Erneuerbare Energien allgemein

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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von Bones » 5. Jan 2018, 14:58

Durchaus interessante Sichtweise und Aufschlüsselung, wenn ich das jedoch richtig verstehe, bist Du schon bei Schritt 8 von 10.
Und das sogar global gesehen. Ich glaube nicht, dass wir alle hier den Schritt 10 erleben werden.

Solange wir es nicht mal schaffen, die Treibhausgase auf das Ziel 2020 oder 2040 oder 2050 zu reduzieren,
weil es politische und wirtschaftliche Interessen gibt, die scheinbar höher als die Gesundheit der Menschen liegen,
sind Deine weiteren Punkte, auch wenn notwendig, für die meisten heute zu abstrakt, zeitlich nicht greifbar und auch weder finanziell noch wirtschaftlich darstellbar. Also heute und wohl auch das nächste Jahrzehnt nicht.

Bild

Da geht es nur bis 2050. Da wäre ich über 70.
Und wir sind dann da noch lange nicht bei 0. Wie und wann soll es denn da auf -150, -200 oder -500% gehen?

Wir befinden uns aktuell im Jahr 2018 wohl aber noch bei Schritt 2 oder 3 von 10.
Und das nur in Deutschland (um es irgendwie einzugrenzen)

Deutschland schafft nicht mal die Klimaziele 2020, von den weiteren will ich mal gar nicht sprechen.
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von einstern » 5. Jan 2018, 15:14

Habt ihr schon die frohe Botschaft hier gepostet?
2018 ist mit einem Rekord beim Ökostrom gestartet. Nach Zahlen des Thinktanks "Agora Energiewende" kamen am 1. Januar zeitweise 95 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien

https://www.zdf.de/nachrichten/heute/oe ... r-100.html
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von Bones » 5. Jan 2018, 15:36

Ich glaube, das wurde hier auch schon aus einer anderen Quelle verlinkt, ist aber wohl zwischen den ganzen Postings der letzten 20 Seiten untergegangen. Danke für das hervorholen. 95% ist ein beeindruckender Wert.
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von stevelectric » 5. Jan 2018, 15:45

Noch besser, die SZ schreibt hier von 100 Prozent.

Als es endlich soweit ist, liegt fast ganz Deutschland friedlich in den Federn. Es merkt auch keiner nach dem Aufstehen. Kein Wecker blinkt, weil zwischenzeitlich der Strom ausgefallen ist. Dabei hat sich Deutschland gerade zum ersten Mal in der Geschichte komplett mit Ökostrom versorgt: am Neujahrsmorgen um sechs Uhr.
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von founder » 5. Jan 2018, 15:51

Bones hat geschrieben:Durchaus interessante Sichtweise und Aufschlüsselung, wenn ich das jedoch richtig verstehe, bist Du schon bei Schritt 8 von 10.
Und das sogar global gesehen. Ich glaube nicht, dass wir alle hier den Schritt 10 erleben werden.

Solange wir es nicht mal schaffen, die Treibhausgase auf das Ziel 2020 oder 2040 oder 2050 zu reduzieren,
weil es politische und wirtschaftliche Interessen gibt, die scheinbar höher als die Gesundheit der Menschen liegen,
sind Deine weiteren Punkte, auch wenn notwendig, für die meisten heute zu abstrakt, zeitlich nicht greifbar und auch weder finanziell noch wirtschaftlich darstellbar. Also heute und wohl auch das nächste Jahrzehnt nicht.

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Da geht es nur bis 2050. Da wäre ich über 70.
Und wir sind dann da noch lange nicht bei 0. Wie und wann soll es denn da auf -150, -200 oder -500% gehen?

Wir befinden uns aktuell im Jahr 2018 wohl aber noch bei Schritt 2 oder 3 von 10.
Und das nur in Deutschland (um es irgendwie einzugrenzen)

Deutschland schafft nicht mal die Klimaziele 2020, von den weiteren will ich mal gar nicht sprechen.


Mögen die -200% ausreichen und uns noch höhere Reduzierungen erspart bleiben.

Hier eine Übersicht über CO2 Reduzierung

Es gibt folgende Hauptphasen CO2 Emissionen zu reduzieren:
1.) Höhere Effizienz bei der Nutzung fossiler Energie. Dies teilt sich in 2 Phasen:
a.) Häuser mit besserer Wärmedämmung, aber noch immer direkte Heizung mit Gas oder Öl. Autos mit einem geringeren Benzin- oder Dieselverbrauch.
b.) Wechsel zu hocheffizienten Wärmepumpen und elektrischer Mobilität, hocheffiziente Stromerzeugung mit GuD - Gas und Dampf Kraftwerken.

2.) Wechsel zu erneuerbarer Energie. Dies teilt sich in 3 Phasen:
a.) Sofortige Nutzung von Sonnen- und Windenergie.
b.) Tag/Nacht Ausgleich durch Speichertechnik.
c.) Sommer/Winter Ausgleich durch Speichertechnik.

3.) CO2-freie Produktion. Dies teilt sich in 2 Phasen.
a.) Prozesswärme durch Strom aus sauberen Quellen.
b.) Filtere und spalte CO2 Emissionen von chemischen Prozessen.

Stahlproduktion ohne CO2 Emission? Jetzt weigert sich die Industrie sogar nur daran zu denken. Die Industrie ist jetzt in Phase eins und auch ein bisschen in Phase zwei. Der Manager des Stahlwerks ist stolz, dass sein Stahlwerk 5% weniger CO2 emittiert als ein veraltetes Stahl­werk in Indien. Es ist jenseits seiner Vorstellungskraft die Emis­sionen um 100% zu reduzieren. Die chemische Reduktion von Eisen ver­ur­sacht 1,75 Tonnen CO2 Emission pro Tonne Stahl. Aber es ist möglich das CO2 zu spalten und wieder zu benutzen. Der dafür nötige Strom entspricht der in der Aluminiumindustrie üblichen Menge: 15 kWh pro kg Eisen. Der ganze Strom stammt nur von Photovoltaik, die CO2-Em­is­­sion durch die Reduktion in C und O spalten und wieder verwenden.
Die 1200 TWh jährliche Strombedarfsprognose für Deutschland auf Seite 82, 394 - 395 ist nur für Phase 1 bis 3a. Sogar 1200 TWh sind nicht genug um alles bis zur Phase 3b in Deutschland abzudecken.

Weniger CO2: Reduktion

Wir haben noch nicht das Ende dieser Liste erreicht. Auftauende Permafrostböden können zum Klima-GAU führen. Gigantische Treib­hausgas-Emissionen aus auftauenden Permafrost können zu einer Situ­ation führen, dass sogar die Reduktion aller menschlichen CO2 Emissionen auf Null nicht genug ist.
Nach immer größeren Anstrengungen die CO2-Emissionen zu redu­zie­ren ist der nächste logische Schritt jenes CO2 zu reduzieren, wel­ches bereits in die Atmosphäre emittiert worden ist.

4.) Reduziere CO2 in der Atmosphäre. Dies teilt sich in 2 Phasen:
a.) Mehr Pflanzen, mehr Humus. Aber wo ist das Land dafür? Daher inkludiert dies Bewässerung und Meerwasserentsalzung.
b.) Technische Lösungen um CO2 aus der Atmosphäre zu filtern und in C und O zu spalten. Dies kostet 8 kWh pro kg CO2. 8.000 TWh pro Gigatonne CO2, 240.000 TWh für die 30 Gigatonnen der derzeitigen jährlichen CO2-Emission  der Menschheit.

Das sind die Seiten 248 und 249 von "Calculation ERROR, welches ich 2012 schrieb.
Damals waren es 30 Gt CO2, 2017 schon 37 Gt, so schnell geht der Klimaschutz voran.

Wenn man sich nur als Ziel setzt -200% vom Jahr mit der höchsten Emission, dann ist die Aufgabe seit 2012 schon 23% schwieriger geworden.
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von Bones » 5. Jan 2018, 15:56

stevelectric hat geschrieben:Noch besser, die SZ schreibt hier von 100 Prozent.

Als es endlich soweit ist, liegt fast ganz Deutschland friedlich in den Federn. Es merkt auch keiner nach dem Aufstehen. Kein Wecker blinkt, weil zwischenzeitlich der Strom ausgefallen ist. Dabei hat sich Deutschland gerade zum ersten Mal in der Geschichte komplett mit Ökostrom versorgt: am Neujahrsmorgen um sechs Uhr.


Ja, ist auf http://www.smard.de abgebildet, stimmt.
Und obwohl der Strombedarf so gering war und durch die erneuerbaren gedeckt wurde, produzierten die konventionellen fast das gleiche Pensum durch. (Wenn ich das anhand der da aufgezeigten Daten richtig sehe und interpretiere)

Dazu aus Deinem Link noch folgendes Zitat:
Auch am Strommarkt geht das Ereignis nicht spurlos vorbei. An der Börse fällt der Strompreis am frühen Neujahrsmorgen auf minus 76 Euro pro Megawattstunde. Wer Strom erzeugt, muss in den ersten Stunden des neuen Jahres also Geld drauflegen, um ihn loszuwerden. Der Grund: Während Ökostrom erstmals mehr als genug Strom produziert, laufen konventionelle Kraftwerke weiter, vor allem für den Export. Doch sie erzeugen mehr, als gebraucht wird. "


Und zu guter letzt auch noch:

Sturm Burglind brachte den nächsten Rekord

Einstweilen aber exportiert Deutschland weiter fleißig Strom - nach neuen Zahlen des Berliner Thinktanks Agora Energiewende unterm Strich so viel wie nie zuvor. Demnach flossen 2017 netto 60,2 Gigawattstunden ins benachbarte Ausland, sieben Prozent mehr als im Jahr davor. Parallel wuchs aber auch die Kapazität der erneuerbaren Energien - auf mittlerweile 113 Gigawatt Leistung. Allein die Hälfte davon entfällt auf Windräder an Land und auf See. "Die Ziele für 2025 werden damit womöglich schon 2020 erreicht", sagt Agora-Chef Patrick Graichen. Allerdings nur im Strombereich: Bei Wärme und Verkehr tut sich derzeit so gut wie nichts. "Aber der 1. Januar hat uns auch gezeigt, dass 100 Prozent Ökostrom machbar sind." Auch die Netzbetreiber haben keine größeren Probleme verzeichnet.
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von Eberhard » 5. Jan 2018, 16:14

Leider waren die fast 100% Ökostrom nur der Tatsache geschuldet, das Neujahr ein Feiertag war und entsprechend niedrig der Stromverbrauch in der Industrie/Haushalte lag.

Ein Problem der erneuerbaren Energie ist ja die unstete Erzeugung und eine recht gut vorhersagbare aber auch unflexible Stromverbrauch.
Während Großverbraucher, soweit Sie nicht sogar ihren Strom selbst erzeugen, durchaus noch auf Strompreissignale reagieren können, ist dies dem Endverbraucher nur sehr bedingt möglich. Preissignale kommen bei Endverbraucher überhaupt nicht an, da dieser Preis durch die unflexiblen Nebenkosten völlig überdeckt wird.
Nur wenige Tarife wie Wärmepumpenstrom, eAuto-Ladetarife sowie Tag-/Nachtstrom ermöglichen ein etwas angepasstes Verbraucherverhalten. Leider werden mögliche Einsparungen durch zusätzliche Zählermiete/Grundgebühren aufgefressen bzw. sogar umgekehrt.
Der Strommarkt setzt dadurch nur unzureichende Marktanreise.
Auch ist der Stromverbrauch insgesamt nur wenig flexibel. Wenn es dunkel ist, muss das Licht eingeschaltet werden. Wenn ich unterwegs bin und meine Batterie ist leer, muss geladen werden.
Nur mit der Kopplung des Sektors Wärme wird eine etwas höhere Flexibilisierung möglich.

Was uns droht, ist der Kollaps des Stromnetzes insgesamt, da die Alternativen zum Strombezug aus dem Stromnetz immer interessanter werden und die Kostenbelastung des Stromnetz auf eine immer kleinere Anzahl von nicht privilegierten Verbrauchern trifft.

Selbst ich konnte letztes Jahr meinen Stromverbrauch von > 12MWh (mit Fahrstrom) durch 16MWh PV-Erzeugung kompensieren und ich musste etwas über 3,5 MWh aus dem Stromnetz beziehen, während ich 6,5MWh eingespeisen konnte.

Stromerzeugende Heizungen können gerade im Winter den Eigenverbrauch weiter abdecken. Mit verbesserter Nutzungsdauer, mittlerweile ist man schon bei 50.000 Bhd bei Stirling und Brennstoffzelle, verringern sich die Abschreibungskosten je erzeugte kWh immer mehr. Die reinen Brennstoffkosten liegen hier bei 7ct/kWh gegenüber rund 24ct/kWh beim Bezug aus dem Stromnetz. Schon so mancher Bürgermeister hat die entgangenen Konzessionsabgaben durch den Eigenverbrauch des privaten PV-Anlagenbesitzers beklagt.
Roadster 2.5 11/2010-6/2016 nach fast 170.000km abgegeben, Range 254/320km, P85+ 349.529 km Range 365/456km MX #460 am 8.8. storniert, da bei drivetesla 2.0 dabei
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von stevelectric » 5. Jan 2018, 16:22

Eberhard hat geschrieben: Wenn ich unterwegs bin und meine Batterie ist leer, muss geladen werden.


Stimmt. Meistens aber ist man nicht unterwegs und kann daher dann laden wenn besonders viel regenerativer Strom vorhanden ist. Dazu ist nur wenig technischer Aufwand erforderlich.
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von SLAM » 5. Jan 2018, 16:26

Warum stellen die natürlich vorhandenen Prognoseabweichungen im Day-Ahead Markt irgendein Problem dar?


Ich versuch es mal ganz einfach zu erklären:

Wie oben schonmal am konkreten Fall gezeigt kann der Prognosefehler durchaus in die Größenordnung von 3 GW kommen. Also drei Großkraftwerke (ich finde es griffiger in Kraftwerken zu denken.).

Die Ursache des Prognosefehlers ist aber im Falle der EE nicht in technischen Ausfällen der Erzeugungseinheiten (wie bei konventionellen Kraftwerken) zu suchen (diese sind selten) sondern schlichtweg in der Ungenauigkeit der Wettervorhersage. Damit wird sie aber auch zukünftig nicht wesentlich besser vorhergesagt werden können, das ist bei einem chaotischem System wie dem Wetter nicht zu erwarten (Chaotisch im mathematischen Sinne).

Statt mit den sehr seltenen Ausfällen großer Kraftwerke, die zwar heftig impact haben, aber wegen ihrer Seltenheit praktisch nie zur selben Zeit und vorallem sehr definiert erfolgen (vom Verlauf her), haben wir es mit einer Unzahl kleiner und kleinster Störungen zu tun. Das wäre sogar günstiger, wenn sich diese wie weisses Rauschen schön gleichmäßig verteilt nach Hub und Zeitpunkt verteilen würden und unabhängig voneinander wären.

Sind sie aber leider nicht (anhand von Beispielen die zwei Grundeffekte):
- ein Wetterereignis trifft je nach dessen Ausdehnung eben nicht nur eine, sondern viele Erzeugungseinheiten ( so kann eine Böe eben nicht nur ein Windrad, sondern einen ganzen Windpark in die stall-Abschaltung drücken und ein Sturm mehrere Windparks)
- einzelne Wetterereignisse können sich kaskadenartig überlagern und dabei ungewollt verstärken (Kaventsman-Effekt)

Deshalb müssen deutlich mehr Kraftwerke im standby (d.h. mit Mindestlast) mitlaufen als in einem rein konventionellen Netz.

Mitlaufen vorallem um genügend passive Regelleistung (=Schwungmasse) zu haben, die die EE wegen ihrer Art der Erzeugung nicht bereitstellen können und mitlaufen um diese ggf. schnell hochfahren zu können, was aus dem ausgeschalteten = kalten Zustand nicht geht (einen kalten Ferrari tritt man auch nicht ungestraft sofort bei kaltem Motor).

Ich belaste also das Netz zusätzlich permanent mit mit erratischen Gradienten auf der Erzeugerseite und nehme ihm gleichzeitig durch Abschaltung großer rotierender Massen = Großkraftwerken einen Teil seines Selbstregelverhaltens. Sollte dann mal zusätzlich ein wirklich großer Vorfall im Netz passieren (Eisbruch, Mastbruch, Ausfall Großverbraucher....), kann es passieren, daß es eben grad nicht mehr reicht und die Abschaltkaskade zu laufen beginnt.

Da die meisten EE aber weder Insel- noch Schwarzstartfähig sind, können sie nochnichtmal beim Wiederhochfahren des Netzes genutzt werden.

Ganz richtig wird in dem übrigens sehr guten Vortrag, der oben verlinkt wurde ( https://media.ccc.de/v/32c3-7323-wie_man_einen_blackout_verursacht ) als Rezept für einen blackout der Rat gegeben, sich einen Tag mit hoher Windeinspeisung zu suchen (hohe Netzstabilitätsbelastung bei gleichzeitig stark reduziertem Selbstregelverhalten) und dann einen großen Lastgradienten zu verursachen. Leider kann letzterer genau in der Situation auch ohne menschlichen Eingriff leicht durch den Ausfall eines ganzen Windparks oder sogar mehrer durch eine Sturmböe provoziert werden.

Gruß SLAM
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Re: Erneuerbare Energien allgemein

von Bones » 5. Jan 2018, 16:26

Eberhard hat geschrieben:Was uns droht, ist der Kollaps des Stromnetzes insgesamt, da die Alternativen zum Strombezug aus dem Stromnetz immer interessanter werden und die Kostenbelastung des Stromnetz auf eine immer kleinere Anzahl von nicht privilegierten Verbrauchern trifft.


Könntest Du das ein wenig ausführen, erläutern? Nur damit wir wissen, wie das gemeint ist. Danke.
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