie


Man könnte das auch bestimmt über einen zentralen Inverter mit drei unabhängigen DC Abgängen steuern. Es gibt viele Wege nach Rom.
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