Kann man die Renault Zoe mit dem Tesla UMC laden?

Infos zu Batterie und Ladung des Model S...

Re: Kann man die Renault Zoe mit dem Tesla UMC laden?

von Chris King » 8. Mär 2017, 16:26

Also ich versuche es mit meiner Laiensicht mal zu beschreiben:

Der Hausanschluss geht in den Keller meines EFH. Dort sind alle Leitungen, Steckdosen, Schalter und Bereiche über FI abgesichert.

Von dort geht auch ein Kabel zur Garage. Das ja dann auch einen FI in diesem Hausanschlusskasten haben müsste.

Diese ist mit (ich glaube 36A) abgesichert.

In der Garage befindet sich dann eine Unterverteilung. Und an dieser ist dann u.a. die Wallbox 22KW angeschlossen mit diesem Typ B.
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Re: Kann man die Renault Zoe mit dem Tesla UMC laden?

von Chris King » 8. Mär 2017, 16:27

snooper77 hat geschrieben:
ensor hat geschrieben:Alternative zum Parallelschalten wäre ein FI Typ A EV, den du statt des FI Typ B einsetzt.


Warum sind FI-B eigentlich deutlich teurer als FI-A-EV, wenn sie doch grundsätzlich das Gleiche tun, allerdings mit unterschiedlicher DC-Schwelle?


Das liegt glaube ich an der Stromstärke. Bei einer 32A (22KW) Wallbox muss es ein Typ B sein.
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Re: Kann man die Renault Zoe mit dem Tesla UMC laden?

von snooper77 » 8. Mär 2017, 17:30

Chris King hat geschrieben:
snooper77 hat geschrieben:Warum sind FI-B eigentlich deutlich teurer als FI-A-EV, wenn sie doch grundsätzlich das Gleiche tun, allerdings mit unterschiedlicher DC-Schwelle?


Das liegt glaube ich an der Stromstärke. Bei einer 32A (22KW) Wallbox muss es ein Typ B sein.


Warum? Gemäss

http://www.doepke.de/uploads/tx_doeprod ... web_de.pdf

sind bis zu 63 A (also 44 kW) drin.
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Re: Kann man die Renault Zoe mit dem Tesla UMC laden?

von kassiopeia » 8. Mär 2017, 17:40

snooper77 hat geschrieben:Warum sind FI-B eigentlich deutlich teurer als FI-A-EV, wenn sie doch grundsätzlich das Gleiche tun, allerdings mit unterschiedlicher DC-Schwelle?


Wenn ich mich recht erinnere ist der Typ B universeller, d.h. er detektiert auch Gleichfehlerströme die der Typ A EV nicht detektieren würde (die aber beim EV nicht vorkommen können)
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Re: Kann man die Renault Zoe mit dem Tesla UMC laden?

von Chris King » 8. Mär 2017, 17:41

kassiopeia hat geschrieben:
snooper77 hat geschrieben:Warum sind FI-B eigentlich deutlich teurer als FI-A-EV, wenn sie doch grundsätzlich das Gleiche tun, allerdings mit unterschiedlicher DC-Schwelle?


Wenn ich mich recht erinnere ist der Typ B universeller, d.h. er detektiert auch Gleichfehlerströme die der Typ A EV nicht detektieren würde (die aber beim EV nicht vorkommen können)


Und schon wieder verstehe ich es nicht mehr...
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Re: Kann man die Renault Zoe mit dem Tesla UMC laden?

von kassiopeia » 8. Mär 2017, 18:05

Aus der Beschreibung des Typ A EV:

Einsatzgebiete
Diese RCCB sind ausschließlich für die Verwendung in Einrichtungen zur Ladung von Elektrofahrzeugen vorgesehen, Ausgeschlossen ist der Einsatz zum Schutz von Anlagen, in denen elektronische Betriebsmittel Fehlerströme mit Frequenzen ≠ 50 Hz verur­sachen können. Hier sind allstrom­sensitive Fehlerstromschutzschalter des Typs B oder B+ einzusetzen.
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Re: Kann man die Renault Zoe mit dem Tesla UMC laden?

von snooper77 » 8. Mär 2017, 19:53

Danke!
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Re: Kann man die Renault Zoe mit dem Tesla UMC laden?

von Nick1 » 9. Mär 2017, 11:56

Guten Morgen Beatbuzzer,

zu Deinen Fragen: die one-pedal-driving Rekuperation lässt sich beim Zoe nicht verstellen, bzw. erhöhen.
Das ist aber auch nicht nötig, da die maximale Rekuperation mittels Bremspedal erzeugt werden kann!
Das sorgt für eine sehr harmonische Fahrweise.
Versteh mich nicht falsch, ich bin großer Rekuperationsfan! :P
Ich wohne am Berg und habe bis zur Arbeit knapp 3KM Strecke bergab. Früher verbrauchte mein Verbrenner 12 Liter. Bergab :oops:
Vom Rückweg ganz zu schweigen!
Jetzt mit dem Tesla komme ich mit ein paar Zusatz-Ionen unten im "Tank" an. So macht das Laune!
Trotzdem sollte die Rekuperation meines Erachtens ganz intuitiv in den Fahrstil implementiert werden können. Ich finde den i3 ein klasse Fahrzeug, durch ihn bin ich auf den E-Geschmack gekommen. Aber sein one-pedal-feeling ist mir zu abrupt. Mir ist auch noch keiner begegnet, dem mit i3 one-pedal ohne Konzentration sofort ein runder Fahrstil gelungen ist.
Technisch klingt one-pedal logisch. Für die menschliche Hirn-Motorik ist es das nicht. Bremsen ist da etwas Eigenständiges, ein psychisch anderer Vorgang als "Gas-loslassen".
Sonst könnte man ja das Bremspedal gleich ganz weglassen und beim Gas-loslassen würde dann halt bis zum Blockieren der Räder gebremst werden.
Stell ich mir aber schwierig vor, glaube nicht, daß die Menschen dadurch bessere Autofahrer werden würden...

Die Rekuperation des Tesla ist anders gelöst als die des Zoe. Interessant.
Beide Autos stehen nebeneinander in der 9 Grad kalten Garage. Beim Tesla sind dann fast 2 Drittel des Rekuperationsbereichs gelb gestrichelt (SoC 50%)
Der Zoe rekuperiert da uneingeschränkter. Ebenso rekuperiert er kurze Bergabstücke auch bei ganz vollem Akku immer noch mit über 20KW.
Was er nicht mag sind 22KW Ladungen an der Säule, wenn's nur knapp über 0 Grad hat.
Renault verbaut ne Wärmepumpe, das finde ich erfreulich, hab mich immer gefragt wieso Tesla dies nicht tut. Vermutlich wegen der Geräuschentwicklung. Vergleichbar mit Gebläse und Kompressor im Hochsommer am SuC :roll:
Naja, weiss man wenigstens, daß die Wärmepumpe auch Wärme pumpt... ;-)

Gruß Nick1
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Re: Kann man die Renault Zoe mit dem Tesla UMC laden?

von Beatbuzzer » 9. Mär 2017, 13:33

Nick1 hat geschrieben:Guten Morgen Beatbuzzer,

zu Deinen Fragen: die one-pedal-driving Rekuperation lässt sich beim Zoe nicht verstellen, bzw. erhöhen.
Das ist aber auch nicht nötig, da die maximale Rekuperation mittels Bremspedal erzeugt werden kann!
Das sorgt für eine sehr harmonische Fahrweise.

Das ist dann auch Geschmackssache. Mich stört es mittlerweile wenn ich zwischen den Pedalen wechseln muss, würde mir noch etwas mehr Reku bzw Bremswirkung im rechten Pedal wünschen.

Nick1 hat geschrieben:Beide Autos stehen nebeneinander in der 9 Grad kalten Garage. Beim Tesla sind dann fast 2 Drittel des Rekuperationsbereichs gelb gestrichelt (SoC 50%)
Der Zoe rekuperiert da uneingeschränkter. Ebenso rekuperiert er kurze Bergabstücke auch bei ganz vollem Akku immer noch mit über 20KW.

Das liegt hauptsächlich daran, dass die Akkuchemie beim ZOE allgemein einen niedrigeren Innenwiderstand hat und dadurch auch allgemein höhere Ströme zulässt. Das muss sie auch, da der Akku ja noch ein gutes Stück kleiner ist und dadurch grundsätzlich schonmal mit verhältnismäßig größeren Strömen belastet wird.
...electric - what else ?
Freute sich bis Ende Mai 2017 dreieinhalb Jahre über sein auf 19" rollendes, schwarzes 85kWh Model S...
Freut sich seit Ende Mai 2017 über sein obsidian black Signature X auf 22" schwarz...
 
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Re: Kann man die Renault Zoe mit dem Tesla UMC laden?

von Mittelhesse » 9. Mär 2017, 16:41

Nick1 hat geschrieben:Der Zoe rekuperiert da uneingeschränkter. Ebenso rekuperiert er kurze Bergabstücke auch bei ganz vollem Akku immer noch mit über 20KW.
Was er nicht mag sind 22KW Ladungen an der Säule, wenn's nur knapp über 0 Grad hat.
Renault verbaut ne Wärmepumpe, das finde ich erfreulich, hab mich immer gefragt wieso Tesla dies nicht tut. Vermutlich wegen der Geräuschentwicklung. Vergleichbar mit Gebläse und Kompressor im Hochsommer am SuC :roll:
Naja, weiss man wenigstens, daß die Wärmepumpe auch Wärme pumpt... ;-)

Gruß Nick1


ich hätte gerne mehr Reku auf dem Spaßpedal der Zoe, von mir aus alles was sie kann ;) für's Rollen hat man den Wahlhebel auch schnell auf N gestellt :lol:

Der Klimakompressor ist im Winter eine Zumutung was die Lautstärke anbetrifft.

IMG_6895.JPG



<edit>
ich wollte eigentlich ein Video hochladen, aber das ging leider nicht ;)
nun aber als YT Link https://youtu.be/wSBwLvAiqwI </edit>
LG Stefan

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Model 3 reserviert am 02.04.16
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