Solar-Dach von Tesla

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Re: Solar-Dach von Tesla

von volker » 17. Mai 2017, 08:55

egn hat geschrieben:Ich kann momentan nur davon abraten, zumindest sollte man 1-2 Jahre warten bis man sieht wie sich das System bewährt.


:?: Dein Rat ist widersprüchlich. Wenn alle ihn befolgen, gibt es auch in 1-2 Jahren keine Erfahrungen dazu.
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Re: Solar-Dach von Tesla

von egn » 17. Mai 2017, 09:07

Es wird immer Leute geben die unvernünftig handeln und nicht an meinen Rat halten. :D
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Re: Solar-Dach von Tesla

von Taurec » 17. Mai 2017, 09:11

egn hat geschrieben:Das ist genau der Punkt der gegen Teslas Solardach spricht. Da ist nichts Standard und wie bisher alles von Tesla kommt es halbgar auf den Markt und wenn sich dann gravierende Problem herausstellen wird das alte Produkt eingestellt und es kommt was Neues und das Alte wird vergessen - siehe PW1.

Ja aber ist es nicht genau das was Elon auch bei Tesla Motors gemacht hat weshalb wir unsere Autos so lieben. Eben weil er sich nicht an das gehalten hat was die Branche seit Jahrzehnten getan hat sondern er dachte nicht "out of the box" und ging neue Wege bei denen ihm andere immer sagten "Das wir so nie gehen"....

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Re: Solar-Dach von Tesla

von fränki1 » 17. Mai 2017, 09:59

egn hat geschrieben:Es wird immer Leute geben die unvernünftig handeln und nicht an meinen Rat halten. :D

Wenn man diesen Gedanken konsequent zu Ende bringt, käme man zu dem Ergebnis, dass die Unvernunft der Motor alle Fortschritts ist. :oops:
Fakt ist, dass wir gerade im Neubaubereich neue Lösungen brauchen.
 
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Re: Solar-Dach von Tesla

von egn » 17. Mai 2017, 10:11

Taurec hat geschrieben:Ja aber ist es nicht genau das was Elon auch bei Tesla Motors gemacht hat weshalb wir unsere Autos so lieben.


Na ja, wenn man hier im Forum so ließt dann ist es doch bei einigen mittlerweile eine Hassliebe geworden. :roll:

Davon abgesehen kann man Ein Auto das man problemlos wieder verkaufen kann, wenn es die Anforderungen nicht erfüllt, nicht mit einer Solaranlage vergleichen.

Klar gibt es einige die Solaranlagen und Speicher als Hobby betreiben, und deshalb über Probleme hinweg sehen. Wenn die drei PW1 die man sich schnell vorbestellt hat, nach dem Anschluss nicht so tun wie sie sollen, kommt es dann ganz gelegen dass PW2 bereits angekündigt wird. Dann beginnt das Spiel von vorne.

Jetzt kann man dann das gleiche Spiel mit dem Solardach treiben, aber das hat dann eine ganz andere Dimension wenn es nicht so funktioniert wie man es sich vorstellt. Das Solardach ist nicht so schnell wieder abgedeckt. Das ganze soll ja auch nicht damit enden dass man auf das Tesla Solardach dann eine konventionelle Anlage installiert, weil eben der Ertrag auf gleicher Fläche wesentlich größer ist, und sie auch problemlos 20 Jahre funktioniert. :roll:

Aber letztlich steht natürlich jedem frei das zu tun was er will. Ich will nur zum Nachdenken anregen und die Begeisterung etwas bremsen.

Fakt ist, dass wir gerade im Neubaubereich neue Lösungen brauchen.


Diese sollten aber technisch, vom Ertrag und den Kosten mindestens auf dem Niveau bestehender Lösungen sein. Das sehe ich hier aber zumindest für den Einsatz in Mitteleuropa nicht. Die Ertragseinbußen auf der Fläche mögen zwar für Kalifornien keine Rolle spielen, da es dort Sonne im Überfluss gibt. Hier in Mitteleuropa mit rund 1000 kWh/kWp sollte das Ziel sein so viel Energie wie möglich von den Dächern zu holen, sonst kommt die Energiewende zum Stillstand.

Der Trend jetzt nur noch Anlagen auf das Dach zu bauen damit gerade so der Eigenverbrauch gedeckt wird, ist fatal. Das Aussehen der PV-Anlagen ist nicht das wirkliche Problem beim Ausbau, sondern immer noch die Kosten. Und da ist das Solardach von Tesla kein Fortschritt.
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Re: Solar-Dach von Tesla

von r.wagner » 17. Mai 2017, 10:47

Alles gut und schön. Dennoch bin ich froh, dass es Optionen gibt. Kann ja jeder machen, wie er mag. Der Eine eine klassische Panel-Lösung, der Andere - weil optisch deutlich schöner - ein Solardach. Auch wenn es teurer ist, gibts dafür einen Markt. Da bin ich sicher.

Es gibt ja auch Uhren von Swatch, Apple und Glashütte. Verschiedenste Preisklassen, total unterschiedliche Leistung und aber auch Anforderungen des Käufers.

Warum nicht beim Solar am Dach auch? Denn mit einer Lösung für alle wird nicht jeder glücklich.
bG, Richard
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Re: Solar-Dach von Tesla

von Daniel1002 » 17. Mai 2017, 11:51

Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich auch eher auf die Optik Wert lege und dafür bereit bin ein paar Euros mehr auszugeben, ALLERDINGS nicht um jeden Preis.
Mir ist es auch wichtig welche Leistung pro QM die neuen Dachziegel bringen.

Ich habe 60-80qm zur Verfügung und die wollen sinnvoll genutzt werden.
 
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Re: Solar-Dach von Tesla

von egn » 17. Mai 2017, 14:05

Nach meiner Schätzung bekommst Du auf gleicher Fläche nur noch die Hälfte der Solarleistung unter.

Im Ertrag könnte es je nach Ausrichtung noch weniger sein, da der Ziegel viel dicker ist als das Glas bei Modulen und auch nicht so durchsichtig. Hinzu kommt noch dass die stärkere Verschmutzungsgefahr an den vielen Überlappungen. Bei einem Modul kann das Wasser frei fließen und den Dreck weg spülen. Da sammelt sich der Dreck eher dann am unteren Rand des Moduls ohne die Leistung groß zu beeinträchtigen.

Die frage ist auch ob un d wie viele Bypassdioden eingebaut sind so dann nicht ein einzelner Schmutzfleck den ganzen Strang blockiert.
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Re: Solar-Dach von Tesla

von CheapAndClean » 17. Mai 2017, 14:46

egn hat geschrieben:Im Ertrag könnte es je nach Ausrichtung noch weniger sein, da der Ziegel viel dicker ist als das Glas bei Modulen und auch nicht so durchsichtig.

Lt. Solteq Äusserung 20% gegenüber Klarglas.

egn hat geschrieben:Hinzu kommt noch dass die stärkere Verschmutzungsgefahr an den vielen Überlappungen.

Aus diesem Grund empfehle ich grundsätzlich rahmenlose Module.

egn hat geschrieben:Die frage ist auch ob un d wie viele Bypassdioden eingebaut sind so dann nicht ein einzelner Schmutzfleck den ganzen Strang blockiert.

Von einer Bypassdiode pro Ziegel/Zelle gehe ich aus.
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