TESVOLT Hausspeicher

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TESVOLT Hausspeicher

Beitragvon Papsele » 19. Dez 2015, 23:04

Moderator Note: Dieser Beitrag und die darauf folgende Diskussion wurde aus dem Thread über die :arrow: Tesla Powerwall ausgegliedert.

Ich habe einen Tesvolt Speicher, und glaubt mir der ist vom Wirkungsgrad der beste. Habe mich, der seit 2005 PVA verkauft und montiert ( über 5000kw/p Dachanlagen) lange schwer getan mit dem Thema.
Ich suche euch mal am Montag was über die zellchemie raus. Da werdet Ihr Augen bekommen wie schlecht manche Batterien sind. Vorne weg tesla und sonnebatterie.
Es bleibt das Gesetz der Marktwirtschaft: Plunder kann nicht auf Dauer teuer verkauft werden - genauso wie man Qualität nicht zu ramschpreisen bekommt.
P.s. Tesla baut eine gigafabrik für "gute" Automotive Batterien. Naturprodukt = Schwankung = einige nicht gut genug für auto's = powerwall. So einfach ist dass.
Herr Musk ist ein guter Mann, aber er ist auch Geschäftsmann. Und jedem Käufer muss klar sein das eine Tesla Batterie nicht so lange halten wird wie eine qualitativ hochwertige andere Batterie.
200000km = 500-600 Zyklen. Bei Guter Pflege hält sie 1500-2000 Zyklen hat dann noch Ca. 70-80% Rest Kapazität. Bmw, Smart,Zoe fahren mit Batterien die das mit 5000 Zyklen schaffen.
Stationäre Batterien schaffen heute schon mit der Smart zellchemie 8000-10000 Zyklen.
Eine stationäre Batterie hat ca. 250-300 Zyklen pro Jahr - dann wisst ihr ungefähr wann die powerwall breit ist.
Wie gesagt, ich fahre Tesla habe aber eine TESVOLT Batterie im Keller.
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Re: Tesla Powerwall

Beitragvon Saftwerk » 20. Dez 2015, 03:00

Papsele hat geschrieben:200000km = 500-600 Zyklen. Bei Guter Pflege hält sie 1500-2000 Zyklen hat dann noch Ca. 70-80% Rest Kapazität. Bmw, Smart,Zoe fahren mit Batterien die das mit 5000 Zyklen schaffen.
Stationäre Batterien schaffen heute schon mit der Smart zellchemie 8000-10000 Zyklen.
Eine stationäre Batterie hat ca. 250-300 Zyklen pro Jahr - dann wisst ihr ungefähr wann die powerwall breit ist.
Wie gesagt, ich fahre Tesla habe aber eine TESVOLT Batterie im Keller.

Interessant - TESVOLTkannte ich noch nicht.
Die kleinste Einheit, das "Li 10" System hat demnach etwa 15% mehr Kapazität als die Powerwall.
Wie sieht es denn mit den Kosten aus? Ist der Akku-Anteil auch für 3000 USD +15% zu haben?
Natürlich muss man auch die Zyklen mit reinrechnen, aber die Sache mit den 10000 Zyklen glaube ich erst dann, wenn der Hersteller was über die Kalendarische Lebensdauer erzählt.

P.p.s Das da ist falsch:
Papsele hat geschrieben:P.s. Tesla baut eine gigafabrik für "gute" Automotive Batterien. Naturprodukt = Schwankung = einige nicht gut genug für auto's = powerwall. So einfach ist dass.
Begründung: Die Powerwall verwendet Zellen mit einer anderen Zellchemie wie das Model S.

Und auch "Naturprodukte" können hochgenau und hochrein gefertigt werden - Wenn jemand 1 Milliarde Zellen pro Jahr bauen will, wird der den Prozess schnellstens stabil bekommen, wenn er seinen Recyclingcontainer nicht stündlich leeren lassen will.
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat 2008 in einem Grundsatzurteil entschieden: Es gibt ein einklagbares Recht auf saubere Luft.
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Re: Tesla Powerwall

Beitragvon spanishjoe » 20. Dez 2015, 09:41

Papsele hat geschrieben:Ich habe einen Tesvolt Speicher, und glaubt mir der ist vom Wirkungsgrad der beste.

Gerne würde ich auch glauben, dass das Tesvolt-System den besten Wirkungsgrad hat. Dazu wären aber mehr Angaben von Dir hilfreich.
Tesvolt nutzt ja scheinbar die SMA-Komponenten (AC-Kopplung und Batterie mit 48V DC). Im SMA- Portal kannst Du (mit wenigen Mausklicks) ablesen wieviele Kilowattstunden Du bisher in den Tesvolt eingespeichert und wieviele kWh Du wieder herausgeholt hast.
Ich bin mir sicher, dass von 100 kWh eingelagerter Energie nur 75 kWh wieder aus Deinem Tesvolt-System herauskommen.
Und das hat mit "bestem Wirkungsgrad" nicht viel zu tun.
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Re: Tesla Powerwall

Beitragvon Papsele » 20. Dez 2015, 16:55

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TESVOLT 83,67%
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Re: Tesla Powerwall

Beitragvon Papsele » 20. Dez 2015, 16:58

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Lg system 78,34%
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Re: Tesla Powerwall

Beitragvon Papsele » 20. Dez 2015, 17:04

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Blei Gel 69%
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Re: Tesla Powerwall

Beitragvon Papsele » 20. Dez 2015, 17:24

Zur Erklärung:
Alle Systeme sind mit dem gleichen SMA Batteriewechselrichter ausgestattet.
TESVOLT 3 Phasen die anderen 1phasig.
TESVOLT 60kwh PVA 30 kwp
Lg 6,5kwh PVA 140 kwp
Blei 24kwh PVA 13 kwp

Blei und Lg liegt der Unterschied in der Batterietechnologie
Lg und TESVOLT liegt der Unterschied in dem Batteriemanagement

http://www.tesvolt.com/bidirektionales-bms.html

Das balancieren und der Standby Verbrauch machen den Unterschied
30w Standby machen in 24h 720w ohne balancing Verluste
Da machen 10w weniger schon viel aus.
Deshalb machen Lüfter nur ganz wenig Sinn.
Und eine flüssigkühlung auch. :ugeek:
Allerdings sollte eine Batterie maximal bei 25 Grad arbeiten eine Erhöhung um 10 grad auf 35 halbiert die Lebensdauer.
Also kalter Keller. Auf keinen Fall Dachboden.

Zum Wirkungsgrad gehören immer WR, Standby, Batterie und wieder WR beim AC System.
Alles andere ist augenwischerei.
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Re: Tesla Powerwall

Beitragvon Papsele » 20. Dez 2015, 17:39

AC oder DC das ist eine schwierige Frage.

Ich habe mich aufgund der Flexibilität für das AC system entschieden.

Hier mal das ganze ausführlich erklärt.

http://www.sma.de/partner/energiemanage ... leich.html

Da können die Powerwall vorbestellter schon mal schauen was sie noch alles so brauchen um das Teil auch nutzen zu können. :o
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Re: Tesla Powerwall

Beitragvon Papsele » 20. Dez 2015, 17:53

Saftwerk hat geschrieben:
Papsele hat geschrieben:200000km = 500-600 Zyklen. Bei Guter Pflege hält sie 1500-2000 Zyklen hat dann noch Ca. 70-80% Rest Kapazität. Bmw, Smart,Zoe fahren mit Batterien die das mit 5000 Zyklen schaffen.
Stationäre Batterien schaffen heute schon mit der Smart zellchemie 8000-10000 Zyklen.
Eine stationäre Batterie hat ca. 250-300 Zyklen pro Jahr - dann wisst ihr ungefähr wann die powerwall breit ist.
Wie gesagt, ich fahre Tesla habe aber eine TESVOLT Batterie im Keller.

Interessant - TESVOLTkannte ich noch nicht.
Die kleinste Einheit, das "Li 10" System hat demnach etwa 15% mehr Kapazität als die Powerwall.
Wie sieht es denn mit den Kosten aus? Ist der Akku-Anteil auch für 3000 USD +15% zu haben?
Natürlich muss man auch die Zyklen mit reinrechnen, aber die Sache mit den 10000 Zyklen glaube ich erst dann, wenn der Hersteller was über die Kalendarische Lebensdauer erzählt.

Kalendarisch ist für uns alle ein Riesen Thema. Blei gel hält ca. 12-15 Jahre. Lithium sollte 20 Jahre im stationären Betrieb locker halten. Aber das hat noch keiner getestet (Zeitmangel)

Die Zyklenanzahl hängt stark von vielen Faktoren ab. Ladestrom, entladestrom, Temperatur, wie oft vollbeladnen, wie oft tiefenentladen.
Lg gibt das für Ihren "Resu" an
http://www.mg-solar-shop.de/media/produ ... hbljcj7452

Dort sieht man was tiefenentladen bedeutet. Statt immer auf 10% zu entladen nur auf 20% zu entladen bringt 4000 Zyklen.

Tesla wird seine powerwall höchstens auf 80% laufen lassen, das bedeutet 5,6 kWh nutzbar
TESVOLT li 10 hat 90% nutzbar das heißt 9 kWh nutzbar. ( li 10 ist eigentlich eine 11 kW Batterie)( Batterie wird somit nie voll aufgeladen)
Aufgrund der zellchemie und des bms würde ich sagen das man im Vergleich zum LI 10
2 powerwall braucht um die gleiche Energie gespeichert zu nutzen.
Preisliste TESVOLT im nächsten Beitrag.
Ich habe keine Ahnung warum mein iPad TESVOLT immer groß schreibt. :oops:
Zuletzt geändert von Papsele am 20. Dez 2015, 18:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Tesla Powerwall

Beitragvon spanishjoe » 20. Dez 2015, 18:12

Hi Papsele,
vielen Dank für die Grafiken und Deine Kommentare.
Dein Tesvolt-System hat danach 86% Wirkungsgrad, also deutlich besser als von mir erwartet (75%) - das habe ich bisher bei einem AC-gekoppelten System noch nicht gesehen.
Du schreibst 3 phasig. Also 3 Sunny Island, richtig?
Laufen die drei Islands permanent (24/7) oder irgendwie kaskadiert?
Die Anlage ist ja schon echter Brummer, 60 kWh und 60000kWh Verbrauch im Stall (dumeinegüte).
Bin gespannt, wie die Anlagenbilanz nach einem ganzen Jahr Betrieb aussieht (läuft ja scheinbar erst seit Nov15). Ende 2016 gibts dann auch hoffentlich Erfahrungswerte zur Powerwall.
Gruß
spanishjoe
 
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