Model 3 vs Kompaktsportler

Infos zum E-Mittelklasse-PKW...

Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von JeanSho » 22. Aug 2017, 11:50

founder hat geschrieben:
JeanSho hat geschrieben:Sorry. Wer nur die Kosten vergleicht, "springt" meiner Ansicht nach zu kurz. Was ist mit dem Fahrspass? Was ist mit der Umwelt? Was ist mit kommenden Fahrverboten? Was ist mit der Möglichkeit, eigenen Strom zu tanken (ging zuletzt nur bei Öl-Milliardären "Ewing-Oil" in "Dallas")? Und wenn die autonomen Systeme in Teilen doch kommen? Dann "sitzt" ihr auf einem Leon-Cupra oder sowas und "blendet" weiter die Vorteile der E-Mobilität aus. Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber positiv hoffen oder eben negativ nicht-glauben. Mein bißchen Senf dazu.


Falsch, das geht schon ab einfacher Bauer

Benötigt aber enorm viel Fläche. Photovoltaik ist im Sinne von km Autofahren Sonnenblumen und Raps 500-fach überlegen.

Also 20 m² Photovoltaik statt 1 ha Anbaufläche.

Man kann auch mit Strom Treibstoff herstellen. Nach neuesten Erkenntnissen benötigt ein Liter Diesel:

2 kWh um das CO2 aus der Atmospähre zu filtern
16 kWh um CO2 und H2O zu spalten und C und H zusammen zu setzen.
18 kWh pro Liter.

Die 4,3 Liter von meinem Dacia Lodgy sind so betrachtet 77,4 kWh Strom / 100 km.
Das braucht nicht einmal ein Tesla X, der gerade einen 10 m Wohnwagen zieht oder mit 200 unterwegs ist.


Sorry founder, mich nervt dein ewiger Vergleich mit deinem Dacia. Sei doch zufrieden damit. Aber dieses hier ist ein Tesla Forum und kein Dacia Forum. Und es geht hier um mehr als nur Kosten.
JeanSho
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Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von egn » 22. Aug 2017, 12:05

JeanSho hat geschrieben:Sorry. Wer nur die Kosten vergleicht, "springt" meiner Ansicht nach zu kurz. Was ist mit dem Fahrspass? Was ist mit der Umwelt? Was ist mit kommenden Fahrverboten? Was ist mit der Möglichkeit, eigenen Strom zu tanken (ging zuletzt nur bei Öl-Milliardären "Ewing-Oil" in "Dallas")?


Dagegen sage ich ja nichts, denn dies ist alles Realität.

Und wenn die autonomen Systeme in Teilen doch kommen? Dann "sitzt" ihr auf einem Leon-Cupra oder sowas und "blendet" weiter die Vorteile der E-Mobilität aus.


Autonomes Fahren hat nur begrenzt was mit Elektromobilität zu tun. Auch Verbrenner können autonom fahren, wenn es die Elektroautos können.

Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber positiv hoffen oder eben negativ nicht-glauben. Mein bißchen Senf dazu.


Der Senf ist auch ok. Aber bei allem in die Zukunft schauen sollte man meiner Meinung nach doch etwas realistisch bleiben, und die Finanzierung des Fahrzeugs nicht auf Dinge aufbauen die heute nicht existieren, und wo es nicht absehbar ist ob und wann sie existieren.

Und es kommt ja hinzu dass autonomes Fahren nicht kostenlos sein wird. Das Geld das man für die Freischaltung zahlen muss muss erst Mal vorhanden sein und dann neben den vielen zusätzlichen Kosten, die für so eine Nutzung anfallen, auch wieder herein kommen.
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Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von founder » 22. Aug 2017, 12:14

egn hat geschrieben:Und es kommt ja hinzu dass autonomes Fahren nicht kostenlos sein wird. Das Geld das man für die Freischaltung zahlen muss muss erst Mal vorhanden sein und dann neben den vielen zusätzlichen Kosten, die für so eine Nutzung anfallen, auch wieder herein kommen.


Was soll es denn kosten ohne den Einmalpreis für Hardware und Freischaltung der Software?

Meine 35 Tausend km von 2016 dürften 600 Stunden am Steuer gewesen sein.
Selbst wenn man mit nur 3 EUR pro Stunde beurteilt, ist der Autopilot auf jeden Fall rentabel
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Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von Dr. Schiwago » 22. Aug 2017, 12:49

Also ich finde die leise Beschleunigung super, mit einem Diesel in der Stadt mit Vollgas anfahren geht oft gar nicht :-)
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Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von Cheapshots » 22. Aug 2017, 14:52

Ich glaube auch über Beschleunigung braucht man nicht sprechen, selbst wenn die zahlen der Hersteller stimmen, liegen wir hier im Schnitt zwischen 5-6 Sekunden, egal ob Kompaktsportler oder Tesla zumindest im Bereich von 0-100.

Zu der Beschleunigung bei Tempo 60-100 kann man nicht viel sagen, denn da kommt es beim Benziner immer auf den Gang an in dem man fährt, oder man schaltet eben kurz vor dem überholen wieder runter, beim Tesla ist meine Vorstellung ja eher Linear, also es gibt kein Turboloch oder untertourige fahren wie es das beim Benziner gibt.

Jeder dem man im Internet glauben kann, sagt das die Beschleunigung im Tesla > all ist!

Aber wie gesagt um Beschleunigung in seiner reinen Form geht es ja auch nicht, wie oft macht man schon irgendwelche Penisvergleich Duelle an der Ampel!? Ich noch NIE...

Vielleicht verleitet der Tesla ja auch eher zum gemütlichen dahin gleiten mit 160 km/h, daran ist ja nichts verkehrt. Aktuell kann ich ja nur beschreiben was ich gerne hätte, besser gesagt was ich nicht gerne hätte, nämlich einen Tiguan xD

Sportlich fahren definiert jeder für sich und da ich mit keinem Auto rennen fahren möchte, würden auch sowohl Tesla als auch jeder Kompaktsportler meine Wünsche erfüllen!

Das einzige was mich am Ende interessiert ist die Rechnung zwischen den Preisen vom kauf + 5 Jahre = Summe X

Je nachdem wie groß der Unterschied zwischen den beiden ist, muss ich meine Entscheidung treffen, denn selbst wenn der Tesla das geilste, tollste und beste Auto der Welt sein sollte, werde ich ihn für 70k€ auf 5 Jahre gerechnet nicht kaufen, wenn der Benziner auf 5 Jahre, bei 55k€ liegt!!!
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Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von Sandman » 22. Aug 2017, 20:51

@Cheapshots

Hi,

nur kurz überschlagen sieht meine Rechnung für den Vergleich Cupra - Model 3 so aus:

Monatsrate Cupra mit etwas Anzahlung und Schlussrate waren 350 €, nach 3 Jahren habe ich etwas mehr bekommen als die Restschuld bei der Bank, der Überschuss ging gleich aufs "Teslakonto".

Ich rechne für mich mit dieser Monatsrate von 350 €, da ich diesen Betrag in mein Monatsbudget eingeplant habe.

Versicherung beim Cupra war eine Pauschale von 25€/Monat all incl, beim Tesla gehe ich von etwa 75€/Monat aus.

Reifen, Scheibenwischer und anderen Kram rechne ich nicht, da es hier m.M.n. keine Unterschiede gibt.

Vorteil Tesla bezüglich Steuer, Wartung, Bremsenverschleiss rechne ich konservativ mit 30€/Monat

Verbrauch:
Cupra im Schnitt 9l/100km bei 1,50€/l und 20tkm/Jahr macht 225€/Monat
Tesla konservativ im Schnitt bei ruhiger Fahrweise/Pendeln wird wohl um 20kwh/100km, wahrscheinlich weniger sein.
Lade ich nur Zuhause, zahle ich bei 20tkm/Jahr monatlich ca 85€, also 140€ weniger als im Cupra.

Jetzt kommt der Teil der Rechnung, der sehr individuell ist.
Ich finanziere meine Autos mit Anzahlung und Schlussrate, hier hängt natürlich alles von den individuellen Zahlen, besonders auch der Höhe der Zinsen und der Schlussrate ab. Den Cupra hatte ich zB mit 0% finanzieren können, beim Tesla rechne ich eher 3%.
Außerdem rechne ich für mich jetzt nicht die absoluten Kosten aus, sondern nur die Differenz zum Cupra, den ich mir gut leisten konnte.

Mein Wunschtesla wird etwa 57k € kosten. Mit E-Bonus werde ich 10k € anzahlen.
Restwert nach 60 Monaten kalkuliere ich mit 40% = 22,8k € bei knapp 100tkm
Bei 3% Zinsen komme ich so auf etwa 490€/Monat

Differenzen zum Cupra:
Rate +140€
Versicherung +50€
Steuer/Wartung -30€
Verbrauch -140€
Gesamt +20 €

Mich wird am Ende der Tesla trotz deutlich höherer Monatsrate und einem deutlichen höheren Kaufpreis und schlechteren Zinsen und teurerer Versicherung wahrscheinlich nur 20€ mehr kosten als der Cupra.
Ist das schöngerechnet? Vielleicht, man neigt schnell dazu. Aber es könnte der Wahrheit ziemlich nah kommen, oder wie seht ihr das?

Grüße!

PS danke an @founder für den o.g. Link, der könnte meine "Schönrechnung" noch schöner werden lassen :-)
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Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von Tom4k » 22. Aug 2017, 21:09

An den Kostenrechnungen beteilige ich mich jetzt noch nicht - wir wissen ja alle noch nicht, wie in >1 Jahr die Deutschlandpreise sind und welche Pakete es bis dahin gibt. Nur zu der Annahme 20 kWh auf 100 km im Model 3 bei konservativer Fahrweise: Nie und nimmer. Das Model 3 ist sehr effizient; Verbrauch nach dem recht realistischen EPA Zyklus liegt bei 146 Wh/km (sprich 14,6 kWh auf 100 km). Bei 20 kWh würdest du vielleicht im Winter bei aggressiver Fahrweise landen. :mrgreen:
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Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von Cheapshots » 22. Aug 2017, 21:44

Wenn du am 31.03.2016 reserviert hast, was steht denn bei Dir auf der Tesla Seite!?

Habe am 26. Februar 2017 reserviert und bei mir steht nur Ende 2018.

Wie sieht denn deine Konfiguration aus?

● Model 3: 35000 USD
● Langstrecke: 9000 USD
● Premium-Interieur: 5000 US-Dollar (USD)
● Autopilot: 5000 USD
● vollautonomes Fahren (wenn verfügbar und nur mit Autopilot): 3000 USD
● Metallic-Lack: 1000 USD
● 19-Zoll-Sporträder: 1500 USD

59500 USD

Das einzige was ich eventuell weglassen würde ist vollautonomes Fahren, das könnte man wenn es denn erlaubt wird und funktioniert zu einem späteren Zeitpunkt per Update noch dazu kaufen, eventuell dann für einen höheren Preis!? Das Langstrecken Paket finde ich persönlich super und das was man für die 5000$ an Premium-Interieur bekommt ist auch nicht verkehrt. Am Ende will man ja auch ein Auto haben was in allen belangen überzeugt und nicht die günstigste Spar Variante (-;

Grüße
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Re: Model 3 vs Kompaktsportler

von tripleP » 22. Aug 2017, 22:05

Tom4k hat geschrieben:Nur zu der Annahme 20 kWh auf 100 km im Model 3 bei konservativer Fahrweise: Nie und nimmer. Das Model 3 ist sehr effizient; Verbrauch nach dem recht realistischen EPA Zyklus liegt bei 146 Wh/km (sprich 14,6 kWh auf 100 km). Bei 20 kWh würdest du vielleicht im Winter bei aggressiver Fahrweise landen


Doch, 20kWh ist wenn es ab Steckdose zu rechnen ist, sicherlich ziemlich realistisch für das Model 3.
Beim Model S sind eher~25kWh und beim X 30kWh anzunehmen.

Weniger kaum, mehr kann auch sein.
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