M3-Vorbestellung oder ein gebrauchtes MS? TCO-Spekulatius...

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Re: M3-Vorbestellung oder ein gebrauchtes MS? TCO-Spekulatiu

von _ph_ » 10. Jun 2017, 14:45

Akritus hat geschrieben:Es tut mir Leid wenn meine Antwort für dich überheblich wirkt, es war nicht meine Absicht mich damit über jemand zu stellen o.ä.

Für mich ist es nur so dass ich für nichts außer Immobilien (da lässt es sich größtenteils kaum vermeiden) Geld leihen würde, da dies immer ein gewisses Risiko darstellt. Dies dann zusätzlich zur Tatsache dass der Endpreis höher wird.

Auch bei Immobilien kann ein teilweiser oder ganzer Verlust entstehen. Es bleibt immer ein Restrisiko. Und ein finanziertes Auto wird ja versichert.

Es war also nur eine persönliche Ansichtssache und natürlich macht am Ende jeder das wie er will.

Normalerweise sollte man für ein Auto ja auch keine 5 Jahre lang jeden Cent von seinem Einkommen sparen müssen... Aber das ist jetzt eine andere Diskussion.


Das man ein Auto finanziert, heisst ja nicht, das man sich die Raten nicht leisten kann. Wenn ich bereits ein vernünftiges Auto haben, dann würde ich eher abwarten als finanzieren. Aber wenn dringend ein neues Auto benötigt dreht sich die Sache um: warum soll ich mehrere Jahre extrem sparen, ohne das Fahrzeug zu besitzen, bzw. wie soll das funktionieren, wenn man ein Fahrzeug benötigt?

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Re: M3-Vorbestellung oder ein gebrauchtes MS? TCO-Spekulatiu

von Bzzz » 10. Jun 2017, 17:38

_ph_ hat geschrieben:Auch bei Immobilien kann ein teilweiser oder ganzer Verlust entstehen. Es bleibt immer ein Restrisiko. Und ein finanziertes Auto wird ja versichert.


Wenn du deinen Zweitwagen bei Glatteis selber vom Hof räumst, wird dir deine Versicherung auch das internationale Zeichen der Freundschaft zeigen. Der Deutsche versichert gern, klar, aber alles was jenseits von Peanuts (relativ zum eigenen Einkommen) liegt ist halt einfach ein Risiko, das man eingehen wollen muss. Wenn nicht, lebt man dauerhaft mit Sperrholzmöbeln, dem 20 Jahre alten Gebrauchtwagen und Klamotten vom Wühltisch.
Soll heißen: Ich hab mit einer (sinnvollen!) Finanzierung eines Autos kein Problem, denn sagen wir 50k€ kann ich momentan nicht einfach so stemmen. Kunststück, wenn man vor zwei Jahren noch bei Brot, Butter und 375€ im Monat studiert hat. Allerdings werd ich mir schwer tun, als Physiker und halber Informatiker auf Dauer unterdurchschnittlich zu verdienen. Momentan fährt mein 4er-Golf problemlos, und solange er das tut, werd ich auch weiterhin damit fahren. Aber man kann ja schonmal einen Tausender im Monat beiseite legen, und wenns soweit ist, wird der Rest halt per Kredit mit kurzer, hoher Tilgung dazugelegt. Fällt die Kiste morgen auseinander, käm ich ins Schwitzen - der große Grundstock für die sinnvolle Finanzierung eines so teuren Fahrzeugs ist noch nicht da, wahrscheinlich würd ich mir was gleichwertiges holen und den Tesla dann ein, zwei, drei Quartale verschieben...

Akritus hat geschrieben:Für mich ist es nur so dass ich für nichts außer Immobilien (da lässt es sich größtenteils kaum vermeiden) Geld leihen würde, da dies immer ein gewisses Risiko darstellt. Dies dann zusätzlich zur Tatsache dass der Endpreis höher wird.


Jo, bei deiner vermutlichen Einkommenslage schieben sich die Peanuts halt etwas nach oben. Der Einkommensmillionär würde jetzt sagen, dass er Immobilien nur direkt bar zahlen würde und bestenfalls für den Privatjet einen Kredit aufnimmt. Der rumgeschubste Leiharbeiter hingegen finanziert die neue Waschmaschine nach dem irreparablen Defekt, weils ihm nicht anders möglich ist. Wir liegen irgendwo dazwischen.

Zum Immobilienkauf (zur eigenen Nutzung) gibts ein schönes Video vom Herrn Hörhan. Wer da viel Geld versenkt, sollte nicht auf den 3500€ Finanzierungskosten für die Karre rumhacken - andererseits bin ich auch der Meinung, dass man sich ein Auto (oder generell jedes exklusive Spielzeug) nicht leisten kann, wenn man den Kredit vom ersten bis zum letzten Cent Kaufpreis braucht. Uuund damit leite ich elegent zurück zur Frage, ob so ein gebrauchtes Model S in zwei Jahren nicht vielleicht doch günstiger kommt als ein lange vorzubestellendes M3. Denn davor kommt das für mich finanziell nicht in Frage, aber wenn man erstmal das M3 im alltäglichen Straßenverkehr sieht, jucken einem vielleicht doch die Finger :P
 
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Re: M3-Vorbestellung oder ein gebrauchtes MS? TCO-Spekulatiu

von Cupra » 10. Jun 2017, 18:36

Wie viele MS gäb es wohl wenn es keine Finanzierung gäbe und keine Firmenwagen, sondern jeder Besitzer es wirklich hätte bar kaufen müssen... :shock: Für mich liegt ein MS auch nicht gerade in der Preisspanne in der ich normal ein Auto kaufe. Für das MS binich aber bereit etwas mehr auszugeben, da es hoffentlich länger hält und ich auch ein gaaanz klein wenig für die Umwelt tun kann. Also wird 2 Jahre gespart, mit dem dann die Anzahlung gemacht, 5 Jahre Leasing und in der Zeit kann ich die Schlussrate sparen und fertig. Alternative ist nochmal einen Verbrenner kaufen und in 10 Jahren noch mal gucken... Ich bin eher für die Variante die ein paar Jahre Finanzierung hat. ;)
 
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Re: M3-Vorbestellung oder ein gebrauchtes MS? TCO-Spekulatiu

von Fritz! » 10. Jun 2017, 20:38

Akritus hat geschrieben:Es tut mir Leid wenn meine Antwort für dich überheblich wirkt, es war nicht meine Absicht mich damit über jemand zu stellen o.ä.

Für mich ist es nur so dass ich für nichts außer Immobilien (da lässt es sich größtenteils kaum vermeiden) Geld leihen würde, da dies immer ein gewisses Risiko darstellt. Dies dann zusätzlich zur Tatsache dass der Endpreis höher wird.

Es war also nur eine persönliche Ansichtssache und natürlich macht am Ende jeder das wie er will.

Normalerweise sollte man für ein Auto ja auch keine 5 Jahre lang jeden Cent von seinem Einkommen sparen müssen... Aber das ist jetzt eine andere Diskussion.


Es ist aber doch dasselbe, ob ich den Wagen finanziere oder bar bezahle. Der eine legt halt längere ZEit soviel Geld zur Seite, daß er in 2/4/6 Jahren eine Summe von, sagen wir mal, 50.000,-- Euro liegen hat, der andere kauft das Auto sofort (und nicht erst nach 2/4/6 Jahren) und tahlt dann halt 2/4/6 Jahre (je nach Einkommen) die 50.000,-- wieder ab. Der, der das Auto früher haben möchte (Kredit) zahlt halt etwas mehr dafür (Zinsen).

Und die 0,1 % der Bevölkerung, die solche Summe IMMER über haben, sind nicht relevant, da wahrscheinlich eher RollsRoyce oder Maybach-Kunden... ;)
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Re: M3-Vorbestellung oder ein gebrauchtes MS? TCO-Spekulatiu

von Akritus » 10. Jun 2017, 21:48

Bzzz hat geschrieben:
Akritus hat geschrieben:Für mich ist es nur so dass ich für nichts außer Immobilien (da lässt es sich größtenteils kaum vermeiden) Geld leihen würde, da dies immer ein gewisses Risiko darstellt. Dies dann zusätzlich zur Tatsache dass der Endpreis höher wird.


Jo, bei deiner vermutlichen Einkommenslage schieben sich die Peanuts halt etwas nach oben.


Ich habe über meine Einkommenslage doch nichts gesagt? Die ist im Grunde vollkommen durchschnittlich, ich bin lediglich ein sparsamer Mensch. Und für mich sind 3500€ eine schöne Stange Geld auf die ich nicht verzichten wollen würde. Ich habe aber zudem auch noch die Eigenschaft, auf Banken "allergisch" zu sein. :lol:
 
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Re: M3-Vorbestellung oder ein gebrauchtes MS? TCO-Spekulatiu

von trimaransegler » 11. Jun 2017, 08:21

Bewegliche Wirtschaftsgüter kaufen wir immer mit den dafür vorgesehenen /angesparten Mitteln. Ich habe in meinem ganzen Leben noch keinen Leasingkauf gemacht oder eine Kreditkarte besessen - Old School eben. :geek: :geek: :mrgreen:
Viele Grüße aus dem Westerwald

Friedhelm

Wer einen Tesla über meine Empfehlung bestellen und sowohl 1000€ sparen möchte als auch SUC-Flatrate braucht: http://ts.la/drfriedhelm6242
 
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Re: M3-Vorbestellung oder ein gebrauchtes MS? TCO-Spekulatiu

von alfman » 11. Jun 2017, 08:43

Hier wird es vermutlich auf so viele Meinungen wie es Möglichkeiten gibt hinauslaufen...
"Oldschool" (=sparen) kann auch den Kürzeren ziehen ggü. anlegen zu guter Rendite und finanzieren auf Basis der günstigen (OldSchool-) Sparer. :mrgreen:
 
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Re: M3-Vorbestellung oder ein gebrauchtes MS? TCO-Spekulatiu

von Awzm » 11. Jun 2017, 10:49

Denke auch die Ansichten hier sind extrem unterschiedlich.
Persönlich lease ich Autos lieber (bin selbständig) und investiere das Geld in Assets die Erträge abwerfen. Die zusätzlichen Kosten des Leasings wurden so bisher locker mehr als wieder hereingeholt.
 
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Re: M3-Vorbestellung oder ein gebrauchtes MS? TCO-Spekulatiu

von mikeljo » 11. Jun 2017, 14:39

Also um mal wieder auf den eigentlichen Sinn dieses Threads zurückzukommen:
Lieber JETZT ein gebrauchtes MS kaufen und sich JEDEN Tag elektrisch freuen als 2-x Jahre auf ein M3 warten. Und genau das hab ich vor 8 Monaten gedacht und gemacht. :D
seit 25.10.16: Model S 85 schwarz
1.4.16: M3 reserviert.
28.5.2012 bis 25.10.16 146.000 "Chevy Volt" km
Referal Link: http://ts.la/michael3900
 
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Re: M3-Vorbestellung oder ein gebrauchtes MS? TCO-Spekulatiu

von Bzzz » 11. Jun 2017, 14:48

Das klappt nur, wenn beim Jobwechsel richtig was rausspringt ;) (ich bin da ja noch offen für Angebote...)
 
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