Panne in einem non-core market (Kroatien)

Technische Probleme und deren Lösung...

Re: Panne in einem non-core market (Kroatien)

von TeeKay » 22. Jul 2017, 11:19

Ich kann gern Kontakt mit einem Polen herstellen, der dieses Noncore-Market Zeugs auch gerade durch hat. Der findet das gar nicht lustig, da es wohl die letzten 2 Jahre keine Probleme gab und Tesla jetzt aus Kostensenkungsgründen auf einmal auf stur schaltet. Sein Ansatz ist der, dass innerhalb der EU eine Ungleichbehandlung der Kunden in Abhängigkeit von der Nationalität gar nicht erlaubt sei. Solange die Karre innerhalb von 800km ums nächste Servicecenter verreckt (aktueller Radius der Roadside Assistence), hat Tesla Service zu leisten. Noncore Market hin oder her. Sollte Tesla nicht einlenken, will er klagen.

Selbst Renault ist in der Hinsicht kundenfreundlicher. Zwar haben sie mir die Zoe nicht von Polen nach Deutschland gebracht, aber alle Kosten (außer eigene Zeit) erstattet, die im Zusammenhang mit der Panne entstanden sind. Der Tesla Pannenservice ist dem Preis und der Marke unwürdig.
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Re: Panne in einem non-core market (Kroatien)

von r.wagner » 22. Jul 2017, 14:17

TeeKay hat geschrieben:... Sein Ansatz ist der, dass innerhalb der EU eine Ungleichbehandlung der Kunden in Abhängigkeit von der Nationalität gar nicht erlaubt sei...


So blöd das auch ist, ich denke sein Ansatz geht ins Leere. Denn es ist "wurscht", ob er Pole, Deutscher, US-Bürger oder sonstwas ist. Jeder wird dort gleich (schlecht) behandelt.
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Re: Panne in einem non-core market (Kroatien)

von TeeKay » 23. Jul 2017, 11:06

Lass ihn das doch einfach für uns alle herausfinden. Ich denke, es könnte ein Problem sein, im Binnenmarkt den Service nach Ländern zu differenzieren. Zumal sie sich bei ihm ja sogar weigerten, das Abschleppen im 800km-Radius ums SeC zu bezahlen. Tesla wollte erst gar nicht und nach Diskussionen erst ab der deutschen Grenze übernehmen.
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Tesla als Fronttriebler

von founder » 23. Jul 2017, 11:22

kenema hat geschrieben:Auf einer Reise durch Kroatien gab es in unserem Model S am Ende eines Ladeprozesses an einer Typ 2 Säule in Istrien eine Fehlermeldung. Die hintere Drive Unit müsse gewartet werden, ein Weiterfahren sei nicht möglich. Tesla Europa versuchte die Panne aus der Ferne zu beheben, aber ziemlich schnell war klar, dass das Fahrzeug, das nicht mehr fahren konnte, in ein Servicecenter muss. Tesla schlug vor, das Auto nach Graz abzuschleppen, wo es repariert würde. Ein Ersatzwagen gäbe in Kroatien nicht und das Auto würde auch nicht anschliessend von Graz zu mir nach Hause (Region Bern) transportiert, weil die Panne in einem "non-core market" passiert sei.

Schlussendlich war unsere Autoversicherung bereit, den Wagen direkt nach Bern abzuschleppen und mir und meiner Familie den Rückflug nach Hause zu bezahlen. Nächste Woche wird in Bern nun die hintere Drive Unit ausgetauscht.


Da Du immer von "hinterer Drive Unit schreibst, nehme ich an, dass es auch eine vordere gibt.
In dem Fall würde ich aber erwarten, dass die Software einfach den hinteren Motor nicht mehr nutzt
und der Tesla dann eben als reiner Fronttriebler weiter fährt.

Der vordere Motor hat ja eine Leistung, die weit höher als bei vielen reinen Fronttrieblern ist.

Also gehört zu den Forderungen zur Verbesserung, dass bei Ausfall eines Motors, man mit dem zweiten problemlos weiter fahren kann.
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Re: Panne in einem non-core market (Kroatien)

von AquaAndreas » 23. Jul 2017, 11:34

Leider muss man dafür noch nicht mal ins Ausland fahren um zu bemerken, dass der Service schlechter wird. Das kann man problemlos hier in einem "Core-Market" erleben. Man hat halt seine durchschnittlich 100T€ abgeliefert und dem Aufbau der Firma gedient, jetzt soll man bitte mal die Füße still halten und mit dem zufrieden sein was man hat.

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Kleines Missverständnis, wer gedacht hatte, hier ginge es um das für den Kunden weltbeste Service- und Garantieprogramm. Im Zentrum von Tesla steht: Tesla und
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Re: Tesla als Fronttriebler

von cko » 23. Jul 2017, 11:49

founder hat geschrieben:gehört zu den Forderungen zur Verbesserung, dass bei Ausfall eines Motors, man mit dem zweiten problemlos weiter fahren kann


Ja, das sehe ich auch so.
Zumindest ein eingeschränkter Betrieb ähnlich dem Valet Mode wäre schön.

Ein weiteres Problem in diesem Umfeld ist die Tatsache, dass das Auto die Parkbremse aktiviert, wenn der Akku leer ist.
Ich kann es also nicht über den Abschlepphaken mit einem einfachen Abschleppseil zur nächsten Steckdose ziehen.
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Re: Tesla als Fronttriebler

von founder » 23. Jul 2017, 12:11

cko hat geschrieben:
founder hat geschrieben:gehört zu den Forderungen zur Verbesserung, dass bei Ausfall eines Motors, man mit dem zweiten problemlos weiter fahren kann


Ja, das sehe ich auch so.
Zumindest ein eingeschränkter Betrieb ähnlich dem Valet Mode wäre schön.

Ein weiteres Problem in diesem Umfeld ist die Tatsache, dass das Auto die Parkbremse aktiviert, wenn der Akku leer ist.
Ich kann es also nicht über den Abschlepphaken mit einem einfachen Abschleppseil zur nächsten Steckdose ziehen.


Das ist aber eine sehr schlimme Fehlleistung.
Da war doch mal ein Video über "russisch Laden", ein LKW schleppt einen Tesla ab, 60 kW Rekuperation in den Akku.
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Re: Tesla als Fronttriebler

von Mathie » 23. Jul 2017, 12:35

cko hat geschrieben:Ein weiteres Problem in diesem Umfeld ist die Tatsache, dass das Auto die Parkbremse aktiviert, wenn der Akku leer ist.
Ich kann es also nicht über den Abschlepphaken mit einem einfachen Abschleppseil zur nächsten Steckdose ziehen.

Da die Parkbremse elektrisch betätigt wird, halte ich die gewählte Impementierung für sinnvoll. Ich fände ich es jedenfalls noch ungünstiger, wenn man keine Feststellbremse mehr hätte, wenn der Strom weg ist :o

Gruß Mathie
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Re: Tesla als Fronttriebler

von ELVE » 23. Jul 2017, 13:04

Mathie hat geschrieben:
cko hat geschrieben:Ein weiteres Problem in diesem Umfeld ist die Tatsache, dass das Auto die Parkbremse aktiviert, wenn der Akku leer ist.
Ich kann es also nicht über den Abschlepphaken mit einem einfachen Abschleppseil zur nächsten Steckdose ziehen.

Da die Parkbremse elektrisch betätigt wird, halte ich die gewählte Impementierung für sinnvoll. Ich fände ich es jedenfalls noch ungünstiger, wenn man keine Feststellbremse mehr hätte, wenn der Strom weg ist :o

Gruß Mathie

Was spricht denn eigentlich gegen die gute alte mechanische Feststellbremse?
Nur, daß es un-cool ist?
 
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Re: Tesla als Fronttriebler

von founder » 23. Jul 2017, 14:31

Mathie hat geschrieben:
cko hat geschrieben:Ein weiteres Problem in diesem Umfeld ist die Tatsache, dass das Auto die Parkbremse aktiviert, wenn der Akku leer ist.
Ich kann es also nicht über den Abschlepphaken mit einem einfachen Abschleppseil zur nächsten Steckdose ziehen.

Da die Parkbremse elektrisch betätigt wird, halte ich die gewählte Impementierung für sinnvoll. Ich fände ich es jedenfalls noch ungünstiger, wenn man keine Feststellbremse mehr hätte, wenn der Strom weg ist :o

Gruß Mathie


Die Feststellbremse ist über das 12 V System. Sollte daher bedienbar sein, solange das 12 V System über 12 V hat, als Sicherheitsreserve.
Stellen wir uns mal vor, jemand verschätzt sich auf einer Bergstraße mit dem Akku.
Dann bleibt er mitten auf der Bergstraße liegen.

Wäre doch viel eleganter rückwärts rollen,Lenkrad einschlagen, um so das Auto umzudrehen, dann mit Rekuperation den Berg runter und den Akku soweit laden, dass man die nächste Steckdose erreicht.

Mir ist es in meiner Jugend ja mehrmals passiert, dass mir das Benzin ausgegangen ist.
Dreimal bin ich mit dem Schwung oder weil es bergab ging bis zur nächsten Tankstelle gerollt.
Einmal passierte das bei einer Fahrt Salzburg Wien mitten auf der Wiener Statdtautobahn,
bis zur Ausfahrt rollen, da geht es bergab, Hinweißschild Tankstelle und bis zur Zapfsäule gerollt.

Bin ja heilfroh, dass dies möglich war, mitten auf der Stadtautobahn liegen bleiben ist nicht sehr lustig.
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