Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

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Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

ca. 800 Volt und nur CCS-Buchse (inkompatibel zu jetzigen SuCs)
2
2%
ca. 600 Volt und nur CCS-Buchse (inkompatibel zu jetzigen SuCs)
0
Keine Stimmen
Spannung wie jetzt bei S und X und Snur CCS-Buchse (inkompatibel zu jetzigen SuCs)
0
Keine Stimmen
Spannung wie bei S und X und spezielle CCS-Buchse und Hardware die es kompatibel zu jetzigen SuCs macht.
28
30%
Spannung höher als bei S/X , spezielle CCS-Buchse und Hardware die es kompatibel zu jetzigen SuCs macht.
12
13%
Spannung wie bei S und X und 2 Ladeanschlüsse (Tesla und CCS)
9
10%
Spannung höher als bei S und X und 2 Ladeanschlüsse (Tesla und CCS) (zusätzlicher Spannungswandler im Auto)
1
1%
identisch mit S und X wie jetzt (als Option kommt ein CCS-Adapter)
40
43%
 
Abstimmungen insgesamt : 92

Re: Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

von Leto » 6. Jan 2017, 17:27

Helmut1 hat geschrieben:
Leto hat geschrieben:Tesla hat einfach ganz andere Probleme als >135 kW oder > 400V und es hofft eine Mehrheit das sich Tesla nicht mit der Lösung von Problemen die keine sind beschäftigt.

Die Zukunft der Elektromobilität hängt ganz klar nicht von den Kosten des Antriebssystems ab sondern viel wichtiger ist, dass auch unbedingt eine absurd hohe Anzahl von Musikliedern von einem USB-Stick gelesen werden können. ;)


Im Ernst, einen USB Stick der eine Stunde lang nicht funktioniert merkt jeder der sowas nutzt beim ersten Test. Ob das Auto 400V oder 800V benutzt wohl nie. Daran das 400V systematisch signifikant teurer ist als 800V glaube ich auch nicht. An so vielen Stellen treten die höheren Ströme (und das ist auch nur ein Faktor 2) nicht auf.
2. Model S 90D, seit 9/16, Midnight Silver/Grau/Carbon, alles außer Tiernahrung und Pano, E.ON Basisbox Kombi und wallb-e eco, je 22kW und BEW "ein Preis" Roaming Vertrag für RWE Säulen sowie TNM Ladekarte und Plugsurfing
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Re: Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

von Helmut1 » 6. Jan 2017, 17:54

Leto hat geschrieben:Im Ernst, einen USB Stick der eine Stunde lang nicht funktioniert merkt jeder der sowas nutzt beim ersten Test. Ob das Auto 400V oder 800V benutzt wohl nie. Daran das 400V systematisch signifikant teurer ist als 800V glaube ich auch nicht. An so vielen Stellen treten die höheren Ströme (und das ist auch nur ein Faktor 2) nicht auf.

Ich kenne das Kosteneinsparpotenial bei höherer Spannung nicht. Was ich aber meine sicher zu Wissen ist, dass je länger Tesla Inkompatibiltät vermeidet, desto teuer und schwieriger wird der Umstieg.
Was CCS betrifft so gibt es ein Video von Musk. Habe es aber leider nicht gespeichert und weiß auch nicht mehr von welcher Veranstaltung.
So wie ich es in Erinnerung habe findet Musk den CCS-Stecker zu klobig.
Er wirkte aber dabei nicht wie als wäre ein anderer in einen Hundehaufen getreten, sondern er selbst. ;)
Er starkes Indiz m. E. dafür, dass Tesla zu CCS wechselt.
Und CCS wird von Tesla unabhängig halt auf höhere Spannung gehen. Da wäre es selbstschädigend nicht mit zu gehen.
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Re: Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

von Tom4k » 7. Jan 2017, 18:36

Ein weitaus besseres Indiz dafür ist meiner Meinung nach, dass Tesla vor rund einem Jahr dem CCS Consortium beigetreten ist.
https://longtailpipe.com/2016/04/18/tesla-joins-150-kw-ccs-forces-chademos-days-are-numbered-in-ev-fast-charging/
Model3Tracker | 01.04.2016, 05:00 MESZ: Reservierung Tesla Modell 3 (common_reservation_id: 443xxx)
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Re: Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

von egn » 7. Jan 2017, 19:49

Man kann dem CCS Konsortium auch aus anderen Gründen beitreten:
- CCS Adapter Kompatibilität in den Standard aufnehmen
- Kompatibilität zu Tesla SuC herstellen

Ganz grundsätzlich tritt man solchen Konsortien auch bei um zu erfahren was die anderen so machen und gegebenenfalls die Weiterentwicklung in eine Richtung zu treiben die einem selbst nützt, und/oder die Anderen auszubremsen. :roll:

Übrigens bin ich hier mit Leto völlig einer Meinung. Wenn man ein Fahrzeug in die Massenproduktion bringen und die Kosten niedrig halten will dann beschränkt man sich auf die Technik mit der man Erfahrung gesammelt hat. Tesla hat mit seinen überzogenen Innovationen schon mehrfach Schiffbruch erlitten und es ist nur zu hoffen dass dies beim M3 nicht wieder passiert. Ein Übergang auf eine höhere Spannung bringt kaum Ersparnis bei den Kosten, da elektrische und elektronische Komponenten für 1000 V auch erheblich teurer sind als Komponenten für 500 V. Man muss noch sorgfältiger auf perfekte Isolierung achten und hat im Falle eines Unfalls eine noch höhere Gefährdung als jetzt.

Gleichspannung ist bei so hoher Spannung kein Zuckerschlecken.
Tesla Model S85, 2/2014, weiß , Leder beige, Tech, Sound, Luftfederung, Doppellader, Kaltwetter, Panoramadach
 
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Re: Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

von Helmut1 » 22. Jun 2017, 10:10

Da dauernd M3s an verschiedenen Superchargern gesehen werden und jetzt auch noch ein Bild gibt mit 364 Volt bei ca 1/3 Ladestand dürfte die Sache klar sein:
Tesla bleibt beim alten niedrigen Spannungsniveau.

Damit ist der Weg frei für den VW-Konzern sich als technologischer Vorreiter darzustellen mit CCS und 800 Volt. :!:
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Re: Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

von Fritz! » 22. Jun 2017, 10:56

Helmut1 hat geschrieben:Da dauernd M3s an verschiedenen Superchargern gesehen werden und jetzt auch noch ein Bild gibt mit 364 Volt bei ca 1/3 Ladestand dürfte die Sache klar sein:
Tesla bleibt beim alten niedrigen Spannungsniveau.

Damit ist der Weg frei für den VW-Konzern sich als technologischer Vorreiter darzustellen mit CCS und 800 Volt. :!:


Nö, das heißt das mitnichten. Natürlich wird das Model 3 die "alte" Spannung von 400 Volt können, aber es spricht NICHTS dagegen, daß es nicht auch 800 Volt oder 1.200 Volt oder mehr könnte und sich natürlich, wie alle anderen auch, mit der Säule zusammen auf die entsprechend niedrigere Spannung einstellt, weil die Säule ja noch nur 400 Volt kann. Noch dürften keine 800 Volt oder 1.200 Volt Supercharger stehen, daher werden wir so schnell keine Bilder sehen, wo 800 Volt oder mehr draufsteht.

Fakt ist, daß Elon Musk mal zu den neuen 350 kW Ladesäulen nach CCS gesagt hat, daß wäre Kinderkram. Das könnte sich auf seine Truck-Serie beziehen oder auch auf zukünftige Supercharger. Und die Elektronik im Auto so auszulegen, daß sie neben 400 Volt auch 800 oder 1.200 Volt kann, ist relativ preiswert und von außen nicht zu sehen.

Ich bin mir sicher, in absehbarer Zeit wird es eine höhere Ladeleistung bei den Superchargern geben und die Autos werden vorher bereits ohne Ansage dafür ausgestattet sein. Das wird er aber whrscheinlich noch nicht bei der Präsentation vom Model 3 im Juli sagen, vermute ich.
Model 3 am 3. April 2016 reserviert
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Re: Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

von NortonF1 » 22. Jun 2017, 11:31

Helmut1 hat geschrieben:Damit ist der Weg frei für den VW-Konzern sich als technologischer Vorreiter darzustellen mit CCS und 800 Volt. :!:


"technologischer Vorreiter"?

Bisher sind die noch nicht einmal Nachreiter!
Seit 03.06.2015 S85 "Weißer Riese", EZ 11/2013, Techpaket, Luftfahrwerk, Doppellader, 21 Zoll "Oxigin" Zubehörfelgen, PDC, 5/2014-11/2016 Nissan Leaf Tekna, Model 3 2 Stück reserviert, seit Nov.16 Hyundai Ioniq sehr begeistert!
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Re: Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

von Snuups » 22. Jun 2017, 12:40

Fritz! hat geschrieben:Nö, das heißt das mitnichten. Natürlich wird das Model 3 die "alte" Spannung von 400 Volt können, aber es spricht NICHTS dagegen, daß es nicht auch 800 Volt oder 1.200 Volt oder mehr könnte und sich natürlich, wie alle anderen auch, mit der Säule zusammen auf die entsprechend niedrigere Spannung einstellt, weil die Säule ja noch nur 400 Volt kann. Noch dürften keine 800 Volt oder 1.200 Volt Supercharger stehen, daher werden wir so schnell keine Bilder sehen, wo 800 Volt oder mehr draufsteht.

Ich bin mir sicher, in absehbarer Zeit wird es eine höhere Ladeleistung bei den Superchargern geben und die Autos werden vorher bereits ohne Ansage dafür ausgestattet sein. Das wird er aber whrscheinlich noch nicht bei der Präsentation vom Model 3 im Juli sagen, vermute ich.


Ich bezweifle sehr stark, dass im Model 3 andere Ladetechnik verbaut sein wird, als im Model S oder X. Schon aus Kostengründen ist das nicht sinnvoll. Frühestens ab Model Y wird sich da was tun. Es gibt auch im Moment überhaupt gar keinen Grund an der Ladetechnik großartig rumzuschrauben.

vielmehr ist es jetzt sinnvoll, die vorhandene Technik möglichst breit einzusetzen und zu verkaufen. Neue Technologie hat auch immer den Nachteil, nicht so zuverlässig zu sein. Unzuverlässigkeit beim Model 3 könnte das Scheitern des kompletten Konzerns zur Folge haben. Elon hat bewiesen, dass er sehr viel Mut zum Risiko hat. Ein Hasardeur ist er jedoch nicht.
Liebe Grüsse
Snuups
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Re: Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

von Niev » 22. Jun 2017, 13:44

Sehe ich genau so. Es wurde Wahnsinns Energie und Kohle in die derzeitige Infrastruktur gesteckt. Ich denke auch, dass es noch mindestens eine weitere Fahrzeug Generation braucht, bis man da was ändern wird. Die SuCs müssen so schon bis zum M3 erheblich vergrößert werden bzw. müssen Neustandorte gebaut werden. Jetzt mir was neuem kommen, wäre kontraproduktiv.
 
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Welche elektrische Spezifikation wird der M3 haben?

von atosch » 22. Jun 2017, 14:26

Niev hat geschrieben:Sehe ich genau so. Es wurde Wahnsinns Energie und Kohle in die derzeitige Infrastruktur gesteckt.


Und deswegen steckt man nochmal die gleiche Wahnsinnsenergie und Kohle in veraltete Technologie damit man für die nächste Generation dann noch mehr Bestand erneuern muss? Klingt für mich nach Milchmädchen. Wenn neue Technik dann jetzt!
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