Model X vs Volvo Diesel

Infos zum elektrischen SUV...

Re: Model X vs Volvo Diesel

von fränki1 » 29. Aug 2017, 08:04

Es gibt da noch eine Reihe weiterer Gründe zum Gesamtwirkungsgrad des Antriebs. Der Schiffsdiesel hat in der Regel kein Getriebe und läuft normalerweise größtenteils bei seinem Wirkungsgrad Maximum. Beim Auto sieht das leider vor allem in der Stadt ganz anders aus.
 
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Re: Model X vs Volvo Diesel

von vaunet » 29. Aug 2017, 08:06

Jo, und ein großer Schiffsdiesel schaltet nach einigen Kilometern Entfernung vom Hafen eh auf Schweröl um. Will jetzt gar nicht nachdenken wass dann da oben raus kommt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Emissione ... chifffahrt

Hör mir blos mit Wirkungsgrad bei Schiffen auf :).
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Re: Model X vs Volvo Diesel

von plock » 29. Aug 2017, 08:38

Äpfel und Birnen eben. Nicht alles was hinkt ist ein Vergleich ...
 
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Re: Model X vs Volvo Diesel

von Yellow » 29. Aug 2017, 08:49

past_petrol hat geschrieben:Ich schaue immer pur+ vom KiKa mit den Kindern.

Da hat man das richtig gemacht - die Kinder haben's sofort kapiert.

Rennauto gegen Model S - und dann geschaut, wer wie weit mit welcher Energiemenge kommt.

Für alle, die es interessiert: Das hier müsste die erwähnte Sendung sein:
http://www.tivi.de/mediathek/pur-893542 ... r-2841358/
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Re: Model X vs Volvo Diesel

von OS Electric Drive » 29. Aug 2017, 08:51

Ich habe den Eindruck, dass alles was nicht zu 100% Tesla ist gleich niedergemacht wird. Ich sehe das so, dass die Entwicklung von Roadster zu MX enorm ist und man binnen 6 Jahren enorm viel gemacht hat. Ich will gar nicht denken wo die E-Mobilität nach 100 Jahren massiver Verbreitung steht.

Ich denke, dass man mit dem 100er ohne P auf Augenhöhe gewesen wäre, dennoch muss man halt akzeptieren dass gerade bei Fahrten OHNE Rekuperation der E-Motor eben dem Verbrenner nicht so wirklich einen Vorteil ausspielen kann.
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Re: Model X vs Volvo Diesel

von past_petrol » 29. Aug 2017, 08:58

Yellow hat geschrieben:
past_petrol hat geschrieben:Ich schaue immer pur+ vom KiKa mit den Kindern.

Da hat man das richtig gemacht - die Kinder haben's sofort kapiert.

Rennauto gegen Model S - und dann geschaut, wer wie weit mit welcher Energiemenge kommt.

Für alle, die es interessiert: Das hier müsste die erwähnte Sendung sein:
http://www.tivi.de/mediathek/pur-893542 ... r-2841358/


Ja - exakt - diese Sendung meine ich. Ich fand' es auch sehr angenehm, wie ehrlich und entspannt man mit den Themen umging. Z.B. war der Porsche schnell vollgetankt, der Tesla aber eben nicht - kann man doch so sagen, oder ?

Unterhaltsam war es auch noch und es ist schon wieder über ein Jahr her.

Was ich sagen möchte, ist, dass ich mir mehr Auseinandersetzung mit dieser, unserer Thematik wünsche, so wie es hier gezeigt wird. Mit Ideen, Visionen, aber auch Kritik.

Dieses permanente "in den Boden Rammen" der E-Mobilität ist absolut unangebracht, kontraproduktiv und verantwortungslos.

Mein Kleiner hat danach gesagt, dass er elektrische Flugzeuge bauen will, wo man den AKKU ganz schnell laden kann und wenn es fliegt, lädt das Flugzeug gleichzeitig wieder auf. So - Volltreffer.

Was soll er jetzt nach dem Grip-Ding sagen ? Ich fange bei VW an und optimiere den Diesel ? Wir müssen raus aus dieser Technologie - möglichst schnell. Ist wirklich für alle besser - auch für den Hr. Malmedie - auch wenn er es noch nicht selber verstanden hat...
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Re: Model X vs Volvo Diesel

von Leto » 29. Aug 2017, 09:39

past_petrol hat geschrieben:Ist wirklich für alle besser - auch für den Hr. Malmedie - auch wenn er es noch nicht selber verstanden hat...


Malmedie hat in dem Beitrag den Advokaten des MX übernommen. Insgesamt muss man leider festhalten das bei aktuellen Spritpreisen und Stromkosten und vor allem Fahrzeugkosten keine kommerziell sinnvolle Alternative zu einem verbrauchsarmen Diesel existiert. Das ist zwar nicht richtig im Sinne der Vollkosten der Technologie aber es ist allemal richtig im Sinne des Portemonnaies der Käufer und das entscheidet meist. Für ein MS bekommt man bald 3 von den Volvos, ganz sicher aber 2.
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Re: Model X vs Volvo Diesel

von olbea » 29. Aug 2017, 09:54

Habe gerade mal auf der Webseite geschaut.
Der D4 ist ein Fronttriebler. AWD gibt es nur beim D5, welcher bei 58.650€ startet.
Den mit einem Model X 100P zu vergleichen hinkt deutlich. Ein X75D startet bei 91.250€
Somit keine 2 bis 3 Volvos zum Preis eines Tesla.
Ja, der X75D wäre in einem Rutsch nicht so weit gekommen. Dafür gibt es aber SuC.
Ich finde GRIP Vergleich hinkt.
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Re: Model X vs Volvo Diesel

von past_petrol » 29. Aug 2017, 09:54

Leto hat geschrieben:
past_petrol hat geschrieben:Ist wirklich für alle besser - auch für den Hr. Malmedie - auch wenn er es noch nicht selber verstanden hat...


Malmedie hat in dem Beitrag den Advokaten des MX übernommen. Insgesamt muss man leider festhalten das bei aktuellen Spritpreisen und Stromkosten und vor allem Fahrzeugkosten keine kommerziell sinnvolle Alternative zu einem verbrauchsarmen Diesel existiert. Das ist zwar nicht richtig im Sinne der Vollkosten der Technologie aber es ist allemal richtig im Sinne des Portemonnaies der Käufer und das entscheidet meist. Für ein MS bekommt man bald 3 von den Volvos, ganz sicher aber 2.


FULL ACK.

TCO für Normalverbraucher mit allen Folgekosten auf die nächsten 20 Jahre passt dann natürlich nicht - da dürften wir uns auch einig sein.

Aber TCO as of now - ist - wie es ist - LEIDER !
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Re: Model X vs Volvo Diesel

von egn » 29. Aug 2017, 10:42

Mir kommen die Diskussionen zu diesem Thema manchmal sehr abgehoben vor.

Da diskutiert ein Gruppe von Leuten mit 100.000 Euro Autos darüber was für die Leute, die sich nur ein Auto mit einem Bruchteil des Wertes davon leisten können, das Richtige ist. Sie wollen diesen Leuten die bisherigen Autos wegnehmen, ohne ihnen gleichwertige Alternativen bieten zu können.

Alleine die ganze Diskussion zum Dieselthema hat vielen Besitzern von Dieselfahrzeugen einige Monatsgehälter als Wertverlust gekostet. Durch Einfahrverbote in Städte wären wahrscheinlich viele Leute sogar in ihrer Existenz bedroht. Ein Arbeiter mit seinem Einkommen kauft sich nicht schnell mal ein Elektroauto, das sein bisheriges Auto komplett ersetzen kann, aus der Portokasse. Das alte Auto muss gerade wegen des erlittenen Wertverlusts weiter genutzt werden können.

Das kann doch nicht der richtige Weg sein, den Umstieg auf Elektromobilität mit so radikalen Maßnahmen zu forcieren. Man muss auch den Menschen mit niedrigem Einkommen eine Perspektive aufzeigen, anstatt sie in ihrer Existenz zu bedrohen.

Warum geht man nicht den bisherigen Weg der kontinuierlichen Verbesserung mit klaren Zielvorgaben, die natürlich dann auch eingehalten und kontrolliert werden müssen, weiter?

Dann nimmt man die Menschen mit anstatt sie vor den Kopf zu stoßen, und sie z.B. dann auch zu Gegnern der Elektromobilität zu machen. Ich habe den Eindruck, dass die Menschen sich bisher nicht so sehr durch die Weiterbenutzung des eigenen Verbrenners bedroht sehen, sondern es ist anscheinend immer mehr die Elektromobilität eine Bedrohung der Lebensgrundlage der eigenen Familie.

Ich würde mir wünschen dass diejenigen die einen radikalen Umbruch fordern, auch mal über die Folgen für die Mehrheit der Bevölkerung nachdenkt, und sich die Frage stellt ob das alles was momentan geschieht noch im Verhältnis steht.

Natürlich sind die immer wieder kolportierten 10.000 Toten pro Jahr, die angeblich durch Schadstoffe verursacht werden nicht zu akzeptieren. Aber die Zahl zu reduzieren ist halt ein langfristiger Prozess. Die Mehrkosten und Unbequemlichkeiten die dabei entstehen müssen für alle tragbar sein, und nicht nur für diejenigen die es sich locker leisten können.

Ich glaube eine sachliche Diskussion mit weniger Herzblut wäre für das Erreichen des Ziels einer lokal emissionsfreien individuellen Mobilität wesentlich wirksamer, als das momentan laute Geschrei und Gezeter, bis hin zu Hetzerei gegen den Diesel und alles was irgendwie zu tun hat. Da ist auch etwas Geduld und langer Atem gefragt, genauso wie es ursprünglich und auch heute noch beim Ausbau der EE Fall ist.
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