Verspätete Vorstellung / bald noch ein Tesla in Frankfurt

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Re: Verspätete Vorstellung / bald noch ein Tesla in Frankfur

von AxelM » 1. Mär 2017, 21:17

Kompromittierende Frage. :) Ja ja, ich weiß, 15 km sind äußerst unglaubwürdig für den ersten Tag, aber erstens bin ich manchmal durchaus ein sehr disziplinierter Mensch, und außerdem war heute nachmittag/abend einfach nicht mehr drin, ohne den Familien-Terminkalender zu sprengen. :-)

Außerdem wollte ich den Lack-Glanz nicht im Nieselregen verderben, da ich morgen noch ein paar Fotos machen will. Und morgen mache ich auch noch ein paar Kilometer, versprochen! :-)
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Re: Verspätete Vorstellung / bald noch ein Tesla in Frankfur

von Eifel.stromer » 1. Mär 2017, 21:20

Schönes Auto -Glückwunsch und allzeit gute Fahrt
 
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Re: Verspätete Vorstellung / bald noch ein Tesla in Frankfur

von AxelM » 1. Mär 2017, 21:22

Danke! Ich überlege ja ernsthaft, noch mal eine Runde zu drehen ... :D
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Re: Verspätete Vorstellung / bald noch ein Tesla in Frankfur

von AxelM » 1. Mär 2017, 23:47

Man soll ja nicht zulange warten mit der Namensgebung:

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Re: Verspätete Vorstellung / bald noch ein Tesla in Frankfur

von volker » 2. Mär 2017, 09:52

Bin gespannt ob er heute mehr km kriegt, als er kWh hat :mrgreen:

P.S. Willkommen in der Tesla owners group.
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Re: Verspätete Vorstellung / bald noch ein Tesla in Frankfur

von univ » 2. Mär 2017, 15:55

Glückwunsch + allzeit gute Fahrt.
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Re: Verspätete Vorstellung / bald noch ein Tesla in Frankfur

von AxelM » 2. Mär 2017, 17:13

Danke Euch! Heute waren's auch noch nicht so viele km, aber morgen dann!
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Re: Verspätete Vorstellung / bald noch ein Tesla in Frankfur

von AxelM » 6. Mär 2017, 10:42

Habe inzwischen meine ersten 500 km abgespult, was soll ich sagen - einfach traumhaft! Man gewöhnt sich extrem schnell dran. :D

Die längste Etappe waren je ca. 175 km hin und zurück (Frankfurt - Bonn). Habe jeweils morgens und abends in Mogendorf Pause gemacht, da ich an den Endpunkten der Fahrt nicht laden konnte bzw. noch weiterfahren wollte. Morgens war ich fast alleine, nur ein weiteres Model S aus NL lud noch. Auf dem Rückweg habe ich dann den letzten freien Platz erwischt und habe damit die acht Stalls voll gemacht. :-)

Von gestern auf heute habe ich mit 7,2 kW (auf mehr sind die Wallboxen in der TG unseres Bürogebäudes leider noch nicht eingestellt) von 13% auf 90% SoC geladen, und lt. Tesla-Anzeige gingen 49 kWh rein.

Hochgerechnet entspricht das 63 kWh Gesamtkapazität, bin mir aber nicht sicher, ob die Ladeverluste in der Summe der im Tesla angezeigten geladenen kWh enthalten sind. Das bekomme ich erst raus, wenn zuhause mein Zähler installiert ist, und dann werde ich auch einmal von 0% auf 100% laden und die Werte notieren.
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Re: Verspätete Vorstellung / bald noch ein Tesla in Frankfur

von AxelM » 30. Mär 2017, 22:59

Liebes Tagebuch. ;-) Der erste Monat ist rum. 2847 km geniale km liegen hinter uns, und meine Begeisterung steigt.

Das wenige Negative zuerst: Bei der ersten Ausfahrt aus der Tiefgarage am Arbeitsplatz Kratzer an der Felge links vorne eingefangen - wird beim nächsten SeC-Besuch beim Felgendoktor zur Ausbesserung in Auftrag gegeben, halb so wild. Blöder (nicht sehr tiefer) Kratzer oben auf der Heckklappe, ggf. kommt das vom ersten Waschanlagenbesuch. Kann man aber sicher auch rauspolieren. Waschanlage (Mr. Wash) war aber total problemlos, wenn man die einschlägigen Tipps befolgt. Der zu große Spalt an der Kofferaumverkleidung (siehe https://teslamotorsclub.com/tmc/threads ... ail.86918/) und eine kaputte Seitenwange hinten wurden bei einem SeC-Termin gleich korrigiert bzw. ausgetauscht. Super Service in Frankfurt.

Ansonsten keine offensichtlichen Mängel oder Probleme. Allerdings robbe ich auch nicht mit dem Messschieber durchs Auto, auch getreu nach dem Motto "Mängel, die ich nicht kenne, ärgern mich nicht ". Ich bin da pragmatisch - wenn mich was stört, wird's gemeldet und behoben.

Ansonsten freue ich mich über die Vorteile. Und da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll:

Kaufentscheidung (60D)/Reichweite/Leistung:

Natürlich denke ich manchmal: "Mensch, jetzt nen 90D oder gar 100D, dann hätte ich heute gar nicht unterwegs laden müssen, oder hätte noch schneller fahren können." Habe auf der Rückfahrt meiner "Hausstrecke" von einfach 170 km in Mogendorf von 8% auf 74% ca. 41 kWh in 28 min. geladen (entspricht durchschnittlich 88 kW Ladeleistung), das hat gerade mal für ein schnelles Abendessen gereicht.

Und definitiv hätte ich weder auf der Hinfahrt (abgefahren mit 100%, angekommen mit 36%, durchweg flott gefahren, d.h. max. zw. 140 und 175 km/h in der Spitze, aber sehr vorausschauend und dem Verkehr angepasst) als auch auf der Rückfahrt (ab mit 74% in Mogendorf und an mit 26%/16 kWh Rest in Frankfurt, Durchschnittsverbrauch 247 Wh/km) wirklich viel schneller fahren können.

Zudem war die Pause total willkommen, und eigentlich hätten - bei gleicher Geschwindigkeit - auch 20 min. Nachladen gereicht, dann hätte ich 12 kWh weniger geladen und wäre halt mit 4 kWh oder 6% Rest (statt 26%) zuhause angekommen. Die vom Tesla-Navi angezeigte Ladedauer war mit 25 min. gut berechnet - bisheriger Durchschnittsverbrauch plus etwas Puffer.

Wahrscheinlich sähe es auf längeren Strecken, sagen wir ab 350 km einfach und wenn man am Ziel nicht laden kann, anders aus. Da muss man mit einem größeren Akku nur 1x unterwegs nachladen, mit dem 60er halt schon 2x, und das könnte schon nerven auf Dauer.

Wenn ich aber jetzt noch dazurechne, dass das gegenüber einem 90D/100D gesparte Geld für ein komplettes weiteres Auto in unserer Firmenflotte gereicht hat (ZOE mit 41 kWh-Akku), lassen sich die 10 min. früheres/längeres Laden pro Strecke echt verkraften. Und wenn man am Ziel laden kann (z.B. V-Hotel in Bonn ist eine klare Empfehlung in vielerlei Hinsicht), erst recht.

Allgemeines

Es muss jeder für sich selbst anhand seines Fahrprofils entscheiden, was optimal ist, und für mich persönlich geht es im Moment super auf. Würde ich oft noch längere Strecken fahren, würde ich mir überlegen, die 75 kWh freizuschalten oder auf ein Modell mit großem Akku umzusteigen.

Einige Befürchtungen hatte ich ja auch hinsichtlich der Reaktionen im beruflichen und privaten Umfeld. Diese sind aber alle viel positiver ausgefallen als gedacht, und meistens regt man Diskussionen an, die bei allen hinterher die Erkenntnis erzeugen, dass Elektromobilität die unabwendbare Zukunft ist, und es auch gut und richtig ist, voraus zu gehen und zu investieren.

Technische Daten/Statistik

Auf den bisherigen 2.847 km habe ich 673 kWh verbraucht, was einem Schnitt von 236 Wh/km oder 23,63 kWh/100km entspricht. Dafür, dass ich eigentlich gefühlt so fahre, wie ich es gewohnt bin mit den Autos aus dem früheren Zeitalter, bin ich absolut positiv überrascht. Es war im März bis auf die letzten Tage zudem eher kühl, d.h. der Gesamtverbrauch wird eher noch sinken über den Sommer.

Von den 673 kWh habe ich bzw. hat meine Firma bisher nur einen Bruchteil bezahlen müssen. Der größten Teil wurde kostenlos in der Tiefgarage unseres Bürogebäudes (gesponsort vom Eigentümer) oder an Tesla-Superchargern geladen. Damit ergibt sich im ersten Monat eine Ersparnis in Stromkosten von ca. (650 kWh * 0,25 €/kWh =) 162,50 €, die ich im Geiste von der Leasingrate abziehen kann.

Emotionen

Neben den Fakten darf man auch dies nicht vergessen: Es fährt sich einfach toll in einem Tesla. Leise, entspannt und ruckelfrei dahingleiten, manchmal, auch wenn ich das persönlich eher selten ausnutze, einfach mal alle stehen lassen oder in eine früher unerreichbare Lücke springen. Oder auch einfach mal drei Bürostühle transportieren und seiner Frau beweisen, dass es auch ohne Familienkombi geht. :-)

Was ich auch sehr schätze, ist der extrem gute Innenraumfilter des Premium-Paketes. Gerade im Frühjahr (Pollen/Allergie) ist es im Tesla eine Wohltat, von der Außenwelt lufttechnisch isoliert zu sein. Selbst krasse Stinker vor einem merkt man kaum.

Das alles in Summe macht unglaublich Spaß, und ich freue mich auf jeden weiteren Tag. Ist es nicht unglaublich, wie begeistert man über ein bisschen zusammengeschweißtes und lackiertes Blech, eine bald 200 J. alte Technik für Antrieb und Energiespeicher und etwas zugegebenermaßen aktuelle Software sein kann?

Wie ist es so treffend in dem Heise-Artikel https://www.heise.de/autos/artikel/Klar ... 66507.html beschrieben: "Tesla wird immer für die Technik gelobt. Aber wer hinsieht, wird sehen: Teslas Technik ist völlig banal."

Ich kann nur sagen: Endlich! Endlich banale Technik! Wenn in den letzten Jahren und Jahrzehnten nur halb so viel Energie/Geld/Know-how in die neue, banale Technik geflossen wäre wie in den OM 654 - Tesla würde es nicht geben. Schaut einfach mal zum Vergleich dieses Video an: [Offizielles Video der Daimler AG mit dem Titel "Sparsamer und stärker, leichter und kompakter - der neue OM 654" - es geht um einen neuen "Premium-Diesel" und dessen Wahnsinns-Technik]: https://www.youtube.com/watch?v=G0eaFhxTdK8 ;-)
Zuletzt geändert von AxelM am 31. Mär 2017, 12:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Verspätete Vorstellung / bald noch ein Tesla in Frankfur

von univ » 31. Mär 2017, 12:24

Top! *thumbs-up*
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