Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

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Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

ca. 800 Volt und nur CCS-Buchse (inkompatibel zu jetzigen SuCs)
1
2%
ca. 600 Volt und nur CCS-Buchse (inkompatibel zu jetzigen SuCs)
0
Keine Stimmen
Spannung wie jetzt bei S und X und Snur CCS-Buchse (inkompatibel zu jetzigen SuCs)
0
Keine Stimmen
Spannung wie bei S und X und spezielle CCS-Buchse und Hardware die es kompatibel zu jetzigen SuCs macht.
15
25%
Spannung höher als bei S/X , spezielle CCS-Buchse und Hardware die es kompatibel zu jetzigen SuCs macht.
8
13%
Spannung wie bei S und X und 2 Ladeanschlüsse (Tesla und CCS)
4
7%
Spannung höher als bei S und X und 2 Ladeanschlüsse (Tesla und CCS) (zusätzlicher Spannungswandler im Auto)
1
2%
identisch mit S und X wie jetzt (als Option kommt ein CCS-Adapter)
32
52%
 
Abstimmungen insgesamt : 61

Re: Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

Beitragvon Leto » 6. Jan 2017, 16:27

Helmut1 hat geschrieben:
Leto hat geschrieben:Tesla hat einfach ganz andere Probleme als >135 kW oder > 400V und es hofft eine Mehrheit das sich Tesla nicht mit der Lösung von Problemen die keine sind beschäftigt.

Die Zukunft der Elektromobilität hängt ganz klar nicht von den Kosten des Antriebssystems ab sondern viel wichtiger ist, dass auch unbedingt eine absurd hohe Anzahl von Musikliedern von einem USB-Stick gelesen werden können. ;)


Im Ernst, einen USB Stick der eine Stunde lang nicht funktioniert merkt jeder der sowas nutzt beim ersten Test. Ob das Auto 400V oder 800V benutzt wohl nie. Daran das 400V systematisch signifikant teurer ist als 800V glaube ich auch nicht. An so vielen Stellen treten die höheren Ströme (und das ist auch nur ein Faktor 2) nicht auf.
2. Model S 90D, seit 9/16, Midnight Silver/Grau/Carbon, alles außer Tiernahrung und Pano, E.ON Basisbox Kombi und wallb-e eco, je 22kW und BEW "ein Preis" Roaming Vertrag für RWE Säulen sowie TNM Ladekarte und Plugsurfing
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Re: Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

Beitragvon Helmut1 » 6. Jan 2017, 16:54

Leto hat geschrieben:Im Ernst, einen USB Stick der eine Stunde lang nicht funktioniert merkt jeder der sowas nutzt beim ersten Test. Ob das Auto 400V oder 800V benutzt wohl nie. Daran das 400V systematisch signifikant teurer ist als 800V glaube ich auch nicht. An so vielen Stellen treten die höheren Ströme (und das ist auch nur ein Faktor 2) nicht auf.

Ich kenne das Kosteneinsparpotenial bei höherer Spannung nicht. Was ich aber meine sicher zu Wissen ist, dass je länger Tesla Inkompatibiltät vermeidet, desto teuer und schwieriger wird der Umstieg.
Was CCS betrifft so gibt es ein Video von Musk. Habe es aber leider nicht gespeichert und weiß auch nicht mehr von welcher Veranstaltung.
So wie ich es in Erinnerung habe findet Musk den CCS-Stecker zu klobig.
Er wirkte aber dabei nicht wie als wäre ein anderer in einen Hundehaufen getreten, sondern er selbst. ;)
Er starkes Indiz m. E. dafür, dass Tesla zu CCS wechselt.
Und CCS wird von Tesla unabhängig halt auf höhere Spannung gehen. Da wäre es selbstschädigend nicht mit zu gehen.
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Re: Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

Beitragvon Tom4k » 7. Jan 2017, 17:36

Ein weitaus besseres Indiz dafür ist meiner Meinung nach, dass Tesla vor rund einem Jahr dem CCS Consortium beigetreten ist.
https://longtailpipe.com/2016/04/18/tesla-joins-150-kw-ccs-forces-chademos-days-are-numbered-in-ev-fast-charging/
Model3Tracker | 01.04.2016, 05:00 MESZ: Reservierung Tesla Modell ≡ (common_reservation_id: 443xxx)
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Re: Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

Beitragvon egn » 7. Jan 2017, 18:49

Man kann dem CCS Konsortium auch aus anderen Gründen beitreten:
- CCS Adapter Kompatibilität in den Standard aufnehmen
- Kompatibilität zu Tesla SuC herstellen

Ganz grundsätzlich tritt man solchen Konsortien auch bei um zu erfahren was die anderen so machen und gegebenenfalls die Weiterentwicklung in eine Richtung zu treiben die einem selbst nützt, und/oder die Anderen auszubremsen. :roll:

Übrigens bin ich hier mit Leto völlig einer Meinung. Wenn man ein Fahrzeug in die Massenproduktion bringen und die Kosten niedrig halten will dann beschränkt man sich auf die Technik mit der man Erfahrung gesammelt hat. Tesla hat mit seinen überzogenen Innovationen schon mehrfach Schiffbruch erlitten und es ist nur zu hoffen dass dies beim M3 nicht wieder passiert. Ein Übergang auf eine höhere Spannung bringt kaum Ersparnis bei den Kosten, da elektrische und elektronische Komponenten für 1000 V auch erheblich teurer sind als Komponenten für 500 V. Man muss noch sorgfältiger auf perfekte Isolierung achten und hat im Falle eines Unfalls eine noch höhere Gefährdung als jetzt.

Gleichspannung ist bei so hoher Spannung kein Zuckerschlecken.
Tesla Model S85, 2/2014, weiß , Leder beige, Tech, Sound, Luftfederung, Doppellader, Kaltwetter, Panoramadach
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