Powerwall - Jetzt oder Später?

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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von Cupra » 7. Nov 2016, 19:01

Ausser ner PV Anlage die dir mindestens 60 kWh Überschuss am Tag produziert und dazu gehöriger Speicher eigentlich nichts. :lol:
 
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von Melanippion » 7. Nov 2016, 19:33

Wieso muss die PV 60 kWh Überschuss produzieren? Würde man dies kpl. jeden Tag in den Tesla schaufeln, dann entspricht es einer Fahrleistung von 100 000 km pro Jahr. Bei 1800km Gesamtlänge der Schweizer Nationalstrassen kann man damit jede Strasse 80 mal im Jahr fahren (mehr als 1x in der Woche) und sitzt 2000 Stunden im Tesla, das sind 250 Arbeitstage.

Ich habe die Powerwall 2 eben bestellt. € 450 Anzahlung geleistet und eine Email von Tesla erhalten, dass die Powerwall in Europa ab Februar 2017 verfügbar ist. Ich nutze die als unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV). So entgeht mir kein einziges WikiLeaks-Backup :) Die Stromversorgung in Deutschland ist nicht stabil. Ich hatte 2x Stromausfall in 20 Jahren.
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von Cupra » 7. Nov 2016, 19:58

Ich bin aufgrund dieser Ausgangslage:

und bin mir eine Heiminstallation am ueberlegen fuer zu Hause, damit ich den Tesla jeweils uber Nacht aufladen kann.


davon ausgegangen dass ein Tesla Model S jeweils (In diese Aussage interpretiere ich dass das regelmässig geschieht) über Nacht geladen werden kann. Wenn also in einen Akku mal mindestens gut 60 kWh rein gehen, dann muss er damit er abends wenn die Sonne weg ist und über Nacht laden will diese 60 kWh in der Powerwall haben.. das heisst, dass abgesehen vom Eigenverbrauch die PV Anlage mindestes die 60 kWh liefert um sie zu speichern...
 
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von OS Electric Drive » 7. Nov 2016, 20:39

Also ich fahre ja nicht jeden Tag 200km. Bei mir wäre die große PW schon ein guter Schritt.
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von Saftwerk » 8. Nov 2016, 08:31

kraehenbuehl hat geschrieben:...Heiminstallation am überlegen für zu Hause, damit ich den Tesla jeweils über Nacht aufladen kann.

Muss ich etwas bestimmtes beachten?

Du fährst ca.15000 km pro Jahr?
Das sind 40km, die du pro Tag nachladen musst.
40km Fahrt* 220 Wh Verbrauch = 8.8 kWh zum Nachladen täglich.

Die Powerwall 2.0 reicht also dicke aus.

Ob deine PV-Anlage das produziert ist eine andere Frage.
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von OS Electric Drive » 8. Nov 2016, 08:56

Achtung 220Wh AUS dem Akku raus... da wird nochmals Wärme im Akku umgewandelt die da nicht dabei ist. Dann hat man noch die Ladeverluste des Laders UND des Akkus... Ich würde mal sagen 20% sollte man da nochmals addieren.

Zudem braucht man ja auch noch in der Nacht rund 6kWh Strom im Haus .. Also 16kWh. Da die PW ja auch noch an Kapazität verliert ist die V2 selbst hierfür zu klein.
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von volker » 8. Nov 2016, 09:43

Tesla bietet eine Powerwall mit Installation für 7.100€ bzw 7'100 CHF an. Das ist ne Menge Geld. Dafür kann ich meinen PV-Strom ins Netz einspeisen und meinem Arbeitgeber einen Wall Connector plus Installation schenken. Das Stromnetz übernimmt den Transport, die Verluste dürften niedriger sein als bei Speicherung in einer Powerwall.

Die Powerwall ist ein faszinierendes Produkt, aber bitte nicht schön rechnen. Es ist (noch) nicht wirtschaftlich und eine Menge Strom geht verloren.
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Re: Powerwall - Jetzt oder Später?

von segwayi2 » 8. Nov 2016, 10:25

Melanippion hat geschrieben:Wieso muss die PV 60 kWh Überschuss produzieren? Würde man dies kpl. jeden Tag in den Tesla schaufeln, dann entspricht es einer Fahrleistung von 100 000 km pro Jahr. Bei 1800km Gesamtlänge der Schweizer Nationalstrassen kann man damit jede Strasse 80 mal im Jahr fahren (mehr als 1x in der Woche) und sitzt 2000 Stunden im Tesla, das sind 250 Arbeitstage.

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meine These ist das du in den nächsten 20 Jahren mehr als 2 Stromausfälle bedingt durch technische Probleme deiner lokalen Pufferung haben wirst 8-)
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