Kaufberatung Model 3 / Offene Fragen

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Kaufberatung Model 3 / Offene Fragen

von ManuxTesla » 13. Aug 2017, 13:31

Hallo Liebe EV Freaks,

Ich bin 30 und will mir ein Model 3 kaufen. Ich bin nur noch am überlegen, wie ich die Hürden Meistern kann. Vielleicht habt ihr da ja eine Idee.

Dies wäre erst mein 2. Auto in meinem Leben und habe mich vorher nie wirklich mit dem Thema beschäftigt. Weil es mich einfach von A nach B bringen musste.
Mein aktueller Peugeot Twingo ist 8 Jahre alt mit 120. 000 km

Aus verschiedenen Gründen soll es nun ein Tesla sein, wenn das euch Interessiert schreibe ich da später noch was dazu...

Einsatzzweck:


Alltag ca. 100km
ca Zwei mal im Jahr 300 km
2x Urlaub 800km ggf mehr.

Meine Idee ist, das meine Garge meine Hauptladestation wird, auch weil der nächste SC 40km weg ist :oops:

Hürden/Fragen:

1. Kauf/Leasing/Finanzierung:

- Kapital für Auto verfügbar 25.000 €
- Monatlich "übrig": 500 € max 700 €

Was denkt ihr wie hoch die Leasingrate ca sein wird ?

Ich denke auch über Finanzierung nach, da ich was ich so höre davon ausgehe, das Tesla Autos für einen Rahmen von ca 10-15 Jahren baut und nicht alle paar Meter was kaputt gehen wird. Mein Ziel sind auf jeden Fall 10-15 Jahre mit dem Model 3.

Was würdet Ihr empfehlen ?

Was kostet eine Vollkasko für das Model S/3 ? Gibt es da schon Zahlen,Schätzwerte ?

2. Jährliche Kosten:


- Was kostet es die Bremsbeläge zu wechseln ? Konnte da nix im Internet finden....
- Sonstige Wartungskosten die immer wieder auftreten ?
- Was Kostet eine Driving Unit ?
- Wie sind eure Erfahrungen mit den Kosten für Inspektion usw.
- Muss man da immer zum Tesla Center oder kann das auch der Mechaniker vor Ort machen, wenn es z.B nur die Bremsbeläge sind...

Kann ich das mit meinem Aktuellen Kapitalfluss stemmen, auch wenn in 5 Jahren mal mehr an Reparaturen kommt, bzw die Raten noch nicht abgezahlt sind usw ?

3. Ladejungle

- Welche Stecker/Adapter braucht man wirklich ? Erst mal für den Deutschen Raum ? Kosten die was extra oder ist das Service ?
- Gibt es einen Universalstecker oder hat jede Gemeinde eigene Stecker ?
- Was ist bekannt zur Lade-Technik des Model 3 ? Sehr ihr da Probleme ?

4. Wohnsituation

Mietwohnung mit Garage

- Garage hat aber nur zwei Schuko Steckdoosen (separate verkabelt und mit Zähler) und die Verhandlungen mit dem Vermieter laufen noch, ob ich da was anderes rein legen kann.. Sieht aber bisher eher Mau aus....

- Die Garage ist 2,30m breit das sollte auch mit Spielgel reichen, obwohl ich glaub ich da die Summon Funktion nehme

- Falls doch was gehen sollte, lohnt sich eine Wallbox oder tut es nicht auch die Starkstromdose mit Adapter ?

Bricht mir das schon das Genick ?

5. Konfiguration

- Macht es Sinn auf die Dual Motor Variante zu warten oder ist die Hinterradantriebsversion für den Alltag genau so gut ? Bin kein Rasser aber schnell darf es schon sein :-)

- Aufgrund meiner doch mal sehr großen Strecke tendiere ich zu der Long Range version, vor allem weil im Winter hier im Hügeligen Oberschwaben wahrscheinlich die Reale Reichweite bei ca 190 km liegt oder so.

So ich glaub das waren erst mal meine Fragen :-)

Vielen Dank an euch fürs lesen und weiter helfen. Ich weiß das einiges noch Spekulation ist was das Model 3 angeht aber ich möchte gern ein wenig Orientierung haben.
 
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Re: Kaufberatung Model 3 / Offene Fragen

von Leto » 13. Aug 2017, 14:45

Zu 1. und 2. kann ich nicht beitragen, nur so viel, ich würde sehr vorsichtig sein und mir keinen Alltagsgegenstand kaufen den ich mir nur mit Mühe leisen kann.

3. braucht Du überhaupt kein Kabel bei Deinem Profil, UMC reicht, für die Langstrecke SuC die ein fest angeschlagenes Kabel haben.

4. Schuko mit 2,5kW für 100km = 20kWh bedeutet 8 Stunden, eher 10 und im Winter eher 12 wegen der Ladeverluste, Heizung der Batterie, etc. Auf jeden Fall immer direkt nach Ankunft zu Hause laden. Eine CEE16 Dose für den UMC und Du hättest kein Problem. Ich würde noch ein Typ2 Kabel kaufen und es drauf ankommen lassen, zur Not unterwegs auch mal 11kW öffentlich laden.

5. Ich würde kein Auto ohne Allrad mehr kaufen, selbst wenn es nur an einem Tag im Jahr hilft. Wenn Du zur Not das Auto auch stehen lassen kannst reicht RWD allemal.

Meine Meinung dazu...
2. Model S 90D, seit 9/16, Midnight Silver/Grau/Carbon, alles außer Tiernahrung und Pano, E.ON Basisbox Kombi und wallb-e eco, je 22kW und BEW "ein Preis" Roaming Vertrag für RWE Säulen sowie TNM Ladekarte und Plugsurfing
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Re: Kaufberatung Model 3 / Offene Fragen

von Eckhard » 13. Aug 2017, 15:20

Hallo ManuxTesla,
Ich denke, ich kann einen Großteil deiner Fragen gut beantworten, da ich quasi schon das Model 3 von Tesla fahre, nämlich ein Model S75 mit Hinterradantrieb, das die gleichen Fahrwerte wie das Model 3 hat.

Insgesamt denke ich, dass das Model 3 von den Kosten etwas geringer sein müsste als das Model S, so dass wir eine ganz gute Grundlage haben.

Da ich gerade am iPhone schreibe, werde ich deine Fragen direkt in deinem Zitat beantworten, sonst verliere ich den Überblick aufgrund des kleinen Bildschirms...

ManuxTesla hat geschrieben:Alltag ca. 100km
ca Zwei mal im Jahr 300 km
2x Urlaub 800km ggf mehr.

Das ist überhaupt kein Problem. Das Model S, das ja mehr verbraucht, hat alleine schon eine Reichweite von 300 Kilometer auf der Autobahn, bei Tempo 100 kommst du sogar 400 Kilomter weit.

ManuxTesla hat geschrieben:Meine Idee ist, das meine Garge meine Hauptladestation wird, auch weil der nächste SC 40km weg ist :oops:

Hürden/Fragen:

1. Kauf/Leasing/Finanzierung:

- Kapital für Auto verfügbar 25.000 €
- Monatlich "übrig": 500 € max 700 €

Was denkt ihr wie hoch die Leasingrate ca sein wird ?


Diese Frage kann dir keiner beantworten, weil Tesla die Konditionen ständig verändert. Als ich das Auto gekauft habe war Leasing extrem teuer, jetzt, ein paar Wochen später, gibt es das 025%-Leasing.

Wenn du aber 25.000 Euro parat hast, und vielleicht werden es ja bis Ende 2018 Anfang 2019 ja noch mehr, wirst du 50% oder mehr anzahlen und nur einen kleinen Teil finanzieren müssen.
D.h. Die Finanzierungsrate wird um die 200 Euro oder weniger pro Monat liegen - mit einer entsprechenden Schlussrate.

ManuxTesla hat geschrieben:Was kostet eine Vollkasko für das Model S/3 ? Gibt es da schon Zahlen,Schätzwerte ?

Das Model S kostet so um die 1.200 Euro pro Jahr, ohne irgendwelche Schadensfreiheitsrabatte. Ich denke das das Model 3 günstiger ist.

ManuxTesla hat geschrieben:2. Jährliche Kosten:[/u]

- Was kostet es die Bremsbeläge zu wechseln ? Konnte da nix im Internet finden....
- Sonstige Wartungskosten die immer wieder auftreten ?
- Was Kostet eine Driving Unit ?
- Wie sind eure Erfahrungen mit den Kosten für Inspektion usw.
- Muss man da immer zum Tesla Center oder kann das auch der Mechaniker vor Ort machen, wenn es z.B nur die Bremsbeläge sind...


Bei den jährlichen Kosten ist die Inspektion denke ich der größte Posten, beim Model S sind das ca. 500 Euro pro Jahr.

Über die Bremsen würde ich mir keine Gedanken machen, die verrotten eher, das du sie verbrauchst, beim Garagenwagen eher später als früher. Die meisten Model-S-Bremsen halten so 160.000 Kilometer und länger.

ManuxTesla hat geschrieben:3. Ladejungle

- Welche Stecker/Adapter braucht man wirklich ? Erst mal für den Deutschen Raum ? Kosten die was extra oder ist das Service ?
- Gibt es einen Universalstecker oder hat jede Gemeinde eigene Stecker ?
- Was ist bekannt zur Lade-Technik des Model 3 ? Sehr ihr da Probleme ?


Es wird vermutet, dass das Model S CCS bekommt und natürlich kann es am Supercharger laden / Typ-2 nutzen.

Details gibt es dann ab Mitte nächstes Jahr.

ManuxTesla hat geschrieben:4. Wohnsituation

Mietwohnung mit Garage

- Garage hat aber nur zwei Schuko Steckdoosen (separate verkabelt und mit Zähler) und die Verhandlungen mit dem Vermieter laufen noch, ob ich da was anderes rein legen kann.. Sieht aber bisher eher Mau aus....

- Die Garage ist 2,30m breit das sollte auch mit Spielgel reichen, obwohl ich glaub ich da die Summon Funktion nehme

- Falls doch was gehen sollte, lohnt sich eine Wallbox oder tut es nicht auch die Starkstromdose mit Adapter ?

Bricht mir das schon das Genick ?


Ich benutze meistens die Schukosteckdose, die reicht für 10 Kilometer Reichweite pro Stunde, unsere Starkstromsteckdose liefert dann ca. 50 Kilometer pro Stunde. Die brauche ich aber nur, wenn ich spät abends ankomme und morgens gleich wieder los muss.

D.h. Für deine 100 Kilometer müsstest du also an der Schukosteckdose 10 Stunden laden, an der Starkstromdose 2.

ManuxTesla hat geschrieben:5. Konfiguration

- Macht es Sinn auf die Dual Motor Variante zu warten oder ist die Hinterradantriebsversion für den Alltag genau so gut ? Bin kein Rasser aber schnell darf es schon sein :-)

- Aufgrund meiner doch mal sehr großen Strecke tendiere ich zu der Long Range version, vor allem weil im Winter hier im Hügeligen Oberschwaben wahrscheinlich die Reale Reichweite bei ca 190 km liegt oder so.


Nimm den Allrad, ich ärgere mich, dass ich es nicht getan habe. Wenn ich bei Nässe auf die Autobahn aus der Kurve heraus beschleunige regelt das ESP, bei Allrad ist das kein Problem.

Der große Akku hat den Vorteil, dass du schnellere Ladeleistungen hast als beim kleinen. Bei meinem kleinen sehe ich nie mehr als 98kW obwohl 120 kW vom Supercharger möglich wären.

Wenn es dir das Geld wert ist, schneller mehr Reichweite zu haben, dann nimm den großen Akku. Insbesondere da Tesla empfiehlt nur zwischen 20% und 80% SOC zu fahren, weil das besonders akkuschonend ist. D.h. Die tatsächliche, batterieschonende Reichweite ist viel geringer als auf dem Papier und da macht es schon Sinn, den größeren Akku zu nehmen.

Mir war er aktuell nicht die 38.000 Euro Aufpreis vom Model S wert, als ich ihn hätte kaufen können war der Unterschied noch höher..
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Re: Kaufberatung Model 3 / Offene Fragen

von Tom4k » 13. Aug 2017, 16:45

Hier mein Senf dazu aus Sicht eines e-Golf Fahrers (Bj 2015 = EPA 134 km Reichweite)...
ManuxTesla hat geschrieben:Aus verschiedenen Gründen soll es nun ein Tesla sein, wenn das euch Interessiert schreibe ich da später noch was dazu...

Immer her damit :D
Alltag ca. 100km
ca Zwei mal im Jahr 300 km
2x Urlaub 800km ggf mehr.

Meiner bescheidenen Meinung nach ist das selbst in der Basisversion (354 km EPA-Reichweite) überhaupt kein Problem mit einem Tesla, der ja die Supercharger nutzen kann. Bedenke: Wie lange fährst du auf Langstrecke wirklich am Stück, ohne biologische Pause?
Wer allerdings regelmäßig sehr weite Strecken fährt oder gerne mit Bleifuß unterwegs ist, für den ist die Long Range Version wohl noch besser geeignet.
Meine Idee ist, das meine Garge meine Hauptladestation wird, auch weil der nächste SC 40km weg ist :oops:

Und genauso ist das ideal. Obschon ein Drehstromanschluss natürlich besser wäre: Eine vernünftige, fachgerecht gelegte, separate Schukodose reicht IMHO aus, sofern das Auto zwischen den Einsätzen >8 Stunden herumsteht. Ich mache das seit zwei Jahren so.
- Kapital für Auto verfügbar 25.000 €
- Monatlich "übrig": 500 € max 700 €

Da sehe ich persönlich überhaupt keine Probleme, aber das muss natürlich jeder selber wissen inwiefern man sich für ein Auto verschuldet. Falls ich meinen Chef nicht für das Model 3 als nächsten Dienstwagen erwärmen kann, werde ich mit deutlich weniger EK-Quote finanzieren, allerdings bleibe ich näher an der Basisversion und rechne mit einem Preis von max 46000€. Der wird dann gefahren, bis er auseinanderfliegt.
- Was kostet es die Bremsbeläge zu wechseln ? Konnte da nix im Internet finden....
- Sonstige Wartungskosten die immer wieder auftreten ?
- Was Kostet eine Driving Unit ?

Über Bremsbelege würde ich mir bei Elektroautos keine Gedanken machen... wie auch sonstige Wartungskosten. Die Drive Unit des Model 3 ist ja noch eine ziemliche Unbekannte; das selbsterklärte Ziel von Tesla ist ja, dass die DU ein Autoleben lang reicht (von über 1 Million Meilen war die Rede). Ob das beim Model 3 gelungen ist, wird sich erst zeigen müssen, aber das wäre ein Punkt den ich im Rahmen des Bestellprozesses bei Tesla anfragen werde (Garantie, Kosten für Ersatz).
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Typ 2 ist der europäische Standard, ein entsprechendes Kabel würde ich zusätzlich kaufen. Ein UMC (Universal Mobile Connector) ist ja dabei, mit Adapter für Schuko und - vermutlich - CEE rot. Für mich persönlich wäre noch der CEE blau Adapter interessant.
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Dazu kann ich nur sagen: Schnell wird auch die Basisversion ohne Dual Drive sein... Ist halt eine Frage der persönlichen Präferenz bzw. des Geldbeutels :D Ich habe eigentlich nicht vor, Dual Drive zu ordern. Ich komme selbst mit dem Vorderradantrieb des e-Golf klar, was ja aufgrund der sehr ungünstigen Gewichtsverteilung auf der Hinterachse ziemlich suboptimal ist, insbesondere bei Nässe und Glätte. Ich hatte aber auch bei Glatteis noch keine Probleme, weil ich dann halt angepasst fahre und man dank E-Antrieb sehr fein dosieren kann.
Wobei: Es gibt viele gute Gründe für Dual Drive. Sicherheit, stärkere Rekuperation... verhalten beim ziehen von Anhängelasten... Mal schauen.
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Re: Kaufberatung Model 3 / Offene Fragen

von founder » 13. Aug 2017, 16:58

Tom4k hat geschrieben:Hier mein Senf dazu aus Sicht eines e-Golf Fahrers (Bj 2015 = EPA 134 km Reichweite)...

Meiner bescheidenen Meinung nach ist das selbst in der Basisversion (354 km EPA-Reichweite) überhaupt kein Problem mit einem Tesla, der ja die Supercharger nutzen kann. Bedenke: Wie lange fährst du auf Langstrecke wirklich am Stück, ohne biologische Pause?
Wer allerdings regelmäßig sehr weite Strecken fährt oder gerne mit Bleifuß unterwegs ist, für den ist die Long Range Version wohl noch besser geeignet.


Die Campingfrage. Allein gefahren reicht die Basisversion ja aus.
Aber wenn man mal denkt einen Wohnwagen zu ziehen sollte es unbedingt der größere Akku sein.

Wäre ein interessanter Wettbewerb für Wohnwagenhersteller: Wer schafft den besten Wohnraum, mit dem ein Tesla 3 noch 250 km schafft?
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Re: Kaufberatung Model 3 / Offene Fragen

von Fritz! » 13. Aug 2017, 18:21

ManuxTesla hat geschrieben:...
Mein aktueller Peugeot Twingo ist 8 Jahre alt mit 120. 000 km



Was ist ein Peugeot Twingo? Ich kenne den Renault Twingo (https://de.wikipedia.org/wiki/Renault_Twingo), aber einen von Peugeot?


...

Meine Idee ist, das meine Garge meine Hauptladestation wird, auch weil der nächste SC 40km weg ist :oops:

Hürden/Fragen:

1. Kauf/Leasing/Finanzierung:

- Kapital für Auto verfügbar 25.000 €
- Monatlich "übrig": 500 € max 700 €

Was denkt ihr wie hoch die Leasingrate ca sein wird ?

Ich denke auch über Finanzierung nach, da ich was ich so höre davon ausgehe, das Tesla Autos für einen Rahmen von ca 10-15 Jahren baut und nicht alle paar Meter was kaputt gehen wird. Mein Ziel sind auf jeden Fall 10-15 Jahre mit dem Model 3.

Was würdet Ihr empfehlen ?


Leasing ist und bleibt für Privatpersonen totaler Quatsch. Lohnt sich als Firma, wenn Sie viel Gewinn machen und die Kosten sofort abschreiben wollen. Ansonsten ist Leasing immer teurer als Kredit.

Wenn ich vom "hohe Reichweite" Model mit Premium-Paket ausgehe (49.000,-- $), wird das geschätzt ca. 55.000,-- Euro hier kosten. Bei vorhandenen 25.000,-- bleiben 30.000,-- Euro übrig, die finanziert werden müssen (ich empfehle da die Hausbank von Ihnen). Bei 7 Jahren Laufzeit bei 3,9% (wahrscheinlich bekommen Sie bessere Konditionen, ich bin selbstständig, da ist das bereits gut) kommen da 409,-- Euro/Monat an Rate bei raus, am Ende gibs keine Schlußrate, sondern die Kiste gehört Ihnen dann komplett. Würde also in Ihren Bereich mit 500,--/Monat locker reinpassen.


Was kostet eine Vollkasko für das Model S/3 ? Gibt es da schon Zahlen,Schätzwerte ?


Da die Typklassen noch nicht da sind, kann man es konkret nicht sagen, denke aber, daß die Einschätzungen des Model S75-Fahrers da ganz passend sind, Tendenz eher zu günstiger.

...

Mietwohnung mit Garage

- Garage hat aber nur zwei Schuko Steckdoosen (separate verkabelt und mit Zähler) und die Verhandlungen mit dem Vermieter laufen noch, ob ich da was anderes rein legen kann.. Sieht aber bisher eher Mau aus....

...


Bin selbst Vermieter und habe bei der letzten Renovierung schon mal für alle Garagen und Stellplätze es so weit mit 5 adrigem Drehstromkabel vorbereitet, daß die Mieter ruhig kommen können. Ich denke mal, wenn Sie auf Ihre Kosten dort eine einfache 11 kW Drehstromsteckdose installieren lassen (mit eigenen Zähler), sollte der Vermieter da nichts gegen haben. Es wird ja auch gerade ein Gesetz vorbereitet, daß Ihnen einen Anspruch auf eine solche Steckdose sichert. Ich schätze die Kosten da so auf 200,-- bis 600,-- Euro, je nach Kabellänge zum Hausanschluß/Sicherungskasten und Stundenlohn vom Elektriker.


5. Konfiguration

- Macht es Sinn auf die Dual Motor Variante zu warten oder ist die Hinterradantriebsversion für den Alltag genau so gut ?

....


Wenn ich es mir leisten kann, kommt mir immer die Allrad-Version ins Haus. Bei Tesla etwas höhere Reichweite und bessere Beschleunigung. Und wesentlich sicheres Fahren auf allen Strecken abseits des warmen & trockenen Hochsommers. Laub, Schnee, Nässe, Allrad hat dort immer Vorteile.
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Re: Kaufberatung Model 3 / Offene Fragen

von Sven@Tesla » 13. Aug 2017, 21:07

ManuxTesla hat geschrieben:
1. Kauf/Leasing/Finanzierung:

- Kapital für Auto verfügbar 25.000 €
- Monatlich "übrig": 500 € max 700 €

Was denkt ihr wie hoch die Leasingrate ca sein wird ?

Ich denke auch über Finanzierung nach, da ich was ich so höre davon ausgehe, das Tesla Autos für einen Rahmen von ca 10-15 Jahren baut und nicht alle paar Meter was kaputt gehen wird. Mein Ziel sind auf jeden Fall 10-15 Jahre mit dem Model 3.

Was würdet Ihr empfehlen ?



Erstmal bin ich dir sehr dankbar,dass du einen derartigen Threat erstellt hast.... Das ganze interessiert und beschäftigt mich nämlich auch momentan ziemlich heftig!

Kann mich den Vorrednern anschließen, was das Leasing betrifft...es lohnt sich schlichtweg als Privatperson nicht.
Ich habe mir die, von Tesla angebotene, Finanzierung etwas genauer betrachtet.
Dabei kam ich zum Folgenden Ergebnis
Bei den möglichen Anzahlungen von 10,20 oder 30% kommt man egal, was man anzahlt immer auf eine Schlussrate von ~43% des Kaufpreises.
Das bedeutet:

Bsp:
Model 3 standart+ Premium 45k
Gerechnet über 5 Jahre mit 10tsdKm/a
Bei 10% Anzahlung
Zu finanzierende Summe 40,5k-19,35k (Restrate (43%))=21150
21150:60(Monate bei 5 Jahren=352,5 monatl. Rate (ohne Zinsen, aktuell 1,99% aktiver Jahreszins)
Bei 20% Anzahlung
Zu finanzierende Summe 36k-19,35k=16650:60=277,5 monatl. Rate (o.Z.)
Bei 30% Anzahlung
Zu finanzierende Summe 31,5k-19,35k=12150:60=202,5 monatl. Rate (o.Z.)

Wenn ich mir dein Budget anschaue, würde ich dir Vorschlagen, dass du einfach eine recht große Anzahlung machst und den Rest wie hier berechnet, bei Tesla finanzierst.
Ich werde mich auch für diese Zahlart entscheiden, es sei denn Tesla macht mir mit der Deutschlandpreis-Politik die Visionen kaputt....
Dann wäre ich nur noch ein trauriger Student, der einem nicht vorhanden Model 3 nachweint :lol: :roll:
 
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Re: Kaufberatung Model 3 / Offene Fragen

von Fritz! » 13. Aug 2017, 23:50

Sven@Tesla hat geschrieben:
ManuxTesla hat geschrieben:
1. Kauf/Leasing/Finanzierung:

- Kapital für Auto verfügbar 25.000 €
- Monatlich "übrig": 500 € max 700 €

Was denkt ihr wie hoch die Leasingrate ca sein wird ?

Ich denke auch über Finanzierung nach, da ich was ich so höre davon ausgehe, das Tesla Autos für einen Rahmen von ca 10-15 Jahren baut und nicht alle paar Meter was kaputt gehen wird. Mein Ziel sind auf jeden Fall 10-15 Jahre mit dem Model 3.

Was würdet Ihr empfehlen ?



...

Kann mich den Vorrednern anschließen, was das Leasing betrifft...es lohnt sich schlichtweg als Privatperson nicht.
Ich habe mir die, von Tesla angebotene, Finanzierung etwas genauer betrachtet.
Dabei kam ich zum Folgenden Ergebnis
Bei den möglichen Anzahlungen von 10,20 oder 30% kommt man egal, was man anzahlt immer auf eine Schlussrate von ~43% des Kaufpreises.
Das bedeutet:

...


Was ich, unabhängig von Tesla, nicht verstehe ist dieser Unsinn mit der hohen Schlußrate. In wieviel Prozent der Fälle ist es tatsächlich so, daß ich in 3 oder 5 Jahren auf einmal eine mittlere 5-stellige Summe an Geld habe, die ich jetzt noch nicht habe? Erbschaft kann man ganz schlecht planen, Lottogwinn ist auch schlecht planbar. In 1 bis 2 % der Fälle könnte sowas evtl. eintreten.

Ansonsten ist dies doch nur eine Geschichte, daß der Autoverkäufer mir jetzt eine Finanzierung über z.B. 30.000,-- Euro andreht mit einer Schlußrate von 18.000,-- Euro. In 3 oder 5 Jahren werde ich aber keine 18.000,-- Euro liegen haben (woher sollen die auch kommen), also werde ich, da das Auto ja noch gut ist, eine Anschlußfinanzierung machen über diese 18.000,-- Euro. Der Verkäufer bekommt also 2 x Provision, die ich jedesmal bezahlen muß. Sehr "nett". Wenn ich die 18.000,-- anspare, kann ich damit auch gleich einen höhere Rate bedienen und die Kiste gehört eher mir.

Dann doch lieber gleich vernünftig rechnen, 30.000,-- auf 6 oder 7 oder 8 Jahre finanziert mit Schlußtrate 0,-- Euro. Dann kann ich mit dem Auto machen, was ich will, es in Zahlung geben, die Laufleistung ist für die Rate egal oder ich fahre ihn weiter, bis er sich aufgelöst hat.

Ist jetzt kein spezielles Tesla-Problem, aber als Tesla mir eine Finanzierung angeboten hat, gabs da auch nur so einen Mist mit hoher Schlußrate. Das ist doch Augenwischerei und Veräppelung des Kunden, oder? Bei Finanzierung über die Firma und Abgabe des Autos nach 3 Jahren ist das eine andere Geschichte, aber es wurde hier ja explizit von einer Privat-Person gefragt.

Wollte ich nur mal gesagt haben!
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Re: Kaufberatung Model 3 / Offene Fragen

von Tom4k » 14. Aug 2017, 06:31

founder hat geschrieben:Die Campingfrage. Allein gefahren reicht die Basisversion ja aus.
Aber wenn man mal denkt einen Wohnwagen zu ziehen sollte es unbedingt der größere Akku sein.

Stimmt, für wen das interessant ist... allerdings wissen wir noch nichts darüber, wieviel das Model 3 überhaupt ziehen darf bzw. haben "offiziell" (soweit ich weiß) ohnehin nur einen alten Tweet von Elon Musk, in der die AHK angekündigt wird. Ich hoffe ja sehr darauf, aber nur für den Fahrradträger und um gelegentlich kleine Anhänger in der Region zu bewegen, nicht für die Langstrecke.
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Re: Kaufberatung Model 3 / Offene Fragen

von ManuxTesla » 14. Aug 2017, 10:09

Hallo Leute,

Vielen Dank für eure sehr hilfreichen antworten! Das bestärkt mich mir ein Model 3 zuzulegen.
Sven@Tesla hat geschrieben:Wenn ich mir dein Budget anschaue, würde ich dir Vorschlagen, dass du einfach eine recht große Anzahlung machst und den Rest wie hier berechnet, bei Tesla finanzierst.
Ich werde mich auch für diese Zahlart entscheiden, es sei denn Tesla macht mir mit der Deutschlandpreis-Politik die Visionen kaputt....
Dann wäre ich nur noch ein trauriger Student, der einem nicht vorhanden Model 3 nachweint


Fritz! hat geschrieben:Dann doch lieber gleich vernünftig rechnen, 30.000,-- auf 6 oder 7 oder 8 Jahre finanziert mit Schlußtrate 0,-- Euro. Dann kann ich mit dem Auto machen, was ich will, es in Zahlung geben, die Laufleistung ist für die Rate egal oder ich fahre ihn weiter, bis er sich aufgelöst hat.


Das wäre dann aber Leasing oder ?

Das Problem, das ich habe ich habe eben nur einmal die 25.000 € und kann die Entweder in die Anzahlung stecken und dann niedrige Raten zahlen (ohne Schlussrate) oder ich Zahle weniger an, zahle höhere Raten und hebe mit dann eben noch 18.000 € auf für die Schlußrate.

Würde jetzt von meinem Gefühl her auch zu Leasing tendieren, weil die monatliche Belastung nicht so hoch ist und ich eben keine Anschlussfinanzierung brauche. Ich bin nicht so der Banker, von daher wäre es schön von euch zu der Thematik nochmal etwas input zu erhalten.

Sven@Tesla hat geschrieben:Wenn ich mir dein Budget anschaue, würde ich dir Vorschlagen, dass du einfach eine recht große Anzahlung machst und den Rest wie hier berechnet, bei Tesla finanzierst.
Ich werde mich auch für diese Zahlart entscheiden, es sei denn Tesla macht mir mit der Deutschlandpreis-Politik die Visionen kaputt....
Dann wäre ich nur noch ein trauriger Student, der einem nicht vorhanden Model 3 nachwein


Ok deinen Gedanken kann ich gut nachvollziehen, aber zb bei 30 % Anzahlung mit ~200 € Rate, kommt ja dann noch am ende die 43% Schlussrate, dafür hab ich dann wahrscheinlich kein Geld mehr... oder übersehe ich etwas ?

Fritz! hat geschrieben:Was ist ein Peugeot Twingo? Ich kenne den Renault Twingo (https://de.wikipedia.org/wiki/Renault_Twingo), aber einen von Peugeot?

Meinte natürlich Renault :oops: :oops:

Fritz! hat geschrieben:Es wird ja auch gerade ein Gesetz vorbereitet, daß Ihnen einen Anspruch auf eine solche Steckdose sichert.


Fritz können Sie mir da einen Link oder mehr Informationen zukommen lassen ? Mit meinem Vermieter kann man leider nicht so gut reden und er scheut Investitionen wie der Teufel das Weihwasser, vor allem für einen "theoretischen" Fall wie dass ein Mieter plötzlich E-Auto fährt.... Ich hatte da gern was um meinen Standpunkt zu untermauern.

Vielen Dank an alle die geantwortet haben bisher, fühle mich freundlich aufgebnommen bei euch und schätze die Informationen sehr!

Weitere Infos:

- Ich bin im Moment noch davon überzeugt, das Premiumpaket weg zu lassen, da ich nicht so der Audiophile bin und ich meinen Telsa dann fahre bis die Batterie stirbt und solange sich die Reperatur kosten im Rahmen halten. So weit ich weiß hat ja auch die Basisversion Handy changer für Apple integriert aber da gibt es bestimmt Adapter dann für.

- Das einzige Must-have was ich haben wollen würde wäre das beim Summon die Garage mit aufgeht und sich die Spiegel ein/aus klappen wäre nett, aber ich glaube das ist mit der "Home Link" Funktion nicht gemeint oder ? Zu den Spiegeln habe ich unterschiedliches gelesen, manche schreiben ein ausklappen ist elektrisch und nur das Abblenden und die Fahrerprofile sind es nicht, andere wieder das die Manuell sind....

- Ich tendiere stark zur Long Range version, da ich meinen Tesla so lange es geht fahren werde und ich dann Batteriesparrend zwischen 20 und 80% das meiste raus hohlen will. Außerdem habe ich mehr Reichweite im Winter hier im hügeligen Umland.

- Tendiere dann zum Allrad, wenn es preislich drin sein sollte.

- Werde mir nur Enhanced Driving dazu nehmen und keine Self Driving Cap. Wird eh nie überall gehen.

- Standardräder (die "billigeren")

- Rote Farbe .-) Ist es mir wert :D

Weitere Fragen die mir eingefallen sind:

- Gibt es Versicherungen die extra gute (Vollkasko)-Konditionen für E-Autos anbieten oder kann ich da einfach zu HUK gehen ?

- Einparkassistent usw gibt es auch in der Standardvariante oder ist das Premium ?

- Gibt es einen guten Konfigurator für das Model 3 mit Preisschätzung was meine Optionen angeht ?

- Habe ich Vorteile wenn ich jetzt schon reserviere (außer einen Platz früher in der Schlange) ? Bzw anders gefragt, kann ich jetzt reservieren und aber einen Dual drive bekommen bzw mein Model so abstimmen wie ich das möchte ? Gibt es eine Deadline bis wann man stornieren kann ?

Warum ein Tesla:

Kurz: Es ist die Zukunft und ökologischer

Lang: Ich schieße ca 700-800 Euro in meinen Twingo wegen Wartung und Reparatur. Das soll deutlich abnehmen und ich möchte ein größeres Auto.
Die Autos die ich mir angeschaut habe, sind alle nicht nach meinem Geschmack (wenig Rundumsicht, zu viel "Zeugs" im Cockpit). Ich mag es lieber miminalistisch. Selbst der große Bildschirm im model S ist mir zu klobig und schlecht untergebracht.

Ich bin fest dazu überzeugt, das in den nächsten 5-10 Jahren die Benziner und früher vielleicht schon die Diesel ausgesorgt haben und es sicher noch weitere Skandale in dem Bereich geben wird. Und die el. Infrastruktur wird mit jedem Jahr besser. Wenn man dann auch noch ein einheitliches Bezahlsystem erfindet bin ich zufrieden.

Insgesammt bin ich enttauscht von der Dt. Automobielkunst, die wollen nicht wirklich elektrisch! Sondern tun nur so damit sie nicht als die Dinosaurier wahr genommen werden die sie halt sind. 30km im Hybrid oder 200 km nach NEFZT kann man in die Tonne klopfen. Und preislich liegen die mit dem model 3 gleich auf. Dann lieber gleich zu dem der es kann und noch eine Vorreiter Rolle hat (Die Patente sind ja offen...)

Vielen Dank für eure Mühe und die freundliche Aufnahme im Forum!

Ich freue mich auf den Austausch und eure Antworten :-)
 
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Registriert: 13. Aug 2017, 12:35

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