Degeneration des Akkus MS 75D

Infos zu Batterie und Ladung des Model S...

Re: Degeneration des Akkus MS 75D

von egn » 20. Jan 2018, 09:18

p987cs2 hat geschrieben:Eben nicht.
Oder machst Du diese Tests auch immer vor und nach einem Firmwareupdate? :roll:


Nur weil 1 oder 2 mal in der Geschichte des Model S sich die Berechnung geändert heißt das nicht dass sich jedes Mal die Berechnung ändert.

Und ansonsten braucht man nur beim nächsten Mal wenn man sowieso 100 % lädt sehen wie sich der TR entwickelt hat. Wenn er sich kaum verändert hat dann braucht man sich auch keine Gedanken machen, hat er sich verändert dann kann man das weiter beobachten und durch Eintragen der Werte in die Google Tabelle mit anderen Fahrzeugen vergleichen.

5 % Verlust schon nach 26 Tkm scheint mir jedenfalls hoch zu sein, insbesondere bei einem 60er der eine 75er Batterie hat. Es wurde ja mal vermutet dass man mit dem 60er am wenigsten Degradation haben wird, da man nur einen Teil der Kapazität nutzt. Hier gibt jetzt einen Fall der dieser Vermutung widerspricht.

Interessant wäre wie hoch die Zellspannung beim 60er bei 100 % Ladung wirklich ist. Vielleicht sollte er sich auch mal das OBD2 Interface besorgen um die Werte auszulesen. Das würde mich auch interessieren.
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Re: Degeneration des Akkus MS 75D

von tripleP » 20. Jan 2018, 10:14

Es ist doch längst bekannt, dass bei den Teslas in den ersten 10'000 bis 20'000km die TR etwas sinkt und danach quasi lange stehen bleibt.

Bei meinem p85d hat sich die TR in den letzten 60000km nicht bewegt. Also seit 2 Jahren keine Veränderung. Habe nun 90k km.
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Re: Degeneration des Akkus MS 75D

von egn » 20. Jan 2018, 11:26

Klar ist das bekannt, aber gleich mehr als 5 % in den ersten 26 Tkm und so kurzer Zeit ist schon ungewöhnlich viel. Laut Google Tabelle würde man das erst ab etwa 80.000 km oder 2 Jahren Alter erwarten.
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Re: Degeneration des Akkus MS 75D

von yanchis » 20. Jan 2018, 16:26

Erst mal Danke für die Rückmeldungen.

von tornado7 » 20. Jan 2018, 00:01

Deine letzte Vermutung ist zutreffend. Einfach abwarten und im Mai / Juni nochmal schauen.


Wie ich sehe, kommst du wohl aus der Schweiz, wo es im Winter im Schnitt etwas kälter ist als bei uns.
Hast Du da positive Erfahrung damit, dass die TR im Frühjahr wieder etwas steigt?

von p987cs2 » 20. Jan 2018, 07:41

Eben nicht.

Was soll ich mich um 10 oder 20 km angeblichen Reichweitenverlust ängstigen, wenn ich nicht sicher sein kann ob das vom Akku kommt oder ggfs durch eine andere Berechnung durch eine inzwischen neuere Firmware auf dem Fahrzeug begründet ist.

Oder machst Du diese Tests auch immer vor und nach einem Firmwareupdate? :roll:


Wenn man einfach 100 km zur Arbeit hat und dort im Moment noch nicht laden kann und bei um die 0°C und Schnee-/Regen mit 40 km Restreichweite heim kommt, hätte ich schon gerne die 15 km mehr, die ich am Anfang hatte, denn bei -10° oder -20° war ich bis jetzt noch nicht unterwegs. Dass ich um die 3 % nach 20 tkm verliere war mir schon klar, aber ich weiß halt nicht, wie es weiter geht.

Das letzte Firmware-Update war letzte Woche, da hatte ich danach auch noch die 318 km, auch beim nächsten mal laden noch.
Und dann wurde es fast jedes mal ein km weniger.


Diese Woche werden wieder um die 600 - 1.000 km dazu kommen. Ich werde Euch nächste oder übernächste Woche mal berichten, ob ich noch den ein oder anderen km verloren habe.
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Re: Degeneration des Akkus MS 75D

von p987cs2 » 21. Jan 2018, 08:06

yanchis hat geschrieben: ... Wenn man einfach 100 km zur Arbeit hat und dort im Moment noch nicht laden kann und bei um die 0°C und Schnee-/Regen mit 40 km Restreichweite heim kommt, hätte ich schon gerne die 15 km mehr, die ich am Anfang hatte, denn bei -10° oder -20° war ich bis jetzt noch nicht unterwegs. ...


Und genau da liegt mE auch ein Problem. Wenn mir TR eine Reichweite von 15 km mehr anzeigen würde, dann bin ich mir fast sicher, das ich das besser nicht ausreizen sollte. TR und RR zeigen mE Mondwerte an. Wenn ich aber mit meinem Fahrprofil sagen wir mit 90% 200km gefahren bin, dann sollte es recht einfach abzuschätzen sein, wie weit ich mit den restlichen 10% komme. Ist mir persönlich lieber als ein Wert, der aus nicht nachvollziehbaren Gründen auf 100 km Fahrstrecke z.B. um 115 km kürzer wird.

Bist Du sicher einen S60D mit großem Akku zu haben? Lädt er also am SuC bis 100% recht schnell? Wenn nicht, dann wäre natürlich ein dauerndes voll Laden für den Akku stressig.
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Re: Degeneration des Akkus MS 75D

von KrassesPferd » 21. Jan 2018, 10:57

egn hat geschrieben:Klar ist das bekannt, aber gleich mehr als 5 % in den ersten 26 Tkm und so kurzer Zeit ist schon ungewöhnlich viel. Laut Google Tabelle würde man das erst ab etwa 80.000 km oder 2 Jahren Alter erwarten.


Meiner ist auch auf den ersten 26.000km so abgesackt. Danach passierte nicht mehr viel in dieser Hinsicht.
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Re: Degeneration des Akkus MS 75D

von egn » 21. Jan 2018, 11:14

p987cs2 hat geschrieben:Und genau da liegt mE auch ein Problem. Wenn mir TR eine Reichweite von 15 km mehr anzeigen würde, dann bin ich mir fast sicher, das ich das besser nicht ausreizen sollte. TR und RR zeigen mE Mondwerte an.


TR und RR dienen doch hier nur als Vergleichswerte bei 100 % Ladungen und jetzt nicht dafür bei einer konkreten Fahrt die Restreichweite abzuschätzen.

Was mich hier eher wundert ist dass jemand einen 60er für seine tägliche Strecke kauft wenn schon von vorne herein bekannt ist, dass die Reichweite im Winter knapp ist. Das die Batterie über die Zeit an Kapazität verliert ist ja nicht unbekannt. Ich hätte auf jeden Fall zusätzlich 20 % für Witterungseinflüße und noch 10-20 % zusätzliche Reserve für die Degradation eingeplant.

Aber es ist ja noch nichts verloren. Selbst wenn die Degradation weiter zu nimmt bleibt noch die Freischaltung auf volle Kapazität.
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Re: Degeneration des Akkus MS 75D

von yanchis » 21. Jan 2018, 17:31

Und genau da liegt mE auch ein Problem. Wenn mir TR eine Reichweite von 15 km mehr anzeigen würde, dann bin ich mir fast sicher, das ich das besser nicht ausreizen sollte. TR und RR zeigen mE Mondwerte an. Wenn ich aber mit meinem Fahrprofil sagen wir mit 90% 200km gefahren bin, dann sollte es recht einfach abzuschätzen sein, wie weit ich mit den restlichen 10% komme. Ist mir persönlich lieber als ein Wert, der aus nicht nachvollziehbaren Gründen auf 100 km Fahrstrecke z.B. um 115 km kürzer wird.

Bist Du sicher einen S60D mit großem Akku zu haben? Lädt er also am SuC bis 100% recht schnell? Wenn nicht, dann wäre natürlich ein dauerndes voll Laden für den Akku stressig.


Also meiner Meinung nach ist es vollkommen egal, ob auf 100% oder TR steht.
Bei mir halt aktuell die Skala bis 313 und anders würde sie bis 100 gehen.
Ich komme halt im Winter mit einem angezeigtem km "nur" 750m weit.
Stelle ich auf % um, dann komme ich halt mit einem % 2,4 km weit. Rechnen muss ich so oder so.
Und da mit dem Auto noch zwei weitere Personen unterwegs sind, haben wir uns auf die km-Anzeige geeinigt, da diese ja auch von der Umrechnung her immer gleich bleibt, ich hingegen bei der % Anzeige immer weniger weit kommen werde, was man aber eigentlich vernachlässigen kann.
Und: Würde meine Anzeige auf Prozent stehen, dann würde ich den plötzlichen Reichweitenverlust gar nicht mitbekommen.
Des Weiteren erinnert mich die Prozentanzeige immer daran, "Mir ist egal was der Sprit kostet, ich Tanke eh immer nur für 50€ " ;)

Ja, ich habe einen 75er Akku und bin auch froh, dass ich diesen nicht gleich genommen habe, da die Freischaltung mittlerweile um die 5T€ günstiger ist als am Anfang.

Meiner ist auch auf den ersten 26.000km so abgesackt. Danach passierte nicht mehr viel in dieser Hinsicht.


Das macht mir Hoffnung, wenn es so bleibt, dann bin ich damit zufrieden.
Was mich beunruhigt, ist halt der plötzliche Abfall innerhalb einer Woche

Was mich hier eher wundert ist dass jemand einen 60er für seine tägliche Strecke kauft wenn schon von vorne herein bekannt ist, dass die Reichweite im Winter knapp ist. Das die Batterie über die Zeit an Kapazität verliert ist ja nicht unbekannt. Ich hätte auf jeden Fall zusätzlich 20 % für Witterungseinflüße und noch 10-20 % zusätzliche Reserve für die Degradation eingeplant.


Ja, so habe ich in etwa gerechnet:
200km X 1,2 X 1,2 = 288, also anfängliche TR = 330 km ausreichend.

Es reicht ja auch aus und Notfalls könnte ich unterwegs bei Tank&Rast nachladen.

Aber es ist ja noch nichts verloren. Selbst wenn die Degradation weiter zu nimmt bleibt noch die Freischaltung auf volle Kapazität.


Das werde ich früher oder später auch machen, aber noch ist die Not nicht groß genug :D
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Re: Degeneration des Akkus MS 75D

von ELDIAC » 24. Jan 2018, 20:46

egn hat geschrieben:
p987cs2 hat geschrieben:
Interessant wäre wie hoch die Zellspannung beim 60er bei 100 % Ladung wirklich ist. Vielleicht sollte er sich auch mal das OBD2 Interface besorgen um die Werte auszulesen. Das würde mich auch interessieren.


@egn
In früheren Beiträgen aus der Zeit als man die Ladespannung am SuC noch ablesen konnte, wurden Aufnahmen 10sec vor Ladeende beim MS 60FL gezeigt:
353V, 32kW Ladeleistung, der Ladebetrieb war also in der CV = constant voltage Phase. Das entspricht etwa 4,208 V / Zelle.
Gruß
Peter
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Der erste bekommt bis zum 30.4.18 u.a. 500€ als Gutschein von Tesla (Stand 12.4.18)
 
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Re: Degeneration des Akkus MS 75D

von egn » 26. Jan 2018, 23:04

Beim 60/75 Akku soll aber angeblich das untere SOC Fenster verwendet werden, d.h die Zellen nicht auf 4,20 V geladen werden - ich hoffe es zumindest. Denn ansonsten wären die 100 % Ladungen verbunden mit langen Standzeiten schädlich.
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