Lastmanagement@Home

Technische Informationen zum Model S...

Re: Lastmanagement@Home

von ddeml » 10. Jan 2017, 09:00

past_petrol hat geschrieben:KEBA hat irgendwie keine App, aber man kann alles ggf. selber machen, wenn man Zeit hat.

Keba funktioniert bei mir sehr gut zusammen mit Loxone. Letzteres übernimmt bei mir auch das Lastmanagement, dass trotz 100A Hausanschluss nötig ist (Keba, Sauna, Durchlauferhitzer, Proxon, Elektroheizungen).
 
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Re: Lastmanagement@Home

von TeeKay » 10. Jan 2017, 10:29

Wenn du schon eine Crohmbox hast, kannst du auch noch eine zweite nehmen und bei Crohm das Lastmanagement für glaube 800 Euro dazu bestellen. Crohmboxen ab der Reihe EVS1M40 aufwärts haben eine CAN Schnittstelle (mit CAN-USB-Adapter anschließbar) und können auch extern gesteuert werden. Sowohl Ladestart als auch stufenlos der Ladestrom. Entwickelt wurden die ja ursprünglich für Automobilhersteller, damit die damit die Ladung ihrer Autos umfassend testen können. Der Verkauf als Wallbox kam erst später hinzu. Die diversen Steuer- und Kontrollmöglichkeiten sind aber geblieben.

Wenn du eine eigene PV-Steuerung einsetzt, brauchst du auch nicht das Lastmanagement-Modul von Crohm. Ist aber vermutlich keine outofthebox Lösung. Du kannst aber bei Crohm fragen, ob die schon sowas entwickelt haben oder einen Kunden kennen, der es hat. Vielleicht findet sich auch im Goingelectric jemand, der das schon umsetzte. In den Anfangstagen der Zoe waren die Crohmboxen ja sehr populär.
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Re: Lastmanagement@Home

von past_petrol » 10. Jan 2017, 11:01

TeeKay hat geschrieben:Wenn du schon eine Crohmbox hast, kannst du auch noch eine zweite nehmen und bei Crohm das Lastmanagement für glaube 800 Euro dazu bestellen. Crohmboxen ab der Reihe EVS1M40 aufwärts haben eine CAN Schnittstelle (mit CAN-USB-Adapter anschließbar) und können auch extern gesteuert werden. Sowohl Ladestart als auch stufenlos der Ladestrom. Entwickelt wurden die ja ursprünglich für Automobilhersteller, damit die damit die Ladung ihrer Autos umfassend testen können. Der Verkauf als Wallbox kam erst später hinzu. Die diversen Steuer- und Kontrollmöglichkeiten sind aber geblieben.

Wenn du eine eigene PV-Steuerung einsetzt, brauchst du auch nicht das Lastmanagement-Modul von Crohm. Ist aber vermutlich keine outofthebox Lösung. Du kannst aber bei Crohm fragen, ob die schon sowas entwickelt haben oder einen Kunden kennen, der es hat. Vielleicht findet sich auch im Goingelectric jemand, der das schon umsetzte. In den Anfangstagen der Zoe waren die Crohmboxen ja sehr populär.


Hi !

Ja - ich habe die CAN-Funktionalität bei mir laufen. Das ist sehr professionell und nett. Man kann damit super Autos durchmessen. Habe auch die Software dazu am Laufen.

Das Problem ist, dass alles mit CAN bei CrOhm extrem teuer ist und man da viel allein machen muss. Meine Box hat auch eine PV-Schnittstelle. Das ist aber nicht alles so einfach. Letztendlich nutze ich sie nicht, weil in der aktuellen Auslegung ich erst ab ca. 7kW laden könnte. Das hängt damit zusammen, wie diese Schnittstelle aktuell programmiert ist. So Themen wir Firmware-Updates, SmartHome-Anbindung oder auch app's sind bei CrOhm schwieriger, weil das nicht deren Fokus ist.

Ich hatte mir die Box 2014 gekauft und da war sie Top of the line. Ich hatte noch nie einen Ausfall und es ist einfach ein schönes Gerät. Ich glaube ich gebe sie auch nicht mehr weg. "Einfaches" Lastmanagement ist glaube ich bei den CrOhm-Boxen so nicht möglich. Sicher haben die da Lösungen, aber das wird relativ schnell sehr teuer, weil du die CAN-Bus-Hardware benötigst.

Mir ist es aktuell nicht ganz klar, wohin die Reise geht.

KEBA P30 hört sich auch gut an ...mmm...die ABL Sursum eHM3 twin die fabbec vorschlug macht auch keinen schlechten Eindruck. KEBA hat eine smarthome Integration über loxone. Bei der ABL könnte man etwas über OCPP werden - müßte man dann aber selber machen...ginge auch, kostet nur Zeit...
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Re: Lastmanagement@Home

von Montblanc Carrera » 10. Jan 2017, 11:39

Trifft jetzt nicht auf diesen Anwendungsfall zu, da ja sowohl Tesla als auch der Zoe meines Wissens 3 phasig Laden,
was macht eigentlich das Lastmanagment, wenn man so einen Schieflader wie den i3 mit 1 phasig 32A lädt?
 
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Re: Lastmanagement@Home

von ddeml » 10. Jan 2017, 12:32

Montblanc Carrera hat geschrieben:Trifft jetzt nicht auf diesen Anwendungsfall zu, da ja sowohl Tesla als auch der Zoe meines Wissens 3 phasig Laden,
was macht eigentlich das Lastmanagment, wenn man so einen Schieflader wie den i3 mit 1 phasig 32A lädt?

Das muss das Lastmanagement natürlich berücksichtigen; sprich: Jede Phase einzeln betrachten und verhindern, dass sie überlastet wird.

Bei der Auslegung müsstest du also die anderen einphasigen Verbraucher auf die beiden anderen Phasen legen (z.B: zwei weitere i3 :lol:). Gegenüber anderen dreiphasigen Verbrauchern zählt ein einphasiger Verbraucher quasi wie ein dreiphasiger.
 
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Re: Lastmanagement@Home

von past_petrol » 10. Jan 2017, 12:36

Montblanc Carrera hat geschrieben:Trifft jetzt nicht auf diesen Anwendungsfall zu, da ja sowohl Tesla als auch der Zoe meines Wissens 3 phasig Laden,
was macht eigentlich das Lastmanagment, wenn man so einen Schieflader wie den i3 mit 1 phasig 32A lädt?


Ebenfalls herunterregeln. Im Grunde geht es darum, zwar bei den meisten Boxen die Leistung einzustellen - dahinter steht aber immer die maximale Absicherung jeder Phase. Ich würde jetzt sagen, dass das System symmetrisch vorgeht.

Es weiß also, dass jemand 1 phasig lädt und jemand 3 phasig. Ich würde also die einphasige Last auf das Delta zum nächsten möglich dreiphasigen Lastsprung absenken. Sicher kann man das aber auch konfigurieren - also was sollen minimale Ladeleistungen sein oder nicht. Eigentlich geht das in 1A Sprüngen.

Ich denke man muss hier vorgeben, was minimale Ladeleistungen sein können. Sagen wir 2 kW - dann senkt das System den Dreiphasenlader auf allen Phasen um 2 kW ab und ermöglicht dem BMW einphasiges Laden mit 2 kW - irgendwie so...
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Re: Lastmanagement@Home

von Montblanc Carrera » 10. Jan 2017, 12:39

ddeml hat geschrieben:
Montblanc Carrera hat geschrieben:Trifft jetzt nicht auf diesen Anwendungsfall zu, da ja sowohl Tesla als auch der Zoe meines Wissens 3 phasig Laden,
was macht eigentlich das Lastmanagment, wenn man so einen Schieflader wie den i3 mit 1 phasig 32A lädt?

Das muss das Lastmanagement natürlich berücksichtigen; sprich: Jede Phase einzeln betrachten und verhindern, dass sie überlastet wird.

Bei der Auslegung müsstest du also die anderen einphasigen Verbraucher auf die beiden anderen Phasen legen (z.B: zwei weitere i3 :lol:). Gegenüber anderen dreiphasigen Verbrauchern zählt ein einphasiger Verbraucher quasi wie ein dreiphasiger.

Bedeutet aber bei 22kW Anschlußleistung das ein i3 mit 7,6kW auf leiglich einer Phase verhindert zuverlässig das Laden eines weiteren Fahrzeuges mit 3 phasigem Lader (selbst wenn derr Wagen wie das Model S 15,4 KW 2 phasig unterstützt).
 
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Re: Lastmanagement@Home

von Mathie » 10. Jan 2017, 12:48

past_petrol hat geschrieben:
Montblanc Carrera hat geschrieben:Trifft jetzt nicht auf diesen Anwendungsfall zu, da ja sowohl Tesla als auch der Zoe meines Wissens 3 phasig Laden,
was macht eigentlich das Lastmanagment, wenn man so einen Schieflader wie den i3 mit 1 phasig 32A lädt?


Ebenfalls herunterregeln. Im Grunde geht es darum, zwar bei den meisten Boxen die Leistung einzustellen - dahinter steht aber immer die maximale Absicherung jeder Phase. Ich würde jetzt sagen, dass das System symmetrisch vorgeht.

Der Tesla lädt doch auch an zwei Phasen, wäre es da nicht günstiger, wenn man dann zwei Phasen an den Tesla und die dritte Phase an den i3 zu geben. Bei 32A dreiphasig könnte dann der i3 mit 32A statt 16A laden und der Tesla mit 2x32A statt 3x16A. Ladeleistung wäre beim i3 dann verdoppelt und beim Tesla um 1/3 erhöht ggü. einer symmetrischen Aufteilung, bei der der Tesla alle drei Phasen gleich belastet, oder meinst Du symmetrisch im Sinne der Gesamtlast auf dem Haussanschluss und nicht die Last auf der Wallbox?

Gruß Mathie
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Re: Lastmanagement@Home

von past_petrol » 10. Jan 2017, 12:54

Mathie hat geschrieben:
past_petrol hat geschrieben:
Montblanc Carrera hat geschrieben:Trifft jetzt nicht auf diesen Anwendungsfall zu, da ja sowohl Tesla als auch der Zoe meines Wissens 3 phasig Laden,
was macht eigentlich das Lastmanagment, wenn man so einen Schieflader wie den i3 mit 1 phasig 32A lädt?


Ebenfalls herunterregeln. Im Grunde geht es darum, zwar bei den meisten Boxen die Leistung einzustellen - dahinter steht aber immer die maximale Absicherung jeder Phase. Ich würde jetzt sagen, dass das System symmetrisch vorgeht.

Der Tesla lädt doch auch an zwei Phasen, wäre es da nicht günstiger, wenn man dann zwei Phasen an den Tesla und die dritte Phase an den i3 zu geben. Bei 32A dreiphasig könnte dann der i3 mit 32A statt 16A laden und der Tesla mit 2x32A statt 3x16A. Ladeleistung wäre beim i3 dann verdoppelt und beim Tesla um 1/3 erhöht ggü. einer symmetrischen Aufteilung, bei der der Tesla alle drei Phasen gleich belastet, oder meinst Du symmetrisch im Sinne der Gesamtlast auf dem Haussanschluss und nicht die Last auf der Wallbox?

Gruß Mathie


Hi !

Ich meinte schon bezogen auf die Wallbox. Ich bin mir nicht sicher, was jedes Fahrzeug wann wie erlaubt. Also kann ich mir vorstellen, dass es eine verlässliche Strategie ist, dreiphasige Lasten symmetrisch zu senken - das wird immer funktionieren. Grundsätzlich wäre es so, wie Du sagst, besser, da ich alle drei Phasen voll auslaste. Ich habe aber keine Ahnung, ob die Tesla Ladegeräte z.B. - vor allem das neue - nicht irgendwann einen Fehler werfen, wenn sie dreiphasig unterwegs sind und dann komplett eine Phase relativ schnell auf null geht. Ich denke das hängt auch sehr viel von der Software der Lader in den Fahrzeugen ab. Am Ende muss man das ausprobieren - denke ich...

In jedem Fall sieht man aber hier, dass diese Schieflader grundsätzlich keine gute Idee sind.
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Re: Lastmanagement@Home

von BurgerMario » 10. Jan 2017, 13:23

Hallo.

Wir haben ja 2 EVs und keinen Verbrenner mehr.
Es ist auch kein Problem, erst den einen und dann den anderen zu laden ;)
Normal braucht eine Familie auch nur 1 Auto zum fahren, das andere kann dann geladen werden.
Dass beide unterwegs sind, beide gleichzeitig ankommen und beide gleich schnell wieder voll sein müssen kam bei uns in 3 Jahren nicht einmal vor :)

Also eine Ladestelle und fertig :)
Wenn 2 dann die Tesla Möglichkeit. Zwar dumm, aber in dem Fall die beste und kostengünstigste Möglichkeit ohne grosses Rumgebastel.


Gruss
Matio
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