Die Eigenverbrauchsfalle

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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von rachid » 30. Nov 2016, 12:19

CarstenM hat geschrieben:
rachid hat geschrieben:Altes Flachdach mit Teerpappe. Wenn die Module so flach liegen, muss man wahrscheinlich mindestens einmal im Jahr hoch und sie sauber wischen, oder?

Ich habe auf meinem Carport Glas-Glas-Module mit 2° Neigung nach Süden, da schrubbe ich 2x pro Jahr. Bei Interesse suche ich mal raus, wieviel ich pro kWp produziere.

Sehr gerne, wenn es nicht zuviel Umstände macht.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Saftwerk » 30. Nov 2016, 14:52

Solarmobil Verein hat geschrieben:Ein Stromfresser ist der Luftentfeuchter. Der Keller vom Anbau liegt komplett im Boden, nur 2 Lichtschächte. Im Sommer hat es da auch nur 15-20°C, beinahe egal wie die Außentemperatur ist.
Nachteil aber: Luftfeuchtigekeit kondensiert rein. Im Sommer holt der Entfeuchter pro Woche 7-10l Wasser raus (im Winter spürbar weniger) - und das bei nur zweieinhalb Kellerräumen, vom Rest abgetrennt durch eine Tür.

Mal ne blöde Frage: Kommt die Feuchte durch die Wand gekrochen oder von kondensierender Luft?
Wenn durch die Wand: Könnte man den Lagerraum nicht einfach auf Überdruck setzen, solange man nicht drin ist?
Drückt man dadurch vielleicht auch die Feuchte wieder zurück nach draußen?
Man braucht halt eine luftdichte Tür, so wie beim Kühlschrank.

(nein, ich bin nicht Bob der Baumeister, daher darf ich 'ne dumme Frage stellen)
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat 2008 in einem Grundsatzurteil entschieden: Es gibt ein einklagbares Recht auf saubere Luft.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Snuups » 30. Nov 2016, 14:56

Melanippion hat geschrieben:
Snuups hat geschrieben:Es kommt stark auf das Dach an, was sich am besten eignet.

Gibt es steile und weniger steile Flachdächer?


Wenn eine Hausecke nach Süden zeigt ist das ein anderes Dach als wenn eine Kante nach Süden zeigt. Ein wenig Denken bitte.
Liebe Grüsse
Snuups

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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von rachid » 30. Nov 2016, 15:41

Mein Flachdach ist wie nach dem Kompass ausgerichtet.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Solarmobil Verein » 30. Nov 2016, 19:25

Saftwerk hat geschrieben:
Solarmobil Verein hat geschrieben:Nachteil aber: Luftfeuchtigekeit kondensiert rein. Im Sommer holt der Entfeuchter pro Woche 7-10l Wasser raus (im Winter spürbar weniger) - und das bei nur zweieinhalb Kellerräumen, vom Rest abgetrennt durch eine Tür.

Mal ne blöde Frage: Kommt die Feuchte durch die Wand gekrochen oder von kondensierender Luft?
Das ist definitiv Kondensat, verursacht durch den hohen Temperaturunterschied im Sommer.
 
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von CarstenM » 30. Nov 2016, 20:35

rachid hat geschrieben:
CarstenM hat geschrieben:
rachid hat geschrieben:Altes Flachdach mit Teerpappe. Wenn die Module so flach liegen, muss man wahrscheinlich mindestens einmal im Jahr hoch und sie sauber wischen, oder?

Ich habe auf meinem Carport Glas-Glas-Module mit 2° Neigung nach Süden, da schrubbe ich 2x pro Jahr. Bei Interesse suche ich mal raus, wieviel ich pro kWp produziere.

Sehr gerne, wenn es nicht zuviel Umstände macht.

So, habe eben nachgesehen: ich komme auf +/- 750 kWh/kWp. Muss aber auch dazu sagen, dass der Carport eine ungünstige Verschattung aufweist.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Boris » 30. Nov 2016, 22:50

Solarmobil Verein hat geschrieben:
Saftwerk hat geschrieben:
Solarmobil Verein hat geschrieben:Nachteil aber: Luftfeuchtigekeit kondensiert rein. Im Sommer holt der Entfeuchter pro Woche 7-10l Wasser raus (im Winter spürbar weniger) - und das bei nur zweieinhalb Kellerräumen, vom Rest abgetrennt durch eine Tür.

Mal ne blöde Frage: Kommt die Feuchte durch die Wand gekrochen oder von kondensierender Luft?
Das ist definitiv Kondensat, verursacht durch den hohen Temperaturunterschied im Sommer.

Statt Entfeuchter kannst Du auch mit einer intelligenten Kellerlüftung arbeiten, die die absolute Luftfeuchtigkeit zwischen aussen und innen im Keller ermittelt jnd dann trockene Luft in den Keller bläst. Das funktioniert effektiver als ein elektrischer Luftentfeuchter und spart massig Strom. Bei mir funktioniert das perfekt, ausgenommen im Hochsommer, wo selbst Nachts die absolute Luftfeuchtigkeit zu hoch ist. Da schaltet dann auch bei mir ein elektrischer Entfeuchter zu. Das ist aber nur wenige Tage/Wochen im Jahr. Zur Zeit habe ich eine Luftfeuchtigkeit von 39% im Keller, und wir reden hier über einen Altbau Bj. 1914.
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Solarmobil Verein » 4. Dez 2016, 12:30

Boris hat geschrieben:Statt Entfeuchter kannst Du auch mit einer intelligenten Kellerlüftung arbeiten, die die absolute Luftfeuchtigkeit zwischen aussen und innen im Keller ermittelt jnd dann trockene Luft in den Keller bläst. Das funktioniert effektiver als ein elektrischer Luftentfeuchter und spart massig Strom. Bei mir funktioniert das perfekt, ausgenommen im Hochsommer, ...
Ja, und genau im Hochsommer bräuchte es das.
Ansonsten wäre es wegen der dort stehenden Gefriertruhen auch kontraproduktiv, die dann wegen der höheren Umgebungstemperatur wieder mehr arbeiten müßten.
Vom Umbauaufwand will ich gar nicht erst reden.
Das bleibt bis auf Weiteres erst mal so.
 
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von OS Electric Drive » 4. Dez 2016, 19:32

Am Ende sieht man ja genau hier wieder was mit dem Eigenverbrauch passiert. Das ist ein Musterbeispiel dass es beim EV 100 Lösungen gibt und jeder eine ganz tolle dafür hat.

Es wird viel zu kompliziert für viele Menschen und daher ist der notwendige Zubau für die Energiewende von rund 5-7GWp auf 1GWp eingebrochen! Dei Zahlen sprechen dabei eine ganz eindeutige Sprache.

Ich finde EV an sich nicht schlecht man darf aber nicht vergessen dass EV nichts mit Physik zu tun hat sondern nur was mit der Bilanzierung der Werte!

Wer viel EV hat, muss die Werte an die BNA senden sonst verliert er seinen Anspruch auf EEG Vergütung etc...

Wer bock darauf hat super, aber bei Anlagen >30kWp merken wir förmlich dass die Menschen viel lieber voll einspeisen..
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Re: Die Eigenverbrauchsfalle

von Solarmobil Verein » 4. Dez 2016, 21:19

OS Electric Drive hat geschrieben:Am Ende sieht man ja genau hier wieder was mit dem Eigenverbrauch passiert. Das ist ein Musterbeispiel dass es beim EV 100 Lösungen gibt und jeder eine ganz tolle dafür hat.
Das mag daran liegen, daß es keine zwei kleine klassischen Hausanlagen gibt, die identisch wären - überspitzt gesagt. Hier bei uns im gewachsenen Hausumfeld? Unmöglich. Jedes Dach ist anders gebaut, anders ausgerichtet, über den Tag anders verschattet usw.

OS Electric Drive hat geschrieben:..., aber bei Anlagen >30kWp merken wir förmlich dass die Menschen viel lieber voll einspeisen..
Klar, weil der EV im Vergleich zum Ertrag der Anlage minimal ist. Ich würde ich das auch so machen, um mir das Heraus- und Herumrechnen mit dem EV zu ersparen.
Aber 30kWp bekomme ich bei mir nur installiert, wenn ich mir noch ein paar Module in den Abstellraum unter die Treppe stelle ...

Die 9.86kWp sind bei mir eben das maximal Sinnvolle. Auf den einen Erker (Osten) könnte man noch 4 oder 6 Module draufpacken (liegen dann aber deutlich flacher) oder das Garagendach (Ost/West, insg. 2x 6m²) mitnutzen. Bei letzterem wäre aber wieder ein eigener Wechselrichter notwendig. Ja, die südliche Dachseite (allerdings ziemlich flach, ggf. aufständern) von unserem Gartenhäuschen vielleicht auch noch, da müßte man aber erstmal prüfen, ob das gewichtsmäßig hinhaut (ist eine Eigenkonstruktion und eigentlich ein Spielhäuschen). Könnte man dann an dem WR von der Garage mit laufen lassen ...

Möglichkeiten gibt es viele. Nicht alles davon ist aber auch sinnvoll.
 
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