Powerwall - Jetzt oder Später?

Hausakkus und Angebote für Energieversorger/Industrie...

Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von Leto » 2. Okt 2016, 09:36

einstern hat geschrieben:Leto,

2 Zangen, 2 Schraubendreher, 1 Akkuschrauber...und guten Willen. Mach doch einfach alles selbst. Du bist doch nicht auf den Kopf gefallen. Für den letzten Griff hinter dem Zählerkasten einen kooperativen Elektriker mit EVU Zulassung anheuern. :idea:


Danke für die Blumen :) :!:

Wenn ich die Zeit hätte könnte es Spaß machen, aber noch bin ich kein Privatier und freie Zeit ist mein wertvollstes Gut :roll:
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von tripleP » 2. Okt 2016, 09:41

Powerwall - Jetzt oder später. Das ist das Ausgangsthema.

Ich habe gegen die Powerwall entschieden, also nicht jetzt und im Moment siehts auch nicht danach aus als würds für später was werden. Vielleicht mal Powerpacks in meiner Firma.

Der Grund: Die Powerwall ist zu spät und zu unkomplett und zu teuer auf den Markt gekommen. Jetzt scheint bald eine Powerwall 2.0 zu kommen. Vermutlich mit mehr Möglichkeiten. Aber bis die dann erhältlich ist, wirds schon 2018.

Ich habe mich für einen anderen Batteriespeicher mit LiFePo4 entschieden. Nicht weil es sich rechnet, sondern weil ich es will. In ein paar Monaten ist dann die Installation :)
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von einstern » 2. Okt 2016, 09:50

Ich grätsche jetzt mal OT dazwischen, aber die Frage beschäftigt mich. Ein Leaf kann Energie in det Nacht an das Haus zurück geben?
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von Snuups » 2. Okt 2016, 13:06

tripleP hat geschrieben:Unsere Teslas rechnen sich auch nicht.

In der Schweiz sehe ich viele Bauherrn, die PV und andere Dinge zulegen, obwohl es sich nicht rechnet.
Und das sind dann oft die Bauherrn, welche auch Geld haben.


Auch meine PV Anlage rechnet sich nicht. Dafür war die viel zu teuer. Für 82000 Franken kann man sehr, sehr lange Strom kaufen (25-30 Jahre lang). Aber das Geld ist gut investiert. Mein Strom ist nämlich ein Abfallrecycling aus Kernfusion.

Im Grunde ist es auch ein Protest gegen den, in meinen Augen, unsinnigen Atomstrom.
Liebe Grüsse
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von OS Electric Drive » 2. Okt 2016, 13:32

Ich finde es klasse wenn Menschen für die Umwelt was machen. Daher haben wir auch ein Passivhaus. Dennoch sind mir mehr PV Module lieber als weniger scheiß egal warum die jemand installiert . Da dich Meisten aber auf Rendite setzen wird die Mehrheit auf Überschuß und Volleinspeisung setzten.

Ich bleibe ja dabei selbst wenn ein eGolf genau das gleiche in der Anschaffung kosten würde so würden ihn dennoch nur wenige kaufen
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von Snuups » 2. Okt 2016, 13:45

Die Einspeisung lohnt sich in der Schweiz leider gar nicht. Der Energieversorger kauft dir den Strom billig ab. Er verkaufte ihn an deinen Nachbarn für das 3-30 fache als Ökostrom. Je nach Region ist die Vergütung in der Schweiz sehr unterschiedlich. Ich bekomme bis auf weiteres 0,083 Fr. pro Kilowattstunde. Das ist im Vergleich ein recht hoher Wert. Bei der Rentabilitätsberechnung habe ich diesen Wert nicht eingerechnet, da er jederzeit bis auf Null fallen kann.
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von OS Electric Drive » 2. Okt 2016, 15:26

UTs hat geschrieben:Danke für die Information. Kannst du den letzten Satz etwas genauer erläutern? Ich habe ihn nicht verstanden. :? :oops:


Ein i3 fährt ab Dose mit 15kWh im Schnitt damit sparen wir rund 10€ Kraftstoff also hat die kWh einen Wert von mehr als 60 ct.
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von Cupra » 2. Okt 2016, 15:45

Snuups hat geschrieben: Ich bekomme bis auf weiteres 0,083 Fr. pro Kilowattstunde.


Im Hochtarif bekomme ich hier 0,041 CHF/kWh, Niedertarif 0,012 CHF/kWh... Zahlen muss ich HT 23,67 und NT 17,63. Gleicher Kanton, nur 20km Luftlinie Unterschied :D Ich habe allerdings bei der Förderung auf Einmalvergütung gesetzt, ohne KEV. Dadurch wurde die Anlage um 10.000 günstiger. Der Architekt wollte das Haus auch mit PV-Anlage machen, und gab da entsprechend Nachlass auf seine Rechnung.. nochmal 10.000 weniger. So dass die 10,5kWp Anlage an Schluss nur gute 10.000 CHF gekostet hat. Damit kann ich leben. :D

Wobei ich aber wenns geht Atomstrom beziehe :lol: Das was die für 100 % Ökostrom verlangen bin ich nicht bereit zu zahlen wenn ich seh was ich für meinen Ökostrom bekomme. Gleichzeitg wird so viel wie möglich selber verbraucht, nur was zu viel ist wird eingespeist.

Im Endergebis ist es so dass ich jetzt im Schnitt pro Halbjahr rund 600 CHF Stromkosten habe, durch die Vergütung kommen aber wieder gut 350 rein, so dass ich auf 250 pro Halbjahr und 500/Jahr bin... das geht.
 
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von volker » 6. Okt 2016, 09:37

Snuups hat geschrieben:Die Einspeisung lohnt sich in der Schweiz leider gar nicht. Der Energieversorger kauft dir den Strom billig ab. Er verkaufte ihn an deinen Nachbarn für das 3-30 fache als Ökostrom.


Wie wäre es, wenn du den Strom an deine Nachbarn verkaufst?

Die Grundstücksgrenze bekommt durch die aktuelle Gestaltung des Strommarktes eine geradezu magische Bedeutung. Jede Kilowatt-Stunde, die diese Grenze passiert, ändert ihren Wert um mehrere Cent bzw. Rappen. Irrsinn.

Momentan kann man sich in D mit dem Preishub beim Eigenverbrauch einen Batteriespeicher schön rechnen.

Ich denke, dass Batteriespeicher vor dem wirtschaftlichen Durchbruch stehen, wenn die ersten Wohnprojekte mit 20 oder 50 Einheiten so was installieren - weil es sich rechnet. Die Stromtarife, die so etwas lukrativ machen, gibt es noch nicht.
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von Franko30 » 6. Okt 2016, 10:30

tripleP hat geschrieben:Powerwall - Jetzt oder später. Das ist das Ausgangsthema.

Ich habe gegen die Powerwall entschieden, also nicht jetzt und im Moment siehts auch nicht danach aus als würds für später was werden. Vielleicht mal Powerpacks in meiner Firma.

Der Grund: Die Powerwall ist zu spät und zu unkomplett und zu teuer auf den Markt gekommen. Jetzt scheint bald eine Powerwall 2.0 zu kommen. Vermutlich mit mehr Möglichkeiten. Aber bis die dann erhältlich ist, wirds schon 2018.

Ich habe mich für einen anderen Batteriespeicher mit LiFePo4 entschieden. Nicht weil es sich rechnet, sondern weil ich es will. In ein paar Monaten ist dann die Installation :)


So ähnlich war es bei mir. Und ich wollte nicht nur 1 Speicher, sondern 3 um dreiphasig ins Hausnetz zu gehen.

Zudem wollte ich eine Anlage mit Nulleinspeisung (also kein Terz von wegen EEG Strom, Bundesnetzagentur etc.).

Dazu wollten unsere Stadtwerke aber Technologie, die glaubhaft und mit Zertifizierung sicherstellen kann, dass Nulleinspeisung herrscht (technisch: die Anlage muß sicherstellen, dass bei starken Erzeugungs- bzw. Lastwechseln in einem 5 Sek Messraster maximal ein paar hundert Watt ins Netz gehen bevor die Regelung dann in die andere Richtung ausschlägt und eher auf Netzbezug geht und sich dann wieder auf 0 einpendelt).

Dies liess sich aber nur mit SMA (Sunny Island Wechselrichter und SMA Energy Meter) darstellen und somit war die derzeitige Powerwall aus dem Rennen. Es wurde dann ein 15 kWh BMZ Speicher (LiFePo4).

Und wenn jetzt jemand fragt: "Warum machst du das?, ist meine Antwort: Weil mein privates Passivhaus eine einzige Experimentierfläche ist - vom kompletten Holzmassivbau (inkl. Bodenplatte) aus "Flex-Cross" der Fa. Stephan über die Vakuum Dämmung, die nach einiger Zeit wieder verworfene Abwasser-Wärme-Rückgewinnung der Fa. Forstner (funktioniert erst richtig ab Mehrfamilienhaus Größe), den Paraffin Latentspeicher zur etwas längeren Speicherung der Wärme der Sonnenkollektoren (im Vergleich zu Wasserpuffer), Regenwassernutzung auch zum Wäsche waschen und nun eben mal PV mit Speicher.

Cheers Frank
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