Ausbau Supercharger in Deutschland

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Re: Ausbau Supercharger in Deutschland

von iDrops » 13. Feb 2018, 22:08

So, jetzt habe ich mich auch komplett durch diesen Thread gequält, auch wenn es teilweise wenig Spass gemacht hat.

@TeeKay,
ich kann Deine Argumente zum Teil nachvollziehen und insbesondere die Klärung der Sache "Tesla vs. LSV" würde ich mir auch wünschen. Allerdings kann ich mich mit dem von Dir gewählten Weg über die Gerichte nicht anfreunden.
TeeKay hat geschrieben:Nun, ich bespreche doch die Sachen mit Tesla. Der einzig mir bekannte, erfolgreiche Weg, mit Tesla zu sprechen, ist über Gerichte.

Falls Du erst einmal den direkten Dialog versuchen möchtest bevor Du das Kind in den Brunnen schubst, melde Dich Dich bitte per PN. Es soll zumindest nicht daran scheitern, dass Dir die passenden Kontaktinformationen fehlen.
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Re: Ausbau Supercharger in Deutschland

von Südstromer MS85 » 15. Feb 2018, 12:06

Ist eh eine Frage der Zeit wie lange die LSV Bestand hat. Da only ccs Ladepunkte erlaubt sind, hat das eh nichts mit Vereinfachung bzw. Gleichheit zu tun. Im Grunde sollte DUH das mal prüfen...

Die e Mobilität wird nur voran getrieben, wenn man die hunderttausende Autos mit chademo und Typ 2 unterstützt.
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Re: Ausbau Supercharger in Deutschland

von volker » 15. Feb 2018, 12:20

Die LSV wird in eigenen Threads diskutiert, bitte hier nicht schon wieder.
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Re: Ausbau Supercharger in Deutschland

von TeeKay » 15. Feb 2018, 12:23

Südstromer, hast du die LSV überhaupt gelesen und verstanden, über die du so eifrig diskutierst? Die LSV schreibt bei AC mindestens Typ2 und bei DC mindestens CCS vor. Daneben können auch Orgon High Energy Charger montiert werden, über die elektrisierter Feenstaub abgegeben wird. Weder muss neben der LSV Typ2 gefördert werden (die sind Mindestanforderung der LSV), noch werden only CCS Lader vorgeschrieben. Wenn Nissan meint, an Chademo festhalten zu wollen, können sie das gern tun. Sie müssen aber pro Chademo auch einen CCS bauen. Damit wird sanfter ökonomischer Druck ausgeübt, auf CCS umzuschwenken. Denn das wäre für Nissan günstiger, als am eigenen Standard festzuhalten. Damit ist die LSV eigentlich genau das, was viele fordern: Freiheit. Andere Ladestandards werden nicht stumpf verboten. Die darf jeder weiter bauen. Ökonomisch sinnvoller ist es aber, darauf zu verzichten.
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Re: Ausbau Supercharger in Deutschland

von Südstromer MS85 » 15. Feb 2018, 12:52

Die 400 ccs hpc stals sehen keine weitere Anschlüsse vor (eher nach gut dünken) , gleichzeitig wird Tesla behindert. Darum gehts. Im übrigen hab ich im forum schon mehrfach gefragt wo all die Fahrzeuge regional laden sollen. Ohne eine Antwort erhalten zu haben. Das Thema wird dogmatisiert.

Da angeblich Vereinfachung und Gleichheit gefordert wird, ist dieses Ziel nicht erkennbar. Im Gegenteil. Das sollte geprüft werden!

Es wurden in den letzten Jahren schon ganz andere Kisten overnight geändert...

In die LSV muss im Grunde nur ein Satz geändert werden. ;)
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Ausbau Supercharger in Deutschland

von TeeKay » 15. Feb 2018, 14:30

Die Ionity Ladesäulen müssen auch nichts anderes als CCS haben, denn das ist der europäische Standard, den jeder Hersteller im eigenen Interesse unterstützen sollte und den auch jeder Hersteller außer Nissan, Toyota (nur beim Wasserstoffauto), Mitsubishi (=Nissan) und Tesla unterstützt. Die LSV fordert an Gleichstromladepunkten auch nichts anderes als mindestens CCS.

Regional werden „all die Fahrzeuge“ an Typ2 laden, so wie Tesla auch. Da wird auch nichts dogmatisiert. Ergänzend gibt es tausende CCS-Normalladepunkte mit 50kW - allein in Deutschland sollen es bis 2020 30.000 Stück werden.
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Re: Ausbau Supercharger in Deutschland

von snooper77 » 15. Feb 2018, 16:04

Nochmals: LSV/CCS im eigenen Thread weiterdiskutieren, danke.
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Re: Ausbau Supercharger in Deutschland

von J.R. » 15. Feb 2018, 17:59

Blackbird hat geschrieben:Mit solchen Unfug von selbsternannten Besserwissern haben Behörden doch jeden Tag zu tun. Damit können die umgehen. Es gibt immer wieder Mitbürger, die meinen, ein Gesetz ohne Kontext und ohne Rechtsverständnis "richtig" oder besser noch "richtiger" zu verstehen. Dabei gibt es doch längst eine Nachricht der Bundesnetzagentur - im Januar von @KaJu74 in einem anderen thread aufgeführt - nur wenig beachtet. Das Rumgezetere um die LSV ging unvermittelt weiter.

Hier noch einmal sein Beitrag zitiert! Aber vllt. soll ja die Bundesnetzagentur jedem Tesla-Fahrer persönlich mitteilen, dass die LSV für die Supercharger nicht gilt - was übrigens aus den parlamentarischen Papieren auch hervorgeht. ... und @teekay selbstverständlich persönlich im goldenen Umschlag überbringen.

Den für die SuCs wichtigen Teil habe ich zitatverändernd unterstrichen!


KaJu74 hat geschrieben:Supercharger gehören nicht unter die LSV:
Ein andere User hatte bei der Bundesnetzagentur genau aufgrund dieser unklaren Formulierung eine entsprechende Anfrage gestellt (wann gilt ein zum Ladepunkt gehörender Parkplatz als öffentlich).

Diese Antwort habe ich erhalten:

Ein Ladepunkt ist nach § 2 Nr. 9 LSV öffentlich zugänglich – und damit anzeigepflichtig – wenn er sich entweder im öffentlichen Straßenraum oder auf einem privaten Grund befindet, sofern der zum Ladepunkt gehörende Parkplatz von einem unbestimmten oder nur nach allgemeinen Merkmalen bestimmbaren Personenkreis tatsächlich befahren werden kann. Die Öffentlichkeit einer Ladeeinrichtung richtet sich demnach also nach der Zugänglichkeit zum Parkplatz. Wird der Zugang zu einer Ladesäule nur von einem vorneherein bestimmten bzw. bestimmbaren Personenkreis, z.B. nur von der Familie oder nur von Arbeitnehmern eines Unternehmens und nicht von der Allgemeinheit genutzt, liegt kein öffentlich zugänglicher Ladepunkt vor. Sollte die Ladesäule jedoch auch einem erweiterten unbestimmbaren Personenkreis zugänglich sein, gilt die Ladesäule als öffentlich zugänglich im Sinne der LSV.

Das Fehlen eines physischen Hindernisses reicht nicht dafür aus, einen Ladepunkt der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Maßgeblich ist vielmehr, ob das Grundstück tatsächlich von der Öffentlichkeit genutzt werden soll. Auch bei Bestehen einer physischen Barriere kann sich die Öffentlichkeit Zugang zu dem abgesperrten Bereich verschaffen kann, beispielsweise durch Ziehen eines Parktickets.
Ausreichend für die Kenntlichmachung ist auch ein ausdrückliches Schild, dass ein bestimmter Parkplatz nur von einer bestimmten Person bzw. einem Personenkreis befahren werden darf. In diesem Fall ist der Ladepunkt nicht öffentlich zugänglich. Auch bei Ihrem Beispiel, dass deutlich zu erkennen ist, dass es sich um einen Firmenparkplatz oder einen privaten Parkplatz, der zu einer Wohnung handelt es sich nicht um einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Ladesäulenverordnungsteam


Was soll eigentlich diese Diskussion hier?

Lt. Ladesäulenverordnungsteam ist, wie oben dargelegt, zur Kenntlichmachung, dass ein Ladepunkt nur für einen eingeschränkten und definierten Personenkreis (z.B. Eigentümer von Teslafahrzeugen und deren Bevollmächtigte) vorgesehen ist, lediglich eine entsprechende Beschilderung erforderlich. Es bedarf also noch nicht mal einer physischen Schranke oder Ähnlichem. Damit fallen alle SuCs, entsprechende Beschilderung vorausgesetzt, nicht unter die LSV. Das ist doch durch die oben zitierte Rechtsauffassung der Bundesnetzagentur klar gestellt.

Teekays Brief, so er ihn denn tatsächlich abschickt, wird also bestenfalls eine mehr oder weniger freundliche Antwort und sonst nichts bewirken. Dass ich eine solche Blockwartmentalität persönlich nicht besonders toll finde, darf ich aber trotzdem schreiben, oder?

Ich erwarte dennoch, dass die Model 3 in Europa mit CCS ausgeliefert werden. Möglicherweise NUR mit CCS, so dass die SuCs für die Model S/X verfügbar bleiben. Angeblich wird es ja bis zur Auslieferung der ersten Model 3 in Europa Tausende von CCS-Ladepunkten geben. Damit wäre dann allen gedient, auch verzweifelten Ampera E Fahrern.
Bis zum 31.01.2018 gibts bei mir kostenloses Supercharging: http://ts.la/juergen7345
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Re: Ausbau Supercharger in Deutschland

von kbrandes » 15. Feb 2018, 18:11

J.R. hat geschrieben:
Blackbird hat geschrieben:Mit solchen Unfug von selbsternannten Besserwissern haben Behörden doch jeden Tag zu tun. Damit können die umgehen. Es gibt immer wieder Mitbürger, die meinen, ein Gesetz ohne Kontext und ohne Rechtsverständnis "richtig" oder besser noch "richtiger" zu verstehen. Dabei gibt es doch längst eine Nachricht der Bundesnetzagentur - im Januar von @KaJu74 in einem anderen thread aufgeführt - nur wenig beachtet. Das Rumgezetere um die LSV ging unvermittelt weiter.

Hier noch einmal sein Beitrag zitiert! Aber vllt. soll ja die Bundesnetzagentur jedem Tesla-Fahrer persönlich mitteilen, dass die LSV für die Supercharger nicht gilt - was übrigens aus den parlamentarischen Papieren auch hervorgeht. ... und @teekay selbstverständlich persönlich im goldenen Umschlag überbringen.

Den für die SuCs wichtigen Teil habe ich zitatverändernd unterstrichen!


KaJu74 hat geschrieben:Lt. Ladesäulenverordnungsteam ist, wie oben dargelegt, zur Kenntlichmachung, dass ein Ladepunkt nur für einen eingeschränkten und definierten Personenkreis (z.B. Eigentümer von Teslafahrzeugen und deren Bevollmächtigte) vorgesehen ist, lediglich eine entsprechende Beschilderung erforderlich. Es bedarf also noch nicht mal einer physischen Schranke oder Ähnlichem. Damit fallen alle SuCs, entsprechende Beschilderung vorausgesetzt, nicht unter die LSV. Das ist doch durch die oben zitierte Rechtsauffassung der Bundesnetzagentur klar gestellt.


Es scheint wohl verschiedene Auffassungen dazu zu geben, siehe Anlage

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Re: Ausbau Supercharger in Deutschland

von Flico » 15. Feb 2018, 18:30

J.R. hat geschrieben:Lt. Ladesäulenverordnungsteam ist, wie oben dargelegt, zur Kenntlichmachung, dass ein Ladepunkt nur für einen eingeschränkten und definierten Personenkreis (z.B. Eigentümer von Teslafahrzeugen und deren Bevollmächtigte) vorgesehen ist, lediglich eine entsprechende Beschilderung erforderlich. Es bedarf also noch nicht mal einer physischen Schranke oder Ähnlichem. Damit fallen alle SuCs, entsprechende Beschilderung vorausgesetzt, nicht unter die LSV. Das ist doch durch die oben zitierte Rechtsauffassung der Bundesnetzagentur klar gestellt.

Nur weil man der Meinung ist, man hätte ein Gesetz verstanden, heißt nicht automatisch, dass die eigene Sichtweise von anderen so geteilt wird, sonst bräuchte es keine Gerichte um zwischen zwei streitenden Parteien recht zu sprechen.

J.R. hat geschrieben:Ich erwarte dennoch, dass die Model 3 in Europa mit CCS ausgeliefert werden. Möglicherweise NUR mit CCS, so dass die SuCs für die Model S/X verfügbar bleiben. Angeblich wird es ja bis zur Auslieferung der ersten Model 3 in Europa Tausende von CCS-Ladepunkten geben. Damit wäre dann allen gedient, auch verzweifelten Ampera E Fahrern.

Wie soll das funktionieren mit nur CCS aber nicht Typ2? In jeden CCS Port passt doch der Typ2 Stecker und somit ist der CCS Port auch mit SuCs kompatibel. Wenn Tesla das möchte.
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