Supercharger V3 mit >350 kW

Infos zu Tesla Schnellladestationen...

Re: Supercharger V3 mit >350 kW

von redvienna » 17. Jan 2017, 13:51

At home o.k.

Aber auf der Langstrecke geht das nicht !

;)
Ford Focus Electric 10/2013 +50.000 km
Tesla S70D blue metallic 3/2016 +30.000 km + M3 reserv.
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Re: Supercharger V3 mit >350 kW

von supercharged » 17. Jan 2017, 14:03

Ich halte die Reichweitendiskussion und damit die Akkufrage für völlig überschätzt. 250-300km echte Reichweite würden der überwiegenden Mehrheit der Nutzer völlig reichen, und trotzdem schreit alles nach >100kWh-Akkupaketen. Wer nicht gerade im Außendienst tätig ist und täglich lange (B)AB-Strecken fahren muss, kommt mit viel weniger Reichweite klar, zumal das Auto am nächsten Morgen immer wieder randvoll aufgeladen ist. Nur als Reminder: 90% (!) von uns legen eine tägliche Pendelstrecke von weniger als 150km zurück... (vgl. hier)

Ich weiß durchaus, wovon ich rede: Ein kleineres Akkupaket als meins gibt's bei Tesla nicht mehr zu haben und Reichweitenprobleme kenn ich genauso wenig wie diejenigen unter euch mit den 90er/100er-Akkus. Unser first gen 60er hat uns letzten Sommer über 3000km bis an die Grenzen des SC-Netzwerks gebracht, ohne Zittern, ohne lästig lange Ladestopps - ganz easy und entspannt. Das SC-Konzept ist bei Tesla nach wie vor der USP, egal, ob kostenlos oder gegen Gebühr. Übrigens: Die meisten Leute, mit denen ich über Tesla rede, würden sofort einen kaufen, wenn er erschwinglicher wäre, nicht wenn die Reichweite grösser wäre. Ein Model ≡ 60D knapp unter EUR 40k hätte von daher das Potenzial zum Massen-Seller.
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Re: Supercharger V3 mit >350 kW

von Beatbuzzer » 17. Jan 2017, 14:37

supercharged hat geschrieben:Ich weiß durchaus, wovon ich rede: Ein kleineres Akkupaket als meins gibt's bei Tesla nicht mehr zu haben und Reichweitenprobleme kenn ich genauso wenig wie diejenigen unter euch mit den 90er/100er-Akkus. Unser first gen 60er hat uns letzten Sommer über 3000km bis an die Grenzen des SC-Netzwerks gebracht, ohne Zittern, ohne lästig lange Ladestopps - ganz easy und entspannt.

Es sind auch Leute mit Twizys auf Langstrecke unterwegs und haben Spaß daran, darum gehts hier aber nicht ;)
Ich hab den 85 kWh Akku und sehe den 100 kWh Akku mit seiner Lade-Performance durchaus als Neukauf-Grund und einige andere, mit denen ich schon geredet hab, sehen den Unterschied ebenso als deutlichen Komfortgewinn. Gibt also auch hier mal wieder mehrere Meinungen. Was man braucht und was man will ist eh ein Problem - erst recht wenns um Autos geht.
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Re: Supercharger V3 mit >350 kW

von Leto » 17. Jan 2017, 14:50

Beatbuzzer hat geschrieben:
supercharged hat geschrieben:Ich weiß durchaus, wovon ich rede: Ein kleineres Akkupaket als meins gibt's bei Tesla nicht mehr zu haben und Reichweitenprobleme kenn ich genauso wenig wie diejenigen unter euch mit den 90er/100er-Akkus. Unser first gen 60er hat uns letzten Sommer über 3000km bis an die Grenzen des SC-Netzwerks gebracht, ohne Zittern, ohne lästig lange Ladestopps - ganz easy und entspannt.

Es sind auch Leute mit Twizys auf Langstrecke unterwegs und haben Spaß daran, darum gehts hier aber nicht ;)
Ich hab den 85 kWh Akku und sehe den 100 kWh Akku mit seiner Lade-Performance durchaus als Neukauf-Grund und einige andere, mit denen ich schon geredet hab, sehen den Unterschied ebenso als deutlichen Komfortgewinn. Gibt also auch hier mal wieder mehrere Meinungen. Was man braucht und was man will ist eh ein Problem - erst recht wenns um Autos geht.


Das ist aber nur so weil Du kein typisches Fahrprofil hast. Würdest Du bis auf 2x im Jahr nie über 100km am Tag rauskommen würdest Du keinen rationalen Komfort gewinnen. Um EVs zu skalieren ist es Preis, Praktikabilität und Funktionalität sowie Design. Fast niemand kauft ein Auto das er nicht abends ohne Zeitverlust zu Hause laden kann. Kann man das nicht kommt die Frage hoch nach Ladezeit. Denn dann wird in "Tankstelle" gedacht. Und die Frage nach Reichweite, denn das bestimmt wie oft man zur E-Tankstelle muss. Alle 2 Tage oder jeden Tag eine Stunde an eine öffentliche Säule fahren (die dann auch noch zugeparkt sein kann oder besetzt) macht kein Mensch.
2. Model S 90D, seit 9/16, Midnight Silver/Grau/Carbon, alles außer Tiernahrung und Pano, E.ON Basisbox Kombi und wallb-e eco, je 22kW und BEW "ein Preis" Roaming Vertrag für RWE Säulen sowie TNM Ladekarte und Plugsurfing
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Re: Supercharger V3 mit >350 kW

von Elektroniker » 17. Jan 2017, 16:33

350 kW sind ganz klar notwendig und werden auch kommen.
Wer das nicht sehen will, will einfach nicht über den Tellerrand gucken.

Es ist ja gerade für die allermeisten User sinnvoll, eher kleinere Akkus zu verbauen, die dann aber sehr schnell geladen werden können (ideal <15 min).
Vorteil: leichtere Autos, weniger Materialeinsatz, geringere Kosten. Mehrere kurze Ladestopps werden eher akzeptiert als weniger längere Stopps mit >15 min.
Dabei rede ich jetzt aber nicht von Akkus <50 kWh.

Der Ioniq hat ja schon einen ganz gut ladbaren Akku (23 min für 0-80%), nur eben noch zu klein. Es soll 2018 schon ein größerer verbaut werden. Das ist dann schon nahe am perfekten Antriebskonzept. Dann müssen nur noch die Preise weiter sinken.

Es wird mittelfristig für die Massen-BEV sehr bald auf echte AB-Winterreichweite von 250-300 km und eine Ladeleistung von 350 kW hinauslaufen, für PKW.
Jede Wette.
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Re: Supercharger V3 mit >350 kW

von redvienna » 17. Jan 2017, 16:59

+1

:)
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Re: Supercharger V3 mit >350 kW

von Yellow » 17. Jan 2017, 17:13

Elektroniker hat geschrieben:350 kW sind ganz klar notwendig und werden auch kommen.
Wer das nicht sehen will, will einfach nicht über den Tellerrand gucken.

Schreib doch gleich "Wer nicht meiner Meinung ist, hat unrecht!" :lol:

Elektroniker hat geschrieben:Es ist ja gerade für die allermeisten User sinnvoll, eher kleinere Akkus zu verbauen, die dann aber sehr schnell geladen werden können (ideal <15 min).
Vorteil: leichtere Autos, weniger Materialeinsatz, geringere Kosten. Mehrere kurze Ladestopps werden eher akzeptiert als weniger längere Stopps mit >15 min.

Du meinst also wirklich: alle 200 km für 15 Minuten "tanken" würde eher akzeptiert als alle 400 km für 60 Minuten "tanken"?
Ich sehe es genau umgekehrt.

Elektroniker hat geschrieben:Dabei rede ich jetzt aber nicht von Akkus <50 kWh.

Also redest Du von Tesla. Oder kennst Du jemanden, der schon einen Bolt fährt?
Dann frag doch hier mal die P100D-Fahrer, ob sie ihren Wagen gegen einen P50D (selber Kaufpreis!) eintauschen würden, der mit 350 kW am Supercharger laden kann. Ich bin gespannt auf die Antworten. Mach ruhig mal eine Umfrage dazu ... ;)
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Bis 06/2015: P85 (34.000 km)
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Re: Supercharger V3 mit >350 kW

von Elektroniker » 17. Jan 2017, 18:42

Yellow hat geschrieben:Schreib doch gleich "Wer nicht meiner Meinung ist, hat unrecht!" :lol:

Naja, man muss halt nicht auf seine persönlichen Bedürfnisse schauen, wie viele hier, sondern auf die Bedürfnisse der breiten Masse an Autofahrern, insbesondere z.B. die, die keine eigene Garage haben und in dicht besiedelten Städten wohnen - Laternenparker also.

Yellow hat geschrieben:Du meinst also wirklich: alle 200 km für 15 Minuten "tanken" würde eher akzeptiert als alle 400 km für 60 Minuten "tanken"?
Ich sehe es genau umgekehrt.

Ja, weil kurze Stopps weniger lästig und langweilig sind. 10 oder 15 min sind schnell rum, wenn man eben pinkeln geht oder einen Kaffee schlürft. Aber was mache ich 60 min lang? Nicht jeder will oder kann unterwegs aufm Laptop arbeiten, und jedesmal was Essen macht auf Dauer auch fett. ;)
Und vor allem auch deshalb, weil das gleichzeitig bedeutet, dass man als Laternenparker nach einigen Kurzstreckenfahrten auch kurz zu einer "Tanke" fahren kann, um schnell mal aufzuladen.
Ob das nun angesichts von aufkommenden Supermarktladestationen o.ä. wirklich ein notwendiges Szenario ist, sei dahingestellt.
Wichtig ist, dass die Leute einfach dieses Gefühl haben, dass sie schnell mal irgendwo vollladen können, ohne gleich 60 min einplanen zu müssen.

Für die Kaufentscheidung sind eben auch gefühlte Probleme und Wahrheiten wichtig, nicht rational aufgedröselte Szenarien.
Daher wird für den Durchbruch, also die Kundenbegeisterung in der breiten Masse, das schnelle Laden ganz wichtig sein. Insbesondere, da man es vom Tanken einfach gewohnt ist. Das kriegst Du aus den Köpfen der meisten Leute so schnell nicht wieder raus.

Yellow hat geschrieben:Also redest Du von Tesla. Oder kennst Du jemanden, der schon einen Bolt fährt?
Dann frag doch hier mal die P100D-Fahrer, ob sie ihren Wagen gegen einen P50D (selber Kaufpreis!) eintauschen würden, der mit 350 kW am Supercharger laden kann.

Darum gehts doch gar nicht. (Abgesehen davon, dass "selber Kaufpreis" eben nicht die gestellte Wahl ist. Schneller ladbare Akkus werden nicht so viel teurer sein. Das würde auch niemand akzeptieren.)
Ich rede auch nicht von aktuellen Fahrzeugen. Schon gar nicht von den wohlhabenden Teslafahrern und deren Nutzungsverhalten - hallo Tellerrand! ;)

Es geht doch um die zukünftige Entwicklung und die breite Masse, sprich den Durchbruch von BEV.
Und wer nicht meiner Meinung ist, hat Unrecht! ;)
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Re: Supercharger V3 mit >350 kW

von EV-1 » 17. Jan 2017, 19:38

Ich habe Unrecht! ;)
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Re: Supercharger V3 mit >350 kW

von m.zsoldos » 17. Jan 2017, 19:59

Elektroniker hat geschrieben:
Yellow hat geschrieben:Schreib doch gleich "Wer nicht meiner Meinung ist, hat unrecht!" :lol:

Naja, man muss halt nicht auf seine persönlichen Bedürfnisse schauen, wie viele hier, sondern auf die Bedürfnisse der breiten Masse an Autofahrern, insbesondere z.B. die, die keine eigene Garage haben und in dicht besiedelten Städten wohnen - Laternenparker also.

Yellow hat geschrieben:Du meinst also wirklich: alle 200 km für 15 Minuten "tanken" würde eher akzeptiert als alle 400 km für 60 Minuten "tanken"?
Ich sehe es genau umgekehrt.

Ja, weil kurze Stopps weniger lästig und langweilig sind. 10 oder 15 min sind schnell rum, wenn man eben pinkeln geht oder einen Kaffee schlürft. Aber was mache ich 60 min lang? Nicht jeder will oder kann unterwegs aufm Laptop arbeiten, und jedesmal was Essen macht auf Dauer auch fett. ;)
Und vor allem auch deshalb, weil das gleichzeitig bedeutet, dass man als Laternenparker nach einigen Kurzstreckenfahrten auch kurz zu einer "Tanke" fahren kann, um schnell mal aufzuladen.
Ob das nun angesichts von aufkommenden Supermarktladestationen o.ä. wirklich ein notwendiges Szenario ist, sei dahingestellt.
Wichtig ist, dass die Leute einfach dieses Gefühl haben, dass sie schnell mal irgendwo vollladen können, ohne gleich 60 min einplanen zu müssen.

Für die Kaufentscheidung sind eben auch gefühlte Probleme und Wahrheiten wichtig, nicht rational aufgedröselte Szenarien.
Daher wird für den Durchbruch, also die Kundenbegeisterung in der breiten Masse, das schnelle Laden ganz wichtig sein. Insbesondere, da man es vom Tanken einfach gewohnt ist. Das kriegst Du aus den Köpfen der meisten Leute so schnell nicht wieder raus.

Yellow hat geschrieben:Also redest Du von Tesla. Oder kennst Du jemanden, der schon einen Bolt fährt?
Dann frag doch hier mal die P100D-Fahrer, ob sie ihren Wagen gegen einen P50D (selber Kaufpreis!) eintauschen würden, der mit 350 kW am Supercharger laden kann.

Darum gehts doch gar nicht. (Abgesehen davon, dass "selber Kaufpreis" eben nicht die gestellte Wahl ist. Schneller ladbare Akkus werden nicht so viel teurer sein. Das würde auch niemand akzeptieren.)
Ich rede auch nicht von aktuellen Fahrzeugen. Schon gar nicht von den wohlhabenden Teslafahrern und deren Nutzungsverhalten - hallo Tellerrand! ;)

Es geht doch um die zukünftige Entwicklung und die breite Masse, sprich den Durchbruch von BEV.
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