Laden an Schukodose ??

Infos zu Batterie und Ladung des Model S...

Re: Laden an Schukodose ??

von ulmerle » 18. Okt 2015, 21:04

Dr. Schiwago hat geschrieben:Vielen Dank schon mal für die hilfreichen Antworten :D

Ein EnBW-Säule steht in 200 Metern Entfernung - habe das schon mit dem I3 ausprobiert - finde es aber lästig nach 5 Stunden laden nochmal raus zu müssen um
umzuparken - EnBW rechnet nicht nach Lademenge sondern nach angeschlossener Zeit - außerdem ist das ohne Doppellader mit 11kw auch zeitintensiv - einen 70D volltanken würde ja gut 6 Stunden dauern und mit der Zuhause-Lösung müsste ich abends nur einstecken und könnte morgen voll losfahren...

Grüße


Die Ladezeit über Nacht reicht nicht um morgens voll loszufahren! Wir sprechen hier bei 2 KW/h von einer Ladezeit die bei fast 2 Tagen liegen kann. :o
Grüße vom ulmerle!

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Re: Laden an Schukodose ??

von Dr. Schiwago » 18. Okt 2015, 21:15

Leergefahren natürlich nicht - ich müsste ja nur 40KM pro Tag tanken und dafür reichen ca. 3 Stunden..
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Re: Laden an Schukodose ??

von Yellow » 18. Okt 2015, 21:17

Wie Boris geschrieben hat, würde ich dir auch zur Installation einer blauen CEE 16A Dose raten. Dort lädst du dann mit 3,7 kW und das ist völlig in Ordnung für Deinen Bedarf.
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Re: Laden an Schukodose ??

von Karlchen » 18. Okt 2015, 21:36

chris_bonn.de hat geschrieben:Probieren: Direkt nach dem Einstecken wird die Ladespannung angezeigt, die im Auto ankommt, zB 230V bei 0A. Der Ladestrom wird dann langsam von 0A hochgeregelt, zB auf 13A. Die Spannung sinkt dabei, und zwar überproportional zum Stromanstieg, zB auf 220V. Die Spannungs-Differenz multipliziert mit dem jeweiligen Strom gibt dir die Verlustleistung in der (gesamten) Zuleitung, zB (230-220)*13A = 130W. Eventuell heizt du dann den Keller mit 130W.

Ein Absinken der Spannung von mehr als 10% (zB durch zu lange Verlängerung oder zu geringen Querschnitt) wird vom UMC nicht toleriert, er regelt dann runter.

2,5qmm 25m Verlängerung mit 13A ist idR kein Problem (wenn die übrige Hauszuleitung passt). Wenn die Nacht lang genug ist, würde ich auch ein bisschen niedrigeren Strom einstellen (zB 10A).

Stellst du den Ladestrom auf minimum (5A), dann hast du zwar kaum Verlustleistung, allerdings eine lange Zeit, in der das MS nicht schläft und einen höheren Standby Verlust generiert (da nicht im Sleep-modus).

Die Rechnung impliziert, dass der Spannungsabfall rein ohmsch ist. Er ist jedoch auch induktiv. Insofern ist bei obigem Beispiel die Verlustleistung eher etwas weniger als 130W. Naja das sind Kleinigkeiten.
Nicht unbedingt weiterzuempfehlen, aber ich lade an Schuko mit Adapter immer mit 16A. Wenn es einmal nicht zu heiß wird, dann auch beim nächsten Mal nicht. Es sei denn, die Steckdose korrodiert plötzlich stark, und dafür sehe ich keinen physikalischen Grund.
 
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Re: Laden an Schukodose ??

von RibbertD » 18. Okt 2015, 22:13

Yellow hat geschrieben:Wie Boris geschrieben hat, würde ich dir auch zur Installation einer blauen CEE 16A Dose raten. Dort lädst du dann mit 3,7 kW und das ist völlig in Ordnung für Deinen Bedarf.

Der blaue Adapter von Tesla paßt nicht an die normale CEE-blau-Dose, ist die größere Variante zB für Frankreich.
Gibt Adapter von CEE blau auf CEE rot, dann paßt das Tesla-Kabel.
Dann kann ich doch gleich CEE rot einphasig nehmen mit der 16A-Buchse für den Tesla-Adapter.
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Re: Laden an Schukodose ??

von Wassermann » 18. Okt 2015, 22:14

Hallo.
Das Wichtigste wurde wahrscheinlich nicht berücksichtigt: Der Übergang von der Waschküche in das Treppenhaus = FH-Tür (Brandschutztür). Der Übergang vom Treppenhaus in die Tiefgarage = FH-Tür. Ohne die Lokalität gesehen zu haben, ist das natürlich eine vage Vermutung, geht jedoch mit den aktuellen Vorschriften hinsichtlich Brandschutz konform. Siehe hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Feuerschutzabschluss

Zitat:
Feuerschutzabschlüsse müssen immer selbstschließend sein und dürfen nicht mit Keilen oder ähnlichem offen gehalten werden. Teilweise verfügen Feuerschutzabschlüsse über Feststellanlagen, welche die Feuerschutzabschlüsse offen halten. Über autarke Brandmelder gesteuert, werden diese Feuerschutzabschlüsse bei Branddetektion automatisch geschlossen.

Ich würde aus diesem Grund die Sache mit dem Verlängerungskabel nicht weiter verfolgen. Im Fall der Fälle steht die Existenz auf dem Spiel, weil bei vorsätzlicher Aushebelung der Brandschutzsicherheit kein Versicherungsschutz besteht und direkt in die Masse des Verursachers hinein gepfändet wird.

Wenn du das Problem vernünftig lösen möchtest, geht kein Weg am Elektriker des Vertrauens (hier die Hausverwaltung fragen!) vorbei. Gute Karten hast du, wenn die Beleuchtung der Tiefgarage separat abgesichert ist (das ist sie in der Regel) und du dir einen Zwischenzähler (nebst abschließbarer blauer Camping-Dose) installieren lässt, der deinen individuell entnommenen Ladestrom gegenüber den Gemeinkosten der Mieterschaft belegen kann. Auch das kann je nach Konstrukt der Hausgemeinschaft (Eigentümerversammlung) ein steiniger Weg sein.

Viel Glück!
Grüße vom Chris

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Re: Laden an Schukodose ??

von Dr. Schiwago » 18. Okt 2015, 22:22

Das ist ein sehr guter Einwand an den ich tatsächlich noch nicht gedacht habe - die Türen sind aber unten so weit offen, daß die Türen auch schließen würden - naja, lassen wir das, nicht auszudenken, wenn das Kabel beschädigt würde - da sehen die Nachbaren dann zurecht rot :oops: :o
Habe gerade nochmal gerechnet, einen finanziellen Vorteil gibt das zuhause laden in dieser Konstellation sowieso nicht - es wäre halt so praktisch ;)
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Re: Laden an Schukodose ??

von tux » 18. Okt 2015, 22:27

Ich würde auf jeden Fall einen Elektriker mit Erfahrung in der E-Mobilität beauftragen. Wir hatten in der Tiefgarage bisher auch keinen separaten Stromanschluss zum Laden. Ein Elektriker hat das innerhalb eines Tages montiert, inkl. Brandschott. Genehmigung der Eigentümerversammlung habe ich vorher eingeholt, auch wenn das eigentlich nicht nötig wäre (Lademöglichkeit kann wohl nicht verwehrt werden, aber man möchte ja ein gutes Verhältnis mit den Nachbarn haben). Ist halt bisschen Organisation, war aber zumindest in meinem Fall im Endeffekt unproblematisch.

Laden zu Hause ist ein deutlicher Vorteil und definitiv zu empfehlen, auch wenn es anders geht. Habe selber einige Wochen nur an öffentlichen Säulen geladen.
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Re: Laden an Schukodose ??

von Wassermann » 18. Okt 2015, 22:32

Kannst du das Kabel von deiner Wohnung aus "unauffällig" aussen an der Innenseite des Gebäudes abseilen und dann durch eine Belüftungsklappe der Tiefgarage zu deinem Wagen legen? Das kann man argumentieren, weil man beispielsweise öfter mal den Wagen staubsaugen will oder mit der Poliermaschine zugange ist. 8-)

Gerne kann das auch mal ein anderer Mieter für sich nutzen, so wirkt das für alle Seiten recht sozial.
Grüße vom Chris

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Re: Laden an Schukodose ??

von Ralf Wagner » 18. Okt 2015, 22:38

Ich würde nochmal mit dem Vermieter reden und parallel nach einem Leitungsweg suchen. Die Brandschutztüren müssen schließen können, sonst gibts im Fall der Fälle (Brand im Keller oder der Garage) ein großes Haftungsproblem, sowhl für den Vermieter wie auch für Dich. Zumindest einmal muss man es sich klarmachen. Ob man das Risiko trägt ist ein anderes Thema.

Wenn es ein betonierter Keller ist, gibt es oft Durchdringungen im Beton, die man für die Schalung gebraucht hat. Auf beiden Seiten der Wand ist dann ein grauer Deckel ca. 3 cm im Durchmesser zu sehen, den man mit einem Schraubendreher heraushebeln kann. So ein Punkt eignet sich für eine Leitung um diese durch die Wand zu führen. Formal braucht es dann ein qualitatives Brandchott um den Spalt zwischen der Leitung und dem Rohr zu schließen. Die Lösung ist besser als durch die Tür.

Gutes Gelingen

Ralf
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