Hausspeicher gut oder schlecht für die Energiewende?

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PV-Strom lokal speichern, macht das Sinn?

- Ja macht Sinn, weil dadurch auch Nachts PV-Strom verwendet wird.
60
41%
- Ja macht Sinn, weil dadurch Einspeisespitzen reduziert werden.
46
31%
- Ja macht Sinn, weil man der Strom für die Nacht günstiger ist, als der Strom vom Stromanbieter.
24
16%
- Nein macht keinen Sinn, weil es dadurch die Kohlelobby stärkt, da der PV-Strom im Netz fehlt.
3
2%
- Nein macht keinen Sinn, weil nicht Netzgesteuert.
9
6%
- Nein macht keinen Sinn, weil durch die Ladeverluste kostbarer PV-Strom verschwendet wird.
5
3%
 
Abstimmungen insgesamt : 147

Re: Hausspeicher gut oder schlecht für die Energiewende?

von UTs » 6. Feb 2017, 23:57

KaJu74,
stört es dich so sehr, dass SRAM hier nicht mehr schreibt, dass du für ihn seine Beiträge hier veröffentlichst?
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Re: Hausspeicher gut oder schlecht für die Energiewende?

von OS Electric Drive » 7. Feb 2017, 05:41

Es geht ja in erster Linie um den Titel nicht um die BlueGen von KaJu . Und da ist meine Erfahrung dass der Fokus auf den Eigenverbrauch gerade im Hinblick auf Speicher sehr schlecht sind.

Erst gestern wieder mit einem Interessenten gesprochen der könnte 28kWp auf sein Dach packen... Meinte aber .." das brauche ich doch gar nicht" er will lieber 8kWp und Speicher haben. Kostet kaum weniger bringt aber ein Bruchteil an Ertrag.

Ob ein paar Leute in ihrem EFH einen Speicher haben oder nicht ist so oder so völlig belanglos, es geht eher um die Wirkung auf die Menschen die Entscheidungen treffen.

Immer öfters werden Dächer nicht mehr ganz belegt weil irgend jemand den Interessenten einen Knopf ins Ohr gesetzt hat, dass sich Einspeisen nicht mehr lohne. Meistens fallen dann die größeren Anlagen hinten runter, weil am Ende eine optimierte Anlage mit 60kWp kaum nennenswerten Ertrag bringt.

Von daher muss man immer auch die Außenwirkung im Blick haben!
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Re: Hausspeicher gut oder schlecht für die Energiewende?

von KaJu74 » 7. Feb 2017, 08:53

@UTs
Nein, definitiv nicht.
ABER wenn er mal eine gute und sachliche Ausarbeitung hat (was selten genug vorkommt) dann darf man sie doch mal teilen, weil nur die wenigsten sich seinen Blog antun, da es sich dort nur um gnadenlos zensierte und einseitige Stimmungsmache gegen Tesla handelt.
Gruß Karsten

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Re: Hausspeicher gut oder schlecht für die Energiewende?

von KaJu74 » 7. Feb 2017, 09:03

OS Electric Drive hat geschrieben:Es geht ja in erster Linie um den Titel nicht um die BlueGen von KaJu .
Da hast du Recht.
ABER das Bluegen würde bei mir keinen Sinn machen, hätte ich keinen Speicher!
Und da ist meine Erfahrung dass der Fokus auf den Eigenverbrauch gerade im Hinblick auf Speicher sehr schlecht sind.
Es liegt doch kein Fokus auf Eigenverbrauch.
Auch wenn es die Politik scheinbar so will.
Wenn das der Fokus wäre, würde man den Strom, den man selbst erzeugt und verbraucht nicht besteuern!
Erst gestern wieder mit einem Interessenten gesprochen der könnte 28kWp auf sein Dach packen... Meinte aber .." das brauche ich doch gar nicht" er will lieber 8kWp und Speicher haben. Kostet kaum weniger bringt aber ein Bruchteil an Ertrag.
Erkennst du den Grund nicht?
Er will unter 10kWp bleiben um dem EEG Quatsch zu entkommen und mit dem Speicher will er seinen eigenen Bezug senken.
Ob ein paar Leute in ihrem EFH einen Speicher haben oder nicht ist so oder so völlig belanglos, es geht eher um die Wirkung auf die Menschen die Entscheidungen treffen.
Immer öfters werden Dächer nicht mehr ganz belegt weil irgend jemand den Interessenten einen Knopf ins Ohr gesetzt hat, dass sich Einspeisen nicht mehr lohne. Meistens fallen dann die größeren Anlagen hinten runter, weil am Ende eine optimierte Anlage mit 60kWp kaum nennenswerten Ertrag bringt.
Von daher muss man immer auch die Außenwirkung im Blick haben!

Solange man für verkauften Strom nur 12 Cent bekommt und Nachts den "gleichen" Strom für 25 Cent zurück kaufen muss, ist das System auch lächerlich.

Ich plädiere schon lange für rückwärts laufende Zähler.
Hat man am Jahresende mehr Strom gezogen als geliefert (positiver Zählerwert), muss man den Preis des Energieversorgers zahlen.
Hat man am Jahresende mehr Strom verkauft als gezogen (negativer Zählerwert), bekommt man pro kWh den durchschnittlichen Börsenwert (immer positiv, nie negativ)
Dazu keine Steuern/Abgaben auf selbst verbrauchten Strom.
Das würde alle bürokratisch vereinfachen (keine komplizierte Abrechnung über die Steuer) und Kosten sparen.

Das würde allerdings Megaanlagen verhindern.
Gruß Karsten

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Re: Hausspeicher gut oder schlecht für die Energiewende?

von spanishjoe » 7. Feb 2017, 10:50

Wie sagte der "Fully Charged Mann": "Renewable Energy is clean and cheap. Clean and cheap!"

Mittlerweile ist Solarstrom sogar schon sehr günstig (< 10Cent/kWh Gestehungskosten). Damit wird es langsam schwierig noch für Förderungen zu plädieren.
Der "rückwärtslaufender Zähler" wäre aber eine massive Förderung - jeder PV-Betreiber könnte das öffentliche Netz als völlig kostenlosen Saisonspeicher nutzen, wenn er gleichviel Strom produziert, wie er selbst im Jahr benötigt (sogar ohne eigenen Hausspeicher).
Viel sinnvoller wäre es schmutzigen Strom mit Abgaben (für CO2-Produktion, Abgase, Landschaftszerstörung, Atommüllentsorgung) zu verteuern.

Thema: Hausspeicher gut oder schlecht?
Ich denke die momentanen Hausspeicher sind für die Energiewende bedeutungslos.
Die größte Vorteil liegen in bewussterer Energiebenutzung beim Speicherbetreiber und in einem gewissen Push der Akkuentwicklung (wobei die Autobranche wohl mehr bewirkt).
 
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