TESLA in der heutigen Tagespresse...

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Re: TESLA in der heutigen Tagespresse...

von krouebi » 15. Dez 2017, 12:29

@wim und @OS Electric Drive:

könntet ihr beiden eure persönliche Debatte nicht bitte irgendwo anders austragen??

Faktum ist, daß E-Fahrzeug fahren (auch Tesla) sehr vieles neues erfordert zu lernen, und das kann man nur mit der Zeit lernen. Ein Journalist, oder Anfänger, wird da seine liebe Mühe damit haben.

Und ein Mietfahrzeug sollte wohl eigentlich auch prinzipiell mit 100% SOC ausgeliefert werden, nicht wahr??
MfG,

Krouebi

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Re: TESLA in der heutigen Tagespresse...

von OS Electric Drive » 15. Dez 2017, 13:22

Das sind keine persönlichen Dinge sondern ich sehe es so wie Du. Es muss einfach viel neues beachten werden und daher sind die Anforderungen eben anders als bei konventionellen Autos. Ich finde den Artikel daher nicht verkehrt und auch nicht schlecht. Zudem zeigt er dass das MX eine tolle Zugmaschine ist. Dass das Ding mit dem Wohnwagen keine einfache Sache ist wurde hier ja schon öfters thematisiert.
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Re: TESLA in der heutigen Tagespresse...

von krouebi » 15. Dez 2017, 13:43

Hi @OS Electric Drive,

meine Aufforderung war auch vorrangig an @wim gerichtet....

Schon der Fakt, dass man prinzipiell sein neues E-Fahrzeug nur für besondere Anlässe "volltanken" darf erfordert neudenken...
MfG,

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Re: TESLA in der heutigen Tagespresse...

von egn » 15. Dez 2017, 14:30

Wim wird grundsätzlich pampig und persönlich, wenn jemand irgendein eine Art Kritik an Tesla oder Tesla Produkten schreibt. :roll:

Auf der einen Seite reklamiert er für sich den Menschenverstand als Lösung jegliches Problem in den griff zu bekommen, aber gleichzeitig fragt er an anderer Stelle wie man das mit einem Hänger am SuC macht. Da hat wohl der eigene Menschenverstand doch nicht gereicht. :roll:

So wie es aussieht fährt er bisher überhaupt keinen Tesla, geschweige denn einen MX mit Wohnanhänger, und kann deshalb gar nicht aus eigener Erfahrung berichten. Insofern ist seine Meinung dazu für mich jeden falls so wertvoll als wnn in China ein Reissack umgefallen wäre. :roll:

Man sollte nicht nur einen Menschenverstand haben, sondern auch andere Menschen verstehen, wenn diese was Neues noch nicht wissen (können), weil sie noch keine eigene Erfahrungen damit haben.

Tesla versucht den Einstieg in die Elektromobilität einfach zu machen, das gelingt auch in weiten Teilen. Aber es gibt immer noch genügend Haken, wo Neulinge erst Mal sehr überrascht werden. Die Einschätzung der Reichweite unter widrigen Bedingungen ist ein Punkt. Hier muss Tesla noch daran arbeiten dass es die Nutzung noch nutzerfreundlicher wird, damit unerfreuliche Erlebnisse minimiert werden.

Solche Tests wie oben sind wichtig, damit andere Leute nicht die gleiche Erfahrung machen müssen. Denn so was endet nur im Frust. Mich hat echt gewundert dass das Fazit noch so positiv ausfiel.
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Re: TESLA in der heutigen Tagespresse...

von Niev » 15. Dez 2017, 15:25

Um mal wieder auf den geposteten Caravaning Bericht zurück zu kommen. Ich finde den gar nicht so übel. Er zeigt klar auf, wo einfach noch die Grenzen liegen und diejenigen, die noch nie Tesla gefahren sind und sich überlegen einen solchen eben auch als zugfahrzeug anzuschaffen, werden einen ersten Eindruck bekommen. Wer jetzt etwas nachdenkt wird merken, es gibt mehr zu bedenken, als mit einem „herkömmlichen“ Auto als Zugfahrzeug, zudem muss für das Laden i. d. R. abgekuppelt werden. Das die Reichweite zT kritisch werden kann, stimmt und darauf wurde so auch hingewiesen. Klar ist es etwas unklug, das Auto erstmal komplett leer hinzustellen. Aber das es dann am Morgen komplett tot ist, wissen wir, aber eben nicht der noch nicht informierte Interessent. Abschreckend finde ich das Ganze so jetzt nicht. Man hätte hier sicherlich noch darauf hinwiesen können, dass man sowas eben vermeiden kann, wenn man direkt lädt und vermeiden sollte, das Fahrzeug leer abzustellen. Aber ansonsten fand ich das jetzt alles nicht so übel
 
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Re: TESLA in der heutigen Tagespresse...

von Montblanc Carrera » 15. Dez 2017, 15:55

Ich fand den Artikel auch fair und angemessen, das Fazit war überaus positiv.
Ich halte es für besser mögliche Kunden werden durch solche Artikel sensibilisiert, statt das jemand ein für sich nicht geeignetes Fahrzeug erwirbt, der Frust nutzt dann niemanden.
 
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Re: TESLA in der heutigen Tagespresse...

von pollux » 15. Dez 2017, 16:02

Und um ehrlich zu sein ist der X als Zugfahrzeug mit Boot oder Wohnwagen für die Urlaubsreise in den Süden auch nur eine Notlösung. Ich wüde mit für diese Ansprüchen eher einen 150-200kWh Akku wünschen.
An- und abkuppeln wäre für mich persönlich gar kein Problem. Kostet 2 x 1Minute. Leichter als mit dem X mit Rückfahrkamera gehts nicht. Auch mal 100 Meter mit Anhänger rückwärts vom Parkplatz fahren für mich kein Problem. Aber der Durchschnittsfahrer wir daran verzweifeln. Wenn wir alle, die irgendwas im Verkehr nicht perfekt beherrschen davon ausschließen wollen, dann haben wir schöne freie Straßen :mrgreen:
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Re: TESLA in der heutigen Tagespresse...

von J.R. » 15. Dez 2017, 17:40

Ich habe keine Erfahrung mit dem MX mit Wohnwagen. Aber ich habe nach 5 Wochen MS als Anfänger die Erfahrung mit der Tesla-Reichweitenangabe (typical) gemacht: Bei den aktuellen Bedingungen und meinem Fahrprofil ist die schlicht und ergreifend GROB IRREFÜHREND. Ich habe die Anzeige jetzt auf % umgestellt und muss dann immer noch den Stromverbrauch für nachts und vorwärmen hinzurechnen. Ich habe keinerlei Reichweitenangst, aber man muss sich als vorheriger Verbrennerfahrer doch deutlich umstellen und auch schon ohne Wohnwagen davon ausgehen, dass sich die NEFZ-Reichweite halbieren kann (ist bei mir ungefähr so). Das gilt für das stadtfahren im rheinischen Winter (nass, kalt, grau, dunkel, Durchschnittsgeschwindigkeit 10-15 km/h) genauso, wie vermutlich für Hängerfahren mit dem MX.

Ich finde es sehr gut, die Menschen darauf hinzuweisen, dass man sich als Elektrofahrer (auch ohne Reichweitenangst zu haben und mit einem relativ großen Akku) ständig mit dem Thema Verbrauch/Reichweite beschäftigen muss. Das liegt einfach daran, dass die Verbrauchsunterschiede bei wechselnden Bedingungen/Fahrweise/Fahrprofil beim Elektrofahren deutlich größer sind als beim Verbrenner.
Bis auf weiteres gibts bei mir kostenloses Supercharging: http://ts.la/juergen7345
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Re: TESLA in der heutigen Tagespresse...

von Montblanc Carrera » 15. Dez 2017, 17:55

@J.R.
in dem Artikel ging es um die Reichweitenangabe im Navigationssystem und die halte ich beim Model S schon für sehr brauchbar,
da kennt der Rechner ja auch die groben Rahmenbedingungen, nämlich die des Fahrzeuges,
beim Gespannbetrieb kennt der Rechner aber lediglich die Daten des Zugfahrzeuges, nicht die des Anhängers, von daher ist dort dann auch die Reichweitenanzeige des Navigationssystem wohl eher irritierend.
 
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Re: TESLA in der heutigen Tagespresse...

von Wim » 15. Dez 2017, 18:14

ich halte den oben verlinkten test ("alpenüberquerung") für genauso sinnhaft wie eine durchfahrung des nordseewatts mit einer kreidler florett. beides sind so derbe spezialfälle, dass sie einerseits wohl nicht so häufig auftreten und ich unterstellen würde, wer das vorhat, sich das ordentlich überlegt. insofern halte ich diesen test für zeilenhonorarschinderei.

weiterhin habe ich meinen glauben nicht daran verloren, dass, wer sich einen wohnwagen oder ein wohnmobil zulegt (eventuell sogar selber baut), sich diese sache gründlich unter einbeziehung seiner persönlichen anforderungen/wünsche überlegt hat. wer sich in den kreisen bewegt, kennt die dauerdiskussionen über gewichte, reichweiten, langstreckentauglichkeit, durchschnittsgeschwindigkeiten und "das ideale zug- bzw. basisfahrzeug". diese diskussionen enden dann eigentlich immer: jeder muss das für sich ideale finden (technik, preis, wohlwollen des partners ...)

wer nun (immer noch mein glaube) auf die kombination "mx + wohnwagen" gekommen ist und das als für sich richtige festgelegt hat, wird diesen prozess der überlegung/findung für sich durchhaben und halt genauso für sich beantwortet haben. (viele werden sich anders entscheiden). der braucht dann aber auch keine aufklärung mehr durch einen "fachartikel".

das sich einige schwer tun, mit der umstellung und gewöhnung an ihr neues fahrzeug und allem drumherum ist nachvollziehbar. selbst langjährigen e-fahrern gelingt es z.b. nicht immer, in fremdem gefilden ausreichend strom zu gängigen preisen zu finden. die meisten kommen aber sehr gut damit klar. wenn dem nicht so wäre, würden die server weltweit unter der last der entsprechenden foren zusammenbrechen.

ich habe da volles vertrauen in den gesunden menschenverstand und die anpassungsfähigkeit unserer spezies.

(was das hier kurz aufflackernde interesse an meiner person betrifft. es ehrt mich. ich werde es aber nicht befriedigen.)
wer an jeder teslasäule noch andere stecker sehen möchte, der setzt sich sicherlich auch dafür ein, dass phev beim tanken auch strom ziehen können und rewe ihre eigenmarke nur anbieten darf, wenn sie auch die eigenmarken von edeka&co ins regal stellen
 
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