Tesla S ohne Supercharger-Anschluss? Elektrische Unterschied

Infos zu Batterie und Ladung des Model S...

Re: Tesla S ohne Supercharger-Anschluss? Elektrische Untersc

von allrad » 4. Jul 2017, 20:31

Vielen Dank für die sehr informativen Antworten!

Scheinbar importieren einige Leute das Model S und hoffen auf ahnungslose Käufer - so einer bin ich ja nun dank Euch nicht mehr.

Ich finde es allerdings auch ziemlich komisch, daß die internen Ladegeräte nicht einfach jeden Stromquelle (3~ oder 1~) mit dem maximalen Strom, den sie anbietet benutzen (bei Notebook-Netzteilen sogenannter Weitbereichseingang). Gut, daß wir in Europa den Typ2-Stecker haben! Proprietäre Systeme habe ich noch nie gemocht.

Tesla-Ladeexperten möchte ich hier noch an einen neuen Thread zum Thema PV-Ladung verweisen - würde mich da über Anregungen freuen.

Danke nochmal! Habe verstanden - kein US-Modell, keines ohne Supercharger-Flat ... möchte ja gerade Langstrecke. Wahrscheinlich müssen sich für den Gebrauchtwagenmarkt erstmal Abkürzungen für diese beiden "Mängel" etablieren.

Was ich noch öfters fand war: Reparierter Unfallschaden (aber nicht bei Tesla repariert). Da frage ich mich, ob sich schon genug Karosseriebauer mit der Tesla-Karosse auskennen um Schäden fachgerecht zu reparieren, d.h. ob das auch ein "no-go" ist?

Gruss, mat
 
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Re: Tesla S ohne Supercharger-Anschluss? Elektrische Untersc

von ensor » 4. Jul 2017, 21:03

allrad hat geschrieben:Ich finde es allerdings auch ziemlich komisch, daß die internen Ladegeräte nicht einfach jeden Stromquelle (3~ oder 1~) mit dem maximalen Strom, den sie anbietet benutzen (bei Notebook-Netzteilen sogenannter Weitbereichseingang).


Das Problem sind nicht die Ladegeräte im Tesla. Das Problem ist schlicht, dass der Ladeanschluss von US Fahrzeugen einphasig ist. Es fehlen einfach die Kabel und Pins um dreiphasig laden zu können. Der Lader im Fahrzeug sollte sich in Europa nicht groß von den US Fahrzeugen unterscheiden.
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Re: Tesla S ohne Supercharger-Anschluss? Elektrische Untersc

von joergen » 4. Jul 2017, 21:04

allrad hat geschrieben:Danke nochmal! Habe verstanden - kein US-Modell, keines ohne Supercharger-Flat ... möchte ja gerade Langstrecke. Wahrscheinlich müssen sich für den Gebrauchtwagenmarkt erstmal Abkürzungen für diese beiden "Mängel" etablieren.

Du hättest auch in Europa keine Garantieansprüche. gegen Tesla. Wenn es blöd läuft bekommst Du den Wagen gar nicht repariert.
allrad hat geschrieben:Was ich noch öfters fand war: Reparierter Unfallschaden (aber nicht bei Tesla repariert). Da frage ich mich, ob sich schon genug Karosseriebauer mit der Tesla-Karosse auskennen um Schäden fachgerecht zu reparieren, d.h. ob das auch ein "no-go" ist?
Tesla macht die Karosseriearbeiten ja auch nicht selbst. Aber auch hier würde ich auf Fremdarbeiten verzichten, solange noch eine Garantie besteht. Das erspart im Zweifelsfall viele Diskussionen.
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Re: Tesla S ohne Supercharger-Anschluss? Elektrische Untersc

von Healey » 4. Jul 2017, 21:07

Zu Deinem letzten Absatz, es ist ein ähnliches "No go".
Wenn Tesla der Meinung ist, der Unfall war und ist nicht reparabel, dann sperren Sie das Fahrzeug. Du kannst zwar damit fahren. Es gibt jedoch keinerlei Wartung, Service o.ä. Soweit ich es mich erinnere ist es dann für Supercharger und Internetverbindung gesperrt.
LGH
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Re: Tesla S ohne Supercharger-Anschluss? Elektrische Untersc

von marco2228 » 15. Jul 2017, 18:27

Das neue Ladesystem ab 06/2013 kann recht einfach umgebaut werden. Wenn er in den USA Superchargerzugang hatte, wird der Wagen danach auch in EU am SC laden können.
Umbau ist in max 2 h gemacht und zur Konfiguration der Software ist nichtmal root nötig, das macht der Wagen mit den richtigen Kommandos selbst, er muss vorher nur richtig parametriert werden.

Mit Unfallwagen, ich fahre selbst einen, wäre ich auch vorsichtig. Letzte Woche habe ich mit jemandem gesprochen, der einen Wagen aus DO gekauft hat und jetzt einen feuchten Akku hat, was in der Regel das Todesurteil für den Akku ist. Bzw hat er ihn scheinbar nichtmal als Unfaller gekauft^^
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