Aufladen in der Garage

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Re: Aufladen in der Garage

von rolfrenz » 23. Aug 2017, 00:28

Chris King hat geschrieben:
rolfrenz hat geschrieben:Trockner: 4-5 kW


Hast du einen Drehstrom Trockner??


Na ja, wenn du damit meinst, dass sich die Trommel mit Strom angetrieben dreht, dann schon... ;-) Ansonsten 1 Phase aber Anschlusswert entsprechend hoch. Ist schon eine alte Maschine und deshalb relativ selten im Einsatz...
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Re: Aufladen in der Garage

von Fritz! » 23. Aug 2017, 10:07

rolfrenz hat geschrieben:
Chris King hat geschrieben:
rolfrenz hat geschrieben:Trockner: 4-5 kW


Hast du einen Drehstrom Trockner??


Na ja, wenn du damit meinst, dass sich die Trommel mit Strom angetrieben dreht, dann schon... ;-) Ansonsten 1 Phase aber Anschlusswert entsprechend hoch. Ist schon eine alte Maschine und deshalb relativ selten im Einsatz...


Eigentlich ist bei Schuko-Steckdose bei 16 Ampere Schluß (sind dann 3.680 Watt). Mehr kann und darf die nicht. Dauerlast weniger. Wenn 16 Ampere dauerhaft, dann ist dafür eigentlich die blaue CEE-Dose (Camping-Dose) vorgesehen.

Mein Vater hatte allerdings tatsächlich noch einen alten Drehstrom-Anschluß (keine CEE-Dose) im Badezimmer für solche Geräte. War aber SEHR selten.
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Re: Aufladen in der Garage

von Nightfire » 25. Aug 2017, 13:35

Im Geschäft haben wir mehrere grosse Verbraucher, einer z.B. mit 3 MW, die man quasi per Knopfdruck ein- und ausschalten kann. Beim Ausschalten mit aktivem Bremsen wird dann auch gerne mal > 1MW ins Netz zurück gespiesen. Wir waren kürzlich dann mal auf Betriebstausflug auf der anderen Seite unseres Mittelspannungsanschlusses beim lokalen Stromnetzbetreiber. Auf die Frage ob, ob 3 MW an/aus für sie gross spürbar wäre, kam nur müdes Lächeln im Sinn von 3 MW = Peanuts. Seitdem sehe ich das mit dem Laden noch entspannter als vorher schon.

Klar ist das Niederspannungs-Ortsnetz noch mal etwas anderes, aber unser Hausanschluss ist z.B. für 63 A dimensioniert und beim Netzbetreiber für 40 A (ca. 28 kW) gemeldet. Jedes A extra kostet wirklich viel Geld (zumindest in der Schweiz), da sollte wo nötig auch etwas Netzausbau drin liegen. Jetzt ohne Auto haben wir im Tagesdurchschnitt zwar nur 0.25 kW, aber gerade um die Mittagszeit gerne mal 4 bis 8 kW für Kochen und/oder Backofen/Steamer. Selbst mit etwas Gleitsicherheitsfaktor gerechnet sollte pro Haus ja schon 3-4 kW dimensioniert sein. Einphasig Laden mit 16 A sehe ich daher wenig problematisch.

Das gleiche auch in geht auch in die andere Richtung. So schnell wie möglich soll bei uns noch PV auf das Dach. Das wären dann je nach Ausbaustufe bei guten Wetter 10 bis 20 kW konstant in die andere Richtung. So viel Strom kann ich selbst mit Auto und Speicherbatterie nie komplett selbst aufbrauchen. Und wenn die Nachbarn dann auch alle auf PV setzten (zum Teil schon geschehen)? Gleiche Problematik, bloss mit dem Unterschied dass zumindest ich viel weniger Gejammer hören von wegen "die viele PV gefährdet unsere Ortsnetze".

Punktuell muss man sicher ein bischen anpassen, aber intelligenten Stromnetzen gibt es auch ohne Ausbau noch viel Potential. Und auch wenn es schön wäre, es wir sich in einer Siedlung nie alle gleichzeitig ein neues E-Auto anschaffen. Bleibt für die Netzbetreiber also schon noch etwas Zeit, da zu reagieren. Ist ja nicht so, dass die das nicht auf dem Radar hätten.
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Re: Aufladen in der Garage

von Hamburger » 25. Aug 2017, 15:23

Tesla hat sich auf der eigenen Webseite auch mit dem Thema beschäftigt und zeigt dort auch was zum Aufladen mitgeliefert wird und was es für optionales Ladeequipment gibt:
https://www.tesla.com/de_DE/support/home-charging-installation
Your Model 3 was reserved on 31/03/2016. #7 in Hamburg City
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Re: Aufladen in der Garage

von M3-75 » 25. Aug 2017, 15:55

Zumindest in D. wurde ja auch seit den 90ern massiv auf Energiesparen gesetzt, d.h. die Ortsnetze dürften daher eher überdimensioniert sein.
Zusammen mit zukunft. Puffer Akkus der PV Anlagen werden auch Lastspitzen eher vermieden und dann gibts ja noch die Steuer Signale für die NT Zähler im z.b. Wärmepumpen gezielt abzuschalten. Bei meinen Anbieter stand da auch was von Wärmepumpe oder Elektroauto um Vertragswerk.
Wobei ich jetzt nicht sicher bin, ob die Steuersignale "EVU Sperre" den Strom tatsächlich per Schütz abschalten oder die Heizung dies selbstständig tun muß. Braucht man da doch ne wallbox?
 
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Re: Aufladen in der Garage

von Steelworks » 25. Aug 2017, 17:03

Hamburger hat geschrieben:Tesla hat sich auf der eigenen Webseite auch mit dem Thema beschäftigt und zeigt dort auch was zum Aufladen mitgeliefert wird und was es für optionales Ladeequipment gibt:
https://www.tesla.com/de_DE/support/home-charging-installation


Die Fussnote zu 16,5kw in der Tabelle "Überblick der Lademöglichkeiten zuhause" interpretiere ich so, dass auch das Model 3 mit
einem solchen Lader ausgestattet ist -> Standard für Fahrzeuge bestellt nach 30.Juni 2017
Was meint ihr ?
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Re: Aufladen in der Garage

von tomswerkstatt » 28. Aug 2017, 11:54

Nightfire hat geschrieben:
Das gleiche auch in geht auch in die andere Richtung. So schnell wie möglich soll bei uns noch PV auf das Dach. Das wären dann je nach Ausbaustufe bei guten Wetter 10 bis 20 kW konstant in die andere Richtung. So viel Strom kann ich selbst mit Auto und Speicherbatterie nie komplett selbst aufbrauchen. Und wenn die Nachbarn dann auch alle auf PV setzten (zum Teil schon geschehen)? Gleiche Problematik, bloss mit dem Unterschied dass zumindest ich viel weniger Gejammer hören von wegen "die viele PV gefährdet unsere Ortsnetze".



große PV in ortsnetzten ist schon nicht so ohne.
Bei mir in der nähe wollte das wassesrwerk neben dem brunnen 160kWp installieren. das war direkt neben dem trafo, auf dem auch mein haus hängt. Das E-werk hat ihnen nur 80kWp genehmigt. Dafür darf ich vermutlich mein 10kWp projekt auch noch umsetzten. (und ich weiß jetzt schon, daß ich ökostrom beziehe... rein technisch gesehen)
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Re: Aufladen in der Garage

von M3-75 » 28. Aug 2017, 18:48

Just zwar Nun komplett OT aber was spricht dagegen den PV Strom uberschuss einfach nicht einzuspeisen bzw nur so viel Strom von WR bereit stellen zu lassen wie man gerade selbst benötigt?
Einspeisevergütung verrechnet sich dann mittelfristig mit dem Mehraufwand bei der netznutzungsgebühr, da hat man nichts gekonnt!
 
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Re: Aufladen in der Garage

von Nightfire » 1. Sep 2017, 14:00

Den Strom nicht einspeissen sollte technisch schon möglich sein, aber wirtschaftlich scheint mir das nicht sinnvoll. Am ehesten würde ich dann das machen, was in der Luftfahrt als flat-rating bekannt ist. Z.B. 30 kWp installieren, aber maximal 20 kW einspeisen. Bei guten Wetter verliert man etwas oder muss die Differenz selber brauchen, bei schlechtem Wetter hat man dafür mehr Reserven. Aber ob das jemand auch so in der Praxis macht? Keine Ahnung...
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Re: Aufladen in der Garage

von edevil » 1. Sep 2017, 14:34

Nightfire hat geschrieben:Z.B. 30 kWp installieren, aber maximal 20 kW einspeisen.

Bei kleinren Anlagen in DE ist das ja recht verbreitet: 70% Regel
Wenn man ein Ost-West-Dach hat, sind die Verluste übers Jahr gesehen marginal.

Bei der Speicherförderung war dann teilweise max. 60% Einspeisung erlaubt.

Wenn man auf dem firmendach 100kW hat und vier Ladeplätze mit max 22KW kann man auch mit einem 100A Anschluß
gut auskommen, wenn die ALdung dann vorrangig in der Mittagsspitze erfolgt.
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